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TASCHENBUCH
 
Filguri 1 - Spiel mit dem Schicksal
Verfasser: Eva Maria Klima (6)
Verlag: Eigenverlag (7732)
VÖ: 27. Juni 2017
Genre: Fantasy (6218) und Romantische Literatur (10341)
Seiten: 280 (Kindle Edition), 285 (Taschenbuch-Version)
Themen: Anziehungskraft (120), Briefe (284), Entscheidungen (959), Familiengeheimnisse (217), Herkunft (69), Kloster (160), Magie (1242), Schicksal (141), Tibet (15), Trauer (173)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Eva Maria Klima für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Eva Maria Klima gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.

     ›Vielleicht ist sie ja eine schlechte Person gewesen und hat Unvorstellbares verbrochen?‹, überlegte Mariella, nur um eine Entschuldigung für ihren Vater zu finden. Dabei sah sie auf und bemerkte, dass sie der Mann, den sie zuvor für seinen Mut bewundert hatte, von Kopf bis Fuß musterte. Ein beunruhigender Schauer lief ihr den Rücken hinab. Schlagartig fühlte sie sich wie ein Schulmädchen, das zum ersten Mal geküsst wurde. Und nein, es wäre nicht ihr erster Kuss, denn trotz ihrer Aversion gegen große Personenansammlungen und trotz des Heimunterrichts war sie kein Unschuldslamm. Meistens hatte sie sich während ihrer kurzen Ausflüge in die Zivilisation einen Mann für etwas Vergnügen gesucht und war mit ihm unauffällig an einen abgeschiedenen Ort verschwunden.
     Verlegen zwang sie sich zu einem Lächeln, fasste sich an die Stirn und studierte die Speisekarte, obwohl sie bereits bestellt hatte. Normalerweise reagierte sie nicht schüchtern, aber heute war alles andere als ein normaler Tag. Noch nie war ihr Leben so aus den Fugen geraten wie in den letzten paar Stunden. Wäre es nicht so, hätte sie die Situation genutzt, um ein Abenteuer zu erleben. Doch sie hatte nun wirklich wichtigere Probleme. Wie sollte sie ihrer Mutter jemals wieder unter die Augen treten, ohne ihr die Wahrheit zu verraten? Was, wenn ihre Mutter, sobald sie sich erinnerte, nicht nur ab und zu weinte, sondern völlig daran zerbräche? Als der Kellner die Steakhouseplatte servierte, gelang es ihr für einige Augenblicke, ihre trüben Gedanken beiseitezuschieben. Beinahe andächtig schnitt sie sich ein Stück von dem saftigen Fleisch ab. Genussvoll schob sie es sich in den Mund. Der wohlschmeckende Saft rann ihr über die Lippen. Sie fing ihn mit der Zunge ein und genoss den herrlichen Geschmack, der sie die Welt um sich herum für einen Moment vergessen ließ. Hier gab es zweifellos die besten Steaks.
     Der Mann von zuvor biss sich verträumt auf die Unterlippe und beobachtete sie. Als Mariella sich dessen bewusst wurde, sah sie ihn fragend an.
     Verschmitzt lächelnd zwinkerte er ihr zu, wandte sich ab und nahm das Gespräch mit seinen Freunden wieder auf.
     Irritiert schnappte sie ihre Serviette. Hatte sie etwas im Gesicht? Selbst wenn, sie hatte größere Probleme. Vor genau diesen war sie hierher geflüchtet. Trotzdem würde sie sich ihnen stellen müssen. Zuerst aber wollte sie erfahren, was damals tatsächlich vorgefallen war. Wehmütig kaute sie den letzten Bissen. Nun war es so weit. Vielleicht sollte sie sich vorher doch noch ein zwei Shots genehmigen?
     Nachdem der Kellner ihr die beiden Drinks gebracht hatte, reichte er ihr eine schwarze Mappe und entfernte sich.
     Stimmt! Die Rechnung! Sie griff in ihre Hosentaschen. Die Röte schoss ihr ins Gesicht. Ihre Kreditkarte?! Sie lag in ihrem Zimmer auf dem Schreibtisch. War das peinlich! Sie hatte nicht daran gedacht. Zum Glück besaß sie die Fähigkeit, sich zu teleportieren. Wie schrecklich musste sich diese Situation für andere anfühlen?
     »Heute ist nicht dein Tag. Habe ich recht?«
     Verwirrt blickte sie auf und sah den Mann, der zuvor mit ihr geflirtet hatte. Flink drehte dieser einen Stuhl herum, schwang sich darauf und stützte seine Unterarme auf die Lehne.
     »Wieso?«, entgegnete Mariella irritiert und versank in seinen wunderschönen blauen Augen, in deren Iriden sich ein sanfter gelblicher Strich um die Pupillen zog.
     »Du siehst aus wie jemand, der kein Geld bei sich hat.« Grinsend nahm er die Mappe an sich, legte seine Kreditkarte hinein und übergab sie dem Kellner, der wie gerufen in diesem Moment bei ihnen am Tisch erschien. Dabei sah er ihn nicht einmal an, sondern reichte sie ihm schlicht über die Schulter hinweg.
     Wie hatte er das gemacht? Hatte er zuvor eine Absprache mit ihm getroffen?
     »Danke!«, stammelte sie.
     Lächelnd wuschelte er ihr durchs Haar. »Gern geschehen.« Dann erhob er sich, unterzeichnete mit einer fließenden Bewegung die Rechnung und ging zu seinen Freunden, die bereits am Ausgang auf ihn warteten.
     Normalerweise hätte sie ihn zurechtgewiesen, ihn gefragt, was er sich einbildete, ihr wie einem kleinen Kind das Haar zu zerzausen. Aber sein Auftreten hatte sie so fasziniert und zugleich überfordert, dass sie ihm einfach nur schweigend hinterherstarrte. Außerdem hatte sie seine spielerische Geste genossen und das war noch viel schlimmer. Als sie aus ihrer Starre erwachte, folgte sie der Gruppe nach draußen, um wenigstens seinen Namen zu erfahren. Doch die Herren waren verschwunden. Mariella war zu langsam gewesen. Konnte dieser Tag noch abstruser werden?
     Vielleicht war es auch besser so. Ihr Herz war heute schon gebrochen worden und dieser Mann wirkte, als könnte es ihr mit ihm abermals widerfahren. Dabei hoffte sie, es durch Wahrheit zu heilen.
     Ein letztes Mal suchte sie mit ihrem Blick den Parkplatz nach den Männern ab, ehe sie in einer dunklen Ecke verschwand und sich direkt in das Büro ihres Vaters teleportierte.
     Dieser hatte scheinbar mit ihr gerechnet. »Komm, setz dich!«, forderte er sie mit einer einladenden Handbewegung auf. »Ich denke, ich schulde dir einige Erklärungen.«
     Stur blieb sie stehen. »Oder du manipulierst mein Gedächtnis. Regelst du unangenehme Angelegenheiten normalerweise nicht auf diese Weise?«
     Er sah sie geduldig, mit väterlich liebevollen Augen, an. »Das habe ich verdient.«
     Dann erzählte er ihr von ihrer Schwester Melanie, die ein Opfer ihrer Abstammung geworden war. Da sie vor Mariella der erste und damit einzige offiziell bekannte Mischling gewesen war, sei sie für die magische Welt von unbeschreiblichem Wert gewesen. Laut ihm war Mariellas Macht mit der Melanies nicht vergleichbar. Melanie hatte er in frühester Kindheit mithilfe eines komplizierten Zaubers, den man filgurische Sybielle nennt, die Kräfte genommen, weil sie bereits damals mächtiger gewesen war als Mariella heute. Er hatte sie kaum noch kontrollieren können. Melanie wuchs in dem Glauben heran, ein gewöhnliches Menschenmädchen zu sein, und erinnerte sich nicht einmal mehr an die Existenz der übernatürlichen Welt. Geschweige denn an ihre verlorenen Kräfte. Bis sie eines Tages Michael traf, mit dem sie eine außergewöhnliche Verbindung teilte. Durch ihn wurde sie in die übernatürliche Welt zurückgezogen. Mit der Zeit erkannten immer mehr magische Kreaturen Melanies Einzigartigkeit. Die Lustrare, eine radikale Gruppierung von übernatürlichen Wesen, die es sich zur Aufgabe gemacht hatten, die zu mächtigen Arten der alten Magie auszulöschen, wünschten sich ihren Tod. Für sie handelte es sich dabei um eine Glaubensfrage. Drachen und Filguri begehrten etwas völlig anderes. Sie wollten sie um jeden Preis besitzen. Anfangs belog Melanie ihren Vater und verschwieg ihm, dass sie von der magischen Welt und ihren Wurzeln darin erfahren hatte, um ihre Eltern zu schützen. Als er dessen gewahr wurde, war die Situation schon viel zu verworren, um sie einfach zu sich zu holen. Ihre Mutter war mit Mariella schwanger, und er wollte sie keiner Gefahr aussetzen. Zu dem Zeitpunkt fungierte bereits eines der mächtigsten Wesen aus dem Verborgenen als ihr Bodyguard. Mit ihm als Beschützer könne seiner Großen nichts geschehen, glaubte er. Er hatte nicht geahnt, dass selbst er nicht in der Lage war, für ihre Sicherheit zu sorgen.
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