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TASCHENBUCH
 
Filguri 1 - Spiel mit dem Schicksal
Verfasser: Eva Maria Klima (7)
Verlag: Eigenverlag (8532)
VÖ: 27. Juni 2017
Genre: Fantasy (6694) und Romantische Literatur (11383)
Seiten: 280 (Kindle Edition), 285 (Taschenbuch-Version)
Themen: Anziehungskraft (155), Briefe (313), Entscheidungen (1048), Familiengeheimnisse (232), Herkunft (80), Kloster (173), Magie (1334), Schicksal (156), Tibet (15), Trauer (195)
Reihe: Filguri (2)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Eva Maria Klima für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Eva Maria Klima gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.

     Wuchtig traf sie Isabellas Handfläche im Gesicht. »Wie kannst du es wagen?! Du manipulierst mich, vergewaltigst meinen Geist. Dass ich nur ein Mensch bin, gibt dir nicht das Recht, mich so zu behandeln!«
     Der Schlag ihrer Mutter hatte Mariella nicht geschmerzt, dennoch rieb sie sich die Wange. Es war das erste Mal, dass ihre Mutter die Hand gegen sie erhoben hatte, und sie hatte es verdient. Nichts rechtfertigte es, einen geliebten Menschen auf diese Weise zu misshandeln. Als Filguri konnte sie andere Wesen mit ihrer Energie unterwerfen, sie zwingen, alles zu tun, was sie wünschte. Deshalb war es aber noch lange nicht in Ordnung. Verzweifelt griff sich Mariella an die Stirn. Was hatte sie getan? Selbst wenn ihre Mutter sie belogen hätte, wäre es kein halb so schlimmes Verbrechen wie das, was sie ihr damit angetan hatte. Entschuldigend fasste Mariella nach ihren Unterarmen.
     Blitzschnell wich ihre Mutter zurück und betrachtete sie misstrauisch. »Willst du mir die Erinnerung nehmen?«
     Ihre Frage schmerzte Mariella. Sie zeigte ihr, wie sehr sie ihre Mama gepeinigt hatte. Hilflos ließ sie ihre Hände sinken. Ein reißender Schmerz schoss durch ihre Brust. Was sollte sie nun tun? Überfordert teleportierte sie sich in ihr Zimmer und verschloss die Tür. Ihre Mutter würde kommen, um mit ihr zu sprechen. Dem wollte sie sich jetzt nicht stellen.
     Sie sank auf ihr Bett, schlang die Arme um ihre angezogenen Beine und wippte verloren vor und zurück. Dann hörte sie auch schon, wie jemand vergebens die Türklinke drückte. Im nächsten Moment erschien ihr Vater direkt vor ihr. »Du weißt doch, dass mich eine versperrte Tür nicht aufhalten kann. Deine Mutter ist zutiefst verletzt. Wie konntest du nur?«
     Wortlos hob sie den Brief in die Höhe. »Ich musste wissen, ob sie lügt.«
     Als er den hellblauen Umschlag sah, erblasste er, seine Mundwinkel zogen sich nach unten und seine Augenlider flatterten. Die Missbilligung in seinem Gesicht wich Bedauern und Schuldbewusstsein. »Woher hast du den?« Er fuchtelte mit den Armen. »Nein. Ich weiß, woher du ihn hast.« Mit Tränen in den Augen musterte er sie. »Hast du ihn gelesen?«
     Sie nickte. »Ist es wahr? Ist Melanie meine leibliche Schwester?«
     Er presste die Lippen zusammen und legte die Hände ineinander, als suchte er Halt. »Sie war es.«
     »Warum erinnert sich Mama nicht an sie?«
     Hektisch bewegten sich seine Schultern. Er senkte den Kopf und begann zu schluchzen. »Ich sah keinen Ausweg. Es genügt, wenn einer von uns für den Rest seines Lebens verzweifelt.«
     »Also hast du sie einfach aus ihrem Gedächtnis entfernt?«, fragte Mariella fassungslos. Wütend trat sie einen Schritt auf ihn zu. »Hat sie nicht mehr verdient?«
     Sie verschränkte vorwurfsvoll die Arme. »Außerdem habe ich da eine Erkenntnis für dich. Es funktioniert nicht. Sie leidet, aber sie begreift nicht weshalb und zweifelt daher an ihrem Geisteszustand. Wie oft wollte sie ihrer Weinattacken wegen schon psychologische Hilfe in Anspruch nehmen?«
     »Dennoch geht es ihr jetzt tausend Mal besser als zuvor.«
     All die Moralvorstellungen, die er ihr von klein an vermittelt hatte, all die Weisheiten, die er an sie weitergegeben hatte, wie passte das zusammen? »Ich kenne dich überhaupt nicht«, stellte sie angewidert fest. Sie ließ ihn stehen und teleportierte sich nach Kalifornien. Dort ging sie in ein Steakhouse, das sie oft mit ihm besucht hatte, um das Abschotten von Gefühlen zu erlernen. Zum ersten Mal belasteten sie die Emotionen der Anwesenden nicht. Diesmal war sie viel zu sehr mit ihren eigenen beschäftigt. Unbewusst spielte sie mit dem Silberarmband an ihrem Handgelenk, in dem ein grüner Aragonit eingearbeitet war. Es tarnte ihre Energiesignatur und verhinderte, dass ihr Vater oder ein anderer Filguri sie aus der Ferne aufspüren konnte. Normalerweise waren diese in der Lage, jedes Lebewesen, das sie einmal getroffen hatten, anhand ihrer Energie zu finden.
     Mariella schaffte es nicht, ihre Gedanken zu ordnen. Geistesabwesend bestellte sie sich ein paar Shots und blickte sich um. In ihrer Nähe turtelte ein Liebespaar. Bei jeder Gelegenheit reichten sie sich die Hände und signalisierten sich durch einen vorsichtigen Druck ihre Zuneigung. An ihrer anderen Seite wütete eine Familie mit fünf Kindern, die wild durcheinanderschrien. ›So etwas wird aus dem Liebespaar dort drüben, wenn sie sich ein wenig zu oft ihre Liebe beweisen.‹ Kopfschüttelnd winkte sie den Kellner zu sich. »Bringen Sie mir bitte die Steakhouseplatte«, bat sie mit einem aufgesetzten Lächeln.
     An einem Tisch ihr gegenüber unterhielten sich vier magische Wesen und ein Mann, der ihr besonders menschlich erschien. Sie fragte sich, wie er zu dieser Gruppe passte. Immerhin schien er sich in ihrer Gegenwart durchaus wohlzufühlen. Es wirkte, als wüsste er genau, um wen es sich bei seinen Gesprächspartnern handelte. Eifrig gestikulierte er, scherzte und lachte sie sogar aus. Mariella bewunderte seinen Mut. Ihr Vater hatte ihr erzählt, dass die meisten übernatürlichen Wesen kaum Respekt vor Menschen empfänden. Falls das nicht auch gelogen war.
     Verbittert zog sie die Augenbrauen zusammen und starrte auf die Tischplatte. Schwarze Ästelungen durchzogen das helle Eichenholz. An einem runden Astloch blieb ihr Blick hängen und sie übersah den Kellner, der ihr ein Getränk servierte. Zu viele Fragen beschäftigten sie. Sollte sie sterben, würde dann ihr Vater die Erinnerung an sie ebenfalls auslöschen? Hätte ihre Schwester es nicht verdient, dass man um sie trauert und ihrer gedenkt?
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