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TASCHENBUCH
 
Filguri 1 - Spiel mit dem Schicksal
Verfasser: Eva Maria Klima (6)
Verlag: Eigenverlag (7732)
VÖ: 27. Juni 2017
Genre: Fantasy (6218) und Romantische Literatur (10341)
Seiten: 280 (Kindle Edition), 285 (Taschenbuch-Version)
Themen: Anziehungskraft (120), Briefe (284), Entscheidungen (959), Familiengeheimnisse (217), Herkunft (69), Kloster (160), Magie (1242), Schicksal (141), Tibet (15), Trauer (173)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Eva Maria Klima für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Eva Maria Klima gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.

     War es ein Fehler, an dieser Vorstellung zu rütteln? Nein! Nach allem, was sie in Kauf genommen hatte, um an dieses Schreiben zu gelangen, gab es kein Zurück mehr. Sie hatte ihrem Vater nachspioniert, ihn belogen und damit ihre Grundsätze bereits schändlich verletzt. Entschlossen faltete sie das abgegriffene Briefpapier auf und begann zu lesen:
     /*kursiv Anfang
     »Hallo, Papa!«
     /* kursiv Ende
     »Papa?«, wiederholte Mariella ungläubig. Sie war doch sein einziges leibliches Kind. Außer ihr existierten nur Adoptivkinder. Laut seinen Erzählungen nannten ihn diese Verano, nicht Papa. Zwar hatte sie ihre Stiefgeschwister nie kennengelernt, weil man sie und ihre Eltern für tot hielt, aber ihr Vater hatte ihr von jedem einzelnen erzählt. Ihre Angst, dass dieses Schriftstück Dinge offenbarte, die alles veränderten, wuchs und drohte sich sogar zu bewahrheiten. Mit zittrigen Fingern fasste sie sich ein Herz und las weiter: /*kursiv Anfang
     »Hallo, Papa!
     Ich verstehe deine Beweggründe. Du dachtest, für meine Sicherheit wäre gesorgt. Also hast du dich im Verborgenen gehalten, um Mama und meine Babyschwester zu beschützen. Als ich dich nach all diesen Jahren und Ereignissen wiedergesehen habe, fühlte ich mich hintergangen, bis du mir von meiner Schwester berichtet hast. Obwohl es sich anfühlte, als würdest du sie mir vorziehen, konnte ich deine Entscheidungen nachvollziehen. Mein Leben war bereits verdorben. Es gab keinen Grund, nun auch ihres zu zerstören, daher beschloss ich, dir meine Probleme zu verheimlichen. Auf diese Weise hatten sie und Mama die Chance auf ein unbeschwertes Dasein. Ich wollte nicht diejenige sein, die sie ihnen nimmt. Ich liebe euch und darf nicht für eurer Verderben verantwortlich sein. Deshalb verheimlichte ich dir, dass mein Geliebter zuvor von den Drachen und Lustraren entführt worden war und sie mich als Preis für seine Freilassung forderten. Erst nachdem du gegangen warst, erfuhr ich, dass ich schwanger bin. Bitte, hilf mir! Du schuldest es mir. Laut dir bin ich das mächtigste Wesen dieser Welt, und du hast mich zum schutzlosesten deformiert. Ginge es nur um uns, würde ich dich nie fragen. Doch es geht um unser Baby. Ich flehe dich an! Ich denke nur noch an das Krümelchen in meinem Bauch. Die Vorstellung, dass es dasselbe durchleben muss wie ich in den letzten Jahren, bringt mich beinahe um den Verstand. Mein Kind bedeutet mir alles. Es ist der Beweis für unsere Liebe. Alle stellen sich auf einen Krieg ein. Er ist die Liebe meines Lebens. Du musst uns helfen! Falls ihn jemand aufspüren und heimlich befreien kann, dann bist es du.
     Sollte dich dieser Brief nicht rechtzeitig erreichen, sag Mama, dass ich sie liebe und versprich mir, dass du meiner Schwester nie das Gleiche antust wie mir! Lass ihr ihre Kräfte und lehre sie die Geheimnisse dieser Welt! Nur so kann sie überleben.
     Du bist meine letzte Hoffnung.
     Ich liebe dich!
     Melanie

Ps.: Falls du den Brief bekommst und mir dennoch nicht hilfst, bist du für mich gestorben!«/*kursiv Ende

Mit Tränen in den Augen las Mariella den Brief erneut. Verano hatte ihr nie von einer Melanie erzählt. War sie tatsächlich ihre große Schwester? Wenn ja, wieso hatte ihre Mutter sie nie erwähnt? Weshalb hatte ihr Vater ihr von jedem Adoptivkind berichtet, doch nicht von ihrer leiblichen Schwester? Weinte ihre Mutter ihretwegen? Log sie, sobald sie behauptete, nicht zu wissen, was mit ihr los sei? Mariella spürte, wie ihr die Kontrolle über ihre Emotionen entglitt. Ihr Brustkorb zog sich zusammen und drohte sie zu erdrücken. Ihre Unterlippe vibrierte vor Verzweiflung. Es gab nichts, an dem sie sich hätte festhalten können. Keinen Gedanken, der ihr Trost spendete. Ihre Eltern bildeten ihren Lebensmittelpunkt. Seit sie denken konnte, hatte sich ihr Leben um sie und diese Abgeschiedenheit gedreht. Sie besaß nicht einmal eine beste Freundin. Es hatte sie nie gestört, weil sie all die Gefühle, die in einer dicht besiedelten Umgebung auf sie einprasselten, nicht ausblenden konnte. Ihr Vater hatte vergebens versucht, sie darin zu unterrichten. Daher hatte er sich mit ihr immer wieder für mehrere Tage in die unterschiedlichsten Gebiete der USA teleportiert.
     Vermutlich hätte sie sich mehr bemühen sollen, es zu erlernen, denn momentan sehnte sie sich danach, das Kloster zu verlassen. Leider hielt sie es normalerweise nicht länger als ein paar Tage in der Zivilisation aus. Empathie sollte eine Gabe sein, kein Fluch. Wieso war sie nicht fähig, sie zu kontrollieren?
     Wütend auf sich, ihren Vater und ihre Mutter sprang sie auf und stampfte in die Küche. Ein warmer Kakao mit Sahne war genau das, was sie nun brauchte. Glückshormone.
     »Mariella, Schätzchen, guten Morgen!«, begrüßte sie Isabella. Pfeifend durchsuchte sie den Kühlschrank und sah kurz zu ihr auf. Dann widmete sie sich erneut den Lebensmitteln, ehe sie überrascht den Kopf hob und sie anstarrte. »Was ist los, Kleines?«
     »Habe ich Geschwister?«, schoss es aus Mariella heraus. Sie wusste selbst erst, was sie sagte, als sie es aus ihrem eigenen Mund hörte.
     »Wie bitte?«
     »Habe ich eine Schwester?«
     »Was soll das? Du weißt doch, dass du ein Einzelkind bist.«
     Mariella fühlte wie die Wut, die wie ein hungriges Raubtier in ihr gelauert hatte, aus ihrem Versteck kroch. Warum wurde sie schon wieder belogen? Mit vor Zorn golden funkelnden Augen packte sie ihre Mutter an den Schultern. Erbarmungslos durchfuhr sie ihren Körper mit ihrer Energie. »Du sagst mir jetzt die Wahrheit!« Dabei unterwarf sie Isabellas Willen dem ihren.
     »Das tue ich«, entgegnete diese. Tränen sammelten sich in ihren Augenwinkeln. Als Mariella ihre Verzweiflung spürte, ließ sie erschrocken von ihr ab. Sie hatte sich wie ein Monster verhalten. Wie konnte sie ihrer Mutter das nur antun?
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