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TASCHENBUCH
 
Filguri 1 - Spiel mit dem Schicksal
Verfasser: Eva Maria Klima (7)
Verlag: Eigenverlag (10086)
VÖ: 27. Juni 2017
Genre: Fantasy (7580) und Romantische Literatur (13132)
Seiten: 280 (Kindle Edition), 285 (Taschenbuch-Version)
Themen: Anziehungskraft (226), Briefe (344), Entscheidungen (1186), Familiengeheimnisse (258), Herkunft (86), Kloster (184), Magie (1491), Schicksal (173), Tibet (16), Trauer (228)
Reihe: Filguri (2)
Auch in: Sammelband »Filguri« (Zu Amazon.de führender Werbelink)
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USER, DIE SICH FÜR DIESES BUCH INTERESSIERTEN, INTERESSIERTEN SICH AUCH FÜR
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Eva Maria Klima für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Eva Maria Klima gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.
Hierbei handelt es sich um eine Leseprobe aus dem »Filguri«-Sammelband, zu dem man bei Amazon durch einen Klick hier gelangt.

     Wieso kümmerte sie überhaupt, was er dachte? Das war ja nicht zu ertragen! Was war nur in sie gefahren? Normalerweise reagierte sie nicht so übertrieben. In Wahrheit hatte er sich den Umständen entsprechend ja sehr fair und entgegenkommend verhalten. Immerhin hatte sie ihn begrapscht und anschließend ungerechtfertigt angefaucht. Lange grübelte sie, dann dämmerte ihr der Grund. Er übte eine so große Faszination auf sie aus, dass sie aufhörte zu denken. Seine bloße Anwesenheit entriss ihr völlig die Kontrolle. Sie hatte instinktiv gehandelt, als sie ihn berührt und bewundert hatte. Schon oft hatte sie die Initiative ergriffen. Einen Mann an sich gerissen, geküsst und um den Verstand gebracht. Jedoch hatte sie dabei jedes Mal die Situation hundertprozentig kontrolliert und jede ihrer Handlungen gewollt ausgeführt. Diesmal konnte sie das nicht behaupten. Trotzdem hatte es sich unglaublich gut angefühlt. Sie rieb den Daumen über ihre Fingerkuppen und stellte sich vor, wie es wäre, seine nackte Haut zu berühren.
     Seufzend ließ sie die Hände sinken. Er musste sie für ein richtiges Miststück halten. Erst rettete er sie in diesem Streakhouse, weil sie ihr Geld vergessen hatte, und später schnauzte sie ihn an, als wäre er ihr Erzfeind. Verflixt, sie würde sich entschuldigen müssen. Das hieß, falls sie ihn jemals wieder zu Gesicht bekäme. Hoffentlich schaffte sie das, ohne ihm die Kleider vom Leib zu reißen. Womöglich war es doch das Beste, wenn sie ihm nie mehr begegnete.
     In genau diesem Augenblick vernahm sie seine Stimme. »Hallo, Adlen!«
     »Nanu, was willst du denn hier? Wie kommt es, dass du ständig hier auftauchst, um Frauen, die ...« Professorin Vandasei stockte und räusperte sich. »... die so sind wie ich, auszuführen?«
     Der Mann grinste. »Ich weiß nicht, wovon du sprichst?«
     »Also bist du nicht das geheimnisvolle Date von Ignerias achtzehnjähriger Tochter?«
     Mariella verschränkte angewidert die Arme. Nun verstand sie! Er war ein Groupie. Sie hatte ja schon davon gehört, dass es Menschen gab, die alles in Kauf nahmen, um mit übernatürlichen Wesen zu verkehren. Scheinbar hatte er eine Schwäche für Drachinnen. Was sollte ihre Professorin sonst mit Frauen, die so waren wie sie, gemeint haben? Mariellas Achtung für ihn sank. Sie wollte aufspringen und ihre Enttäuschung zum Ausdruck bringen, als sie sich schockiert selbst mit der Handfläche knebelte. Wieso hatte sie erneut das Bedürfnis, ihm an die Gurgel zu springen? War sie eifersüchtig? Nein! Dennoch musste dieser Kerl von hier verschwinden. Er verwandelte sie in eine unberechenbare Furie. Ihre Knie wurden weich, als sie sich an ihren Entschluss erinnerte, sich bei ihm zu entschuldigen. Auf wackligen Beinen setzte sie einen Schritt vor den anderen. Kurz bevor sie ihn erreichte, entdeckte sie Oscar. Innerlich atmete sie auf. Bei ihm wollte sie ja ebenfalls für ihr unhöfliches Verhalten zu Kreuze kriechen. Erleichtert, dass sie eine Ausrede gefunden hatte, sich dem Blonden aus dem Steakhouse nicht zu stellen, wandte sie sich Oscar zu. »Hallo, warte! Ich bitte dich um Verzeihung. Ich war so mit meinem Studium beschäftigt, dass ich dir die meiste Zeit nicht zugehört habe.«
     Ein kühler Schauer zog sich über ihre Haut. Sie spürte den Blick des Groupies in ihrem Nacken. Schüchtern drehte sie sich ihm zu. »Ihnen schulde ich auch eine Entschuldigung«, nuschelte sie.
     Uninteressiert sah er durch sie hindurch, als würde sie nicht existieren.
     Schockiert starrte sie ihn an. Schmerzlich zog es ihr den Brustkorb zusammen. Was bildete er sich nur ein? Vermutlich war es besser so. Immerhin stellte er eine Ablenkung dar, die sie unmöglich gebrauchen konnte. Aber wie sollte sie seiner Ignoranz begegnen?
     »Da entschuldigt sie sich bei mir, weil sie mich ignoriert hat, und ignoriert mich gleich wieder«, grölte Oscar lautstark und rettete sie aus der unangenehmen Situation.
     »Entschuldige!«, antwortete sie dankbar.
     Oscar legte den Arm um ihre Schultern. »Ich bin mit meinen Freunden zum Mittagessen verabredet. Komm einfach mit!«
     Dankend nahm sie seine Einladung an. Sie hätte jedes Angebot angenommen, um von hier wegzukommen.
     »Was hatte das zu bedeuten? Was hast du angestellt?«, fragte er, als sie außer Hörweite waren.
     »Mein Verhalten ihm gegenüber ... bezeichnen wir es als fragwürdig.«
     »Das kann ich mir bei dir ja gar nicht vorstellen«, scherzte er. »Ein Mann mit Klasse hätte nicht durch dich hindurchgesehen. Ich muss meine Schwester warnen. Sie verdient Besseres. Adlen hat ihr das bereits gepredigt.«
     »Was hätte eine Frau mit Klasse getan?«, erkundigte sie sich neugierig.
     Er zwinkerte ihr zu. »Sich entschuldigt.«
     Sie fand Oscar in Ordnung. Trotzdem entfernte sie sich unauffällig von ihm, um seinen Arm abzuschütteln. »Du kennst Frau Professorin Vandasei also persönlich?«
     »Ja, sie ist eine der besten Freundinnen meiner Mutter.«
     Perfekt! Ein fröhliches Lächeln erhellte Mariellas Gesicht. Endlich folgte sie der richtigen Fährte. Menschen mit beträchtlichem Drachenanteil, die sich umeinander kümmerten.
     Oscar führte sie aus dem Universitätsgebäude die St. John Street entlang, bis sie nach wenigen Minuten ein kleines unscheinbares Cafe erreichten. Mariella hatte es auf ihrem Weg zur Universität schon des Öfteren gesehen. ›Caffé Coco‹ stand mit dunkelblauen Buchstaben auf weißem Hintergrund über der roten Markise. Was sie darin wohl erwartete? Womöglich ein echter Drache oder der direkte Sohn eines solchen? Ob sie so furchterregend wirkten, wie ihr Vater behauptete? Die großen Monster vergangener Zeiten. Wobei vergangener Zeiten ja nicht wirklich zutraf. Noch gab es sie, die reinen Drachen, und solange einer von ihnen lebte, waren sie gegenwärtig.
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