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TASCHENBUCH
 
Filguri 1 - Spiel mit dem Schicksal
Verfasser: Eva Maria Klima (7)
Verlag: Eigenverlag (11179)
VÖ: 27. Juni 2017
Genre: Fantasy (8423) und Romantische Literatur (14519)
Seiten: 280 (Kindle Edition), 285 (Taschenbuch-Version)
Themen: Anziehungskraft (266), Briefe (388), Entscheidungen (1289), Familiengeheimnisse (293), Herkunft (95), Kloster (198), Magie (1639), Schicksal (178), Tibet (27), Trauer (243)
Reihe: Filguri (2)
Auch in: Sammelband »Filguri« (Zu Amazon.de führender Werbelink)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Eva Maria Klima für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Eva Maria Klima gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.
Hierbei handelt es sich um eine Leseprobe aus dem »Filguri«-Sammelband, zu dem man bei Amazon durch einen Klick hier gelangt.

     Ihr Herz pochte beim Betreten des Lokals. Ihre Haut kribbelte, als stünde ihr Körper unter Strom. Erwartungsvoll sah sie sich um. Umso enttäuschter war sie, als sie die Studenten sah, die Oscar freudig begrüßten. Es handelte sich um Menschen, stinknormale, langweilige Menschen ohne Schuppen, Fähigkeiten oder Magie.
     »Alles in Ordnung?«, fragte Oscar, der sehr aufmerksam war und ihren Stimmungswechsel sofort bemerkt hatte. Wie sollte sie ihm ihre Enttäuschung erklären? »Mir ist eingefallen, dass ich vergessen habe, meiner Zimmerkollegin die erbetenen Unterlagen zu bringen. Mittlerweile wartet sie schon zwanzig Minuten auf mich.«
     »Sag bloß, du lässt mich vor all meinen Freunden stehen? Dabei habe ich mich so darauf gefreut, ihnen meine Eroberung zu präsentieren.«
     »Wie wäre es, wenn du ein anderes Mal mit mir prahlst?«, zeigte sie sich unbeeindruckt. Ein anderes Mal würde sie vielleicht interessantere Bekannte von ihm kennenlernen.
     »Du sagst mir also, ich soll mich gedulden?«
     Wortlos nickte sie.
     »Geh doch heute Abend mit mir aus!«, bat er.
     Für seinen Mut bewunderte sie ihn. Vor Zurückweisung schien er nicht die geringste Scheu zu haben. »Wohin?«
     »Ehrlich?!« Fassungslos starrte er sie an.
     »Und?«, fragte sie lächelnd, um auf ihre vorherige Frage zurückzukommen.
     »Das ist eine Überraschung.«
     »Wie geheimnisvoll. Bis später!« Hoffentlich würde sie nicht wieder enttäuscht.
     »Warte, wo hole ich dich ab?«
     Stimmt, er besaß weder ihre Telefonnummer noch ihre Adresse. Bei genauerem Überlegen fand sie es auch besser so. »Treffen wir uns doch hier. Sag mir einfach wann«, schlug sie vor.
     »Warum gibst du mir nicht deine Nummer?«
     »Entweder du sagst eine Uhrzeit oder wir vergessen das Ganze«, entgegnete Mariella. Bei so viel Hartnäckigkeit konnte sie sich nicht vorstellen, dass ihn das abschreckte.
     »Neunzehn Uhr, und zieh dir etwas Schickes an.«
     Wie ein Soldat salutierte sie, drehte sich zackig um und eilte zur Universität zurück. Vielleicht gelang es ihr ja, einen Blick auf Adlen zu erhaschen. Erwartungsvoll streifte sie durch die Gänge. Jedes Mal wenn sie um eine Ecke bog oder den Flur wechselte, hoffte sie, Professorin Vandasei zu entdecken. Schließlich durchsuchte sie ihren Vorlesungsplan nach weiteren Unterrichtseinheiten und rief mit unterdrückter Nummer in ihrem Büro an, um herauszufinden, ob sie sich dort aufhielt. Da alles darauf hinwies, dass sie die Universität verlassen hatte, schlich sie auf die Damentoilette, schloss sich ein und teleportierte sich in ihr Büro. Ein Gefühl zog sie von ihrem Arbeitsplatz weg zu einer kleinen Kommode. Dort lag ein Notizblock, dessen Blätter rechts oben ein Banner zierte. Interessanterweise nicht das der Universität, sondern ein Feuerball, umgeben von einem oben offenen Energiering, dessen Enden sich verjüngten. Wie gebannt bewunderte sie dieses Symbol, das aus einer anderen Zeit zu stammen schien. Ehrfurchtsvoll ließ sie ihre Finger darübergleiten. Was hatte es zu bedeuten? Ihr Vater hatte sie zwar viel gelehrt, doch die magische Welt bot unzählige Dinge, von denen sie nicht die geringste Ahnung hatte. Irgendetwas in ihr spürte, dass es mit der Macht der Drachen zu tun hatte. Ein letztes Mal fuhr sie mit den Fingerkuppen über das Emblem, ehe sie sich davon losriss und die handschriftlichen Kritzeleien zu lesen begann. Eine trug das heutige Datum:

»Um 13:00 Uhr Mittagessen mit Jason im Gilgamesh.«

Würde sie sich in die Nähe des Restaurants teleportieren, käme sie vielleicht noch vor ihnen an. Dann sähe es nicht so aus, als hätte ihre Anwesenheit einen Zusammenhang mit ihnen. Sie wusste, dass es unklug war, ihre Fähigkeiten einzusetzen, denn es widersprach der wichtigsten Regel ihres Vaters: Keine Magie in der Öffentlichkeit!
     Trotzdem teleportierte sie sich direkt zur Camden Town Station in irgendeinen dunklen Winkel. Nach Alkohol und Urin stinkende Luft stieg ihr in die Nase, als sie unweit von zwei Obdachlosen, verborgen hinter einer Reklametafel, erschien. Unvorbereitet trafen sie die von Verzweiflung durchdrungenen Emotionen der beiden, beutelten ihren Körper und verursachten ihr eine Gänsehaut. Ohne zu überlegen, rannte sie los. Durch die Trübung der Panik fand sie erst nach ein paar Metern wieder zu sich. Sie hatte deren düsteren Gefühle nur einen Augenblick ertragen müssen. Diese armen Kerle fühlten sich vermutlich ständig so grauenvoll. Mit angespanntem Nacken zwang sie sich, umzukehren. Zitternd holte sie einige Scheine aus ihrer Geldbörse und ging mit steifen Schritten auf sie zu. Freundlich streckte sie ihnen das Geld entgegen und flüchtete unverzüglich, nachdem sie es genommen hatten. Dabei entdeckte sie einen blonden Mann, der sie amüsiert beobachtete.
     »Fürchtest du, von ihnen verhext zu werden, wenn du ihnen nichts gibst?«, fragte er, als sie ihn ansah.
     Verwirrt starrte Mariella in seine grünen Augen. Sie kannte ihn nicht. Doch ihr fiel sofort auf, dass es sich um einen Vampir handelte. Achselzuckend wandte sie sich ab und eilte ins Freie, um seinem Fokus zu entkommen. Hoffentlich hatte er nicht gesehen, wie sie sich in der Station materialisiert hatte. Rasch verdrängte sie den beunruhigenden Gedanken. Trotzdem blickte sie sich misstrauisch um und rieb sich wärmend die Oberarme. Der intensive Kontakt, den sie in den vergangenen Wochen mit großen Menschengruppen gepflegt hatte, hatte sie gelehrt, die Empathie besser zu beherrschen. Aber Empfindungen wie die der Obdachlosen, durchdrungen von Hoffnungslosigkeit und Hass, vermochte sie kaum abzublocken. Sie war nach wie vor von Gänsehaut überzogen. Mühevoll bekämpfte sie den Drang, die Arme über dem Kopf zusammenzuschlagen und sich in die Einöde zu teleportieren.
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