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Toni Stieglitz 2 - Tiefe Schuld
Verfasser: Manuela Obermeier (2)
Verlag: Ullstein (886)
VÖ: 16. Juni 2017
Genre: Kriminalroman (4277)
Seiten: 400
Themen: Exfreunde (185), Kommissare (782), Leichen (1111), Rechtsmedizin (13), Schuld (368), Wälder (377)
Reihe: Toni Stieglitz (2)
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Beim Geocachen im Wald finden zwei Jugendliche eine weibliche Leiche. Die Frau hat auffällig viele Hämatome und Verletzungen, die sehr wahrscheinlich von Misshandlungen herrühren. Toni Steglitz ist mehr als entsetzt als sie diese sieht, den sie erinnern sie an Verletzungen die sie teilweise selbst in ihrer früheren Beziehung miterleben musste. Hauptverdächtiger ist der Ehemann Martin Krämer, der schon einmal wegen häuslicher Gewalt angezeigt wurde. Die die Ermittungen sind sehr zäh und erst Rechtsmediziner Tom Mulder bringt Toni auf die richtige Spur.
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Lesermeinungen (8)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 25. August 2017 um 19:30 Uhr (Schulnote 3):
» In einem Wald wird eine ermordete Frau gefunden, die vor ihrem Tod offenbar über längere Zeit misshandelt wurde. Kommissarin Toni Stieglitz, die selbst Erfahrung mit häuslicher Gewalt hat, ist fest überzeugt, im Ehemann den Täter gefunden zu haben. Doch liegt der Fall wirklich so einfach?

"Tiefe Schuld" ist der zweite Krimi um die Münchner Kommissarin Toni Stieglitz. Das Buch enthält zwar einige Anspielungen auf den ersten Band, ist aber auch ohne Vorkenntnisse gut verständlich.

Die Geschichte wird in der dritten Person in erster Linie aus der Perspektive der Protagonistin Toni erzählt. Ich kannte Toni bereits von ersten Band "Verletzung" her, wo sie mir leider nicht wirklich sympathisch war. Auch hier hatte ich meine liebe Mühe mit ihr. Durch ihre eigenen Erfahrungen ist sie so stark voreingenommen, dass es geraume Zeit dauert, bis sie endlich offen an die Ermittlungen herangeht und auch andere mögliche Optionen als häusliche Gewalt durch den Ehemann in Betracht zieht. Die Schwachstellen, die ich ihr bereits im ersten Band übelgenommen hatte (wo es sich gegen Ende des Buches besserte), ihre ständigen Alleingänge, das Schweigen gegenüber Freunden und Kollegen, das Verweigern jeglicher angebotenen Hilfe, ihre Attacken auf alle, die ihr zu nahe treten. sind auch hier wieder stark zu erkennen. Schade, ich dachte eigentlich, Toni hätte sich gegen Ende des ersten Bandes weiterentwickelt.

Die Handlung ist zunächst spannend aufgebaut, leider verrät die Autorin Manuela Obermeier mit einer einzigen Szene ungefähr in der Buchmitte, worum es hier geht. Für mich war dieser Hinweis so klar, dass die Luft raus war und ich eigentlich nur noch weiterlesen wollte, um herauszufinden, ob ich mit meiner Vermutung recht hatte (ja, hatte ich). Schade, hier wurde viel Potential verschenkt. Für meinen Geschmack nimmt zudem Tonis Privatleben etwas zu viel Platz ein, ich konzentriere mich in Krimis lieber auf den Fall als auf die Ermittler, und in "Tiefe Schuld" steht eindeutig Toni in Fokus, und nicht der aufzuklärende Mord.

Der Schreibstil der Autorin Manuela Obermeier liess sich auch hier wieder flüssig lesen. Ob ich noch weitere Bücher mit Toni Stieglitz lesen werde? Schwierige Frage. Ich möchte Toni gerne mögen, aber sie macht es mir sehr schwer. Da "Tiefe Schuld" erst vor kurzem erschienen ist, wird es sicher noch eine Weile dauern, bis ein nächster Band veröffentlicht wird. Bis dahin habe ich mich vielleicht ausreichend mit Toni versöhnt, um ihr noch eine Chance zu geben. Falls sie dann aber wieder in ihre alten Verhaltensmuster zurückfallen sollte, wird es wohl die letzte gewesen sein.

Mein Fazit
Leider hat sich die Protagonistin nicht weiterentwickelt.«
  10      0        – geschrieben von Aglaya
 
Kommentar vom 14. August 2017 um 22:07 Uhr:
» Spannend


Das Buch sticht schon einmal mit diesem beeindruckendem und wunderschönen Cover hervor - eine richtige Augenweide.
Die Autorin, Manuela Oberstein, hat einen angenehmen Schreibstil der flüssig und packend ist.
Bei diesem Krimi geht es ruhiger zu - und auch das Privatleben der Ermittler steht im Vordergrund. Es ist kein wilder Krimi mit wilder Verfolgungsjagd, sondern ein ruhigerer, aber dennoch spannenderer Krimi mit interessantem Fall der zu lösen ist.«
  6      0        – geschrieben von book_lover
Kommentar vom 11. August 2017 um 22:51 Uhr (Schulnote 1):
» DORNRÖSCHEN
Beim Geocaching (zu deutsch: GPS-Schnitzeljagd) stoßen zwei Jungen auf eine tote Frau. Sie liegt im Wald, halb entkleidet und mit üblen Verletzungen, die von schweren Mißhandlungen zeugen. Ihre Beine beispielsweise sind voller Hämatome in allen Stadien und Farben der Heilung.
Inzwischen besucht Kriminalhauptkommissarin Toni (Antonia) Stieglitz ihre spießigen, intoleranten Eltern. Beim obligatorischen Sonntagnachmittagskaffee muss sie sich die alte Leier anhören, immer wieder nur Vorwürfe. Eine Frau bei der Polizei! Und dann diese Trennung von ihrem so liebenswürdigen Freund Mike! Das er gewalttätig ist, und sie mehrfach fast krankenhausreif prügelte, zählt nicht. Die Eltern haben für sie kein Verständnis. Toni fühlt sich unangenehm bedrängt und ersehnt einen Anruf von ihren Kollegen. Und der kommt prompt. Sie soll zu der Frauenleiche kommen, die die Jungen in der Aubinger Lohe bei München gefunden haben. Die Ermittlungen beginnen.

„Tiefe Schuld“ las ich mit wachsender Begeisterung. Das waren 55 Kapitel auf fast 400 Seiten, die mich ausgezeichnet unterhalten haben. Manuela Obermeier läßt den Leser ganz dicht an die Personen heran. Es ist, als würde man mitermitteln. Die Autorin ist mit einer sehr guten Beobachtungsgabe ausgestattet, was sie hervorragend in die realistische Gestaltung ihrer Charaktere einfließen läßt. Dem Roman merkt man wirklich an, dass er von einer Fachfrau verfaßt wurde, die noch dazu wunderbar schreiben kann. Manuela Obermeiers Figuren im Roman, allen voran die Toni, sind lebensecht, ihre Handlungen nachvollziehbar. Im Vordergrund stehen die Menschen, sowohl die Kriminalisten, die unmittelbaren Angehörigen des Opfers als auch die zur Ermittlung des Tatbestandes herangezogenen Personen. Die Polizisten dürfen aber auch ein Privatleben haben. Es werden Gefühle, sogar tiefe Gefühle zugelassen (z. B. Tonis Liebesgeschichte zum Rechtsmediziner Mulder). Sehr glaubhaft gestaltete die Autorin Tonis Empfinden sowohl beim Anblick der mißhandelten Frau als auch ihre Assoziationen zum prügelnden Exfreund. Toni möchte jederzeit eine gute Ermittlerin sein, obwohl sie Dämonen plagen. Ihre Gedanken verweilen oft in der gewaltsamen, vergangenen Partnerschaft und in der aufkeimenden, hoffnungsvollen Beziehung zu Mulder. Dabei überträgt sie ihre Gefühle, ihre innere Zerissenheit, ihren seelischen Schmerz intuitiv auf den Fall. Sie ist oft nicht objektiv und reagiert deshalb als Polizistin unangemessen.
Als sehr angenehm empfand ich auch die Darstellung des Chefs der Mordkommission. Hans Zinkl ist ein Vorgesetzter, der weiß, wie man seine Mitarbeiter motiviert, lenkt und leitet. Er kann sich zurücknehmen, hört zu, aber achtet auf Kompetenzen und nicht unwichtig, auf einen pünktlichen Feierabend. Zickenkrieg, Streitereien, Mobbing duldet er nicht.
Die ganze Geschichte wurde so aufgebaut, dass sie absolut glaubhaft ist. Die überraschenden Wendungen sind logisch, wenn auch in ihren Einzelheiten tragisch, bestürzend und bedauernswert.
Für mich war der 2. Fall von Toni Stieglitz der erste. Ich hatte keinerlei Probleme in die Geschichte einzutauchen. Das einzige,was mir jetzt übrig bleibt, ist meine Neugier. Wie wird es mit der schwerverliebten Toni und ihrem sympathischen Rechtsmediziner Dr. Tom Mulder weitergehen? Warum wurde Beate Krahl zu ihrer Lieblingsfeindin? Weshalb herrscht zwischen den Beiden ein brüchiger Frieden? Um Antworten zu bekommen, werde ich den 1. Band „Die Versuchung“ lesen. Und dann hoffe ich auf das baldige Erscheinen des 3. Falles von Toni, liebe Manuela Obermeier!
(aufgefallen ist mir auf S. 221 die unterschiedlichen Schreibweisen des Namens Stefanie/Stephanie und auf S. 223 Martin Richter anstatt Martin Krämer)
Das Cover empfinde ich als sehr schön. Der Wald in Rottöne getaucht ist ein echter Hingucker!
Ein empfehlenswerter Krimi/Liebesroman – Fünf Sterne -«
  11      0        – geschrieben von hennie
Kommentar vom 7. August 2017 um 17:51 Uhr (Schulnote 2):
» Spannender Krimi aus München mit einem sympathischen Ermittlerteam

"Endlich hatte Toni sich nicht gezwungen gefühlt, die Stille mit Worten ausfüllen zu müssen, um sie ertragen zu können."
Zitat Seite 124

*Inhalt*
Kommissarin Toni Stieglitz wird mit ihren Kollegen an einen Tatort gerufen, der ihre Dämonen an die Oberfläche holt. Die Tote sieht aus, als ob sie jahrelang misshandelt wurde. Toni fühlt sich an ihre vergangene Beziehung erinnert und kann sich gut in das Martyrium der toten Frau hineinversetzen. Schnell gerät der Ehemann unter Verdacht. Ist Toni durch ihr Erlebtes zu sehr auf den Mann fixiert und steckt hinter diesem Mord etwas ganz Anderes?

*Meine Meinung*
"Tiefe Schuld" von Manuela Obermeier ist bereits der zweite Fall mit der Kommissarin Toni Stieglitz und ihre Kollegen.
Der Schreibstil der Autorin hat mich von Anfang gefesselt, er ist flüssig, spannend und an einigen Stellen auch sehr emotional. Die Ermittlerarbeit scheint mir sehr authentisch, ist ja auch kein Wunder, denn die Autorin ist Hauptkommissarin und weiß, worüber sie schreibt.

Das Wiedersehen mit den mir bereits bekannten Charakteren hat mir sehr gut gefallen, auch wenn die persönlichen Probleme von Toni und ihre Sturheit mich ab und zu genervt haben. Erst wollte ich einen Punkt dafür abziehen, aber nachdem ich den Krimi ein paar Tage ausgelesen hatte, wurde mir klar, dass Toni einfach nicht anders reagieren konnte und gerade das hat die Autorin ziemlich gut beschrieben. Toni ist zwar eine taffe Frau, aber ich denke, dass ich nicht mit ihr klarkommen könnte. Trotzdem bewundere ich ihren Mut und ihre Beharrlichkeit. Und auch die anderen Charaktere wie z.B. Sören und Dr. Mulder sind lebendig und sehr sympathisch beschrieben. Dr. Mulder muss sich auch mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen, und nach und nach versteht man seine Handlungen. Mir gefällt es, dass die Autorin mit wichtigen Informationen nicht immer sofort rausrückt.

Manuela Obermeier kann gut mit Worten umgehen, wie sie den inneren Zwiespalt vom Sohn der Toten beschreibt, ist einfach nur klasse:
Zitat Seite 114:
"Ein Schrei rottet sich in seiner Brust zusammen. Ein schwarzer, galliger Schrei, gemacht aus Schmerz, Ohnmacht und Zorn, und je mehr Sebastian die Lippen aufeinanderpresste, desto stärker drängte der Schrei nach draußen."

*Fazit*
Dieser spannende und fesselnde Krimi bekommt von mir eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne. Über eine Fortsetzung mit Toni und Dr. Mulder würde ich mich sehr freuen. Um Toni und ihr Verhalten besser verstehen zu können, sollte man erst den ersten Band "Verletzung" lesen.«
  17      0        – geschrieben von janaka
 
Kommentar vom 16. Juli 2017 um 17:41 Uhr (Schulnote 2):
» Zwei junge Geocacher finden in der Aubinger Lohe bei München, die Leiche einer Frau. Es handelt sich um Julia Krämer. Ihr Mann Martin gerät schnell unter Verdacht, da er sie erst drei Tage nach ihrem Verschwinden vermisst gemeldet hat. Martin Krämer behauptet allerdings am Tattag mit seinem Sohn und der Nachbarin zusammen gewesen zu sein. Nach und nach stoßen Toni Stieglitz und ihre Kollegen immer wieder auf neue Details aus dem Leben Julia´s, so dass Martin nicht mehr der einzige Verdächtige bleibt.
Auch der zweite Roman um Kommissarin Antonia Stieglitz hat mir gut gefallen. Die Story, wie die Leiche gefunden wird und wie sich immer wieder neue Anhaltspunkte ergeben, ist sehr spannend verfasst. Zwischenzeitlich dachte ich zu wissen wer der Täter ist, aber dann wurde ich schnell wieder auf eine andere Fährte gelockt.
Die Charaktere kamen realistisch rüber. Das Privatleben von Toni wurde sehr gut beschrieben. Ihre Beziehung zu Dr. Mulder und die Schwierigkeiten mit ihrem Ex Mann Mike hat Manuela Obermeier so wiedergegeben, dass der Leser sich auch hineinversetzen konnte, wenn er den ersten Teil nicht gelesen hat.
Fazit: Es hat Spaß gemacht diesen Krimi zu lesen. Ich kann ihn ohne Bedenken weiterempfehlen. Wer Kriminalromane mag, die auch etwas Romantik enthalten, wird diesen mögen.«
  11      0        – geschrieben von Petti
Seite:  1 2
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