Diese Website nutzt technisch notwendige Cookies, nähere Infos finden Sie hier
47.613 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Alwine Seibert«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
 
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
JumpSquad 1 - Weil ich dir traue
Verfasser: Emma S. Rose (44)
Verlag: Eigenverlag (24082)
VÖ: 25. Juni 2017
Genre: Romantische Literatur (28381)
Seiten: 385 (Kindle Edition), 404 (Taschenbuch-Version)
Themen: Partys (499), Studenten (1339), Umzug (613), Vertrauen (1052)
Reihe: JumpSquad (4)
Charts: Einstieg am 1. Juli 2017
Höchste Platzierung (2) am 4. Juli 2017
Zuletzt dabei am 11. Juli 2017
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,35 (93%)
auf Basis von drei Bloggern
1
67%
2
33%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
11mal in den Tagescharts platziert
BENUTZER-SCHULNOTE
1,00 (100%)
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 1 Stimme
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Die Welt ist dein Spielplatz, wenn du es zulässt.

Daniel liebt das Leben. Er studiert Wirtschaftswissenschaften, um später in den erfolgreichen Familienbetrieb einzusteigen. In seiner Freizeit verbringt er die meiste Zeit draußen, um dem neuartigen Sport Parkour nachzugehen, oder trainiert im Fitnessstudio. Gemeinsam mit seinen Freunden dreht er Videos, die von tausenden Menschen im Netz gesehen werden. Frauen haben in dieser Welt keinen Platz.

Fee ist umgezogen, um zu vergessen. Ein anderer Ort, ein neues Studium all das soll ihr helfen, den Dämonen der Vergangenheit zu entfliehen. Doch das ist gar nicht so leicht. Als Daniel ihr bei einer Party aus der Klemme hilft, fühlen sich die beiden sofort zueinander hingezogen. Aber Fee will nichts mehr mit Männern zu tun haben und schon gar nicht mit welchen, die derart bekannt sind.

Hat ihre Liebe dennoch eine Chance?

Es handelt sich um den Auftakt einer neuen Reihe rund um die Jungs von JumpSquad. Die Geschichten sind in sich abgeschlossen.
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Blogger (3)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Emma S. Rose für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Emma S. Rose gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Daniel

»Lass mich los!«
     Eine schrille Stimme dringt an mein Ohr. Meine Bierflasche, die ich gerade an den Mund führen wollte, erstarrt in der Luft und ich runzle die Stirn. Das klingt nicht nach Spaß. Ganz und gar nicht. Das Geplapper um mich herum verblasst, als ich horche, ob das Geschrei noch einmal ertönt.
     Was es tut.
     »Ich sagte, du sollst aufhören!«
     Mit einem lauten Knall landet das Astra auf der Fensterbank hinter mir und ich beginne, den Raum systematisch zu scannen.
     Unmengen von Menschen tummeln sich im Wohnzimmer, dringen in den Flur und nach draußen auf die Terrasse. Viele Gesichter kenne ich zumindest flüchtig, aber es gibt genug Menschen hier, die ich noch nie in meinem Leben gesehen habe. So läuft das, wenn jeder irgendwen mitbringt - und das ist auch in Ordnung. Wenn wir eine Party schmeißen, dann richtig. Wir wollen Spaß. Jeder bringt etwas zu trinken und gute Laune mit, der Rest läuft gewöhnlich von alleine.
     Allerdings gibt es Regeln. Und Frauen, die sich beschweren, weil jemand Dinge tut, die sie nicht wollen, fallen eindeutig unter »nicht erlaubt«.
     Mein Kiefer spannt sich an, als mein Blick auf die Nische zwischen Schrank und Fenster fällt, nahe der Tür. Dort scheint es ein kleines Gerangel zu geben.
     Ich setze mich in Bewegung.
     Gelächter dringt an mein Ohr, Wortfetzen, Leute, die nach mir rufen, doch ich reiße mich los, ignoriere die anderen und steuere den Rücken eines Kerls an, der mir nur allzu bekannt ist. Tiefsitzende Baggyhosen, Käppi auf dem Kopf. Das kann nur Benny sein. Und er hat sich vor einer Frau aufgebaut, die vorhin noch geschrien hat, verdammt nochmal!
     »Hey, tu nicht so«, höre ich ihn sagen. Er klingt ziemlich betrunken und scheint den Ernst der Lage nicht zu erkennen. »Gerade hast du doch nicht so zurückhaltend gewirkt - hey!«
     Er schreit los, als ich ihn mit einem einzigen Ruck von dem Mädchen fortzerre, das er bis eben noch mehr als effektiv vor mir verborgen hat. Wut blitzt in seinen Zügen auf, erlischt jedoch sofort, als er mir ins Gesicht blickt. Seine Augen sind trübe, das kann ich selbst im Dämmerlicht des Wohnraums erkennen.
     »Was geschieht hier, Benny?«, knurre ich ihn an. »Ich habe Geschrei gehört. Du weißt, dass ich so eine Scheiße nicht in meinem Haus will.«
     Ich bin mir sicher, dass von ihm keine Gefahr mehr droht. Er ist eigentlich in Ordnung. Schlägt manchmal ein bisschen über die Stränge. Ist ziemlich aufgekratzt, weil er sich in letzter Zeit ganz gut mit Timo angefreundet hat und deshalb häufiger hier ein und aus geht, als mir lieb ist. Nach heute umso mehr.
     Aber eigentlich ist er harmlos.
     Ich wende mich dem Mädchen zu, das er offensichtlich eben noch bedrängt hat, um ihr zu versichern, dass nun alles in Ordnung ist, um mich für sein Verhalten zu entschuldigen oder was auch immer - und erstarre in meiner Bewegung. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich dämlich aussehen muss, als sich mein Mund öffnet, ohne dass mir auch nur ein Laut entfährt, denn das, was ich nun vor mir sehe, raubt mir im wahrsten Sinne die Worte.
     Vor mir steht ein Mädchen, das ich mit Sicherheit noch nie zuvor gesehen habe. Es geht einfach nicht anders, denn ich bin mir absolut sicher, dass sie mir sonst im Gedächtnis geblieben wäre. Als allererstes fällt mir ihr Haar auf. Es ist feuerrot und fällt in weichen Wellen auf ihre Schultern und darüber hinaus. Selbst im trüben Licht erkenne ich, dass ihr Gesicht von einer tiefen Röte überzogen ist, wodurch die Unmengen an Sommersprossen nur noch betont werden, die nicht nur ihr Gesicht, sondern auch ihren Hals und den Teil des Dekolletees bedecken, den ihr schwarzes Shirt entblößt. Ihr Mund ist aufgerissen, scheint mich zu kopieren, und ihre Lippen sind voll und sinnlich. Aus großen, hellblauen Augen starrt sie mich an, wirkt verwirrt, vielleicht auch ein bisschen verängstigt, und sie presst sich flach an die Wand, als würde sie dadurch Halt gewinnen.
     »Ist alles okay?«, bringe ich schließlich hervor. Ich fühle mich seltsam peinlich berührt, ein Gefühl, das ich nur selten empfinde. Viel zu lange habe ich sie angestarrt, ohne ein Wort zu sagen. Außerdem halte ich noch immer Benny am Ellenbogen fest, der sich jetzt räuspert und dann von mir löst.
     »Bin mal weg. Nichts für ungut, Alter.«
     Er taucht in der Menge ab - und plötzlich bin ich mit dem Mädchen alleine, das noch immer ziemlich eingeschüchtert wirkt und kein Wort über die Lippen bringt.
     »Ich hoffe, er hat dir nicht wehgetan?«, versuche ich es erneut, und diesmal erzeuge ich eine Reaktion.
     Das Mädchen schüttelt kaum merklich den Kopf - und ich atme erleichtert aus. Man kann sich schließlich nie ganz sicher sein.
     »Okay. Also ...« Plötzlich überspült mich Verlegenheit. Ich kratze meinen Nacken, werfe einen Blick über meine Schulter, sehe all die Leute, die ausgelassen plaudern und trinken, als wenn sie diese kleine Szene hier gar nicht bemerkt hätten. Dann drehe ich mich wieder zu dem Mädchen um. Spontan fasse ich einen Entschluss. »Komm, ich hole dir was zu trinken.« Meine Hand schießt hervor, ich ergreife ihren Arm, will sie in die Küche lenken, doch als sie unter meinen Fingern stocksteif wird, lasse ich sie ebenso schnell wieder los. Unsere Blicke treffen sich, und die Intensität ihrer Augen raubt mir den Atem. Verwirrt über meine heftige Reaktion drehe ich mich um und lenke meine Schritte Richtung Flur, ohne noch einmal zu überprüfen, ob sie mir folgt oder nicht.
     Ich hoffe sehr, dass sie es tut.

* * *


Die Küche ist leer, als ich sie betrete, was einem kleinen Wunder gleicht. Noch immer sind meine Züge zu einem Feixen verzogen, weil ich Maik in Action im Flur entdeckt habe - die Zunge tief im Hals einer kleinen, etwas pummeligen Studentin. Schon jetzt bin ich mir sicher, dass die zwei bald nach oben verschwinden werden, und morgen eine neue Kerbe in Maiks Bettpfosten sein wird. Der Kerl lässt nichts anbrennen. Und sonderlich wählerisch ist er auch nicht.
     Er spricht gerne davon, dass er eine Mission hat. Er verteilt seine Liebe. Nur, dass seine Liebe sich einzig auf den Bettsport bezieht. So ist er, der kleine Casanova.
Seite: 1 2
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2022)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz