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Thalél Malis - Das Flüstern der Flammen
Verfasser: Nancy Pfeil (1)
Verlag: Tagträumer (9)
VÖ: 19. Juni 2017
Genre: Fantasy (6581)
Seiten: 465
Themen: Bestimmung (68), Freundschaft (1184), Hass (143), Krieg (788), Krieger (517), Liebe (396), Opfer (126), Prophezeiungen (283), Stolz (18), Waffen (122)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 19. Juni 2017 um 15:27 Uhr (Schulnote 1):
» Inhalt:
"Eine Liebe, gesät im Hass.
Ein Thron, der seine Könige besitzt.
Eine Bestimmung.
Befeuert durch einen Krieg zwischen zwei Reichen,
ist ein jeder dazu verdammt Opfer zu bringen
damit das eigene Licht nicht erlischt.

„Richte eine Waffe nur auf einen anartischen Krieger, wenn du sicher bist, dass du ihn auch töten kannst. Laufe nur weg, wenn du weißt, dass er langsamer rennt als du. Schweige lieber, bevor er deine Lügen enttarnen kann. Und, Neyla, bleibe niemals vor ihm auf dem Boden liegen. Ich habe dich eine Menge gelehrt, aber den Stolz einer Kriegerin hast du schon mitgebracht.""
~~~~~~~~~~~~

Meinung:

Kaum zu glauben, dass dieses Meisterwerk das Erste der Autorin ist.
Ein Debüt, das Seinesgleichen sucht.
Und damit hätte ich auch eigentlich schon alles gesagt.

Eigentlich. Wäre da nicht...

"Das Herz eines jeden Reiches sitzt nicht auf dem Thron,
sondern es schlägt im Takt des Volkes.“

"Man kann Euch nicht im Frieden den Krieg lehren, Neyla.
Frieden hinterlässt keine Narben.“

...der restliche fantastische, phänomenale, packende, nervenaufreibende und herzzerreißende Schreibstil von der Autorin, die hiermit immer noch ihr DEBÜT veröffentlicht hat.
Jedes einzelne Wort, jeder Satz ist so perfekt unperfekt formuliert, dass man sie zwar mit den Augen aufnimmt, das Gehirn sie aber just in time verarbeitet.
Das ist ein wahres Geschenk und sehr sehr selten.

Hier kommt wieder mein Lieblingswort zum Einsatz, das aber eigentlich nicht zur Geschichte passt. Nancys Schreibstil ist allumfassend fluffig!

Die Geschichte um Neyla von Thalél Malis und Danis Bork ist aufwendig gestaltet, man lernt viele neue Gesichter kennen und bevor man ganz in der Geschichte aufgehen kann, dauert es ein paar Seiten.
Aber auch auf wenigen Seiten, hat es die Autorin bereits geschafft, Spannung und Schwung aufzubauen und damit die Grundsteine für den folgenden Verlauf zu legen.
Eine paar Worte zur Story selbst:

Das Land ist gespalten in Jordanes und Anartier, dessen Fundament auf einem bröckeligen Friedensvertrag ruht.
Die jordanesischen Gefolgsleute und die anartischen Krieger hassen sich seit... gefühlt Anbeginn der Zeiten.

Emiljan, König von Thalél Malis und Neylas Bruder, hat von seinem Vater einen Auftrag bekommen und nach diesem "Erbe" führt er Jordanes seit er auf dem Thron sitzt. Es ist eine Führungsstrategie, die beinhaltet, dass Neyla vom Feind trainiert wird, in der Hoffnung, dass, sollte sie jemals Königin werden, hoffentlich ein paar Kniffe und Tricks aus dem anderen Land gelernt hat...

Der Zeitpunkt, an dem ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte, der Punkt, an dem ich angekommen bin, liegt beim Eintreffen Emiljans, Neyla und ihrer Gefolgschaft, in Lahn. In Anatier. Im Feindesland, zu neuen Friedensverhandlungen, die eigentlich nicht mehr möglich sind, aber das könnt' ihr nur nachvollziehen, wenn ihr euch das Buch kauft.

In Anartier lernt man als Leser viel über die dortigen Sitten und Bräuche und diese haben mir von Anfang an mehr zugesagt, als alles andere.
Die Bräuche fühlen sich roh und heimelig an. Sie geben einem das Gefühl zuhause zu sein, in einer Familie, in der man sich schützt und mit allen Mitteln kämpft, die die Natur einem gibt.

Und genau so empfand ich auch den Protagonisten Danis Bork, sowie seinen Vater Yarne. Lasst euch gesagt sein, da kommt einiges an Gefühlen auf euch zu!
Neyla hingegen durchläuft im Laufe der Geschichte eine komplette Wandlung.
Ist ihr Charakter anfangs noch etwas schwächlicher dargestellt, so findet sie nach und nach auf dem Weg Willensstärke und legt eine dünne Eisschicht um ihr Herz, zumindest war das mein Gefühl.
Nicht, dass sie gefühlskalt wirkt, nein. Im Gegenteil, es kam mir eher wie ein vorläufiger Schutzmechanismus vor, der für ihr späteres Vorhaben im Buch notwendig ist.
Das macht sie zu einer umso interessanteren Persönlichkeit.

Im Laufe des Buches lernt man auch zwei, wie man bei uns sagen würde, "Orakel" kennen. Diese beiden Frauen haben buchstäblich das Schicksal der Länder in der Hand, sie sehen, was geschieht und könnten theoretisch etwas daran ändern...

Aber lest lieber selbst & lasst euch von der malerischen Landschaft begeistern, von den vielschichtigen Charakteren einnehmen, von der Geschichte um Jordanes & Anartier fesseln & lasst euch vor allem den Verstand von diesen zungenschmeichlerischen Zitaten beleben.

Fazit:

Ich wiederhole mich wirklich ungern, aber: Thalél Malis ist ein Debüt, das Seinesgleichen sucht.
Ich kenne kein einziges Fantasy Buch, das mit so vielen Gefühlen arbeitet und spielt, wie dieses. Von Wut über Hass über Unverständnis, bis hin zu Liebe, Trauer, Leid, Ungläubigkeit, Macht & noch mehr Wut, ist es eine bunt gemischte Palette.
Fans von "Das Lied von Eis und Feuer" werden in Anbetracht der Todesopfer sicherlich begeistert sein.
Aber auch vom Schreibstil könnte Thalél Malis schon jetzt bei den ganz Großen mithalten.

5/5 Sterne & ein Jahreshighlight«
  20      0        – geschrieben von Aus dem Leben einer Büchersüchtigen.
 
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