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Der Brief
Verfasser: Carolin Hagebölling (1)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (724)
VÖ: 9. Juni 2017
Genre: Gegenwartsliteratur (1771)
Seiten: 224
Themen: Briefe (274), Hamburg (300), Journalisten (533), Krankheiten (305), Paris (296), Reisen (1064), Schulfreunde (8)
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Lesermeinungen (6)     Blogger (1)     Cover
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Kommentar vom 17. Juni 2017 um 19:12 Uhr:
» Was wäre wenn...?

Zum Inhalt
Marie ist glücklich mit ihrem Leben: Sie führt eine erfolgreiche Beziehung mit ihrer großen Liebe Johanna, kann sich mit ihrem Job als Journalisten gut über Wasser halten und ist rundum zufrieden.
Diese Situation ändert sich allerdings schlagartig, als sie einen äußerst verstörenden Brief erhält. Adressiert an Marie Kluge, jedoch mit einer Pariser Adresse; versendet von Christine Hausmann –einer Schulfreundin – ebenso mit falscher Adresse. Weitaus verwirrender ist jedoch der Inhalt des Briefes. Es ist die Rede von einem Viktor, mit dem Marie anscheinend glücklich zusammenlebt und Christine erzählt von einem Kind, das nie das Licht der Welt erblicken durfte.
Auf der Suche nach der Wahrheit gerät nicht nur Maries Leben durcheinander, besonders ihre alte Freundin Christine ist sehr getroffen von dem Brief. Als es nicht bei einem Brief bleibt, beschließt Marie, dem Rätsel in Paris nachzugehen – dort, wo sie ja laut Adressat ist. Nun trifft sie auf ein Leben, welches ihr im gleichen Moment unendlich vertraut ist, obwohl es doch völlig fremd sein sollte.

Zur Leseerfahrung
Die gut 200 Seiten habe ich an einem gemütlichen Wochenende im Liegestuhl verschlungen. Die Story fesselt die Aufmerksamkeit des Lesers, der unbedingt verstehen will, was da vor sich geht. Das Erzähltempo empfand ich sehr angenehm, auf langatmige Passagen wurde verzichtet, vielmehr wird die Geschichte temporeich erzählt, ohne dabei hektisch zu wirken. Das Personal ist authentisch und liebenswürdig, der Leser kann so gut mit den Charakteren mitfühlen, miträtseln und mitleiden.
Ein großer Schwachpunkt ist jedoch in meinen Augen das Ende. Ich habe auf eine einfach Erklärung gehofft, die alles auflöst und begreiflich macht. Jedoch sollte man bei diesem Buch keine logische Erklärung erwarten, diese ist schlichtweg nicht vorhanden. Man sollte dieses Buch eher von der philosophischen Sichtweise betrachten und darauf Rückschlüsse auf sein eigenes Leben ziehen.
Dadurch dass ich jedoch die Erwartungshaltung hatte, dass am Schluss alles erklärlich und logisch ist, hatte ich das Gefühl ein wenig in der Luft zu hängen und schloss das Buch nach der letzten Seite etwas enttäuscht.

Zum Fazit
Eine gefühlvolle Geschichte, die weniger erklärbar ist, sondern vielmehr philosophisch hinterfragt werden sollte. Das Buch kann in Kurzform mit diesen Worten beschrieben werden: „Was wäre wenn…“

Zu den Eckdaten
Titel: Der Brief
Autor: Carolin Hagebölling
Verlag: dtv premium
ISBN: 978-3423261463
Seiten: 219
Preis: 14,90 €«
  13      0        – geschrieben von Schlaflos
Kommentar vom 16. Juni 2017 um 22:03 Uhr (Schulnote 3):
» Keine schlechte Idee, aber noch deutlich Luft nach oben

In ihrem Debütroman spielt Carolin Hagebölling mit verschiedenen Realitäten. Es beginnt alles mit einem Brief, den Marie von ihrer alten Freundin Christine erhält. Er ist falsch adressiert und bezieht sich auf ein Leben in Paris, das Marie nicht führt, dass ihr aber seltsam vertraut vorkommt. Auch Christine erhält einen Brief von Marie. Beide haben diese Briefe nie geschrieben. Marie begibt sich auf die Suche. Sie reist nach Paris...
Ich fand die, wenn auch nicht ganz neue Idee, mit verschiedenen Realitäten zu spielen, reizvoll, die Geschichte startete interessant und las sich flüssig. Trotzdem sprang von Anfang an der Funke nicht so recht über. Die Personen waren nur sehr oberflächlich gezeichnet, ihre Emotionen wirkten unrealistisch auf mich.  Auch die Orte konnte ich mir schlecht vorstellen. Dadurch habe ich auch nie recht in die Geschichte gefunden. Bei einem Roman, der mit verschiedenen Realitäten spielt, wo man nie weiß, ob die Dinge nur im Kopf der Protagonistin statt finden, hätte ich mehr psychologischen Tiefgang erwartet. Die Kombination aus leichter Unterhaltung mit einem solchen Thema, war für mich nicht so ganz stimmig. 
Gut hingegen fand ich, im Gegensatz zu vielen anderen Lesern, das offene Ende. Es lässt Spielraum für eigene Vermutungen und Interpretationen.
Fazit: Eine gute Idee, in der Ausarbeitung noch mit deutlich Luft nach oben.«
  8      0        – geschrieben von MelaKafer
Kommentar vom 12. Juni 2017 um 19:36 Uhr (Schulnote 2):
» Was wäre, wenn...
Was wäre, wenn...? Ist das nicht die große Frage in unserem Leben? Was wäre, wenn ich andere Entscheidungen getroffen hätte, was wäre, wenn dies und das nicht passiert wäre?
In dem Roman "Der Brief" spielt Autorin Carolin Hagebölling mit diesen Fragen. Hauptfigur Marie bekommt einen Brief, der so gar nicht mit ihrem Leben übereinzustimmen scheint. Zuerst glaubt sie noch an einen schlechten Scherz, bis sie der Wahrheit immer näher kommt.
Eine Figur sagt in dem Buch: "Die Realität ist eine Frage der Wahrnehmung, nicht der Wahrheit." Die ist, würde ich sagen, der zentrale Satz des Werkes. Wer mehr wissen will, muss es lesen.
So viel nur sei gesagt: Autorin Hagebölling bietet keine einfachen Antworten. Sie fordert ihren Leser heraus, zwingt ihn dazu, selbst zu denken und Antworten zu finden.
Dabei ist der "Der Brief" keine philosophische Abhandlung, sondern ein leicht zu lesender Unterhaltungsroman.«
  11      1        – geschrieben von mareike
 
Kommentar vom 9. Juni 2017 um 8:22 Uhr:
» Was ist Wahrheit, was ist real?

„Die Realität ist eine Frage der Wahrnehmung, nicht der Wahrheit.“ (S. 51)

Zusammenfassung. Marie lebt ein Leben, das sie liebt, mit der Frau, die sie liebt und eigentlich ist alles ganz wunderbar - bis sie einen Brief bekommt, der scheinbar von ihrer früheren besten Schulfreundin verfasst wurde, jedoch aus einer anderen Realität zu kommen scheint. Wessen Leben ist es, von dem sie Auszüge erfährt, die ihr so fremd und zugleich so seltsam vertraut vorkommen?

Erster Satz. Es war der 26. Mai, als ich den Brief bekam.

Inhalt. Als ich das Buch zum ersten Mal in den Händen hielt, war ich überrascht, weil es mir so schmal vorkam. Ein Blick auf die letzten Seiten bestätigte meinen Eindruck: 220 Seiten sind für einen Roman mit einer solch speziellen Idee nun wirklich nicht besonders viel. Und auch beim Lesen blieb mein kritisches Auge bestehen, denn während mir schon die Idee hinter der Geschichte richtig gut gefallen hat und mich auch ihre Fortführung im Prinzip überzeugen konnte, so blieb die ganze Sache trotzdem weniger spannend als erwartet und weniger intensiv als gehofft. Ich wurde das Gefühl bis zum Ende nicht los, dass die Autorin einen echt guten Einfall gehabt hat und dann wahnsinnig schnell dadurch rauschte, mit welchem Ziel auch immer.
Hinzu kam der Schreibstil, der besonders in den Briefen in meinem Ohr ein wenig hölzern klang (das besserte sich jedoch im weiteren Verlauf); und auch das Ende kam für mich zwar überraschend und dadurch irgendwie cool, ließ mich aber leider trotzdem auch irgendwie unzufrieden zurück. In meinem Kopf war das Buch noch nicht fertig, mir blieben zu viele Fragen offen.
Diese Kritikpunkte konnten durch die wirklich spannende Idee nur teilweise gerettet werden.

Personen. Wirkten neben Marie auch die allermeisten Figuren ganz nett, so fehlte ihnen doch für meinen Geschmack ein Fünkchen Charakter: Ich wurde das Gefühl nicht los, dass sie alle bloß die Bühne boten für die Geschichte, die um Marie und ihr Leben erzählt wurde, und das ist irgendwie schade.
Marie selbst machte diesen Eindruck etwas weniger, allerdings wird auch sie mir wahrscheinlich nicht lange im Gedächtnis bleiben (jedenfalls nicht wegen ihres Charakters).

Lieblingsstellen. „Wie uninspirierend wäre das Leben, hätte es keine Geheimnisse mehr.“ (S. 88)

Fazit. Irgendwann vor kurzem habe ich von einem Krimi geschrieben, der in meinen Augen viel Potential verschenkt hat. Nach der Lektüre dieses Romans weiß ich: Ich hatte keine Ahnung, wovon ich redete.
„Der Brief“ liest sich viel zu schnell weg, was schade ist, weil die Idee mir so gut gefiel. Er lässt Möglichkeiten für spannende Situationen einfach so liegen und sorgt auf die Weise dafür, dass ein spannender Roman beinahe belanglos erscheint.
Allerdings ist mein hartes Urteil durch die hohen Erwartungen beeinflusst, die ich im Vorfeld hatte, und das kann man dem Buch ja nun auch nicht vorwerfen. Und so komme ich insgesamt zu dem Fazit, dass Carolin Hagebölling hier ein Roman mit einer coolen Idee gelungen ist, der noch sehr viel cooler gewesen wäre, wenn er seine Möglichkeiten voll ausgeschöpft hätte.«
  13      0        – geschrieben von bücherbelle
 
Kommentar vom 9. Juni 2017 um 8:10 Uhr (Schulnote 3):
» Marie lebt mit ihrer Lebenspartnerin Johanna in Hamburg und ist Journalistin. Da erreicht sie eines Tages ein Brief ihrer ehemaligen Schulfreundin Christine. Der ist sehr irritierend für sie, denn es werden Dinge angesprochen, die nichts mit Maries Leben zu tun haben, denn es ist die Rede von ihrem Ehemann Victor in Paris und von Maries schwerer Krankheit. Aber sie ist kerngesund. Sie setzt sich mit Christine in Verbindung, die ebenfalls Briefe erhält, die so aussehen als kämen sie von Marie. Es kommt zu Vorwürfen und Christine will von allem nichts mehr wissen. Die Sache aber lässt Marie nicht los und sie macht sich auf die Suche nach einer Erklärung. Und so verschlägt es sie nach Paris und findet sich in einem Leben wieder, das so vertraut scheint.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Mal erfahren wir etwas aus den Briefen, mal wird aus Maries Sicht berichtet. Ich fühlte mich gleich in die Geschichte hineingezogen und wollte natürlich wissen, was denn nun die Wirklichkeit ist.
Die Charaktere sind glaubhaft und sympathisch. Ich konnte gut mit Marie fühlen, der die Geschichte keine Ruhe lässt. Sie muss einfach wissen, was dahintersteckt. Dagegen hat Christine Probleme mit diesen Briefen und wird völlig aus der Bahn geworfen. Bei beiden Frauen gibt es Dinge, die geheim bleiben sollten und doch gibt es jemanden, der dies weiß, wie die Briefe zeigen.
Es war schwer, das Buch aus der Hand zu legen, denn natürlich will man wissen, was hinter allem steckt. Einiges klärt sich, aber leider wurden am Ende viele meiner Fragen nicht beantwortet.«
  7      0        – geschrieben von buecherwurm1310
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