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Der Dämon
Verfasser: Darius Dreiblum (2)
Verlag: Books on Demand (1102) und Eigenverlag (8312)
VÖ: 1. Juni 2017
Genre: Mystery-Roman (273) und Thriller (4280)
Seiten: 175 (Kindle Edition), 168 (Taschenbuch-Version)
Themen: Dämonen (569), Flucht (1086), Geheimnisse (2548), Legenden (47), Mord (3482), Mörder (262), Sehnsüchte (289), Wiedersehen (695)
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Nach einer gemeinsam verbrachten Nacht, findet Georg eine junge Frau ermordet in ihrem Bett auf. Um nicht als Mörder verhaftet zu werden, flieht er. Auf der Flucht begegnet er einer Frau aus seiner längst vergessenen Vergangenheit und erfährt durch sie, dass nichts in seinem Leben so ist, wie es zu sein scheint, und er ein dunkles Geheimnis in sich trägt. Den Dämon. Um sich von ihm zu befreien und um den wirklichen Mörder zu finden, muss er seiner Sehnsucht nach dieser Frau nachgeben und sie wiederfinden. Wird es ihm gelingen, sich all den Aufgaben, die ihn auf dem Weg zu ihr erwarten, erfolgreich zu stellen und sie wiederzufinden oder wird er an den mysteriösen Widersachern und den Wesen aus dunklen Legenden, die sich ihm in den Weg stellen, scheitern und sie für immer verlieren?
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75/100
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Darius Dreiblum für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Darius Dreiblum gibt es auf seiner Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.

     In ihren letzten Minuten hatte sie versucht, mit ihrem Blut etwas an die Fliesen zu schreiben. Aber bevor sie es vollenden konnte, hatten sie ihre Kräfte für immer verlassen. Somit blieb das, was sie schrieb, unleserlich und somit ein großes Rätsel.
     Damals hatte er nicht daran geglaubt, dass er das überleben würde. Aber dank seiner Töchter, die ihn so sehr brauchten, und ein paar sehr guten Freunden, die ihm voller Liebe zur Seite standen, schaffte er dies. Das war alles sehr lange her, auch wenn es ihn noch beinahe so schmerzte wie am ersten Tag.
     Seitdem waren fast auf den Tag genau zehn Jahre vergangen. Es war ebenfalls ein Tag im September gewesen. Nur das Wetter war erheblich herbstlicher und kälter. Sie hatten die beiden Mädchen übers Wochenende zu den Schwiegereltern gebracht, um ein wenig Zeit allein miteinander verbringen zu können. Elisabeth schien sich immer mehr von ihm zu entfernen. Außerdem fing sie oft wegen irgendwelchen Kleinigkeiten Streit mit ihm an. Daher hatte er das große Bedürfnis, ihr zu zeigen, wie sehr er sie liebte, und sie zum Essen eingeladen. Zunächst war es auch ein sehr schöner Abend gewesen. Nach dem Essen beim Italiener, saßen sie bei einem Glas Wein im Wohnzimmer zusammen und wärmten sich am Kaminfeuer.
     Sie alberten herum und lachten ausgelassen miteinander, doch dann veränderte sich irgendetwas in der Stimmung seiner Frau. Wie so oft in letzter Zeit. Von einem Moment auf den anderen wirkte sie abwesend und schien ihn kaum noch wahrzunehmen. Auch auf sein mehrmaliges Nachfragen, wollte oder konnte sie ihm nicht sagen, was mit ihr los war, weswegen sie sich so seltsam verhielt.
     Kurz darauf gingen sie zu Bett. Allerdings wälzte Elisabeth sich im Schlaf hin und her, hatte schlechte Träume. Voller Sorge machte auch er kaum ein Auge zu und schlief erst mit der Dämmerung ein. Am darauffolgenden Morgen ging Elisabeth ihm aus dem Weg und war sehr distanziert. Das nervte ihn. Wegen irgendeiner Nichtigkeit gerieten sie in Streit und schrien sich furchtbar an. Obwohl sie dicke Ränder unter den Augen hatte und nach dem Streit schrecklich kränklich aussah, verließ er wutentbrannt das Haus und kam erst Stunden später zurück.
     Er schloss die Haustür auf. Ging hinein. Rief nach ihr. Sie antwortete nicht. War sie immer noch beleidigt? Er stieg die Treppe hinauf, die letzte Treppenstufe knarrte. Merkwürdig. Er hörte Wasser rauschen im Bad. Vielleicht hatte sie ihn deswegen nicht gehört. Er öffnete behutsam die Badtür. Sie schaute ihn an. Doch ihr Blick war kalt und starr. Jetzt sah er das Küchenmesser neben ihr auf dem Boden liegen. Überall war Blut. Ihr Blut. Sie war tot. Er schrie laut auf, übergab sich. Seine Kotze vermischte sich mit ihrem Blut. Er fiel schreiend auf die Knie. Blieb so, bis ihn irgendjemand fand.
     Bis heute konnte er sich nicht verzeihen, dass er einfach aus dem Haus gerannt war. Vielleicht hätte er sie retten können, wenn er sich nicht seiner Wut hingegeben hätte. Aber er kam zu spät. Viel zu spät.
     Danach begann eine sehr schwere Zeit für ihn. Er musste mit einer tiefsitzenden Einsamkeit, seinen Selbstvorwürfen zurechtkommen und gleichzeitig versuchen, seine Töchter voller Liebe und Achtsamkeit aufzuziehen. Viel zu oft kam ihm dabei der Gedanke, auch seinem Leben ein Ende zu bereiten, doch seine Töchter brauchten ihn.
     Er zwang sich dazu, nicht mehr an diese schlimme Zeit zu denken und sein Blick wanderte zurück zum Geschehen auf dem Marktplatz. Wie immer um diese Tageszeit war sehr viel los. Gerade als er sich entschloss, wieder nach Hause zu gehen, bemerkte er, dass ihn von der gegenüber liegenden Seite jemand fixierte. Eine Frau schaute ihn so an, als ob sie ihn kannte. Ja fast schon so, als ob sie sehr gut bekannt waren und sie erwartete, dass er zu ihr kam, um sie zu begrüßen. Anders als die Frau in seiner Vision war diese Frau jung, blond und hatte glatte lange Haare. Er konnte sich an sie beim besten Willen nicht erinnern. Ihr Gesicht und ihre Art sich zu bewegen, sagten ihm nichts. Aber er musste zugeben, sie war ausgesprochen hübsch. Ja, sie gefiel ihm. Sogar sehr.
     Nur deswegen entschloss er sich, tatsächlich zu ihr zu gehen. Aber ganz so einfach, wie er sich das vorgestellt hatte, war es dann doch nicht. Er stand auf und schlenderte zu ihr hinüber. Dabei lächelte er leicht. Sie erwiderte dieses Lächeln kaum wahrnehmbar. Ihre Wangen waren gerötet, was ihm zu denken hätte geben müssen. Als er sie erreichte, wollte er sie schon zur Begrüßung in seine Arme schließen. Sie kam ihm aber damit zuvor, dass sie ihm eine laut schallende Ohrfeige verpasste und ihm zuzischte:
     „Ich warte seit zwei Wochen darauf, dass Du Dich bei mir meldest, aber nichts ist passiert. Ich mache mir furchtbare Sorgen, dass Dir etwas geschehen ist und jetzt sitzt Du ganz vergnügt hier und isst ein Eis. Kannst Du mir das erklären?“ Er spürte wie seine eine Wange langsam anschwoll und fragte sich im gleichen Augenblick, in was für eine Geschichte er hier hineingeraten war. Nichts konnte er ihr erklären, er wusste nicht, wovon sie sprach. Er hatte nicht die kleinste Vermutung, was sie meinte. Aber vielleicht würde er ja gleich noch etwas mehr erfahren. Und damit hatte er recht.
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