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Die Opal-Trilogie - Das Opalmädchen (Neubearbeitung von "Drachenglas - Verloren")
Verfasser: Jaqueline Mercedes (15)
Verlag: Eigenverlag (8555), epubli (373) und Tagträumer (9)
VÖ: 22. Oktober 2016
Genre: Fantasy (6705) und Romantische Literatur (11418)
Seiten: 187 (Kindle Edition), 240 (Taschenbuch-Version), 272 (Taschenbuch-Version Nr. 2)
Themen: Chaos (29), Mädchen (1463), Parallelwelten (257), Prinzen (275), Wiedersehen (720)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Neobooks für die Bereitstellung dieser Leseprobe! Bei dem Buch handelt es sich um einen der Neobooks-Monatsfavoriten des November 2017. Mehr zu Jaqueline Mercedes gibt es bei Facebook.

     Dian betrachtete die blonden, langen Haare, die sich an den Spitzen lockten, und die hellblauen Augen seiner Cousine, um die es sich bei der jungen Frau anscheinend handelte. Er kannte sie nicht, ihm wollte nicht einmal ihr Name einfallen, den seine Mutter bestimmt schon mal erwähnt hatte.
     Sein Großvater wirkte nicht im Mindesten besänftigt. „Du hattest nur diese eine Aufgabe. Du solltest dich unter die Soldaten mischen, einen dieser jungen Männer bezirzen und mir ausführlich berichten, was meine Tochter gegen unsere Angriffe plant. Du solltest mein Spion sein. Was war daran so schwer? Aber du musstest dich ja in einen von ihnen verlieben und unseren ganzen Plan offenbaren. Du hast Glück, dass ich mich um den Jungen gekümmert habe, sonst wüsste meine Tochter nun alles.“
     Dian biss wütend die Zähne zusammen. Nun wusste er, dass seine Großeltern scheinbar vor nichts zurückschreckten. Sie wollten seinen Vater um jeden Preis stürzen, um an seiner Stelle über Glass zu herrschen.
     Er musste sich sehr zusammenreißen, um nicht aus seinem Versteck zu treten. Im Geiste machte er sich eine Notiz, dass er seine Soldaten warnen musste. Sie würden ein Verbot auferlegt bekommen, sich nicht mit fremden Mädchen einzulassen. Außerdem musste er herausfinden, von welchem toten Soldaten sein Großvater gerade sprach. Er selbst hatte diesen Verlust bisher nicht bemerkt.
     „Es tut mir leid“, begann seine Cousine und unterbrach sich, als sein Großvater ihr eine schallende Ohrfeige verpasste. Dian konnte sich allein bei dem klatschenden Geräusch vorstellen, wie schmerzhaft dieser Schlag gewesen sein musste. Seine Cousine aber ertrug diese Ohrfeige mit Würde und hob den Kopf. „Ich mache es wiedergut.“
     Sein Großvater schüttelte den Kopf. „Nein, sie kennen nun dein Gesicht. Wir werden uns etwas Neues ausdenken müssen. Wir müssen sie zwingen, den Thron aufzugeben.“
     Dian ballte wütend die Hände zu Fäusten. Trotzdem verharrte er in seinem Versteck, bis sein Großvater sich zur Türe wandte und diese öffnete. „Und jetzt sieh zu, dass du weiter in der Küche hilfst. Zu etwas anderem bist du ja nicht zu gebrauchen.“
     Dann war er verschwunden. Dian betrachtete seine Cousine noch einen Moment, bis sie mit tränenfeuchten Wangen die Abstellkammer verließ und Dian allein zurückließ. Dieser atmete tief ein und aus. Er musste seine Emotionen unter Kontrolle bekommen, sonst würde er auffliegen und dann konnte er seinen Eltern nicht von diesem Gespräch berichten. Und dieses Gespräch war schlimmer als jeder Angriff auf den Palast. Es bestätigte seine Vermutung, dass seine Großeltern an einem viel größeren Plan arbeiteten, als nur dem, den Palast anzugreifen. Sie wollten diesen scheinbar von innen zerstören, um sich danach selbst als Retter aufzuspielen und die Herrschaft zu übernehmen.
     Dian wartete noch einen Augenblick, bis die Luft rein war, dann öffnete er leise die Tür und sah sich im Flur um. Er konnte nur vermuten, in welche Richtung sein Großvater gegangen war, also eilte er in diese Richtung und lauschte bei jedem Schritt auf Stimmen oder Geräusche von den Wachen.
     Als Dian an eine Abzweigung kam, sah er eine Tür, die nur angelehnt war, und hörte aufgeregte Stimmen dahinter. Lächelnd lehnte er sich gegen die Wand und versuchte das Gesagte zu verstehen. Er konnte deutlich die Stimmen seiner Großeltern ausmachen. Als kleiner Junge hatte er sie oft belauscht, bevor der Streit zwischen ihnen und seinen Eltern zu groß wurde und der Kampf zwischen den Familien begann.
     „Was machen wir nun?“, fragte seine Großmutter.
     Sein Großvater gab ein Murren von sich. Dian konnte sich förmlich vorstellen, wie er unruhig auf und ab ging und dabei seine Hände hinter dem Rücken verschränkte. „Wir müssen ein Zeichen setzen. Wir müssen der Bevölkerung klarmachen, dass wir in den Palast gehören.“
     Dian verdrehte die Augen und wartete gespannt auf die Antwort seiner Großmutter. „Die Bevölkerung liebt unsere Tochter und ihren Mann.“
     „Sie ist nicht mehr unsere Tochter“, unterbrach sie Dians Großvater und schlug wütend gegen etwas, das laut scheppernd zu Boden fiel. Dian zuckte kurz zusammen und sah sich noch mal im Flur um. Er sah und hörte niemanden, also atmete er tief durch und stieß die Tür auf.
     Der Überraschungsmoment gehörte ihm. Die Gesichtszüge seiner Großmutter entgleisten, als sie Dian erkannte. Nur sein Großvater blieb ruhig stehen und wartete ab. „Was willst du hier, Bastard?“
     Dian ignorierte die Beleidigung, schloss die Tür leise hinter sich und sah sich um, um zu prüfen, ob sich ein unbemerkter Gast im Raum befand. Schließlich konnten seine Großeltern immer einen Soldaten in ihrer Nähe haben. „Ich habe eine Botschaft von meiner Mutter.“
     Sofort trat Hoffnung in die braunen Augen seiner Großmutter. Er bemerkte erst jetzt, von wem die Königin ihr Aussehen hatte. Als kleiner Junge war ihm das nie aufgefallen.
     „Was will sie?“, fragte sein Großvater abfällig und ließ sich entspannt in einen Sessel sinken. Dian wusste, dass er Zeit schinden wollte, bis die Wachen kamen. Er war sich bewusst darüber, dass sein Großvater einen Knopf betätigt hatte, um diese zu rufen.
     Als kleiner Junge hatte Dian es sich zur Aufgabe gemacht, alle Geheimgänge im Anwesen zu finden, ebenso wie die Notruf-Knöpfe seines Großvaters. Er liebte diese Technik, um seine Soldaten zu rufen.
     Ihm blieb nur noch wenig Zeit, bevor er verschwinden musste. Lächelnd wandte er sich an beide und wiederholte die Worte seiner Mutter, dann nahm er Anlauf und sprang durch das geöffnete Fenster.
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