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Die Opal-Trilogie - Das Opalmädchen (Neubearbeitung von "Drachenglas - Verloren")
Verfasser: Jaqueline Mercedes (15)
Verlag: Eigenverlag (8555), epubli (373) und Tagträumer (9)
VÖ: 22. Oktober 2016
Genre: Fantasy (6705) und Romantische Literatur (11418)
Seiten: 187 (Kindle Edition), 240 (Taschenbuch-Version), 272 (Taschenbuch-Version Nr. 2)
Themen: Chaos (29), Mädchen (1463), Parallelwelten (257), Prinzen (275), Wiedersehen (720)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Neobooks für die Bereitstellung dieser Leseprobe! Bei dem Buch handelt es sich um einen der Neobooks-Monatsfavoriten des November 2017. Mehr zu Jaqueline Mercedes gibt es bei Facebook.

     Dian nickte kurz. „In letzter Zeit ist er aber öfter bei Runa als hier in Glass. Er muss doch wissen, dass ich ihn als Soldaten brauche.“
     Bery zuckte entspannt mit den Schultern, als würde ihn das Ganze nicht sonderlich interessieren. Dian verdrehte die Augen und warf den Wachen einen kurzen Blick zu. Bald würden sie ihre Schicht beenden und dann musste Dian schnell reagieren.
     „Du wirst hierbleiben.“
     Bery öffnete den Mund, aber Dian sah ihn ernst an. „Ich muss das allein tun. Wenn ich in einer Stunde nicht zurück bin, reite zurück zum Palast und hole Verstärkung. Oder am besten einen Bestatter, weil ich dann tot sein werde.“
     „Ich ebenfalls, wenn dein Vater erfährt, dass ich dich allein habe gehen lassen.“
     Dian verdrehte die Augen und warf seinem Freund noch einen kurzen Blick zu, bevor er weiter nach vorn schlich und sich innerlich auf das vorbereitete, was er gleich tun würde. Er durfte sich keinen Fehler erlauben. Einen konkreten Plan hatte er zwar nicht, aber er würde versuchen, ungesehen an den Wachen vorbeizukommen, um dann einen Weg ins Anwesen zu finden. Am besten, ohne vorher entdeckt und in den Kerker geworfen zu werden.
     Von seiner neuen Position einige Meter vom Tor entfernt konnte er die Wachen gut beobachten. Er sah schon von weitem zwei von ihnen zum Tor gehen. Scheinbar war es an der Zeit für einen Schichtwechsel. Ihre Schritte waren selbstsicher und ihre Blicke starr nach vorn gerichtet. Sie würden Dian töten, ohne zu zögern, das wusste er. Leise schlich er weiter, bis er in der Nähe des Tors stand, verdeckt von einigen Bäumen, die die Außenmauer umgaben.
     Dian vergewisserte sich, dass sein Schwert gut an seiner Hüfte befestigt war, und kletterte dann auf einem der großen Bäume nach oben. Dabei versuchte er die Soldaten im Auge zu behalten, die sich währenddessen unterhielten. Dian kletterte höher, bis er auf Höhe der Mauer war, und wagte den Sprung vom Baum. Einen kurzen Moment lang nutzte er seine erhöhte Sicht, dann ließ er sich so leise, wie es ihm möglich war, auf der anderen Seite der Befestigungsanlage nach unten gleiten. Sanft wie eine Katze landete er und wartete mit klopfendem Herzen ab, ob ihn jemand gehört hatte.
     Die Wachen nickten sich wenig später zu und tauschten dann die Plätze. Dian nutzte den Moment, als die neuen Wachen unachtsam waren, und lief geduckt in Richtung Anwesen. Die hohe Steinmauer umschloss das Zuhause seiner Großeltern vollständig, zusätzlich befanden sich am Eingang schwer bewaffnete Wachposten. Dian aber wollte das Gebäude nicht durch eine der Türen betreten, sondern schlich um die linke Ecke des Anwesens und verharrte dort einen Moment. Er warf einen Blick nach oben und überlegte kurz, wie er am schnellsten die Hauswand hinaufklettern konnte, als sein Blick an einer Efeuranke hängen blieb. Skeptisch betrachtete er die Pflanze und zuckte dann mit den Schultern.
     Mehr als dass ich hinunterfalle und gefangen genommen werde, kann ja gar nicht passieren, dachte er bei sich
     Da er das letzte Mal als kleiner Junge hier bei diesem Teil seiner Familie gewesen war, konnte er sich nur noch dunkel daran erinnern, wo die Privaträume seiner Großeltern mütterlicherseits lagen. Kurz warf er einen Blick zurück zum Eingangstor und stellte erleichtert fest, dass die Wachmänner nichts Auffälliges bemerkt hatten. Bisher lief es gut, zu gut.
     Dian umfasste die Efeuranke und stemmte sich gegen die Außenmauer des Hauses. Langsam machte er einen Schritt nach dem nächsten und kletterte nach oben. Bei jeder Bewegung hoffte er, dass die Pflanze sein Gewicht halten und er nicht hinunterstürzen würde. Durch die Anstrengung spürte er seine Wunde pulsieren und der heftige Schmerz kehrte zurück. Bestimmt würde sein frischer Verband bald blutig sein. Dian biss die Zähne zusammen und versuchte den Schmerz zu ignorieren. Er musste für diese Mission einen klaren Kopf behalten und darauf achten, wann der richtige Moment gekommen war, um nach drinnen zu klettern.
     Da das Anwesen nur zwei Etagen besaß, hatte Dian schon bald die obere Etage erreicht und kletterte durch das einzige offene Fenster. Leise landete er auf seinen Füßen und atmete keuchend ein und aus. Einen Moment lang gönnte er seinem Körper die notwendige Ruhe, dann sah er sich um.
     Er befand sich scheinbar in einer Art Abstellkammer, denn er war umgeben von Besen und Putzmitteln. Kurz huschte ein selbstgefälliges Lächeln über seine Lippen, als er erkannte, wie viel Glück er mit seinem spontanen Einfall gehabt hatte.
     Als er Stimmen im Flur ausmachen konnte, wurde er wieder ernst. Blitzschnell versteckte er sich hinter einem Regal, bevor die Tür aufging und ein Lichtstrahl den Raum erhellte. Eine junge Frau wurde grob von einem älteren Herrn nach drinnen gestoßen. Dann schloss dieser die Tür hinter sich und sah sie böse an. „Warum hast du deinen Auftrag nicht erfüllt, so wie ich es dir aufgetragen habe?“
     Dian hielt die Luft an, um ja keinen Laut von sich zu geben. Eigentlich hatte er vorgehabt, seine Großeltern zu suchen, die Nachricht zu überbringen und dann schnell abzuhauen. Aber auch wenn diese Begegnung nicht eingeplant war, so freute sich Dian dennoch über die nächsten Gesprächsfetzen. Vielleicht konnten die Informationen seinen Eltern dabei helfen, die nächsten Angriffe besser vorherzusehen und dem ganzen Krieg ein Ende zu setzen.
     Der Mann mit den goldenen Haaren und den fast schwarzen Augen, den Dian mittlerweile als seinen Großvater erkannt hatte, sah die junge Frau mit einem so hasserfüllten Blick an, dass Dian schlecht wurde. Sie hielt den Kopf gesenkt und antwortete leise: „Es tut mir leid, Großvater.“
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