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Die Opal-Trilogie - Das Opalmädchen (Neubearbeitung von "Drachenglas - Verloren")
Verfasser: Jaqueline Mercedes (15)
Verlag: Eigenverlag (8555), epubli (373) und Tagträumer (9)
VÖ: 22. Oktober 2016
Genre: Fantasy (6705) und Romantische Literatur (11418)
Seiten: 187 (Kindle Edition), 240 (Taschenbuch-Version), 272 (Taschenbuch-Version Nr. 2)
Themen: Chaos (29), Mädchen (1463), Parallelwelten (257), Prinzen (275), Wiedersehen (720)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Neobooks für die Bereitstellung dieser Leseprobe! Bei dem Buch handelt es sich um einen der Neobooks-Monatsfavoriten des November 2017. Mehr zu Jaqueline Mercedes gibt es bei Facebook.

     Sein Bruder schüttelte den Kopf. „Nein, sie hat geflüstert. Was hat sie denn gesagt?“
     Dian ließ sich auf einen Stuhl sinken und hob sein Oberteil an. Fluchend zog er die Luft ein, als er die große Wunde sah. Selbst Karl stieß ein Schimpfwort aus und holte sofort Verbandsmaterial und frisches Wasser aus dem angrenzenden Badezimmer. Nachdem er die Wunde gesäubert hatte, machte er sich geschickt daran, einen Verband um Dians Hüfte zu binden, um die Blutung zu stoppen. „Warum musst du auch immer vorn kämpfen? Eines Tages wird kein lächerlicher Verband mehr reichen. Du bist der Prinz, der Thronfolger! Du musst am Leben bleiben, um über Glass zu herrschen, und nicht auf dem Schlachtfeld verbluten!“
     Dian verdrehte die Augen und ließ sein Oberteil über den Verband gleiten. Der Schmerz war schlimmer als gedacht, jetzt, wo er seinem Körper einen Augenblick Ruhe gönnte. Karl verstaute das Verbandsmaterial wieder und setzte sich zurück aufs Bett. „Also, was hat Mutter nun gesagt?“, hakte er gelangweilt nach.
     Dian fiel es schwer, ihre Worte wiederzugeben. Sie klangen so unlogisch. „Sie will, dass ich Runa zurück nach Glass hole. Mutter meint, dass Runa mir eines Tages das Leben retten wird.“
     Karl stieß einen Pfiff aus und grinste breit. Immer wenn sie über Runa sprachen, stahl sich ein selbstgefälliges Grinsen auf sein Gesicht. Er wusste, dass er Dian damit ärgern konnte, und scheinbar machte ihm diese Tatsache sichtlich Freude.
     Dian warf Karl einen kurzen Blick zu. Niemand würde die beiden als Brüder ansehen, wenn man sie nebeneinanderstehen sah. Wo Dians Haare dunkel und kurz waren, waren Karls Haare rötlich und standen wild von seinem Kopf ab. Ebenso unterschiedlich waren ihre Augen: Während Karls braune Augen denen seiner Mutter ähnelten, waren Dians eine Nuance dunkler.
     „Glass an Dian.“
     Dian verdrängte die Gedanken und sah seinen kleinen Bruder an. Dieser grinste immer noch. „Hast wohl daran gedacht, die Schönheit wiederzusehen, wie?“
     Eigentlich wollte Dian einen bissigen Kommentar darauf abgeben, aber Karl hatte recht: Runa war schon als kleines Mädchen eine Schönheit gewesen und natürlich hatte er das eine oder andere Mal an sie gedacht. Wie sie heute wohl aussah?
     „Ich werde Saphir heiraten“, erwiderte Dian mit fester Stimme und hörte einen Moment später das Lachen seiner Schwester. Jade hatte sich mal wieder leise an sie herangeschlichen. „Du wirst niemals diese dumme Kuh heiraten“, hielt sie dagegen und setzte sich neben Karl aufs Bett. Dabei warf sie ihre grünen Haare gekonnt nach hinten und fixierte Dian aus ihren hellgrünen Augen.
     „Vater hat schon alles arrangiert.“ Dian musste diese Worte aussprechen. Er hatte seinem Vater ein Versprechen gegeben, und er hatte noch nie eines gebrochen.
     Jade verdrehte die Augen und fing an, mit ihren Haaren zu spielen. „Du bist der Prinz, sein ältester Sohn. Er vergöttert dich. Und wenn du eines Tages Runa anstatt Saphir heiraten willst, wird er nicht Nein sagen.“
     „Weshalb sollte ich Runa heiraten wollen?“
     Scheinbar war sein Tonfall zu schroff geworden, denn seine Geschwister grinsten noch breiter.
     Wütend sprang Dian auf die Beine und öffnete die Tür. „Ich habe einen Auftrag zu erledigen.“
     Damit machte er sich auf den Weg zu der Familie seiner Mutter. Und auch wenn er es sich nicht eingestehen wollte, kreisten seine Gedanken dabei die ganze Zeit um Runa.


KAPITEL 3


Runa hob den Kopf, als es kräftig an ihrer Zimmertür klopfte. Murrend erhob sie sich von ihrem Schreibtischstuhl und öffnete. Zum Vorschein kam ihr fröhlich wirkender bester Freund Alex. Er beugte sich vor und gab ihr einen Kuss auf die Wange.
     „Was willst du hier?“, fragte Runa ein wenig zu unfreundlich und schloss die Tür hinter Alex wieder. Dieser ließ sich entspannt auf ihren Schreibtischstuhl sinken und betrachtete sie eingehend. „Deine Großmutter macht sich Sorgen um dich.“
     Runa verdrehte die Augen. Sie hatte keine Lust auf dieses Gespräch und überlegte fieberhaft, wie sie Alex wieder loswurde. Ihr bester Freund wirkte nicht so, als würde er so schnell wieder verschwinden. Gemütlich fing er an, mit den Buntstiften, die auf ihrem Schreibtisch lagen, zu spielen. Dabei betrachtete er ihre neueste Zeichnung und runzelte die Stirn. „Soll das Dian sein?“
     Runa öffnete den Mund, schloss ihn dann aber wieder. Blitzschnell entriss sie ihm das Blatt Papier und versteckte es unter ihrer Bettdecke. „Das geht dich nichts an.“
     Alex drehte sich zu ihr um und sah sie wie ein trauriger Welpe aus großen Augen an. „Ich bin dein bester Freund.“
     „Ich weiß, das sagst du mir andauernd“, gab sie zurück und musste unwillkürlich lächeln. Seinem Hundeblick konnte sie nie lange standhalten. Alex ging ihr zwar oft auf die Nerven, aber er war auch einer der Gründe dafür, dass sie noch nicht den Verstand verloren hatte. Außerdem glaubte er all ihren Erzählungen und Geschichten über Glass. Er wusste diesbezüglich alles.
     „Wieso gehst du nicht einfach zurück und schaust dir an, was Glass dir für ein Leben bieten könnte?“
     Seine stechend grünen Augen betrachteten sie fragend. Runa fuhr sich unsicher durch die Haare und ließ sich seufzend auf ihr Bett fallen. Am liebsten hätte sie ihr Gesicht in den Kissen vergraben, um ihm keine Antwort geben zu müssen.
     „Ich kann nicht“, gab sie nach einer Weile zurück.
     Alex beugte sich vor. Da ihr Zimmer so klein war, hätte Alex sie mühelos berühren können, aber er ließ ihr wenigstens etwas Freiraum. Wenn auch nur körperlich. „Du hast mir nie den Grund dafür verraten“, sagte er nachdenklich.
     Runa nickte zustimmend und spielte unsicher mit einer Haarsträhne, bis Alex sich kurzerhand neben sie setzte und sie ungeduldig ansah. „Runa“, sagte er drohend, als könne er ihre Gedanken lesen, die ihm verrieten, dass sie ihm diese Geschichte nicht erzählen wollte. Unsicher warf sie Alex einen Blick zu und seufzte dann laut auf. Es waren viele Jahre vergangen, bestimmt hatte Dian sie längst vergessen.
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