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Die Opal-Trilogie - Das Opalmädchen (Neubearbeitung von "Drachenglas - Verloren")
Verfasser: Jaqueline Mercedes (15)
Verlag: Eigenverlag (8543), epubli (373) und Tagträumer (9)
VÖ: 22. Oktober 2016
Genre: Fantasy (6698) und Romantische Literatur (11404)
Seiten: 187 (Kindle Edition), 240 (Taschenbuch-Version), 272 (Taschenbuch-Version Nr. 2)
Themen: Chaos (29), Mädchen (1463), Parallelwelten (257), Prinzen (273), Wiedersehen (719)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Neobooks für die Bereitstellung dieser Leseprobe! Bei dem Buch handelt es sich um einen der Neobooks-Monatsfavoriten des November 2017. Mehr zu Jaqueline Mercedes gibt es bei Facebook.

     „Du bist etwas Besonderes, ebenso wie deine Haare.“
     Runa spürte, wie sich Unruhe in ihr breitmachte, denn sie wusste schon jetzt, worauf ihre Großmutter zu sprechen kommen würde. Sie sprang auf die Beine und stellte die fast leere Flasche Cola auf den Tresen. „Ich will es nicht hören.“
     Ihre Großmutter schnaubte abfällig, wie immer, wenn Runas Ton schärfer wurde und sie abrupt das Thema wechseln wollte. „Ich verstehe dich nicht. Als kleines Mädchen warst du so voller Freude und Ehrgeiz. Du hast sogar einmal Lebewohl zu mir gesagt, bevor du in die andere Welt gereist bist. Du wolltest dortbleiben. Was ist nur passiert?“
     Runa fuhr sich durch die Haare und fühlte sich, als würde sie jeden Moment anfangen zu weinen. Sie atmete tief durch und versuchte ihre starken Gefühle zu zügeln. Ihre Großmutter traf keine Schuld, sie liebte sie schließlich. Und sie war es, die Runa großgezogen hatte, weil ihr Vater dazu nicht in der Lage gewesen war.
     Sie warf ihr einen halbwegs freundlichen Blick zu und antwortete: „Glass ist nicht mein Zuhause und wird es niemals sein. Außerdem bezweifle ich, dass ich dazu geboren wurde, eines Tages Königin zu werden. All diese Theorien baust du nur auf die Tatsache, dass meine Haare blau sind und ich sie nicht färben kann?“
     Ihre Großmutter verdrehte die Augen und grinste breit. „Du warst dort. Niemand sonst, den ich kenne, kann die Welt Glass betreten. Es gibt nur Geschichten darüber, Märchen, die man kleinen Kindern erzählt. Aber du warst da. Und ich weiß, dass du zu jeder Zeit dorthin zurückkehren könntest, wenn du es nur wirklich willst. Du bist dazu auserwählt, Königin zu werden.“
     Ihre Großmutter lächelte sanfter, als sie weitersprach. „Außerdem kannst du mir nicht erzählen, dass du Dian nicht gut aussehend findest. Schließlich wird er eines Tages dein Mann sein.“
     Runa schnaubte abfällig und wandte sich ab. „Träum weiter, Großmutter“, warf sie ihr über die Schulter hinweg zu. Damit war das Gespräch für sie beendet.
     Leider hörte sie das Lachen ihrer Großmutter selbst im Garten noch, als sie sich auf einen Baumstamm niederließ und versuchte, die Worte ihrer Großmutter zu vergessen. Es waren viele Jahre vergangen, in denen sie das Königreich Glass nicht mehr gesehen hatte. Sie vermisste die wunderschöne Welt, die grünen Wiesen, selbst die Vögel, die fremde Lieder sangen. Außerdem konnte sie den schönen Jungen mit den schwarzen Haaren und den dunklen Augen nicht vergessen. Dian. Ein seltsamer Name für einen seltsamen Jungen.
     Runa schloss die Augen und versuchte sich vorzustellen, wie er heute wohl aussah. Er war kein Junge mehr, ebenso wie sie kein Mädchen mehr war. Mit neunzehn Jahren war man in jeder Welt erwachsen.


KAPITEL 2


Dian versuchte krampfhaft, seine Verletzung vor seinem Vater zu verbergen. Niemals wollte er Schwäche zeigen. Er schob sein Schwert, das er vom Kampf gegen die Truppen seiner Großeltern noch in der Hand hielt, zurück in die Scheide, die an seiner Hüfte befestigt war, und versuchte den Schmerz, den die Bewegungen in seiner Hüfte verursachten, zu ignorieren. Sein Vater saß wie immer auf seinem Thron und sah Dian mit einer Mischung aus Stolz und Desinteresse an. Niemand, nicht einmal sein ältester Sohn, vermochte seine Gedanken zu erahnen.
     Der König gab ihm mit einer Handbewegung zu verstehen, näher zu treten. Dian warf seinem jüngeren Bruder Karl einen kurzen Blick zu und sah dann zu seinem Vater auf. Wie immer blieb er wenige Schritte vor dem Thron stehen und fiel auf die Knie. Dabei wurde seine Wunde an der linken Hüfte so beansprucht, dass sich der brennende Schmerz verstärkte. So wie es Dian schon von klein auf gelernt hatte, ließ er sich diesen jedoch nicht anmerken und wartete darauf, dass sein Vater das Wort ergriff. Da sie abgesehen von wenigen Soldaten allein im Thronsaal waren, beugte sich sein Vater leicht vor und deutete Dian, aufzustehen. „Berichte mir!“, befahl sein Vater ihm.
     Dian verlagerte sein Gewicht so, dass er das linke Bein etwas entlasten konnte. Er spürte, wie das Blut aus der Wunde trat und seine Hose tränkte. Er musste die Wunde verbinden, sonst würde er für eine Weile ausfallen. Und das konnte er sich in Zeiten des Krieges nicht leisten. „Es erfolgten weitere Angriffe auf den Palast. Die Angreifer kamen wie aus dem Nichts, wir konnten sie aber mit letzter Kraft zum Rückzug zwingen. Wir haben schwere Verluste einstecken müssen. Das Volk ist außer sich, mein König.“
     Früher hatten seine Freunde ihn immer ausgelacht, weil er seinen Vater so förmlich ansprechen musste. Heute aber war Dian froh darüber, denn so sahen sie ihn nicht nur als Prinzen von Glass an, sondern auch als starken Soldaten, der seinem König und nicht seinem Vater diente.
     Der König verzog missbilligend das Gesicht. Seine Hände, die am Anfang des Gespräches locker auf den Lehnen seines Throns gelegen hatten, verkrampften sich nun zu Fäusten. „Wissen wir, wer die Angreifer sind?“
     Nun kamen sie zu dem Punkt, den Dian eigentlich hatte meiden wollen. Schließlich sprachen sie nicht oft über diesen Teil seiner Familie. „Ich schätze, dass es die Truppen von Mutters Eltern sind. Sie wollen Euch stürzen, um selbst den Thron zu besteigen.“
     Die Gesichtsfarbe seines Vaters wechselte sofort von Weiß zu Rot. Dian hatte kurz die Angst, dass er die Lehnen seines Throns mit bloßen Händen zerstören würde. Der König biss wütend die Zähne zusammen und starrte ins Leere, als würde er Dian nicht sehen. Er fixierte einen entlegenen Punkt im Saal. Auch wenn Dian wusste, dass sich die Wut des Königs nicht gegen ihn persönlich richtete, war er dennoch so klug, seinem Vater die notwendige Zeit zu lassen, um seine Emotionen wieder unter Kontrolle zu bekommen.
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