Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
38.847 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »The Wolf's Head«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
TASCHENBUCH
 
Die Opal-Trilogie - Das Opalmädchen (Neubearbeitung von "Drachenglas - Verloren")
Verfasser: Jaqueline Mercedes (15)
Verlag: Eigenverlag (8543), epubli (373) und Tagträumer (9)
VÖ: 22. Oktober 2016
Genre: Fantasy (6698) und Romantische Literatur (11404)
Seiten: 187 (Kindle Edition), 240 (Taschenbuch-Version), 272 (Taschenbuch-Version Nr. 2)
Themen: Chaos (29), Mädchen (1463), Parallelwelten (257), Prinzen (273), Wiedersehen (719)
Sonstiges: Dieses Buch überwachen
Teilen:
 
BLOGGERNOTE DES BUCHES
87 / 100
auf Basis von sechs Bloggern
100
67%
80
0%
60
33%
40
0%
20
0%
0
0%
Entwicklung des Bloggerinteresses:
1M
0
2M
0
3M
0
6M
1
12M
3
Leider existiert für »Die Opal-Trilogie - Das Opalmädchen (Neubearbeitung von "Drachenglas - Verloren")« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
USER, DIE SICH FÜR DIESES BUCH INTERESSIERTEN, INTERESSIERTEN SICH AUCH FÜR
Die Sieben
Geschrieben von: Jaqueline Mercedes (8. Mai 2016)
80/100
[1 Blogger]
Unter uns nur Wolken
Geschrieben von: Rose Snow [Ulrike Mayrhofer] und Rose Snow [Carmen Schmit] (15. Juni 2016)
100/100
[4 Blogger]
Die Märchenjägerin
Geschrieben von: Jaqueline Mercedes (19. Oktober 2017)
weitere Empfehlungen anzeigen
Lesermeinungen (0)     Leseprobe     Blogger (6)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Neobooks für die Bereitstellung dieser Leseprobe! Bei dem Buch handelt es sich um einen der Neobooks-Monatsfavoriten des November 2017. Mehr zu Jaqueline Mercedes gibt es bei Facebook.

KAPITEL 6


Runa schloss lächelnd die Augen und flocht blind ihre Haare zu einem Zopf. Die Sonne wärmte ihr Gesicht und für einen Moment konnte sie vergessen, wie grauenhaft der Streit mit ihrem Vater gewesen war. Der Garten hinter ihrem Elternhaus war so was wie ihr Zufluchtsort geworden. Die grüne Wiese und die Vögel, die in den Baumkronen saßen und zwitscherten, erinnerten sie an Glass.
     Die Zeit mit Alex am See war ihr wie ein kleiner Urlaub vorgekommen, nur leider hatte sie dadurch komplett die Zeit vergessen und ihr Vater hatte sich Sorgen gemacht. Wieder kroch die Wut in ihr hoch und Runa öffnete mürrisch die Augen. Hätte sie nicht solche Probleme, einen anständigen Job zu finden, wäre sie schon längst ausgezogen. Als sie ihre eigenen Gedanken bemerkte, zuckte sie innerlich zusammen. Würde sie ihren Vater und ihre Großmutter allein lassen? Würde sie das können?
     „Natürlich kann ich das“, murmelte sie leise vor sich hin und hörte einen Moment später einen Ast zerbrechen. Runa wusste sofort, dass sie nicht mehr allein war und gleich Gesellschaft bekommen würde. Was sie aber nicht hatte ahnen können, war, dass einen Moment später Dian aus dem Dickicht trat und sie unsicher ansah. Runa öffnete den Mund, schloss ihn dann wieder, ohne etwas zu sagen.
     Ihr Blick glitt über seine Gestalt. Natürlich war er nach all den Jahren größer geworden, seine Arme stärker und sein Körperbau der eines Kriegers. Was ihr sofort vertraut vorkam, waren seine perfekten Gesichtszüge, seine gerade Nase, die markanten Wangenknochen und seine dunkelbraunen, fast schwarzen Augen, die sie interessiert musterten. Eine Weile sagte niemand von ihnen ein Wort. Sie sahen sich einfach nur an und schwiegen, bis Dian sich räusperte und dabei ein wenig verlegen aussah. Sofort erinnerte sich Runa an ihr letztes Treffen und spürte, wie ihre Wangen heiß wurden.
     „Was machst du hier?“ Sie verabscheute sich dafür, wie unsicher ihre Stimme klang, wie viel Hoffnung darin mitschwang.
     Dian atmete erleichtert auf und kam zu ihr. Kurzerhand setzte er sich neben sie auf den Baumstamm und blickte in den Himmel. Abermals schwiegen sie. Dian war ihr so nah, dass Runa seinen Duft wahrnahm. Er roch nach Sommerregen und frischer Wiese. Sie sah ihn von der Seite an. „Du hast meine Frage nicht beantwortet.“
     Dian nickte und stützte seine Arme auf seine Oberschenkel. Runa bemerkte, dass er kurz zusammenzuckte, als hätte er Schmerzen. Besorgt sah sie ihn an. „Was ist passiert?“
     „Nur ein kleiner Auftrag“, gab er ausweichend zurück. Runa sah ihn einen Moment skeptisch an, dann fing sie an, nach Wunden zu suchen, die seinen Schmerz erklären könnten. Sanft hob sie sein Oberteil hoch und bemerkte den roten Verband an seiner Hüfte. Zischend holte sie Luft. „Der muss gewechselt werden.“
     Dian winkte ab und sah sie ernst an. „Du bist in Gefahr, Runa. Deshalb bin ich hier. Du musst mit mir zurück nach Glass gehen.“
     Sie hob den Blick und schüttelte ernst den Kopf. „Nein. Erst bekommst du einen neuen Verband. Du bist ganz blass. Wenn du deine Wunden weiterhin so ignorierst, kippst du um!“
     Einen Moment sah er sie stumm an, dann nickte er geschlagen und stand auf. Dabei trat neues Blut aus der Wunde und tränkte den Verband. Runa sah ihn besorgt an. „Komm, wir gehen ins Haus, dann verbinde ich deine Wunde neu.“
     Dian folgte ihr nach drinnen. Runa war froh, dass ihr Vater zusammen mit ihrer Großmutter zum Einkaufen gefahren war, nachdem sie sich über sein zurückgezogenes Verhalten gestritten hatten. Runa hatte zum ersten Mal ausgesprochen, dass sie sich von ihrem Vater alleingelassen fühlte. Er hatte alles abgestritten und danach war sie ihm für eine Weile aus dem Weg gegangen.
     Zwar mochte ihre Großmutter Dian, aber sie hatte in diesem Moment keine Lust auf ihre Fragen. Immer wieder warf sie einen Blick über ihre Schulter, um sich zu vergewissern, dass Dian wirklich da war und nicht nur ihrer Fantasie entsprang.
     Endlich oben im Badezimmer angekommen, holte Runa das Verbandsmaterial. Dann dirigierte sie Dian in ihr Zimmer und schloss die Tür hinter sich. In diesem Moment bemerkte sie, dass sie ganz allein mit Dian war, ganz allein in ihrem Zimmer, und dass er gleich sein Oberteil ausziehen musste, damit sie an seine Wunde kam. Entschlossen, ihm zu helfen, ignorierte sie ihre Gedanken und wies ihn an, sich auf ihr Bett zu setzen. Anschließend machte sie sich daran, seinen alten Verband zu lösen.
     „Herrgott, Dian, was hast du nur gemacht?“
     Er gab ein Stöhnen von sich, blieb aber sonst stumm sitzen. „Das ist eine lange Geschichte.“
     Runa sah kurz zu ihm auf und verdrehte die Augen. „Ich habe gerade Zeit. Also?“
     Kurz huschte ein Lächeln über seine Züge, bis sie anfing, seine Wunde zu säubern, und er die Zähne zusammenbeißen musste. Als Runa damit fertig war, schmierte sie eine Salbe auf seine Wunde und fing an, einen Verband um seine Hüfte zu schlingen. Dabei kam sie ihm noch näher.
     Runa versuchte die ganze Zeit, keinen Blick auf seine Bauchmuskeln oder seine leicht gebräunte Haut zu werfen. Sie konzentrierte sich nur auf seine Wunde. Ein paar Minuten später nickte sie zufrieden und verstaute das Verbandsmaterial wieder im Badezimmer. Als sie wieder in ihr Zimmer kam, saß Dian weiterhin auf ihrem Bett und wirkte blass.
     „Du hast zu viel Blut verloren.“
     Er nickte nur und sah sie an. „In Glass herrscht Krieg, daher kommt diese Wunde. Ein Angreifer wollte mich mit seinem Schwert aufspießen.“
     Runa sah ihn sprachlos an und setzte sich neben ihn, diesmal mit mehr Abstand, was Dian nicht entging. Er schwieg dazu aber. „Meine Mutter schickt mich, um dich zurück nach Glass zu holen. Sie ist der Ansicht, dass wir deine Hilfe brauchen und du in großer Gefahr bist.“
Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Die auf der Webseite dargestellten Buchcover sind mit Amazon.de verlinkt, die Links enthalten einen Affiliate-Code.
Leserkanone.de © by Axel Saalbach & Team (2011-2017)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum & Rechtliches