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Die Opal-Trilogie - Das Opalmädchen (Neubearbeitung von "Drachenglas - Verloren")
Verfasser: Jaqueline Mercedes (15)
Verlag: Eigenverlag (8543), epubli (373) und Tagträumer (9)
VÖ: 22. Oktober 2016
Genre: Fantasy (6698) und Romantische Literatur (11404)
Seiten: 187 (Kindle Edition), 240 (Taschenbuch-Version), 272 (Taschenbuch-Version Nr. 2)
Themen: Chaos (29), Mädchen (1463), Parallelwelten (257), Prinzen (273), Wiedersehen (719)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Neobooks für die Bereitstellung dieser Leseprobe! Bei dem Buch handelt es sich um einen der Neobooks-Monatsfavoriten des November 2017. Mehr zu Jaqueline Mercedes gibt es bei Facebook.

     Dian konnte förmlich sehen, was seine Worte bewirkten. Sein Vater lief vor Wut rot an und ballte seine freie Hand zur Faust. Seine Mutter dagegen kämpfte mit den Tränen. Sie sah ihren Mann liebevoll an. „Ich wusste es damals schon. Wenn ich meinem Herzen folge, werde ich meine Familie verlieren.“
     Sofort wich die rote Farbe aus dem Gesicht seines Vaters. Sanft strich er seiner Frau über die Wange. „Dafür werden sie bezahlen.“
     Dian nickte zustimmend und straffte die Schultern. „Ich möchte mich freiwillig melden.“
     Sein Vater sah ihn stolz an, aber seine Mutter schüttelte den Kopf. „Nein, du hast eine andere Aufgabe zu erfüllen.“
     „Welche?“ Irritiert wandte Dian sich an die Königin. Seine Mutter sah ihn ernst an. „Du musst Runa zurückholen.“
     Nicht nur Dian verwirrte diese Aussage. „Was hat Runa mit unserem Krieg zu tun, Liebes?“, fragte sein Vater mit gerunzelter Stirn.
     Seine Mutter stand auf und sah ihren Mann ernst an. „Sie ist unsere Rettung, sie ist unsere Zukunft. Ohne sie wird Glass untergehen. Ohne sie wird meine Familie auf dem Thron sitzen und wir beide werden tot sein.“
     Dian öffnete den Mund, schloss ihn dann aber wieder, als er sah, wie sein Vater weiß im Gesicht wurde. „Hattest du wieder eine Vision?“, fragte dieser mit leiser Stimme.
     Dian fühlte sich wie in einem falschen Film. Er sah seine Eltern an, hörte ihre Worte, konnte aber nicht so recht glauben, was sie da sagten.
     Eine Vision?
     Er bemerkte den Blick seiner Mutter und zog fragend eine Augenbraue hoch. Diese seufzte tief und ließ sich wieder auf den Bettrand sinken. „Ich habe eine Gabe, Dian. Ich kann in die Zukunft sehen.“
     Dian schnaubte und wollte das Thema damit eigentlich abhaken, aber seine Mutter ergriff fest seine Hand und zog ihn näher an sich. „Du musst mir glauben, Dian. Niemand weiß davon, außer deinem Vater und jetzt auch dir. Ich habe Dinge gesehen. Schlimme Dinge, aber auch schöne Dinge. Du musst zu Runa gehen. Hol sie zu uns, sonst wird auch sie sterben.“
     Dian sah seine Mutter an und spürte Panik in sich aufsteigen. „Was ist mit ihr?“
     Die Königin seufzte abermals auf und ließ seine Hand los. „Ich kann dir diese Frage nicht beantworten, ohne in die Zukunft einzugreifen. Du musst zu ihr, und zwar schnellstens. Eine große Gefahr schwebt über ihr und sie ahnt es nicht einmal.“
     Einen Augenblick lang wusste Dian nicht, was er tun sollte. Seine schmerzende Hüfte rückte in den Hintergrund und die Sorge um Runa in den Vordergrund. Seine Mutter sah ihn eindringlich an. Selbst sein Vater, der sonst so stark und entschlossen wirkte, sah fehl am Platz aus. „Geh zu ihr“, war seine einzige Reaktion auf den Befehl seiner Frau.
     Dian schüttelte leicht den Kopf. „Was ist mit Saphir?“
     Er sah seinen Vater und König an. „Darüber reden wir ein anderes Mal. Geh jetzt und tu, was deine Mutter dir sagt.“
     Zwar war dies nicht die Antwort, die Dian sich erhofft hatte, aber es war mehr, als er jemals bekommen hatte. Also nickte er wortlos und griff nach seinem Schwert, welches samt Scheide auf seinem Schreibtisch lag. Er schnallte sich die Scheide um die Hüfte und steckte sein Schwert hinein, dann zog er seine Schuhe an. Damit war er kampfbreit, auch wenn sein Körper protestierte und seine Muskeln schmerzten. Er warf seiner Mutter einen sanften Blick zu und wandte sich dann an seinen Vater. „Ich komme zurück, so schnell es geht. Bis dahin lasse ich meine Soldaten antreten. Sie werden euch nicht aus den Augen lassen, bis ich wieder da bin.“
     Sein Vater nickte kurz und Dian verbeugte sich tief vor seinem König und seiner Königin, dann ging er zur Tür.
     Genau in diesem Moment wurde sie von außen geöffnet und er prallte mit Saphir zusammen. Sie stieß einen Schrei aus und klammerte sich wie eine Ertrinkende an Dians Arm. Er gab ihr für einen Moment den nötigen Halt, dann löste er sich aus ihrem Griff. Ihre großen, blauen Augen blickten ihn panisch an. „Ich habe von deinen Verletzungen gehört. Ich bin sofort gekommen.“
     Dian kämpfte dagegen an, nicht die Augen zu verdrehen, schließlich war es schon eine ganze Weile her, seitdem er zurück in den Palast gebracht worden war. Aber er zwang sich zu einem dankbaren Lächeln und wandte sich zum Gehen. Sofort war Saphir wieder an seiner Seite und ergriff seine Hand. „Wie geht es dir?“
     Da sein Vater die Verlobung nicht ausdrücklich aufgelöst, sondern nur gesagt hatte, dass sie später darüber sprechen würden, musste er ihr Respekt zollen und ihr Antworten auf ihre Fragen geben. Müde sah er sie an. „Mir geht es gut“, log er und löste sich von ihr. Dann lächelte er sie kurz an. „Ich muss leider gehen. Wir sehen uns, wenn ich wieder da bin.“
     Sofort flackerte Hoffnung in ihren Augen auf. Dian wusste, dass sie keine wirklichen Gefühle für ihn hegte, sondern nur den Thron vor Augen hatte. Er wusste das, und jeder andere auch, und er respektierte sie dafür, dass sie von Anfang an ehrlich zu ihm gewesen war. Sie hatte ihm keine schönen Augen gemacht, weil sie ihn mochte. Sie wollte Erfolg und Reichtum besitzen.
     Dian aber wollte das genaue Gegenteil. Er wollte eine Frau an seiner Seite haben, die ihn und nicht den Thron liebt.
     Saphir lächelte sanft und nickte. „Sei bitte vorsichtig. Ich könnte es nicht ertragen, wenn dir etwas passieren würde.“
     Um ihre Worte zu untermalen, wurden ihre Augen feucht und sie atmete heftig ein und aus. Als ihr Verlobter wäre es seine Aufgabe gewesen, zu ihr zu eilen und sie in den Arm zu nehmen, aber Dian nickte nur und ließ sie allein zurück. Diesmal konnte er keine Rücksicht auf die Etikette oder seinen Anstand nehmen. Jetzt war es Zeit, Runas Leben zu retten.
     Bei dem Gedanken an Runa spürte er eine unbekannte Angst in sich aufsteigen. Runa war laut seiner Mutter in Gefahr und Dian wusste nicht, ob er sie noch rechtzeitig zurück nach Glass bringen konnte. Was, wenn es schon zu spät war?
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