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Die Opal-Trilogie - Das Opalmädchen (Neubearbeitung von "Drachenglas - Verloren")
Verfasser: Jaqueline Mercedes (15)
Verlag: Eigenverlag (8543), epubli (373) und Tagträumer (9)
VÖ: 22. Oktober 2016
Genre: Fantasy (6698) und Romantische Literatur (11404)
Seiten: 187 (Kindle Edition), 240 (Taschenbuch-Version), 272 (Taschenbuch-Version Nr. 2)
Themen: Chaos (29), Mädchen (1463), Parallelwelten (257), Prinzen (273), Wiedersehen (719)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Neobooks für die Bereitstellung dieser Leseprobe! Bei dem Buch handelt es sich um einen der Neobooks-Monatsfavoriten des November 2017. Mehr zu Jaqueline Mercedes gibt es bei Facebook.

PROLOG


Vor 13 Jahren ...

„Runa Opal Sander, komm sofort in die Küche oder du bekommst kein Abendessen.“
     Die Stimme ihrer Mutter drang schrill an ihr Ohr. Runa wusste, dass sie ihren vollen Namen nur dann aussprach, wenn sie es wirklich ernst meinte. Trotzdem versteckte sich das fünfjährige Mädchen dichter hinter den großen Kisten auf dem staubigen Dachboden. Sie musste sich ihre Hände auf den Mund pressen, um nicht laut aufzulachen.
     Nur kurze Zeit später drangen laute Schritte an ihr Ohr. Sie konnte ihre Mutter förmlich vor sich sehen, wie sie wütend und mit hochrotem Kopf die Treppe zum Obergeschoss hinauflief und dabei die Hände zu Fäusten ballte. Sie ärgerte sich jedes Mal darüber, wenn Runa ihr nicht zuhörte und weglief.
     Das Mädchen grinste breiter und kroch dichter in die staubige Ecke, um nicht von ihrer Mutter entdeckt zu werden, die in diesem Augenblick die Tür zum Speicher öffnete und sich umsah. Ihr Blick glitt über die alten Kisten voller Erinnerungen, über weiße Laken, die die alten Bilder an den Wänden vor der Sonneneinstrahlung schützen sollten, bis hin zu ihrem Versteck.
     Runa wählte jedes Mal ein anderes, damit ihre Mutter kein Muster erkannte. Dennoch blieb auch heute ihr Blick genau auf dem Versteck des Mädchens haften. Der Ausdruck in ihren Augen wurde etwas weicher, bis sie kurz lächelte und sich wieder umdrehte. Runa wusste, dass ihre Mutter sie gesehen hatte und sie dennoch in Ruhe ließ.
     Dies war der letzte Augenblick, den Runa mit ihrer Mutter teilte. Nur wenig später starb sie bei einem Überfall auf das Haus.

Zwei Wochen später ...

Runa warf einen Blick auf ihren Vater. Sein Gesicht wirkte aschfahl und eingefallen, seine Lippen waren zu einer traurigen Linie verzogen.
     Neben ihr saß ihre Großmutter, die, so gut es ging, versuchte, Runa zum Lachen zu bringen. Das Mädchen wusste, dass ihre Großmutter sie nur von ihrem Schmerz ablenken wollte. Sie sah das traurige Funkeln in den ihr so vertrauten Augen. Immer wieder lächelte sie ihr aufmunternd zu und versuchte ihre Tränen zu vertreiben, aber Runa war zu sehr gefangen in ihrer Traurigkeit. Sie fühlte sich einsam. So einsam wie noch nie in ihrem Leben.
     Ihre kleinen Hände griffen nach denen ihres Vaters. Sie wollte ihn lächeln sehen, wollte, dass er sie in die Arme nahm und fest an sich drückte. Sie wollte von ihm hören, dass alles gut werden würde, schließlich sagten dies die anderen Menschen um sie herum auch. Ihre Familie, Verwandte und Freunde, die Runa in ihrem Leben kaum zu Gesicht bekommen hatte. Die meisten sprachen leise mit ihr, als würden ihre Stimmen sie zu sehr erschrecken. Trauer stand in ihren Augen geschrieben und die meisten tätschelten Runas Kopf, als würde ihr dies dabei helfen, über den Tod ihrer Mutter hinwegzukommen.
     Das Mädchen drückte die große Hand ihres Vaters und sah ihn mit traurigem Blick an. Aber er reagierte nicht, saß einfach nur da und sagte nichts. Runa spürte, wie Tränen in ihre Augen traten, und sie hielt es einfach nicht mehr aus. Hastig lief sie aus dem Wohnzimmer und nach oben. Ihre Großmutter hatte gehofft, dass dem Mädchen der Abschied leichter fallen würde, wenn die Trauerfeier in ihrem Zuhause, in vertrauter Umgebung, stattfand, aber Runa konnte nur daran denken, dass sie ihre Mutter verloren hatte. Der Verlust war zu groß.
     Ihre Großmutter rief ihren Namen, aber sonst machte niemand Anstalten, dem kleinen Mädchen nachzulaufen. Sie lief die Treppe hinauf, vorbei an ihrem Zimmer, weiter nach oben. Erst als sie auf dem Speicher ankam, erkannte sie, wohin ihre Beine sie getragen hatten. Sie schloss die Tür hinter sich, zog einen alten Stuhl heran und ließ ihn dagegen fallen. Ihr kindlicher Trotz ließ sie glauben, dass niemand die Tür je wieder aufbekäme, solange sie den Stuhl nicht wegnahm.
     Dann wandte Runa sich um. Tränen verschleierten ihre Sicht, aber sie konnte am Ende des Raumes eine Art Tunnel erkennen, der mit seinen grauen Mauern wie eine Öffnung in der steinernen Hauswand wirkte. So natürlich, als wäre er schon immer dort gewesen. Er wirkte dunkel und wenig verlockend, bis Runa etwas Grünes und Blaues ausmachen konnte. Am Anfang waren es nur Farben, bis sich Konturen entwickelten und sie Wiesen, Bäume und sogar Vögel erkennen konnte. Das Grün wurde intensiver und lockte sie näher. Runa konnte förmlich die Wiese riechen, die Sonne auf ihrer Haut spüren und die Vögel laut singen hören.
     Sie wischte sich mit ihren kleinen Händen über die Augen und trat näher. Vergessen war für einen Moment ihre Trauer, stattdessen war ihre kindliche Neugier geweckt. Sie trat dichter heran und mit jedem weiteren Schritt konnte sie auch mehr und mehr Geräusche ausmachen. Sie vernahm das Plätschern von Wasser und auch ein Lachen war zu hören. Runa ging weiter, bis sie dicht vor dem Tunneleingang zum Stehen kam.
     Sie fragte sich nicht, woher dieser Tunnel gekommen war oder wohin er sie führen würde. Sie wusste nur, dass sie hindurchgehen würde. Sie wollte es.
     Mit ihrem nächsten Schritt betrat Runa zum ersten Mal die Welt Glass. Ein Schritt, der ihr Leben für immer veränderte ...


KAPITEL 1


Gegenwart

Runa sah vom Kochtopf auf, als ihr Vater die Küche betrat, und legte den Löffel zur Seite.
     „Was gibt es heute Leckeres?“, fragte er und blieb im Türrahmen stehen.
     Innerlich zuckte Runa zusammen. Diese eine Frage stellte ihr Vater jeden Nachmittag. Er kam pünktlich um 16 Uhr von seiner Arbeit als Tischler nach Hause, betrat die Küche, erkundigte sich nach dem Essen und ging nach oben in sein Schlafzimmer, um seine Ruhe zu haben. Es waren zu viele Jahre vergangen, in denen er sich zurückgezogen und aufgehört hatte, zu leben. Runa sprach jeden Tag nur wenige Worte mit ihrem Vater, meistens beschränkten diese sich auf das Abendessen oder das Wetter. Selbst ihre Großmutter schaffte es nicht, mehr als drei Worte am Tag mit ihm zu wechseln.
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