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Der Freund der Toten
Verfasser: Jess Kidd (2)
Verlag: Dumont (153)
VÖ: 18. Mai 2017
Genre: Kriminalroman (6065)
Seiten: 384 (Gebundene Version), 382 (Taschenbuch-Version)
Themen: Begegnungen (2159), Briefe (453), Diebe (324), Dorf (703), Geheimnisse (3515), Irland (307), Mütter (587), Schauspieler (530), Verschwinden (1380)
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Lesermeinungen (5)     Blogger (1)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 28. Mai 2017 um 10:16 Uhr (Schulnote 3):
» Ein Mann namens Mahony will mehr über seine Vergangenheit wissen. Er reist nach Mulderrig, um endlich zu erfahren, was mit seiner Mutter passiert ist. Jahrelang hat er im Waisenhaus gelebt und will nun die Wahrheit wissen, nachdem er einen mysteriösen Brief bekam, in dem sein richtiger Name steht, und dass er in diesem Dorf die Antworten findet, die er braucht. Dabei hilft ihm Mrs Cauley, eine alternde Diva und auch die Toten, die Mahony sehen kann. Denn er hat eine Gabe. Ein Theaterstück, das in Mulderrig aufgeführt werden soll - so wie jedes Jahr - soll ihm helfen, Kontakte zu knüpfen und Fragen zu stellen. Eine gute Gelegenheit, Licht ins Dunkel zu bringen.

Das Buch spielt hauptsächlich im Jahr 1976, aber auch 26 Jahre früher, 1950. Im Prolog erfährt man gleich, dass Mahonys Mutter ermordet wurde, und dass der Wald das Baby schützte, damit es nicht auch einem Verbrechen zum Opfer fiel.
Mystisch angehaucht und mit Sprache voller Poesie wird die Geschichte erzählt. Die verschiedenen Charaktere könnten nicht unterschiedlicher sein, ob nun tot oder lebendig. Die Suche nach dem Mörder ist das Ziel.

Was mir dafür überhaupt nicht gefallen hat, waren die Grausamkeiten, bezüglich Tierquälereien. Hier hätte die Autorin auf die detaillierten Beschreibungen verzichten können. Auch wenn sie vielleicht damit aufmerksam machen möchte, ich lese so etwas, egal ob es um Menschen oder Tiere geht, sonst nicht. Die Passagen habe ich, wenn sie sich auftaten, dann nur noch übersprungen. Das hat für mich so ein bisschen die Zuneigung zum Buch zerstört.

Auch waren es für mich zu viele Themen, die in die Handlung gepackt wurden, weniger wäre mehr gewesen.

Schöner Schreibstil, zu viele Grausamkeiten, mitunter etwas langweilig.«
  12      0        – geschrieben von Legeia
Kommentar vom 28. Mai 2017 um 0:03 Uhr (Schulnote 1):
» Eine kleine Literaturperle

Dieses Buch hat mich von vorne bis hinten überrascht.

Schon allein das Cover führt einen auf eine Rätsel-Reise: Ist es ein Krimi? Ist es ein Fantasy-Roman? Man kann es weder vom Aussehen, och vom Inhalt her wirklich in eine Schublade stecken, so außergewöhnlich ist es geschrieben.

Schon mit der ersten Seite wird der Leser fließend in eine kleine Welt verschrobener Dorfbewohner entführt, die ihn so schnell auch nicht wieder loslässt (selbst wenn man sich bei den meisten nicht wirklich willkommen fühlt).

Die Sprache ist blumig, aber nicht zu geschwollen. Gerade besonders genug, dass einem das Lesen endlich mal wieder Spaß macht und man das Gefühl hat, etwas besonderes in der Hand zu halten.

Auch die Geschichte ist ungewöhnlich und nicht vorhersehbar. Sie überfällt und entführt einen in eine Jagd voller unvorhergesehener Wendungen, sodass man bis zum Schluss den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen kann.

Ein absoluter Geheimtipp!«
  11      0        – geschrieben von julemaus94
Kommentar vom 23. Mai 2017 um 10:35 Uhr (Schulnote 1):
» Irland 1976: In Mulderrig, einem etwas verschlafenen Ort, taucht eines Tages ein junger Mann namens Mahony auf. Er nimmt die Leute für sich ein, obwohl er ziemlich abgerissen aussieht. Etwas an ihm wirkt bekannt auf sie und beunruhigt sie daher auch. Mahony ist in einem Waisenhaus in Dublin aufgewachsen und man ließ ihn in dem Glauben, dass seine Mutter kein Interesse an ihm gehabt habe. Doch dann bekam er eine Nachricht seiner Mutter in die Finger, die ihn in diesen Ort geführt hat. Er will wissen, was vor 26 Jahren geschehen ist. Aber seine Nachforschungen kommen nicht gut an bei den Bewohnern des Ortes. Nur die alte Mrs. Couley, welche gerne die Geheimnisse anderer aufdeckt, hilft ihm. Sie ist überzeugt, dass Mahonys Mutter ermordet wurde.
Dieser Roman mit Krimi-Elementen überrascht immer wieder aufs Neue. Er ist einem sehr poetischen und sehr bildhaften Schreibstil verfasst. Obwohl diese märchenhafte Geschichte sich langsam entwickelt, hat sie mich dennoch gefesselt.
Die Charaktere sind alle ausführlich und sehr individuell beschrieben. Ich konnte mir jeden einzelnen gut vorstellen. Jeder in dem Ort scheint etwas zu verbergen zu wollen. Der sympathische Hippie Mahony selbst schlägt sich mit Gelegenheitsdiebstählen durch. Eine ganze Reihe von Frauen sind richtig scharf auf ihn. Er hat eine ganz besondere Gabe, denn er kann Tote nicht nur sehen, sondern auch mit ihnen kommunizieren. Aber neben der schillernden Mrs. Couley wirkt er recht blass. Die ehemalige Schauspielerin hat Verstand und eine wundervoll bissige Art an sich.
Der Ort Mulderrig ist sehr geheimnisvoll. Nicht nur die Toten sind umtriebig, es gibt auch noch mystische Wesen, und selbst Dinge sind äußerst lebendig.
Es ist eine tolle skurrile Geschichte, eine Kombination aus Krimi und Fantasy, die ich mit viel Vergnügen gelesen habe.«
  12      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 20. Mai 2017 um 9:10 Uhr:
» Ein märchenhafter Krimi:

„Sieh dich vor. Es gibt in diesem Dorf keine vertrauenswürdige Seele. Jeder von ihnen hat mindestens zwei Gesichter.“ (S. 75)

Zusammenfassung. In „Der Freund der Toten“ entdecken wir gemeinsam mit dem Hippie Mahony das grausige Schicksal seiner Mutter, das von den Bewohnern ihres Heimatdorfes sorgfältig verborgen gehalten wird. Denn so richtig schön ist vieles nicht, das in diesem Zuge ans Tageslicht zu kommen droht, und Schweigen ist diesem kleinen irischen Dorf schon immer das Mittel der Wahl gewesen.
So bleiben Mahony auf seiner Mission nicht viele Verbündete, wenn man von den vielen Toten absieht, die seinen Weg säumen und immer wieder (mal mehr und mal weniger) hilfreich sind.

Erster Satz. Sein erster Schlag: Sie gab keinen Laut von sich, riss nur die dunklen Augen weit auf.

Cover. Das Cover gefällt mir ziemlich gut, zum einen hat es mich optisch direkt angesprochen, zum anderen illustriert es auch so wunderschön die märchenhafte Sprache, mit der dieser Roman immer wieder aufwartet. Es passt in meinen Augen im Besonderen ganz wunderbar zu meiner unten zitierten Lieblingsstelle.

Inhalt. Vor allem anderen ist „Der Freund der Toten“ ein wirklich spannender Roman. Schon während sich die Handlung langsam entrollt, gegen Ende dann jedoch ganz besonders, mochte ich das Buch kaum zur Seite legen.
Ein Knackpunkt, der es mir erschwert, das Buch uneingeschränkt jedem zu empfehlen, ist das exzessive Auftauchen Toter, mit denen Mahony spricht und die teils Hinweise liefern, teils wirre Informationen mitzuteilen scheinen und die der Handlung einen leicht abgedrehten Touch verleihen. Mir selbst haben diese Elemente unwahrscheinlich gut gefallen, sie machen einen nicht unerheblichen Teil meiner eigenen Begeisterung aus, doch gleichzeitig weiß ich durch diesen Faktor, der die Geschichte in einigen Teilen deutlich unheimlicher machte als ich es erwartet hatte, einfach nicht, wem ich das Buch nahe legen möchte. Schwiegermama, die spannende Krimis und Thriller liest? Meiner eigenen Mama, die tiefgehende Romane vorzieht? Dem Freund, der an sich gar nicht gerne liest und der sein Herz allenfalls an Fantasy-Titel hängt? Dieses Buch macht es mir nicht leicht.

Personen. Obwohl sehr viele Charaktere vorkommen und relevant sind, gelingt es der Autorin in meinen Augen ganz wunderbar, uns (beinahe) jeden näher zu bringen. Sie wechselt zwischen Perspektiven hin und her und bietet uns als Lesern auf diese Weise einen ziemlich umfassenden Einblick in die Geschichte, Hintergründe, Gedanken und Gefühle der meisten Figuren.
Ein besonderes Faible hatte ich für die vorkommenden Toten, die zum Teil auf wirklich anrührende Weise versucht haben, am Geschehen teil zu haben, und die eine gewisse Komik mit in jede Situation gebracht haben.

Zitate. „Doch während der Mann sich wusch, hatte der Wald das Kind verborgen. [...] So kam es, dass der Mann, als er sich umschaute, das Kind nicht mehr finden konnte, so gründlich er auch suchte.“ (S. 9)
„Ich hab ein Jo-Jo gehabt, aber ich hab’s verloren. [...] Ich glaube, der Wald hat’s gestohlen. Der stiehlt alles, was hübsch ist.“ (S. 31)

Fazit. Ich persönlich bin ein wenig verliebt, in die Sprache, in das Märchenhafte und das Besondere. Ich weiß bloß nicht, wem es ähnlich ergehen könnte und wem die abgedrehten Aspekte nur befremdlich erscheinen würden. Mein Tipp: Wenn man reinliest und alles ein paar Seiten auf sich wirken lässt, dann weiß man (glaube ich) ziemlich schnell, ob dieses Buch einen ansprechen kann oder ob man eher die Finger davon lassen sollte.«
  9      0        – geschrieben von bücherbelle
 
Kommentar vom 19. Mai 2017 um 19:30 Uhr (Schulnote 1):
» MIT DEN TOTEN IM BUNDE
„Der Freund der Toten“ - Der Roman ist für mich ein Anwärter für das Buch des Jahres 2017. –
Ein absolut gelungenes Debüt der Engländerin Jess Kidd! Ihr folgt man gern durch die Geschichte des charmanten Hippies und Womanizers Mahony, der seine Wurzeln in dem kleinen irischen Ort Mulderrig sucht.
Vor 26 Jahren wurde er in Dublin in einem Körbchen vor dem Waisenhaus abgestellt. Beigelegt wurde damals ein Briefumschlag. Diesen Umschlag erhält er über Umwege erst viel später aus dem Nachlaß der ihm nie gewogenen Schwester Veronica. Der Inhalt trifft ihn bis ins Mark: Ein Foto seiner blutjungen Mutter Orla Sweeney, die ihn liebevoll im Arm hält, umseitig mit einer aussagekräftigen Beschriftung. Er war immer der Annahme, dass seine Mutter ihn nicht wollte. Mit dem Beweis in den Händen, das es so nicht war, macht er sich auf den Weg in den Ort seiner Geburt.
Der Roman beginnt im Jahre 1950 mit einer unglaublich präzisen Beschreibung der brutalen Tötung einer jungen Frau im Wald. Ihr Kind entgeht der Ermordung durch das plötzliche, wundersame Verbergen des Kleinen durch Blätter und Farne.
Weiter geht es dann 1976. Mahony kommt im beschaulichen Mulderrig an und erzeugt von Anfang an Unruhe durch sein merkwürdig vertrautes Gesicht. Er findet in Rathmore House eine Unterkunft. Dort wohnt die alte Mrs Cauley, eine ehemalige Schauspielerin, sehr hell im Kopf, aber mit siechem Körper. Sie hilft Mahony Licht in das mysteriöse Verschwinden seiner Mutter zu bringen. Gemeinsam hecken sie einen cleveren Plan aus. Am Ende geht der auch auf, aber lange Zeit sieht es danach aus, dass Mahony das gleiche Schicksal wie seine Mutter ereilt. Zu viele Bewohner Mulderrigs stellen sich gegen ihn oder halten sich bedeckt. Doch Mahony hat starke Verbündete. Die Toten stehen ihm bei. Sie helfen dabei, dass sich langsam Mosaiksteinchen zu Mosaiksteinchen fügt. Allen voran ist da die kleine Ida, die ihr gelbes Jojo sucht und der bedauernswerte Hund, der totgeschlagen wurde, weil er die Untat an Orla verhindern wollte.

Durch Jess Kidd feinsinnigen, illustrativen Schreibstil, durch die beeindruckenden Sätze, die sie formuliert, durch die bildhaften Vergleiche, die sie findet, wird der Roman zu einer literarischen Besonderheit. Sie weiß um die Wirkung der Worte und setzt sie ganz bewußt ein.
Es fällt mir schwer die poetisch angehauchte Geschichte einem Genre zuzuordnen. Es gibt viele Krimielemente als auch solche Elemente, die märchenhaft, übernatürlich oder magisch sind. Auch der Humor kommt nicht zu kurz, mal bitter, bissig, spitzzüngig und gemein oder sogar schwarz. Ich bin daher einverstanden, dass man „Der Freund der Toten“ als Roman bezeichnet.
Die Autorin zeichnet Charaktere, die einzigartig sind. Herausgreifen möchte ich den Pater Eugene Quinn, der mit dem tückischen Aussehen eines Wiesels geschlagen ist. Diesen Nachteil unterstreicht sie noch in der Beschreibung des Pfarrhauses, das mit dem Auftauchen von Mahony plötzlich durch eine Unmenge von Fröschen bevölkert wird (eine von den 10 biblischen Plagen?).
Das Cover des Buches ist ein Eyecatcher. Es fügt sich auch im nachhinein nahtlos in den Gesamteindruck des Buches ein. Da sind Augen aus dem schwarzen Hintergrund, Blumen und Farne, Fuchs und Hase zu sehen.
Das Ende der Geschichte geht aus wie im Märchen. Das Gute siegt über das Böse. Mahony darf glücklich mit einer Frau sein weiteres Leben gestalten. Und wenn er nicht gestorben ist, dann lebt er noch heute.
Ein beeindruckendes Debüt! Meine unbedingte Leseempfehlung!«
  13      0        – geschrieben von hennie
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