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A Fairy Tale - Die Suche nach dem blauen Herz
Verfasser: Anja Stephan (3)
Verlag: BookRix (1069), Books on Demand (1887) und epubli (812)
VÖ: 4. April 2017
Genre: Fantasy (9083) und Romantische Literatur (15670)
Seiten: 416 (Kindle Edition), 696 (Taschenbuch-Version), 404 (Taschenbuch-Version Nr. 2)
Themen: Antiquariat (9), Feindschaft (251), Paris (433), Unterwelt (132), Wiedersehen (1008)
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Aus ist es mit seinem ruhigen Leben im Quartier Latin in Paris! Als Scott McKenzie seiner Erzfeindin aus Jugendtagen über den Weg läuft, weiß er sofort, dass es das Schicksal nicht gut mit ihm meint. Dabei hat sich der Halbelf aus einst hohem Hause in den letzten hundert Jahren mit einem gut gehenden Antiquariat eine ausgezeichnete Reputation aufgebaut. Aber nun zieht ihn die eigenwillige Gwendolyn von Cleve in ein Abenteuer in die Pariser Unterwelt hinein, das ihn völlig überfordert. Auf der Suche nach dem blauen Herzen muss er sich mit der Vergangenheit der beiden verfeindeten Familien auseinandersetzen und sich gegen einen unbekannten Feind behaupten. Dabei wird ihm bewusst, dass sich sein Leben für immer verändern wird - und das Fräulein von Cleve ist schuld daran.
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Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Anja Stephan für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Anja Stephan gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
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Kapitel 1

DAS SCHICKSAL IN PERSON


Zufälle sind unvorhergesehene Ereignisse, die einen Sinn haben.
     Paris ist groß und wenn man jemandem aus dem Weg gehen möchte, braucht man sich nicht sehr viel Mühe geben. Scott McKenzie hatte sich an diesem Winterabend aus seinem Antiquariat herausgewagt, hinaus in die verschneite Stadt, um ein Konzert zu besuchen. Den Halbelfen zog es nicht oft hinaus und besonders nicht in dieser Witterung, aber für Chopin riss er sich gern von seinen Büchern los. Mit seinem Lehrling Charles im Schlepptau saß er in der Metro und studierte das Konzertprogramm. Und obwohl die Metro recht voll war, wollte sich niemand zu ihnen setzen. Vielmehr scharrten sich die Fahrgäste sehr auffällig um einen Platz weiter hinten.
     „Im Vergleich zu dieser Person dort hinten sehen wir doch viel seriöser aus“, sagte Charles verwundert.
     Scott blickte von dem Konzertprogramm auf. Noch nie hatte er so viele Farben auf einmal an einer Frau gesehen. Sie stand an eine Stange gelehnt und blickte nach unten. Zunächst fiel der grasgrüne Wollmantel auf, den sie fest um sich zog. Dazu trug sie rote Winterstiefel mit Fellbesatz. Aus ihrer violetten Umhängetasche lugten gelbe Handschuhe. Der dicke Wollschal war aus mehrfarbiger Wolle gestrickt und die Mütze in Gelb gab einen außergewöhnlichen Kontrast zu ihren roten Haaren, die an den Seiten herausfielen. Sie stand nur da, mit geschlossenen Augen, als würde sie im Stehen schlafen.
     „Es gibt einen Grund, warum ich schwarz trage“, meinte Scott McKenzie mit hochgezogenen Augenbrauen.
     Er wollte sein Programm weiterstudieren, als ihm etwas auffiel. An der Hand, mit der sich die Frau an der Stange festhielt, blitzte ein großer Siegelring, den jeder Laie auf zehn Meter Entfernung erkennen würde. Scott zog die Luft ein. Jetzt erst sprangen ihm die Details geradezu in Auge. Die spitzen Ohren, die nur halb von der Mütze verdeckt wurden. Die gerade Nase, die so typisch war für ihre Familie. Die Menschen zieht es gern in die Nähe der Hochelfen. Sie tun es unbewusst. Es heißt, es läge an der besonderen Aura der Elfen. Wiederum andere glauben, dass es an den Menschen selbst läge. Denn nur Menschen, die an Elfen glauben, können sie auch erkennen. Meist sind es die Kinder, die noch nicht desillusioniert sind wie die Erwachsenen, sondern mit einem offenen Herzen durch die Welt ziehen. Für den Rest – und das ist leider die große Mehrheit – sehen sie aus wie ganz normale Menschen.
     Scott beugte sich zu Charles herüber. „Wenn du abfällige Bemerkungen über sie machst, kann dich das teuer zu stehen kommen.“
     Charles sah ihn verwirrt an.
     „Siehst du den Siegelring an ihrer Hand? Das ist das Siegel der ehrwürdigen Familie von Cleve.“
     Charles öffnete den Mund, brachte aber kein Wort heraus.
     „Die Dame dort ist Gwendolyn von Cleve.“
     „Ich dachte, die hätte sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.“ Charles wusste genauestens Bescheid, wo er sich doch so gern mit der Klatschpresse befasste. Eine Schande für jeden ehrbaren Buchhändler. Er wusste genau, wer mit wem verheiratet war oder geschieden wurde, mysteriöse Todesfälle, alte Fehden und missglückte Intrigen. Nur leider hatte er nie einen Angehörigen einer ehrwürdigen Familie persönlich getroffen. Das Fräulein von Cleve hatte zwar deutsche Wurzeln und ihre blaublütige Verwandtschaft verstreute sich über ganz Europa, sie lebte jedoch schon beinahe ihr ganzes Leben in Paris. Charles wusste aus sicherer bunter Quelle, dass sie ebenfalls auf das berühmte Collége gegangen war, genau wie er. Sie hatte mehrere Ehen hinter sich gebracht, war aber nie aus dieser Stadt weggezogen.
     „Hast du sie denn je zu Gesicht bekommen?“
     „Nein.“
     „Siehst du.“
     Scott McKenzie lehnte sich zurück und konzentrierte sich wieder auf das Programmheft. Sein Lehrling jedoch schien fasziniert vom Fräulein von Cleve. Er sah verstohlen zu ihr herüber. Eine Dame aus hohem Hause hatte er sich anders vorgestellt. Völlig anders. Irgendwie stilvoller. Und nicht so bunt. Er erinnerte sich an einen Zeitungsartikel, der das Fräulein bei einer Benefizveranstaltung zeigte. Sie war so schön gewesen auf dem Bild. So elegant und erhaben. Und jetzt sah sie aus wie in einen Farbkasten gefallen. Enttäuschung machte sich in ihm breit. Charles fragte sich, wo sie in diesem Aufzug wohl hinwollte. Vielleicht traf sie sich mit einer Freundin. Ob das Fräulein von Cleve viele Freundinnen hatte? Er stellte sie sich in einem Kreis kichernder Frauen vor, die über Mode tratschten und ihren Schmuck tauschten, so wie es seine Freundin immer tat. Doch irgendwie schien das nicht zu der Person zu passen, die hier mit ihnen in der Metro fuhr. Er überlegte kurz, ob er sie ansprechen sollte, aber das wäre unvorstellbar.
     Die Metro fuhr in den nächsten Bahnhof ein: L´Odéon. Mit einem Ruck kam sie zum Stehen. Gwendolyn von Cleve hob ihren Kopf und schritt, ohne zu zögern, in die hellerleuchtete Station. Die Menschen, die um sie herum gestanden hatten, wunderten sich plötzlich, warum sie dicht gedrängt im hinteren Teil des Wagons standen und begannen, sich auf die Sitzplätze zu verteilen. Mit den Händen in den Manteltaschen ging die Dame ein paar Schritte auf dem Gleis entlang, blieb dann aber unvermittelt stehen. Langsam drehte sie den Kopf in Richtung McKenzies und blickte ihn über die Schulter hinweg verwundert an. Ihr Blick verfinsterte sich. Es war, als würde ein Schatten über ihr Gesicht huschen und dann urplötzlich wieder verschwinden. Die Warnsignale ertönten und die Metro fuhr weiter.
     Charles versank in seinem Sitz. „Das war eine ganz merkwürdige Person.“ Ihm drehte sich der Magen um.
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