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Dein Fleisch, mein Blut
Verfasser: Thorsten Siemens (9)
Verlag: Eigenverlag (13380) und Klarant (569)
VÖ: 4. Mai 2017
Genre: Thriller (5730)
Seiten: 213
Themen: Affären (474), Einschüchterung (1), Niedersachsen (29), Proteste (2), Verdacht (557)
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“Was sie sah, zog ihr fast den Boden unter den Füßen weg. Sie schlug die Hand vor den Mund, machte zwei Schritte rückwärts und musste sich auf den Rand der Badewanne setzen, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Mit weit aufgerissenen Augen las sie wieder und wieder, was auf dem beschlagenen Spiegel geschrieben stand: Verschwinde! Verschwinde! Verschwinde!“

Kurz nachdem Claudia Schäfer damit begonnen hat, sich in einer Protestbewegung gegen den Ausbau des Wilhelmshavener Kohlekraftwerkes zu engagieren, passieren ihr plötzlich beängstigende Dinge. Schnell wird ihr klar, dass irgendjemand versucht sie einzuschüchtern. Die Frage ist nur: Wer? Denn neben den Befürwortern der geplanten Baumaßnahme, hat sie auch ihren Mitstreiter Peter in Verdacht. Der hatte sie zwar erst zur Mitarbeit in der Protestbewegung überredet, dennoch fühlte sie sich vom ersten Tag an in seiner Gegenwart unwohl. Und dann taucht plötzlich auch noch Miriam, die ehemalige Affäre ihres Mannes, wieder in der Stadt auf.
Claudia will aber auf keinen Fall aufgeben. Sie kämpft weiter für die Protestbewegung und versucht sich auch von der Sexbombe Miriam nicht einschüchtern zu lassen. Dabei ahnt sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht, mit was für einer Bestie sie es zu tun hat.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Thorsten Siemens für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Thorsten Siemens gibt es auf seiner Autorenseite und bei Facebook.
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Prolog


September 2016


Nachdenklich betrachtete er sein Opfer, das bewusstlos und in sich zusammengesunken auf dem Stuhl direkt vor ihm saß. Das Kinn des Mannes ruhte auf seiner Brust, die Augenlider waren geschlossen, sein linkes Auge war zwischenzeitlich vollkommen zugeschwollen. Die Unterlippe war aufgeplatzt und aus der Verletzung unterhalb der linken Augenbraue quoll noch immer frisches Blut. Seine Nase war allem Anschein nach gebrochen. Nur wenn er ganz genau hinsah, konnte er erkennen, wie sich der Brustkorb seines Opfers langsam hob und wieder senkte.
     Am liebsten hätte er ihn sofort ins Bewusstsein zurückgeholt, um dort weiterzumachen, wo er soeben aufhören musste. Dieses unglaubliche Machtgefühl, das er verspürt hatte, während er sein wehrloses Opfer mit Tritten und Schlägen malträtiert hatte, war einfach unbeschreiblich gewesen und stellte alle seine bisherigen Empfindungen in den Schatten. Das Leben dieses Menschen – genauer gesagt, der Zeitpunkt seines Todes, lag einzig und allein in seinen Händen. Bei diesem Gedanken bekam er eine Gänsehaut und verspürte gleichzeitig, wie seine sexuelle Erregung noch weiter anstieg.
     Doch die Ohnmacht seines Opfers war ein sicheres Anzeichen dafür, dass er unbedingt eine Pause einlegen musste. Er durfte ihn nicht töten – noch nicht. Wenn sein Plan aufgehen sollte, würde er noch ein wenig Geduld haben müssen. Unruhig blickte er auf seine Armbanduhr. Sein zweites Opfer würde erst in circa dreißig Minuten eintreffen. So lange musste er ihn unbedingt noch am Leben halten. Er schloss die Augen und stellte sich vor, was er mit seinem zweiten Opfer alles anstellen würde. Sofort schoss ihm das Blut zwischen die Beine und verstärkte seine ohnehin schon vorhandene Erektion. Der Druck lastete mittlerweile so stark auf ihm, dass er kurzzeitig sogar mit dem Gedanken spielte, sich an Ort und Stelle zu erleichtern. Aber er entschied sich doch dagegen, da er sich seinen Höhepunkt unbedingt für sein zweites Opfer aufsparen wollte. Schließlich sollte dieses Ereignis etwas ganz Besonderes werden und durfte keinesfalls aufgrund einer menschlichen Schwäche getrübt werden. Immerhin ging er immer noch davon aus, dass dieses Erlebnis einmalig bleiben würde, auch wenn er mit jeder weiteren Minute zu der Überzeugung kam, dass er so etwas unbedingt wiederholen musste.
     Ungeduldig ging er im Zimmer auf und ab. Die große Plastikfolie, mit der er den kompletten Fußboden abgedeckt hatte, knisterte unter seinen Füßen. Er konnte es kaum noch erwarten, sein Opfer zu töten. Um sich abzulenken, spielte er noch einmal den geplanten Ablauf durch. Er durfte keinen Fehler machen und keine Spuren hinterlassen. Er hatte alles so sorgfältig geplant, aber trotzdem wurde er die Angst nicht los, irgendetwas übersehen zu haben. Diese Sache hier war viel größer als alles, was er bisher gemacht hatte. Noch nie zuvor hatte er einen Menschen getötet. Niemals zuvor hatte er ein Opfer zurückgelassen, das ihn hätte belasten können. Doch dieses Mal würde es gleich zwei Leichen geben. Nachdenklich hielt er einen kleinen Becher gegen das Licht der Wohnzimmerlampe und schwenkte vorsichtig das dickflüssige Sekret, das sich darin befand.
     Aber wenn ich alles richtig mache, hinterlasse ich nur ein totes Opfer und einen Mörder, der sich selbst gerichtet hat!, dachte er und lachte dabei diabolisch auf.
     Um sich ein wenig abzulenken, warf er wieder einen Blick auf sein Opfer, das unverändert regungslos auf seinem Stuhl saß. Er musste auf jeden Fall dafür sorgen, dass seine Leiche hinterher keine Spuren von körperlicher Gewalt mehr aufweisen würde. Alles musste wie ein Selbstmord aussehen. Nur so würde seine Inszenierung perfekt werden. Er nahm den Abschiedsbrief vom Tisch, den er erst vor wenigen Minuten auf dem Computer seines Opfers geschrieben und anschließend ausgedruckt hatte. Ein zufriedenes Grinsen huschte über sein Gesicht, als er erneut die wenigen Zeilen durchlas.
     Es kann nichts schief gehen! Ich habe an alles gedacht!


Kapitel 1


Oktober 2012


Die Geburtstagsüberraschung


Hendrik Jürgens wurde von diversen Geräuschen geweckt, die für das alte Bauernhaus, das seine Frau Wiebke und er vor einigen Jahren erworben hatten, zwar nicht ungewöhnlich, in der Häufigkeit aber doch irgendwie eigenartig waren. Müde richtete er sich in seinem Bett auf und rieb sich den Schlaf aus den Augen. Die ungewohnte Nachtarbeit hinterließ noch immer seine Spuren bei ihm. Erst vor einigen Wochen hatte er seinen neuen Job als nächtlicher Objektschützer bei “Reichelt-Elektronik“ in Sande angetreten. Zuvor war er einige Monate lang arbeitslos gewesen, nachdem sein vorheriger Arbeitgeber, ein Wilhelmshavener Bauunternehmen, unerwartet Insolvenz anmelden musste. Trotz intensiver Bemühungen fand er aber keinen neuen Job in seinem erlernten Beruf, so dass er sich schließlich gezwungen sah, das nächstbeste Angebot des Jobcenters anzunehmen, um auch weiterhin die hohen Kreditraten für das gemeinsame Traumhaus bezahlen zu können.
     Seine Frau Wiebke und er hatten sich einen langersehnten Wunsch erfüllt und sich ein altes Bauernhaus mit großzügigem Grundstück gekauft. Sie hatten lange nach einem Objekt gesucht, das ihren Vorstellungen entsprach und gleichzeitig bezahlbar war. Schließlich war der Wilhelmshavener Immobilienmarkt nicht gerade überschwemmt von derartigen Spezialimmobilien.
     Umso spontaner handelten sie, als sie eines Tages per Zufall von dem zum Verkauf stehenden Hof erfuhren. Das Ehepaar, das den Hof bis zu seinem Tode bewirtschaftet hatte, war durch einen tragischen Unfall ums Leben gekommen. Die Tochter des Ehepaares, eine Frührentnerin aus Bochum, hatte damals ein Grabgesteck in dem Blumenladen gekauft, in dem Wiebke zwischenzeitlich gearbeitet hatte. Sie erzählte ihr, dass ihr Vater, der unter einer Form der Demenz litt, die offensichtlich alle unterschätzt hatten, einfach eine Kerze in die Scheune gestellt und sich anschließend zum Schlafen ins Heu gelegt hatte. Als die Scheune schon in Flammen stand, musste seine Frau wohl noch versucht haben, ihm zur Hilfe zu kommen, denn die Feuerwehr fand in der völlig abgebrannten Scheune schließlich nur noch die bis zur Unkenntlichkeit verbrannten Leichen der beiden.
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