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True North 1 - Wo auch immer du bist
Verfasser: Sarina Bowen (7)
Verlag: Bastei Lübbe (2130) und LYX (848)
VÖ: 24. April 2017
Genre: Romantische Literatur (11672)
Seiten: 768 (Broschierte Version), 302 (Kindle Edition)
Themen: Affären (366), Auftrag (471), Bauern (65), Vermont (20), Wein (55), Wiedersehen (734)
Reihe: True North / Vermont-Reihe (3)
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Um ihren Job zu behalten, muss Audrey einen anspruchsvollen Auftrag in Vermont erfüllen. Als sie dort dem finsteren Blick des sturen Biofarmers Griffin Shipley begegnet, erkennt sie, dass es noch schwerer werden wird als gedacht ...
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Lesermeinungen (8)     Blogger (10)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 3. November 2017 um 22:44 Uhr (Schulnote 1):
» Vermont ist bekannt für den Indian Summer und auch für den Anbau von Obstbäumen. Griffin Shipley trägt seinen Teil dazu bei, nachdem er die Farm seines Vaters, der überraschend und noch recht jung verstorben ist, übernimmt. Seine Liebe gilt dem Cider und er verwendet viel Zeit auf die Hege und Pflege seiner Apfelbäume. Einen Preis konnte er schon einheimsen. Sein Chemiestudium nützt ihm bei der Komposition neuer Mischungen. Seine Zeit ist kostbar und sein Tag voll verplant.
Als Audrey Kidder plötzlich vor seiner Farm auftaucht, traut er seinen Augen kaum. Sie verbindet eine kurze aber heftige Affäre auf dem College. Nun bietet sie ihm einen unterdurchschnittlichen Preis für seine Äpfel und seinen Cider. Die Gesellschaft für die sie arbeitet, ist bekannt für ihre herab lassende Angebote, deshalb telefoniert all seine Nachbarn und Freunde an, um sie vor Audrey zu warnen.
Trotz dieses Tiefschlags zieht es sie immer wieder zu den Shipleys. Von Griff fühlt sie sich angezogen, wie eine Motte vom Licht. Schon bei ihrem ersten Aufeinandertreffen knisterte es gewaltig zwischen ihnen. Audrey brach damals den Kontakt abrupt ab und Griffin nimmt ihr das immer noch übel.
Eigentlich sollte Audrey sich ihren Traum in Boston erfüllen, doch ihre Aufenthalte in Vermont auf der Farm der Shipleys gefallen ihr mehr als sie zugeben möchte, dort fühlt sie sich aufgenommen und mehr zu Hause als bei ihrer Mutter.

Wie hat es mir gefallen?

Wieder eine Reihe, die ich vollständig bei mir im Regal stehen habe und die lange unbeachtet blieb. Zu Unrecht, wie ich nun gleich zugeben muss. Gekauft habe ich mir das erste Buch auf Grund des Covers, das den Eindruck erweckt aus Recycling Material zu sein.
Natürlich hat mich auch der Inhalt interessiert. Die Geschichte spielt in Vermont auf einer Farm, die von der Familie Shipley geführt wird. Eine Familie, die zusammen hält in guten wie in schlechten Zeiten. Zwar ist Griffin das Familienoberhaupt, er trifft allerdings keine Entscheidung über die Köpfe der anderen. Seine Entscheidung das Unternehmen zu übernehmen, lastet manchmal schwer auf seinen Schultern. Er fürchtet den Erwartungen nicht gerecht zu werden und zur Enttäuschung zu werden.
Audrey hat erst vor kurzem ihre Berufung gefunden. Als Köchin ist sie Spitzenklasse und mit einem Praktikum bei einer angesehen großen Firma, möchte sie ihren Lebenslauf aufpeppen. Sie soll biologisches Obst in großen Mengen einkaufen und das zu sehr geringen Preisen. Sie geht voller Enthusiasmus an die Aufgabe, muss aber gleich bei ihrer ersten Anlaufstelle erkennen, dass sie nicht sehr willkommen ist.
Audrey und Griffin erkennen recht schnell, dass sie immer noch so gut zusammenpassen. Sie harmonieren in vielen Augenblicken und Audrey stellt Griffs Geduld bald schon auf eine harte Probe. Sie gibt ihm ständig Kontra und tritt auch oft in kleinere und größere Fettnäpfchen. Sie redet schneller als sie denkt. Somit ist für gute Unterhaltung gesorgt.
Im Zuge der Geschichte erhält man einen kleinen Einblick in biologische Landwirtschaft. Es wird erwähnt, warum gewisse Obstsorten zusätzlich angebaut werden, um bestimmte Insekten anzulocken, um somit Schädliche möglichst natürlich zu bekämpfen.
In vielen Momenten ist die Leidenschaft Griffins für seinen Beruf zu spüren. Diese Beschreibungen gehören mit zum Besten. Auch bei Audrey fühlt der Leser die Begeisterung fürs Kochen. Es sind die Kleinigkeiten, wie zB bestimmte Zutaten und ihr Geschmack, die die Story aufwerten.

Zusätzlich punktet die Autorin mit tollen und interessanten Nebenfiguren. Allen voran Ruth Shipley, die Mutter des Clans hält die Familie zusammen. Auch Griffs Geschwister hauchen der Story Leben ein. Jude und Zach runden das Gesamtbild ab, denn sie stehen in den Nachfolgebüchern im Mittelpunkt.
Ein gelungener erster Band dieser Reihe, dem ich gleich das zweite Buch folgen lasse. Denn Jude hat mein Interesse geweckt und ich möchte wissen, was es genau mit ihm auf sich hat.

www.mariessalondulivre.at«
  9      0        – geschrieben von Marie's Salon du Livre
 
Kommentar vom 16. August 2017 um 19:28 Uhr (Schulnote 2):
» Mir hat Band 1 dieser dreiteiligen Serie sehr gut gefallen. Das Buch ist in sich abgeschlossen. In Band 2 geht es dann um andere Hauptcharaktere.

Die Geschichte wird kapitelweise abwechselnd aus Griffins und Audreys Sicht erzählt.

An Griffin hat mich besonders beeindruckt, wie sehr er sich dafür einsetzt, den Familienbetrieb am Laufen zu halten und die Verantwortung, die er übernommen hat und auf ihm lastet, zu erfüllen.

An Audrey mochte ich, wie sehr sie sich darum bemüht, erfolgreich in ihrer Arbeit zu sein – etwas, mit dem sie bisher immer Probleme hatte. Auch wenn sie – gerade im Arbeitsbereich – etwas naiv ist, mochte ich sie doch gerne. Sie hat eine quirlige Art, mit der man sie einfach gernhaben muss.

Beide Hauptcharaktere waren für mich also sympathisch, auch wenn ich mir nach der Beschreibung Griffin eher als Bären vorstellte, so viel, wie er immer grollte ;-)

Wirklich toll fand ich auch den Familienzusammenhalt im Allgemeinen, wie sehr alle zusammenhelfen, sich gernhaben und auch Audrey schnell als eine der ihren in ihre Mitte aufgenommen haben.

Auch die Beschreibungen der Farm mit den damit verbundenen Arbeiten haben mir sehr gut gefallen und ich konnte mir alles gut vorstellen.

Im Gesamten jedoch fehlte mir ein wenig die Spannung, die Handlung plätscherte manchmal nur dahin, erst gegen Ende zog sie dann an und hat mich dann auch gefesselt.

Die Erotikszenen waren zwar ansprechend geschrieben, aber ich fand sie zu zahlreich, weniger wäre für mich persönlich besser gewesen und hätte die Liebesgeschichte meiner Meinung nach mehr unterstrichen, so hatte es teils den Eindruck eines Erotikromanes, was ich schade finde, denn die Handlung hätte ohne weiteres auch ohne Sex auskommen können.

Fazit: „True North 1“ ist der solide Start einer dreiteiligen Serie, der mir sehr gut gefallen hat, mit sympathischen Protagonisten, bildhaften Beschreibungen und interessanten Informationen über das Führen einer Farm, auch die Nebencharaktere wurden gut ausgearbeitet, ich mochte sie ebenfalls sehr gerne. Ich bin nun gespannt auf Teil 2 und vergebe gern eine Lese- und Kaufempfehlung.

Ich danke NetGalley und dem Verlag Lyx für die Zurverfügungstellung des Leseexemplares, was meine Meinung jedoch nicht beeinflusste.«
  12      0        – geschrieben von bine174
 
Kommentar vom 8. August 2017 um 14:21 Uhr (Schulnote 5):
» Friede, Freude, Zungenkuss - Die Wiederauferstehung der Waltons

Eine Stadtpomeranze trifft auf grantigen Farmer. Beide begehren sich, beide machen Fehler aber am Schluß ist doch alles Friede - Freude - Eierkuchen. Klar, Bio ist im Moment in aller Munde, aber ob das nun als Aufhänger für eine romantisch-erotische Story herhalten kann? Wo ist das Alleinstellungsmerkmal?

In Sachen körperlicher Befriedigung weiß Audrey, was sie will und holt es sich auch. Sie ist ehrgeizig und will mit allen Mitteln an ihr Ziel, ist aber zu stolz um sich einzugestehen, dass sie sich auf den falschen Arbeitgeber eingelassen hat. Besonders nachvollziehen kann ich das nicht.

Griff soll wohl den "grummeligen" Bad-Boy darstellen. Auch wenn die Autorin mir das durch die ständige Wiederholung dieses Adjektivs weis machen möchte, nehme ich ihm das einfach nicht ab. Schwanzgesteuert lässt er sich von Audrey ziemlich um den Finger wickeln und leistet sich dabei einen groben Fehler.

Es gibt nur ein Begriff, mit der man die Shipley-Farm und ihre Bewohner umschreiben kann: Die Waltons. Meine Generation wird mit Rührseligkeit sich an diese alte Serie erinnern. Dort ist einfach alles perfekt und traumhaft idyllisch. Klar hat die Farmersfamilie ihre Probleme und steht immer kurz vor dem Ende. Aber alle Hoffnung steckt in John-Boy - äh August Griffin.

Jahrelang unterdrückte die böse Mutter das arme Kind und treibt sie ausgerechnet in die Arme des ebenso ausbeuterischen Megakonzern, an dem sie selber die mehrheitlichen Anteile besitzt..

Gleich zu Anfang begrapschen sich Audrey und Griff, als gäbe es keinen Morgen und rammeln wie die Karnickel. Am Ende wird nur noch von triefender Liebe geschlonzt. Es wirkt eher auf mich, als hätte die Marketing-Abteilung gesagt: "'ne Farmerschmonzette verkauft sich nicht" - "Okay, dann lassen wir sie auch Zungenreiten". Ehrlich? Ist das die Wunderwaffe gegen prüde Hausfrauen-Literatur?

Der "gigantische" Plottwist ist von Anfang an so vorhersehrbar, dass es mich nicht ein mal aufgeregt hat. Die gute Nachricht folgt postwendend und rettet das drohende Bad End. Das Dénouement kommt auch in geballter Wucht. Der Teufel in Prada mutiert zu Mutti Beimer, die Waltons feiern in persona die Wiederauferstehung auf der Shipley Farm.

FAZIT
Bauer sucht Frau im nicht jugendfreien Setting von "Die Waltons". Leider passt es hinten und vorne nicht zusammen und die letzten Seiten triefen nur noch vor lauter Kitsch.«
  11      0        – geschrieben von TheUjulala
 
Kommentar vom 24. Juli 2017 um 10:25 Uhr (Schulnote 2):
» Das ist eines dieser Bücher, bei dem mich eher der Klappentext zum Lesen animierte als das Cover. Dieses ist passend zum Roman gestaltet, allerdings sprach es mich nicht sonderlich an. Aber man soll ja bekanntlich nicht nur auf das Äußere achten, sondern auch die inneren Werte berücksichtigen. Und ich muss sagen, ich bin froh, dass ich mich zum Lesen entschlossen habe.
Aufgrund des angenehm leichten und lockeren Schreibstils kommt man sehr gut in die Geschichte hinein. Diese wird dem Leser aus zwei Ansichten geschildert, was mir wirklich sehr gut gefallen hat. Unsere beiden Erzähler sind die Hauptprotagonisten Audrey und Griffin. Diese Erzählperspektiven sorgten bei mir als Leser dafür, dass ich mich besonders stark mit diesen Beiden verbunden fühlte. Dazu sind sie auch sehr sympathisch und haben mein Herz im Sturm erobert.
Audrey ist eine starke Persönlichkeit mit einem gewissen Grad an Tollpatschigkeit, der sie wirklich unheimlich süß und sympathisch macht. Ich habe sie gern auf die Reise nach Vermont begleitet. Zudem mochte ich als Fan von Kochsendungen ihr Geschick in der Küche sehr.
Griffin hat einen starken ersten Eindruck bei mir hinterlassen und er und seine Familie sind wirklich zum verlieben.
Besonders gefallen haben mir die landschaftlichen Beschreibungen, ich konnte die Bilder regelrecht vor mir sehen. Hier hat die Autorin wirklich ein gutes Händchen bewiesen und genau das richtige Verhältnis gewählt, beschreibend aber nicht erschlagend. Einfach ein wunderbares Gefühl durch diese Landschaft zu reisen.
Insgesamt kann ich sagen, dass ich diesen Roman gern gelesen habe auch wenn einiges zu perfekt wirkt und das Ende ziemlich vorhersehbar ist. Aber es ist ein tolles Buch über Liebe, Ehrgeiz, Familie und die Landschaft in Vermont rundet das Lesevergnügen ab. Ein toller Roman für den Sommer.«
  8      0        – geschrieben von Nici´s Buchecke
 
Kommentar vom 27. Mai 2017 um 23:00 Uhr (Schulnote 2):
» Wenn dir das Leben Äpfel gibt, mach Cider draus

Dieses Buch ist eine wunderbare Liebesgeschichte um den Apfelbauern Griff, der in Köchin Audrey die Frau fürs Leben findet.

Bis es jedoch so weit ist, dass sich die beiden eingestehen, dass sie ohne den anderen nicht mehr leben können, vergeht ein humorvolles, vor Leben und Leidenschaft sprühendes Buch.

Die Autorin schafft es auf unnachahmliche Weise, sowohl Audreys Begeisterung für alles was mit dem Kochhandwerk zu tun hat, rüber zu bringen, als auch Griffs grummelige, und doch leidenschaftliche, voll Herzblut steckende Liebe für die Landwirtschaft zu kombinieren und daraus eine runde Sache zu machen.

Die Geschichte liest sich sehr flüssig und zaubert einem öfter ein Lächeln auf die Lippen, als man aufgrund des Covers vielleicht zuerst vermuten kann. Die Figuren sind wirklich sympatisch, auch die Nebenfiguren schließt man sofort ins Herz, so dass man die Folgebände kaum noch erwarten kann.

Einzig die intimen Szenen zwischen Griff und Audrey treffen vielleicht nicht ganz den Ton, rutschen oft etwas ins Derbe ab (was allerdings meiner Meinung nach der Geschichte keinen Abbruch tut).«
  7      0        – geschrieben von julemaus94
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