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Apokalypse USA 1 - Der Weg nach Hause
Verfasser: R. E. McDermott (5)
Verlag: Eigenverlag (12830)
VÖ: 17. April 2017
Genre: Dystopie (513)
Seiten: 666
Themen: Apokalypse (196), Schiffe (437), Überleben (154), USA (494)
Reihe: Apokalypse USA (2)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Ingrid Könemann-Yarnell für die Einsendung dieser Leseprobe! Ingrid Könemann-Yarnell hat die Übersetzung des Buchs vorgenommen, ihre Webseite kann man hier finden. Mehr zu R. E. McDermott gibt es auf seiner Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Kinsey gab ein Signal. Einer seiner Männer steckte die Pistole weg und zog einen Taser hervor. Kinsey und sein Beistand schlichen in weitem Abstand voneinander nach vorn. Beide hatten klare Sichtlinie auf den Kubaner, der ihnen in der Tür den Rücken zudrehte. Der Coastie mit dem Elektroschocker näherte sich dem Kubaner zügig von der extrem linken Seite her, ohne in den Schussbereich seiner Kollegen vorzudringen.
     Dann sprang der Mann mit dem Taser den Kubaner an. Fest presste er seinen linken Arm um dessen Oberkörper, um seine AK unschädlich zu machen. Gleichzeitig presste er dem Kubaner die Elektroden des Elektroschockers in den Nacken, um ihn kampfunfähig zu machen und aus dem Türrahmen zu entfernen, ohne den kubanischen Offizier zu alarmieren.
     Beinahe hätte es geklappt.
     Unglücklicherweise war der junge Kubaner erst nach dem Blackout in den Dienst rekrutiert worden. Enthusiastisch aber schlecht ausgebildet, hatte der junge Kubaner nicht nur seinen Finger am Abzug, sondern versehentlich auch noch den Feuerwahlhebel auf ‚Vollautomatik‘ gestellt. Der Strom, der durch sein Nervensystem floss, beeinflusste die Muskeln seines Abzugsfingers und schickte eine laute Salve automatischen Waffenfeuers quer über das Deck der Brückennock hinaus. Der überraschte Kubaner und sein ebenso überraschter Angreifer stürzten im Türrahmen des Steuerhauses zu Boden - was Kinseys Plan zunichtemachte, sich auf die Brückennock hinauszustürzen.
     Hughes zuckte zusammen. Instinktiv duckte er sich, als ihn etwas am linken Ohr zwickte. Hinter ihm brach der Kampf aus. Das unerwartete Feuer der Waffe klingelte ihm in den Ohren. Alles schien sich in Zeitlupe abzuspielen. Im Steuerhaus starrte Kinsey verstört auf das Gemenge von Armen und Beinen, das die Tür nach draußen blockierte. Endlich reagierte er und riss seine Waffe nach oben, die er auf Ramos richtete. Der hatte das Fernglas losgelassen und war im Begriff, seine Pistole zu ziehen. Hughes sprang aus der Hocke hoch, wirbelte herum und stieß seinen Ellenbogen mit aller Kraft und Stärke in das Gesicht des Kubaners. Etwas in Ramos’ Gesicht gab nach. Er fiel zu Boden, ohne dass seine Waffe die Halterung verlassen hatte.
     Hughes stützte sich an der Reling ab und sah zu, wie Kinsey und seine Männer den jungen Kubaner aus dem Türrahmen entfernten. Danach kümmerten sie sich um Ramos. Beide Kubaner machten die Bekanntschaft mit einer Menge Klebeband. Dann hörte Hughes, wie Pete Sonnier ihn mit vom Stress heiserer Stimme aus dem Steuerhaus rief.
     "Der Mann im Boot hat uns gehört, Captain. Er kreist ums Heck!", schrie Sonnier.
     "Verflucht!" Hughes sah zu Kinsey hinüber. "Was nun?"
     Kinsey sah zum Dach des Steuerhauses hoch. "TORRES! DAS BOOT UMKREIST UNSER HECK. ALLES UNTER KONTROLLE?"
     "ALLES UNTER KONTROLLE, CHIEF!"
     Hughes sah nach oben und entdeckte ein Gesicht, das vorsichtig über die Kante des Steuerhausdaches hinaussah. Offensichtlich ein Coastie, der flach dalag, um vom Patrouillenboot nicht entdeckt zu werden.
     "WIE BESPROCHEN. ALS ERSTES SÄMTLICHE KOMMUNIKATIONSEINRICHTUNGEN."
     "KINDERSPIEL, CHIEF. NUR ZWEI ANTENNEN. ICH HAB’S MIR SCHON ANGESEHEN, ALS DAS BOOT NOCH AUF DER ANDEREN SEITE WAR."
     "VERSTANDEN! FEUER FREI!"
     Hughes sah, wie der Kopf des Mannes verschwand, um von einem dünnen Rohr ersetzt zu werden. Es dauerte einen Moment, bevor er es als Gewehrlauf erkannte.
     "Was, wenn er flüchtet? Werden Sie den Steuermann erschießen?"
     "Nur wenn er uns dazu zwingt", erwiderte Kinsey. "Gehen wir nach drinnen. Je weniger er wahrnimmt, desto näher kommt er vielleicht, um herauszufinden, was hier los ist. Das wird es Torres einfacher machen. Er ist gut, aber zaubern kann er nicht."
     Hughes nickte und folgte Kinsey zurück ins Steuerhaus.
     "Ein schwieriger Schuss", bemerkte Hughes, sobald sie außer Sicht waren. Kinsey schüttelte den Kopf. "Kein Problem. Torres ist ausgebildeter Bordschütze für Hubschrauber. Er flog mit der HITRON-Staffel aus Jacksonville. Sein Job war es, die schnellen Schmuggelboote außer Gefecht zu setzen. Und Teil der Ausrüstung, die wir nach MSU Port Arthur ‚transferieren‘, sind zufälligerweise auch zwei .50 Kaliber Barrett Scharfschützengewehre. Er wird seinen Job erledigen."
     In diesem Moment kam das Boot an der Steuerbordseite in Sicht. Es behielt einen parallelen Kurs im Abstand von etwa zweihundert Metern bei, wo es vor Ort verharrte. Es würde nicht näherkommen, das war klar erkennbar.
     "Sieht nicht so aus, als ob er den Köder schluckt", stellte Kinsey fest. "Torres wird seinen ..."
     Ein Schuss ertönte und eine der Antennen auf dem Dach des Patrouillenbootes verschwand. In weniger als zwei Sekunden hatte ein zweiter Schuss auch die verbliebene Antenne beseitigt.
     Eine Fontäne schoss hinter dem Patrouillenboot in die Höhe, während der Mann am Steuer Vollgas gab und sich mit Höchstgeschwindigkeit von der Pecos Trader entfernte, ohne dass weitere Schüsse erklangen.
     Angespannt wartete Hughes auf die nächste Runde. Mittlerweile machte das Boot beinahe 50 Knoten.
     "Er entkommt ...", wollte er gerade frustriert von sich geben, bevor ihn ein Schuss unterbrach. Die große Gewehrkugel drang in den rechten Außenbordmotor ein und legte ihn für immer still. Das Boot schwenkte plötzlich nach rechts ein und verlangsamte abrupt die Geschwindigkeit. Der Kubaner bemühte sich, für die jetzt ungleichmäßige Schubkraft zu kompensieren. Er kurbelte am Steuerrad, während das Boot weiter unkontrolliert trudelte. Ein letzter Treffer fand den linken Außenborder. Der hustete Rauch und gab auf. Das Patrouillenboot trieb nun hilflos mehrere hundert Meter vom Tankschiff entfernt im Wasser.

     "Ich muss mich korrigieren", schmunzelte Kinsey. "Er kann er doch zaubern."
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