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Apokalypse USA 1 - Der Weg nach Hause
Verfasser: R. E. McDermott (5)
Verlag: Eigenverlag (11871)
VÖ: 17. April 2017
Genre: Dystopie (472)
Seiten: 666
Themen: Apokalypse (184), Schiffe (415), Überleben (136), USA (470)
Reihe: Apokalypse USA (2)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Ingrid Könemann-Yarnell für die Einsendung dieser Leseprobe! Ingrid Könemann-Yarnell hat die Übersetzung des Buchs vorgenommen, ihre Webseite kann man hier finden. Mehr zu R. E. McDermott gibt es auf seiner Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     "Maschinenraum, Chief hier", meldete sich Dan Gowan.
     "Ist der Kubaner unten bei Ihnen, Dan? Der Typ hier oben will mit ihm reden."
     "Ich werde ihn rufen." Hughes gab den Hörer an den kubanischen Offizier weiter. Eine kurze Unterhaltung auf Spanisch schien Ramos zufriedenzustellen. Er legte auf.
     "Sehr gut, Capitan. Bitte befehlen Sie dem Maschinenraum nun, normale Seegeschwindigkeit aufzunehmen. Neuer Kurs: zweihundertzehn Grad, geografischer Norden."
     Hughes tat, was ihm gesagt wurde. Der Rumpf des Schiffes vibrierte, als der massive Tanker langsam wieder Geschwindigkeit aufnahm. Schweigend bewegten sie sich vorwärts. Sonnier stand am Steuerrad und sah - außer einem gelegentlichen Blick auf die Richtungsanzeige – starr vor sich hin. Hughes beobachtete die Kubaner, die sich ihrerseits die Brückenkonsole und deren Instrumentation ansahen. Zehn Minuten später unterbrach Hughes die Stille.
     "Sie sagten, dass wir, falls wir für unschuldig befunden werden, in die USA zurückkehren können. Wie wird das geschehen?"
     Ramos zuckte mit den Achseln. "Das geht mich nichts an."
     Scheißkerl, dachte Hughes. Aber anstatt dem Mann einen Tritt zu versetzen, reagierte er auf dessen Achselzucken mit einem Lächeln. "Ich bin sicher, alles wird sich klären. Darf ich Ihnen etwas zu essen anbieten? Wir haben genug und mein Koch bereitet ausgezeichnete Schnitten zu. Roastbeef? Schinken und Käse?"
     Das Gesicht des Kubaners drückte gleichzeitig Gier als auch Misstrauen aus.
     "Keine Sorge", versicherte Hughes. "Es ist kein Versuch, Sie zu vergiften. Wie wäre es, wenn ich uns eine Auswahl bringen lasse, und Sie bestimmen, was ich zuerst essen soll? Würde Sie das beruhigen?
     Ramos überlegte einen Moment. Er war sichtlich hungrig. "Ja. Das wäre akzeptabel ... und vielen Dank."
     "Kein Problem." Hughes nahm den Hörer auf, um die Bordküche anzurufen.
     "Hallo, Polski", sprach er ins Telefon. "Schicken Sie eine Auswahl an belegten Broten auf die Brücke. Ja, gemischt. Genug für Sonnier und mich und für zwei unserer Gäste. Ach ja, und wenn Sie schon dabei sind, schicken Sie auch gleich welche runter in den Maschinenraum für den Chief und dessen Gast."
     "Verstanden. Zwei auf der Brücke und einer im Maschinenraum", bestätigte Kinsey in Hughes' Ohr. "Auf welcher Seite liegt das Patrouillenboot?"
     "Ich bin mir nicht sicher, wann wir in den Hafen einlaufen werden. Ich denke, er sollte in einigen Stunden an Backbord auftauchen."
     "Ich wiederhole, das Boot hält sich BACKBORD neben dem Tanker auf", erklärte Kinsey. "Sehen Sie auf die Uhr der Brücke - JETZT - und kreieren Sie in genau fünf Minuten eine Szene, um die Kubaner auf die Steuerbordseite des Tankers zu locken. Weit genug, damit Sie ihr Boot nicht sehen können. Verstanden?"
     "Verstanden, Polski, und vergessen Sie den Gewürzsenf nicht, ok? Großartig. Wir warten." Hughes legte auf.
     Ramos zog die Augenbrauen hoch. "Ich muss sagen, dass Sie Ihre Verhaftung erstaunlich gut verkraften, Capitan."
     Hughes zuckte mit den Achseln. "Ich habe vor langer Zeit gelernt, dass das Leben weniger stressig ist, wenn man sich über Dinge, die außerhalb unserer Kontrolle liegen, nicht aufregt."
     "Eine kluge Philosophie", stimmte ihm der Kubaner zu.
     Sie verfielen wieder in Schweigen. Hughes hielt die Uhr im Auge. Nachdem ungefähr vier Minuten vergangen waren, spazierte er zum Radarschirm hinüber. Ein Ausdruck der Besorgnis überflog sein Gesicht.
     "Was ist?" Ramos trat an den Radarschirm heran.
     Hughes schüttelte den Kopf. "Ich bin mir nicht sicher. Ein Radarkontakt, aber mit Unterbrechung. Da!" Er zeigte auf ein nicht vorhandenes Radarzeichen. "Haben Sie es gesehen?"
     "Nein, habe ich nicht", antwortete Ramos. Hughes suchte im Korb unter dem Brückenfenster nach seinem Fernglas, drehte sich um und ging auf die Tür der an Steuerbord gelegenen Brückennock zu.
     "Wohin gehen Sie?", wollte Ramos wissen.
     "Da ist irgendetwas an Steuerbord. Das will ich mir ansehen." Bevor der Kubaner protestieren konnte, war Hughes bereits durch die Tür.
     Mit dem Fernglas vor Augen eilte er ans Ende der Brückennock und suchte das offene Meer nach dem falschen Radarkontakt ab. Hinter sich hörte er Ramos, der ihm gefolgt war. Er senkte das Fernglas und warf einen schnellen Blick auf den Kubaner. Ramos sah aufgebracht aus. Hinter ihm konnte Hughes den zweiten Kubaner sehen, der in der offenen Tür des Steuerhauses interessiert der bevorstehenden Konfrontation zwischen seinem Vorgesetzten und dem yanqui capitan entgegensah.
     Hughes drehte sich um und hielt sich erneut das Fernglas vor die Augen.
     "Da ist nichts! Sofort zurück ins Steuerhaus oder ich werde ..."
     "Da!" Hughes reichte dem Kubaner das Fernglas und zeigte vage in die Ferne. "Sehen Sie selbst."
     Ramos hob das Fernglas an und sah auf das Meer hinaus. "Und wonach genau suche ich?"
     Hinter der nur einen Spalt offenen Tür vom Treppenhaus in den Kartenraum hinein musste Matt Kinsey sich anstrengen, der Unterhaltung auf der Brücke zu folgen. Als er hörte, wie Hughes trotz des Protests des Kubaners das Steuerhaus verließ, wartete er noch einige Sekunden, bevor er die Tür vorsichtig öffnete und sich dann schnell hinter den großen Kartentisch duckte. Zwei seiner Männer waren dicht hinter ihm. Alle waren bewaffnet.
     Um den Vorhang des Kartenraums herum konnte Kinsey beide Kubaner steuerbord sehen. Unglücklicherweise stand einer von ihnen im Türrahmen des Steuerhauses und blockierte damit ihren schnellen Zugriff auf den zweiten Mann. Kinsey fluchte verhalten. Sie mussten den ersten Mann schleunigst und absolut ohne jedes Geräusch überwältigen, bevor der reagieren konnte. Ihnen blieb keine Zeit; Hughes konnte den kubanischen Offizier nicht ewig beschäftigen.
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