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Die Geschichte der Bienen
Verfasser: Maja Lunde (5)
Verlag: btb (405)
VÖ: 20. März 2017
Genre: Gegenwartsliteratur (2594)
Seiten: 512
Themen: 19. Jahrhundert (1093), 2007 (3), Bienen (30), England (1010), Hoffnungen (219), Imker (9), Natur (105), Ohio (22), Verlust (511), Wissenschaftler (322), Zukunft (152)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 21. Juni 2019 um 13:36 Uhr (Schulnote 3):
» Maja Lundes »Die Geschichte der Bienen« ist der erste erschienene Band eines "Klima-Quartetts", aber schon das zweite Buch, welches ich aus dem Quartett gelesen habe. »Die Geschichte des Wassers« habe ich mir bereits im Sommer 2018 gegönnt und war begeistert davon. Wenn ich die beiden Romane nun so vergleiche, kommen die Bienen bei mir mit "nur" vier Sternen nicht ganz so gut weg.
Einerseits waren natürlich meine Erwartungen nach dem Wasser sehr hoch, aber das ist bestimmt nicht der alleinige Grund, weshalb die Bienen bei mir schlechter wegkommen.

Anders als beim Wasser, gibt es bei den Bienen keine zwei, sondern gleich drei Zeitstränge: Mitte des 19. Jahrhunderts in England, Gegenwart in den USA und Ende des 21. Jahrhunderts in China. Ich bin grundsätzlich kein großer Fan von vielen Zeitsträngen, da es mir durch mehrere Handlungen schnell mal zu viel wird. Drei Zeitstränge sind dabei das absolute Maximum für mich.
Da die Kapitel einigermaßen kurz sind und es dann immer in einer anderen Zeit weitergeht, kommt man recht schnell in den "gleich-noch-EIN-Kapitel"-Lesemodus.

Der Teil aus der Vergangenheit mit William kam erst nicht wirklich in Schwung. Die Handlung plätschert dahin, ohne dass etwas Nennenswertes passieren würde. Erst als der Mann endlich aus dem Bett kam, wurde es interessanter.
In der Gegenwart mit George sieht das Ganze schon anders aus. In diesem Teil haben mich vor allem die aktuellen Geschehnisse, das Bienenverschwinden betreffend, gefangen genommen. Die Buchfigur George ist eine ewig besorgte und ängstliche. Seine Bienen sind ihm heilig und man kommt als Leser nicht umhin, sich seiner Besorgnis anzuschließen, wenn man all das hört, was in anderen Bundesstaaten der USA mit den Bienen passiert.
Der Zukunftsteil, obwohl der eigentlich der wichtigste zu sein scheint, hat mich leider nicht durchgehend fesseln können. Die Arbeiterin Tao war mir nicht sympathisch, da sie (wie auch schon Signe im Wasserbuch) so emotionslos gewirkt hat ... Aber bis auf diese häufig übertriebenen, sinnlos seitenfüllenden Wege- und Umgebungsbeschreibungen fand ich den Teil relativ spannend.

Dass Bienen für das Überleben der Menschheit enorm wichtig sind, ist klar. Was mir in diesem Buch aber ein wenig gefehlt hat, war die Dramatik bei der ganzen Sache. Die kommt einfach nicht so gut rüber! Maja Lunde hat zwar einen sehr nüchternen Schreibstil und dadurch fühlt man sich mehr abgegrenzt von der Geschichte. Aber im Wasserbuch hat sie es in meinen Augen trotz ihres Stils viel besser hinbekommen, das ganze Ausmaß des Leids für die Menschen spürbar werden zu lassen.
Schade fand ich auch, dass im Zukunftsteil das Wasserproblem keine Erwähnung gefunden hat. Das hat für mich gar nicht zusammengepasst, erst in der Geschichte des Wassers lesen zu müssen, dass Mitte des 21. Jahrhunderts die Welt ein großes Problem hat, weil es kaum noch Trinkwasser gibt und in der Geschichte der Bienen wird es 2098 nicht mal erwähnt? Ich weiß, im Roman soll es um das Bienenproblem gehen, aber ich finde das Zukunftsszenario so eben nicht wirklich realistisch ...

Wie hängen die drei Zeitstränge nun zusammen? Diese Auflösung ist leider auch viel weniger spektakulär als ich es erwartet habe. Da bin ich wohl vom Zusammenhang der beiden Zeitstränge aus dem Wasser noch zu verwöhnt ...
Wie dem auch sei. Das hört sich für vier Sterne wahrscheinlich alles viel zu kritisch an. Soll es aber gar nicht. Trotz alledem ist es ein gutes Buch, das mich durch die Handlung größtenteils fesseln konnte und das ich wegen der Wichtigkeit seines Themas gerne weiterempfehle.«
  11      0        – geschrieben von Janine2610
 
Kommentar vom 4. Dezember 2017 um 19:54 Uhr (Schulnote 1):
» Im China des Jahres 2098 gibt es keine Bienen und andere Insekten mehr. Die junge Tao sowie ihr Ehemann leben als Sklaven. Demokratische Regierungen gibt es schon lange nicht mehr. Der Staat bestimmt das Leben der Menschen. Tao arbeitet als Bestäuberin von Fruchtbäumen, tagein und tagaus. Alle Menschen leben vegetarisch, da eine Bestäubung von Viehfutter viel zu teuer und aufwändig wäre. Taos große Angst ist, dass auch ihr 3jähriger Sohn bald mit der Arbeit beginnen muss. Nur herausstechend kluge Kinder dürfen nach dem 8. Lebensjahr noch weiter die Schule besuchen, für die anderen beginnt das Arbeitsleben. Verzweifelt versucht Tao dem Kind Wissen zu vermitteln.
Ohio im Jahre 2007. Der Imker George hat es immer schwerer. Seine Bienen produzieren zwar noch Honig, aber die Produktionskosten sind immens hoch und der Verkauf ist nur schleppend. Seine Frau möchte ihn bewegen, mit ihr nach Florida zu gehen und ihren Alterswohnsitz dorthin zu verlegen. George hatte gehofft, dass sein Sohn Tom sein Bienengeschäft eines Tages übernehmen würde, doch der junge Student hat ganz andere Pläne für sein Leben.
Im Jahre 1852 in England ist der schwer depressive Samenhändler William ans Bett gefesselt, nichts bringt ihn mehr dazu aufzustehen. Seine Familie kann er schon lange nicht mehr ernähren. Da hat er eine Idee, die seine Familie aus der Not heraus bringen könnte. Er entwickelt einen neuartigen Bienenkorb, in dem ein Bienenstock Honig produzieren soll.

Die Autorin Maja Lunde malt in ihrem Roman „Die Geschichte der Bienen“ eine sehr düstere Zukunft der Menschheit auf und beim Lesen frage ich mich immer wieder, wie weit wir noch von dem China des Jahres 2098, das sie beschreibt, entfernt sind. Und ich frage mich auch, ob dieser Weg zu stoppen ist. Sehr eindrucksvoll beschreibt die Autorin über die ersten professionellen Imker und darüber, wie schrecklich alles enden könnte. Die Figuren sind wunderbar angelegt, Maja Lunde erzählt die Geschichten in Kapiteln abwechselnd und ich brenne geradezu darauf, zu den jeweiligen Plätzen zurückzukehren. Maja Lundes Sprache und Schreibstil sind mitreißend und fesselnd. Die Szenarien sind eindrucksvoll und detailliert erzählt. Natürlich ist der Stoff des Buches zudem brandaktuell, denn das Bienensterben hat – wie wir alle wissen – längst begonnen und es wäre an der Zeit, das Steuer herum zu reißen.

Sehr gerne vergebe ich diesem Buch fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es selbstverständlich weiter an Leser, die ein Buch lesen möchten, dass nicht nur eine Geschichte erzählt sondern noch so viel mehr ist, nämlich ein Lehrbuch über das Leben.«
  12      0        – geschrieben von AngiF
 
Kommentar vom 29. August 2017 um 6:06 Uhr (Schulnote 1):
» Bienen – alltägliche Insekten, wichtigste Bestäuber und somit Grundlage vieler unserer Pflanzen. Als Thema in der Literatur eher ungewöhnlich. Doch Maja Lunde hat um die kleinen Tierchen einen Roman geschaffen, der Jahrhunderte und Kontinente verbindet und womöglich ein Thema fokussiert, das wir bislang sträflich vernachlässigt haben.

Im Jahr 2098 gibt es keine Bienen mehr. Die Arbeiterin Tao muss in China die Aufgabe des Bestäubens per Hand erledigen. Ein Knochenjob, gering bezahlt und mit großem Risiko. Knapp hundert Jahre zuvor begann das Bienensterben, das auch den Imker George in Ohio im Jahr 2007 trifft und der plötzlich seine Existenzgrundlage schwinden sieht und das Erbe, das seine Familie seit Generationen weitergegeben hat, aufgeben muss. 150 Jahre zuvor wurde erstmals intensiv beobachtet, wie die Völker leben und arbeiten und der britische Biologe William entwickelte einen neuartigen Bienenstock, der die Honigernte erleichterte und den Anbau erst im großen Stile ermöglichte. Drei Jahrhunderte, drei Kontinente, drei Lebensgeschichten, die jedoch geschickt mit einander verbunden werden.

Die Schicksale von Tao, George und William werden im Wechsel erzählt. Wie sie zusammenhängen über das Phänomen der Bienen hinaus, wird erst im Laufe der Geschichte klar und ist von Maja Lunde gelungen konstruiert worden. Die Entdeckung der Funktionsweise und Relevanz der Bienen, ihr Niedergang durch Pestizide und dadurch bedingte Lebensmittelknappheit, die harte Suche nach Alternativen – die Geschichte der Bienen ist symptomatisch für den menschlichen Umgang mit der Natur. Die eigene Existenzgrundlage zerstören ohne die Folgen zu Bedenken. Momentane Gewinnmaximierung über das ökologische Gleichgewicht stellen – die Menschheit wird eines Tages den Preis für ihre Gier und Rücksichtslosigkeit bezahlen müssen. Und dieser Preis ist hoch, wie Maja Lunde ungeschönt darstellt.

Doch es sind nicht nur die Ökologie und Umweltzerstörung, die im Roman thematisiert werden. Daneben kämpfen alle drei Figuren mit den Fragen der Familienstrukturen und den Erwartungen an die nachkommende Generation. William hofft, dass sein erstgeborener Sohn in seine Fußstapfen treten wird und den Naturwissenschaften und der Forschung ein ähnliches Interesse entgegenbringt wie er selbst. Doch Edmund kann der Neugier und dem Enthusiasmus seines Vaters nicht folgen. Es ist nicht nur Desinteresse, nein, er verachtet ihn wegen des zunächst ausbleibenden Erfolges sogar. Ähnlich ergeht es George, der ganz im Imkerdasein aufgeht, dessen Sohn Tom jedoch schon früh mehr Interesse am Journalismus findet und die Arbeit mit den Bienen eher als lästige Pflicht sieht. Erst als die Familie vom Wandel hart getroffen wird, kann er wieder auf seinen Vater zugehen. Auch Tao hat große Erwartungen an ihren Sohn. Selbst konnte sie ihren Bildungseifer nicht verwirklichen, daher setzt sie alles auf den kleinen Jungen. Doch das Schicksal hat einen anderen Plan für ihn und zunächst wird auch er für große Trauer und Verzweiflung bei den Eltern sorgen.

Bibiana Beglau, Thomas M. Meinhardt und Markus Fennert leihen den drei Geschichten ihre Stimmen, was einen stetigen und lebendigen Wechsel im Hörbuch schafft und die Orientierung in Zeit und Ort erleichtert. Für mich eine echte Überraschung, ist das titelgebende Thema nun keins, das mich direkt hätte anlocken können. Aber der Autorin gelingt es, die Bienen auf eine neue Art unterhaltsam darzustellen und um sie herum drei lesenswerte und in sich völlig verschiedene Geschichten zu kreieren.«
  10      0        – geschrieben von miss.mesmerized
 
Kommentar vom 23. August 2017 um 17:17 Uhr:
» "Die Geschichte der Bienen" ist der erste Erwachsenenroman aus der Feder norwegischen Schriftstellerin Maja Lunde. Für mich ein absolutes Lesehighlight und ein Bestsellerroman. Eine hochinteressante Geschichte, die zum Nachdenken anregt und mich auch wirklich sehr bewegt hat.

Paralell werden drei Geschichten in unterschiedlichen Zeit erzählt. Wir befinden uns im England im Jahr 1852: Hier lebt William. Seit Wochen liegt er in seinem Zimmer und handert mit sich und seinem Schicksal. Er ist Biologe und Samenhändler. Doch als Forscher sieht er sich gescheitert, sein Mentor Rahm hat sich von ihm abgewandt. Doch dann hat er eine Idee. Er lässt sich einen völlig neuartigen Bienenstock anfertigen. Dann wandern wir ins Jahr 2007. Hier machen wir in Ohio, USA, Station. Hier lebt Imker George auf seiner Farm und er träumt davon, seinen Hof zu vergrößern. Schließlich will er ihn gemeinsam mit seinem Sohn Tom führen. Doch George ist enttäuscht. Tom will Journalist werden. Und dann passiert eines Tages etwas Schreckliches. Die Bienen verschwinden und Georges Existenz ist bedroht. Zu guter Letzt reisen wir in die Zukunft. Wir erleben das Jahr 2098 in China. Mittlerweile werden hier die Bäume von Arbeiterinnen per Hand bestäubt, nachdem es ja keine Bienen mehr gibt. Tao ist eine von ihnen. Sie wünscht sich für ihren 3jährigen Sohn Wei-Wen ein besseres Leben. Und dann passiert ein mysteriöser Unfall, der alles in Frage stellt......

Wirklich beeindruckend! Drei Lebensgeschichten in unterschiedlichen Ländern, die alle durch die Bienen miteinander verbunden sind. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich herausragend. Man ist von ersten Augenblick von der Geschichte gefesselt. Gerne hätte ich ja William mal gerüttelt, was hat er sich eigentlich mit seinem Verhalten gedacht. Seine Familie so im Stich zu lassen. Er war mir ja nicht sonderlich symphatisch. Und dann ist da George, der für seinen Traum lebt. Man spürt förmlich mit welcher Begeisterung er sich um seine Bienenvölker kümmert und fühlt mit ihm, als die Bienen sterben. Auch kann mir das Leben auf seiner Farm wirklich bildlich vorstellen. Er hat gekämpft und am Ende verloren. Doch sein Sohn hat seinen Weg gemacht, wirklich beeindruckend. Am meisten berührt hat mich jedoch Taos Geschichte. Wenn man sich das mal vorstellt, keine Bienen mehr und was davon alles abhängt. Eine Mahnung an uns, dass wir mit der Natur pfleglicher umgehen sollen und sich des öfteren über das eine oder andere Gedanken machen sollte. Nicht alles ist selbstverständlich. Man sieht, wie schnell sich eigentlich vieles ins Negative umwandeln kann. Ein wirklich schrecklicher Gedanke. Und dann das Schicksal von Wei-Wen, das ich zutiefst berührt hat. Eine herausragende Geschichte, die wirklich zum Nachdenken anregt.

Ein unglaubliches Buch. Ich habe viel über das Leben und Wirken der Bienen gelernt. War wirklich hochinteressant. Mit dieser Lektüre habe ich unterhaltsame, berührende und nachdenkliche Lesestunden verbracht. Das Cover wirkt etwas melancholisch auf mich, aber es passt zu dem Gesamtwerk. Gerne vergebe ich 5 Sterne«
  11      0        – geschrieben von zauberblume
 
Kommentar vom 4. Juli 2017 um 17:16 Uhr (Schulnote 1):
» Super gut durchdachtes Buch, das in all seinen Handlungssträngen auf individuelle Weise fesselt und eine große Sogwirkung erzielt. Dabei braucht das Buch nur leise Töne und setzt viel mehr darauf, den Leser so richtig zu durchdringen. Mit Erfolg, das Buch ist super intensiv und packend. Wirklich richtig gut.«
  4      1        – geschrieben von Hermine2001
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