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Liebe und andere Stolpersteine
Verfasser: Helen Marie Rosenits (4)
Verlag: Books on Demand (1187)
VÖ: 23. März 2017
Genre: Romantische Literatur (11672)
Seiten: 380
Themen: Entdeckung (187), Entscheidungen (1076), Geständnisse (51), Glück (298), Reisen (1243), Zufriedenheit (24)
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Zufrieden über ihr Arrangement zu dritt, sieht Hanna positiv in die Zukunft.
Ein Geständnis zu Weihnachten, eine unerwartete Entdeckung, zwei Reisen, drei Frauen und eine weitreichende Entscheidung sind Stolpersteine auf ihrem neuen Weg.
Längst hat sie diesen unbemerkt beschritten - hin zu ihrer eigenen Zufriedenheit.
Aber auch zu ihrem persönlichen Glück?
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Helen Marie Rosenits für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Helen Marie Rosenits gibt es bei Facebook.

Mit Schaudern dachte Hanna an seinen letzten Anruf. Sie hatte gerade wieder so intensiv an Paul gedacht, dass sie, kaum hörte sie seine Stimme, wie belebt ihre täglichen Nichtigkeiten hervorgesprudelt hatte. – Sie wollte ihm nicht ihren Gemütszustand offenbaren, so war sie mit jedem ihrer Worte aufgekratzter geworden. – Liebe Güte, für wie kleinkariert musste er sie halten und in ihrer Mini-Welt gefangen!
     Doch was hätte sie sonst sagen können? Ihr Herz über Äther auf die Reise schicken? Und ihren Körper, ihre Seele gleich hinterher? – So war sie an der Oberfläche geblieben, unfähig, ihm ihre Situation zu schildern, wo sie sich doch am liebsten in seinen Armen verborgen hätte, um beschützt und nicht so allein zu sein.
     Alles war sinnlos geworden und die Einsamkeit kroch ihr in jeden Nerv, langsam, stetig, umhüllte und verschluckte sie, bis sie sich wie von dicker, undurchdringlicher Watte gefangen sah. – Paul konnte ihr nicht helfen, er war in Paris und sie war hier.
     .... A Paris, sur la terre, la terre qui est un astre. - ....In Paris, auf der Erde, auf der Erde, die ein Stern ist‘, flüsterten die Zeilen von Jacques Prévert durch ihren Kopf. Nein, kein Stern, sondern die Hölle, l’enfer.

     Die Buchstaben begannen zu tanzen, hüpften durcheinander, lachten sie aus, zeigten ihr die Zunge und bildeten eine Prozession, verschwanden in die rechte untere Ecke, flossen aus dem Papier davon.
     Druckerschwärze klebte auf Hannas Fingern, als sie sich über die feuchten Wangen wischte. Nein, sie wollte nicht weinen, hatte sich doch geschworen, Unabänderlichem nicht hinterher zu trauern, weil es sinnlos wäre. Doch Wunsch und Wirklichkeit waren Meilen, nein, Welten voneinander entfernt.
     Resigniert sank sie auf die große Wohnzimmercouch. Die Stille rings um sie war so bedrückend, dass das Ticken der analogen Uhren wie das Hämmern von Maschinen auf sie wirkte, so anmaßend und laut, dass Hanna sich die Ohren zuhielt.
     Nein, weg damit, weg, übertönen. Hastig stolperte sie zur Stereo-Anlage, steckte den USB-Stick mit ihrer Lieblingsmusik an und schaltete ein: Ah, endlich, sanft klingende Töne, Celtic Woman, ‚Green Grow the Rushes‘, ‚Galway Bay‘.
     Doch zeitgleich dazu Erinnerungen, die – ungerufen – auf Reise gingen. Irland, grüne Wiesen, uralte Kreuze, graue Augen funkelnd vor Begehren und Hände voller Zärtlichkeit. Eine Welle der Sehnsucht überflutete Hanna und Gänsehaut überzog sie aufreizend langsam von den Armen über den Rücken bis hinunter zu den Zehen. Sie fror, wollte wenigstens nach einem weichen, warmen Hundefell greifen, doch auch das hatte sie verloren.
     Ihr Denken, zuerst ein Labyrinth, drehte sich schließlich im Kreis, reduzierte sich zu einem Strudel, der sie lockend in seine Tiefe ziehen wollte.
     ‚Aufhören, nicht länger quälen‘ wollte sie rufen und brachte doch nur ein Krächzen hervor. Vergessen war alles, wonach sie strebte, verschluckt ihr Hoffen und Träumen.
     Unbeholfen stolperte sie hoch, wankte zur Bar. Da, das große Glas mit dem eingelegten Obst und dann die gerundete Flasche, eine Schälchen noch und ein Glas. Vorsichtig schlich sie mit ihren Schätzen zurück zum Sofa.
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