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Es klingelte an der Tür (Neubearbeitung von "Per Adresse Mörder X")
Verfasser: Rex Stout (4)
Verlag: Goldmann (1801), Klett-Cotta (224), Ullstein (1061) und Volk und Welt (13)
VÖ: 1968
Genre: Kriminalroman (6059)
Seiten: 248 (Gebundene Version), 247 (Kindle Edition)
Themen: Detektive (866), FBI (414), Geheimdienste (335), Journalisten (816), Mord (4760), New York City (1166), Überwachung (20)
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Lesermeinungen (2)     Blogger (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 19. April 2017 um 21:18 Uhr (Schulnote 2):
» Neuübersetzung des Klassikers
"Es klingelte an der Tür" heißt die Neuübersetzung von Rex Stout. "Ein Fall für Nero Wolfe", einem übergewichtigen und exzentrischen Privatdetektiv.
Ich kenne das Original leider nicht und kann deshalb keine Vergleiche anstellen.
Bei einer Buchbewertung muss man berücksichtigen, dass das Original 1965 erschienen ist. Die Sprache ist teilweise altertümlich und gestelzt. Szenen sind nicht so bildhaft und schnelllebig wie heute. Es dauert sehr lange bis sich eine Handlung entfaltet und man muss sehr konzentriert lesen, um diese zu verstehen.
Die Figuren des Nero und des Ich-Erzählers sind gut gestaltet und glaubwürdig. Ein besonderes Vergnügen ist der Wortwitz und ihre intelligenten Dialoge.
Die Handlung ist - für damalige Verhältnisse - brisant - was auch laut Nachwort zum Erfolg des Buches beigetragen hat.
Die Kurzform: Nero Wolfe legt sich mit dem FBI an. Eigentlich ist es auch mehr ein Spionageroman als ein Krimi, obwohl es später auch um einen Mordfall geht.
Alles in allem würde ich das Buch Liebhabern von anspruchsvollen Detektiv- und Spionagegeschichten empfehlen. Eher nicht für jüngere Leser geeignet.«
  10      0        – geschrieben von mareike
 
Kommentar vom 6. April 2017 um 15:30 Uhr (Schulnote 1):
» Privatdetektiv Nero Wolfe und sein Assistent Archie Goodwin bekommen es mit einem ganz besonderen Auftrag zu tun. Die reiche Witwe Mrs. Bruner wird seit dem sie 10.000 Exemplare des Buches „Das unbekannte FBI“ landesweit an diverse Persönlichkeiten verschickt hat vom FBI verfolgt. Laut ihrer Aussage wird ihr Haus beschattet, das Telefon abgehört und sie, wie auch ihre Familie und einige ihrer Angestellten, auf Schritt und Tritt überwacht. Und nun erwartet sie von Nero Wolfe und Archie Goodwin dies zu unterbinden. Ein wie es scheint ein sehr aussichtsloses Unterfangen. Doch ein Vorschuss in der Höhe von 100.000 Dollar, ein unbegrenztes Spesenkonto und ein irrsinniges Honorar ermutigt Nero Wolfe es zumindest einmal zu probieren.

Bei „Es klingelte an der Tür“ handelt es sich nicht um eine Neuerscheinung im eigentlichen Sinne. Der erste Nero Wolfe Roman wurde 1934 veröffentlicht und die Originalausgabe des vorliegenden Romans „The Doorbell rang“ stammt aus dem Jahr 1965; in diesem Jahr ist auch die Handlung der Geschichte angesiedelt.
Dies merkt man auch von Beginn an. Obwohl nur am Rande erwähnt in welchem Jahr die Geschichte spielt, schwingt in jedem Satz der Flair des Amerikas der 60er Jahre mit. Ohne explizit darauf einzugehen, ist dem Leser von Anfang an klar, wann und wo die Geschichte spielt. Selten habe ich einen Roman erlebt der mit so wenigen Details eine Stimmung so herrlich transportieren kann. Andere Autoren brauchen ausschweifende Erklärungen und detailgetreue Beschreibungen der Kleidung und der Umgebung und vermitteln trotzdem nicht ansatzweise das Gefühl das ich beim Lesen dieses Buches hatte.

Nero Wolfe ist ein sehr spezieller Charakter. Der stark übergewichtige Detektiv liebt seine Orchideen, gutes Essen und verlässt nur unter besonderen Umständen sein Haus. Alle Ermittlungen die außer Haus erledigt werden müssen, sind Aufgabe von Archie Goodwin, aus dessen Sich auch die ganze Geschichte erzählt wird. Aufgrund der Tatsache, dass Archie alle Aufträge ausführt, bekommt man teilweise das Gefühl, dass eigentlich er der geniale Ermittler ist. Doch man stellt bald fest, dass nicht nur Nero Wolfe von Archie Goodwin abhängig ist, sondern dies auch umgekehrt gilt. Das beste Ermittlerteam seit Sherlock Holmes und Dr. Watson.

„Es klingelte an der Tür“ ist kein Buch, das man einfach so zwischendurch lesen sollte. Es gibt verschiedene Handlungsstränge die immer wieder aufgegriffen und fallen gelassen werden. Mit der Zeit werden immer mehr Nebenfiguren eingeführt. Teilweise werden Namen genannt ohne wirklich genauer auf die Person einzugehen und erst etliche Kapitel später haben sie ihren Auftritt. Schlussendlich werden die einzelnen Handlungsstränge aber zusammen geführt und aufgelöst. Wie es sich für einen klassischen Detektivroman gehört darf die große Verhörszene bei der alle Verdächtigen versammelt werden auch nicht fehlen. Große Actionszenen sucht man dafür vergebens, was mich persönlich überhaupt nicht gestört hat. Teilweise verheddert sich der Autor ein wenig in langatmige Erklärungen was den Spannungsbogen ein wenig drosselte. Meiner persönlichen Lesefreude hat dies aber keinen Abbruch geleistet. Ungeduldige Leser könnten hierbei allerdings schnell die Lust am Lesen verlieren.

Für mich ist der vorliegende Nero Wolfe Roman ein Paradebeispiel an klassischer Detektivliteratur. Gekonnt kombiniert Autor Rex Stout Stilelemente des Genres mit für die damalige Zeit brandaktuellen Themen. An der einen oder anderen Stelle des Buches merkt man dass es sich eigentlich um eine Serie handelt. Da die Geschichte aber in sich abgeschlossen ist, muss man die anderen Bücher nicht gelesen haben um der Geschichte folgen zu können.
Seit der Lektüre des Buches bin ich zum Nero Wolfe Fan mutiert und hoffe sehr, dass der Klett Cotta Verlag auch noch weitere Romane neu auflegen wird.«
  17      0        – geschrieben von ReiShimura
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