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Der Mordfall Franziska Spiegel
Verfasser: Norbert Sahrhage (8)
Verlag: Pendragon (46)
VÖ: 7. November 2016
Genre: Historischer Roman (4813) und Kriminalroman (8216)
Seiten: 240
Themen: Mord (6377), Nachkriegszeit (187), Nationalsozialismus (328), Polizei (791), Schweigen (246), Spuren (111), Vierziger Jahre (243), Zweiter Weltkrieg (534)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Der Mordfall Franziska Spiegel« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (2)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 6. August 2017 um 16:48 Uhr (Schulnote 1):
» spannender aber auch berührender Krimi nach einer wahren Begebenheit in der Nazi-Zeit

Dieser Krimi beruht auf einer wahren Begebenheit. 1944 wurde die Jüdin Franziska Spiegel ermordet aufgefunden, die Täter konnten oder wollten nicht ermittelt werden. Die Ermittlungen sind dagegen Fiktion.

*Inhalt*
Kurz vor Ende des 2. Weltkriegs soll die Jüdin Franziska Spiegel von zwei SS-Männer ermordet worden sein. An einer Aufklärung des Todes war zu dieser Zeit keiner interessiert.
1948 bekommt Kriminalinspektor Zöllner zu seinem Dienstantritt diese Akte auf den Tisch. Zöllner durfte während des Krieges seinen Dienst als Polizist nicht ausüben, da er mit einer Jüdin verheiratet ist. Nun will er den Täter ermitteln und trifft überall auf alte Nazis, sogar bei sich auf der Dienststelle. Kann er nach 4 Jahren noch die Täter ermitteln? Dann geschieht ein weiterer Mord, Zöllner scheint die richtige Fährte aufgenommen zu haben…

*Meine Meinung*
"Machen Sie um die Sache nicht zu viel Aufheben, es handelt sich doch nur um eine Jüdin." (Seite 35)
Dieses Zitat verdeutlicht die Haltung einiger Menschen zum Mordfall, echt erschreckend.

"Das ist doch im Krieg geschehen, sagte er. Wir sollten das Kapitel abschließen." (Seite 166)
Nur weil es im Krieg geschehen ist, darf man nicht vergessen, welches Leid einer unschuldigen Frau angetan wurde. Und ich finde es immer wieder erschreckend, dass Nazis nach dem Krieg wieder hohe Posten innehalten. Die Entnazifizierung hat es leider möglich gemacht, dass auch die extremen Nazis wieder in ihre Ursprungsberufe zurückkehren konnten. Wie kann einer von der Gestapo, der unschuldige Menschen nachweislich gequält hat, nun wieder bei der Polizei arbeiten? Für mich unverständlich.

Norbert Sahrhage ist es gelungen, ein schwieriges Thema in einen Krimi zu integrieren. Er wendet einen nüchternen und sachlichen Schreibstil an, dabei löst er trotzdem extreme Reaktionen in mir aus, Wut, ganz große Trauer und ich werde zum Nachdenken angeregt.
Dieses Nachdenken ist in unserer heutigen Zeit sehr wichtig, andersdenkende Menschen oder anders gläubige Menschen oder Menschen mit anderer Hautfarbe oder Herkunft dürfen nicht einfach vorverurteilt werden, wir müssen den Menschen dahinter sehen.
Dieses Buch eignet sich bestimmt hervorragend als Schullektüre.

*Fazit*
Dieses Buch kann ich nur jedem ans Herz legen, es erzählt spannend aber nicht effekthaschend, eine wahre Geschichte gepaart mit einer fiktiven Ermittlung. 5 Sterne«
  16      0        – geschrieben von janaka
 
Kommentar vom 27. März 2017 um 14:52 Uhr (Schulnote 2):
» Im August 1944 wird die Jüdin Franziska Spiegel ermordet. Es sind Zeiten, in denen keiner ein Interesse hat, die Mord an einer Jüdin zu klären.
Vier Jahre tritt Gernot Zöllner wieder seinen Dienst an und bekommt den Fall Spiegel auf den Tisch. Er will die Täter ausfindig machen und kniet sich mächtig in die Sache hinein. Aber es gestaltet sich schwierig, denn bei seinen Befragungen trifft er auf altes Nazis, die nicht daran denken, den Mund aufzumachen. Während des Krieges stramm linientreu, geben sie sich jetzt als Opfer. Mit diesen Einstellungen kommt Zöllner gar nicht zurecht, denn seine jüdische Frau ist vor vielen Jahren mit ihren Eltern nach England geflohen. Als er den Tätern näher kommt, geschieht ein Mord.
Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit. Der Schreibstil ist nüchtern und distanziert, was sehr gut zu diesem Fall passt. Die Ermittlungen sind sehr spannend. Es ist bedrückend, wie sich die alten Seilschaften wieder in ihren Positionen breit machen, immer nach dem Motto „wie sollen wir sonst wieder alles ans Laufen kriegen“. Zöllner will den Fall klären, wahrscheinlich weil er auch persönlich betroffen ist. Aber ich denke, dass er schon immer ein guter Ermittler war, dem die Gerechtigkeit sehr wichtig ist. Alle Personen wurden gut und authentisch beschrieben.
Am Ende zweifelt man daran, dass es wirklich gerecht zugeht.
Ein empfehlenswertes Buch.«
  10      0        – geschrieben von buecherwurm1310
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