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Ethik der Sünde
Verfasser: Gepo Lynx (6)
Verlag: MAIN (88)
VÖ: 19. Januar 2017
Genre: Romantische Literatur (21625)
Seiten: 357 (Kindle Edition), 304 (Taschenbuch-Version)
Themen: Anwälte (738), Homosexualität (2434), London (1649), Söhne (263)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Gepo Lynx für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Gepo Lynx gibt es bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     „Das heißt, Sie wollen Ihre aggressive Aura behalten, aber perfekte Kontrolle darüber haben?“ Tholingter betrachtete ihn einen Moment. „Das wird nicht funktionieren, solange Sie die Reaktionen Ihres Gegenübers nicht perfekt kontrollieren können.“
     „Es hat vierzig Jahre bestens funktioniert.“ Xavier legte jeden Tropfen Herablassung in seine Stimme, den er aufbringen konnte.
     „Anscheinend hat es letztens nicht mehr funktioniert.“ In diesem Satz gewann Tholingters Stimme an Überzeugung. „Das hat Sie genug erschrocken, dass Sie hergekommen sind.“
     Der Anwalt wandte den Blick ab. Mehr Eingeständnis war ihm nicht möglich.
     „Wir können Ihnen hier helfen, aber das benötigt eine Bereitschaft, sich zu verändern. Nicht Ihr ganzes Selbst, aber zumindest an Ihrer Wut, Ihrer Unruhe und Ihrer Aggressivität werden wir arbeiten müssen.“
     Xavier schwieg nur. Irgendwie hatte er es befürchtet. Er wollte nur nicht. Nun, er wollte schon – für Riley – aber gleichzeitig auch nicht. Für sich selbst. War diese Boshaftigkeit nicht schon ein integraler Bestandteil seines Selbst?
     „Machen wir erst mal weiter mit den Fragen, okay? Die sind zur Einschätzung, an was für Punkten wir arbeiten müssen. Verbale Gewalt ist bei Ihnen ein Thema. Wie ist es mit emotionaler Gewalt? Das ist, wenn man Leute mit Gefühlen unter Druck setzt. Wenn du nicht zu mir ziehst, verlasse ich dich. Wenn du deine Freunde nicht aufgibst, spreche ich nicht mehr mit dir.“
     „Ich benötige keine Erpressungen.“ Er sah noch immer die Wand an. „Aber ich nutze Drohungen. Ich zähle mögliche negative Konsequenzen auf. Ich lasse Sätze in einem bedrohlichen Tonfall auslaufen.“
     „Ihnen ist sehr genau klar, wie Sie anderen Menschen wehtun, richtig?“ Xavier nickte nur. „Okay, eine Frage noch. Wie steht es bei Ihnen mit sexueller Gewalt?“
     „Ich würde niemals jemanden vergewaltigen!“ Sein giftigster Blick bohrte sich in Tholingter. Dessen Stuhl schrammte mit einem Quietschen über den Boden, als dieser blitzschnell zurückwich. „Ich bin kein umgänglicher Mensch, ja, aber ich bin auch kein Monster.“
     „Das wollte ich nicht unterstellen.“ Tholingter hatte die Hände gehoben. „Haben Sie sich wieder gefangen?“
     „Sie bedeuten mir nicht genug, als dass ich Sie verletzen würde. So sehr kommen Sie nicht unter meine Haut.“ Xavier lehnte sich wieder zurück.
     „Äh ... okay.“ Der Mann beobachtete ihn kurz. „Der Mensch, den sie verletzt haben, bedeutet Ihnen also viel?“
     Babum. Er schluckte und wandte den Blick ab. Seine Kehle war trocken. Sein Kehlkopf blieb einfach stehen und schien alles festzuhalten, Atem, Blut, Lymphe. Als er Tränen in seine Augen steigen spürte, atmete er kontrolliert tief durch und verbat sich diese. Ja, exakt das hatte er wohl gerade gesagt. Riley war der erste Mensch, der ihm genug bedeutete, dass es ihn Kontrolle verlieren ließ. Selbst seiner Exfrau hatte er nie etwas getan. Gerade ihr. Er hatte sie nicht einmal angeschrien. Riley hingegen bekam seine Laune andauernd ab.
     „Haben Sie Angst, Sie könnten diesem Menschen etwas Sexuelles gegen dessen Willen antun?“
     Xavier schloss die Lider und erhob sich in einer fließenden Bewegung. Genug. Es reichte.
     „Ist okay, Sie müssen nicht antworten. Bitte setzen Sie sich. Ich frage auch nichts mehr.“ Er drehte sich halb zu Tholingter und warf ihm nur einen ausdruckslosen Blick zu. „Ich wollte Ihnen nur erklären, was wir Ihnen als Hilfen anbieten können.“
     Wollte er Hilfe? Wollte er sich ändern? Rileys Lächeln und die Wärme an seinem linken Oberarm schossen in seine Gedanken. Ja ... für diesen würde er versuchen sich zu ändern. Nur für ihn. Er setzte sich wieder.
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