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Ethik der Sünde
Verfasser: Gepo Lynx (6)
Verlag: MAIN (88)
VÖ: 19. Januar 2017
Genre: Romantische Literatur (21645)
Seiten: 357 (Kindle Edition), 304 (Taschenbuch-Version)
Themen: Anwälte (739), Homosexualität (2437), London (1649), Söhne (263)
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Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Gepo Lynx für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Gepo Lynx gibt es bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Auszug aus dem Prolog:


Keine zwei Sekunden, nachdem er das Hotel verlassen hatte, lockerte er seine Krawatte und ein tiefes Seufzen verließ seine Lippen. Warum noch mal hatte er sich dazu bereit erklärt mitzugehen? Sein Kollege legte ihm eine Hand auf die Schulter, was Xavier genervt den Blick zum Himmel wenden ließ. Was bestanden diese Menschen immer auf falsche Höflichkeit und erzwungenen Körperkontakt? Der andere fragte, wie ihm das Klima gefiel. Er antwortete nur, dass er Engländer sei. Was sollte er auch sonst zu einer so dämlichen Frage sagen? Nach einem kurzen Moment ließ der Kollege die Hand sinken. Er hatte sogar einen ausreichenden Überlebensinstinkt, um einen angemessenen Abstand zwischen sie zu bringen. Xavier quittierte es mit einem herablassenden Blick und einem Nicken.
     Einer der Chinesen, mit dem er heute zwei sehr profitable Verträge unterzeichnet hatte, winkte ihn zu einem der Taxis hinüber, während sein Kollege sich zu einem der bereitstehenden Tuk-Tuks begab. Nun, jedem das seine. In seinen Augen war es der Unterschied von wenigen Pfund wahrlich nicht wert, einen Hitzekoller zu erleiden. Das Hotel war klimatisiert. Das Taxi war klimatisiert. Sollte das Etablissement nicht klimatisiert sein, wäre er schneller wieder draußen, als die Mutter die Begrüßungsformel sawatdi di kah sagen konnte.
     Warum noch mal kam er mit?
     Nach vorne hatte sich ein anderer Chinese gesetzt, sodass seine zwei Begleiter sich fließend in Wu unterhielten. Vielleicht sollte er deren Untersprachen lernen. Mandarin war gepaart mit Englisch normalerweise ausreichend, um sich mit jedem Chinesen zu verständigen. Nur sprachen diese unter sich natürlich ihre Muttersprache. Es hatte sich zu oft als sinnvoll erwiesen, diese auch zu können, wenn man bei Verhandlungen nicht übers Ohr gehauen werden wollte.
     Die Straßen Bangkoks, die außerhalb des Wagens glitzerten, waren wie immer. Es war laut, überfüllt und übel riechend. Je mehr Jahre vergingen, desto mehr Leute trugen Atemmasken – nicht, dass ihnen das groß helfen würde, doch die Regierung leistete wenig Aufklärung. Da seine zwei Begleiter noch immer in ihrer eigenen Sprache redeten – es störte ihn ganz und gar nicht, sich nicht beteiligen zu müssen – lehnte er gegen sein Fenster und beobachtete die vorbeiziehenden Lichter.
     Wie viele Jahre kam er schon hierher? Achtzehn arbeitete er bereits bei Johnson & Söhne, vor zehn, nein, elf Jahren hatte es ihn das erste Mal nach Thailand verschlagen. Von all den Städten, die er in seinem Leben bereits gesehen hatte, war Krung thep die schönste und schlimmste zugleich. Ihr Name bedeutete Stadt der Engel.


Auszug aus Kapitel 2:


Xavier hatte bei seiner Rückkehr einiges erwartet. Chaos vor allem anderen. Herumstehende Putzmittel und -lappen. Ein angebranntes Essen vielleicht. Was er nicht erwartet hatte, war ein Streifenwagen vor seiner Tür, eine weit offen stehende Haustür sowie laute Stimmen aus seiner Küche.
     Was in Gottes Namen hatte der Satansbraten jetzt angestellt? Er parkte seinen Wagen in der Auffahrt und hastete – natürlich gehend, ein Gentleman rannte nicht – in sein Haus. In der Küche fand er zwei Polizisten, die auf Riley einredeten. Es waren nicht diese zwei, die schrien, sondern Riley. Er drückte sich in eine Ecke und schrie auf thailändisch, sie sollten ihn in Ruhe lassen. Die beiden Herren, die natürlich kein Thai sprachen, redeten beruhigend auf ihn ein. Ganz offensichtlich zeigte das nicht den geringsten Effekt.
     „Was machen Sie in meiner Küche?“, herrschte er diese an.
     Noch bevor diese ihm antworten oder sich auch nur zu ihm drehen konnten, war Riley schon aufgesprungen und an den beiden vorbeigehuscht. Er drückte sich von hinten an den Engländer und beobachtete die zwei Männer über dessen Schulter hinweg.
     „Sind Sie Mister Ayers?“, fragte einer der Polizisten nach einem kurzen Blick auf seinen Notizblock.
     „Sehr wohl. Was machen Sie in meinem Haus?“, fragte er erneut – diesmal etwas ruhiger. Sie schienen in friedlicher Absicht hier zu sein. Nicht, dass man eine Missachtung des Besitzrechts wirklich unter die Kategorie friedlich fassen konnte.
     „Ihre Alarmanlage hat uns hergerufen. Ihre Tür stand offen“, erklärte der Polizist, der ihn auch schon vorher angesprochen hatte. Bei genauerem Hinsehen wirkte er etwas älter als der andere. Es änderte nicht daran, dass beide so aussahen, als hätten sie noch mindestens drei Donuts gegessen, bevor sie dem Alarm gefolgt waren.
     Er sprach auf Thai, ohne den Blick von den beiden Herren zu lassen: „Hast du die Haustür offen stehen lassen?“
     „Eh? Ähm ... ja. Ich habe einen Stuhl dazwischen gestellt, damit sie nicht zufällt, während ich draußen bin.“ Vom Ton her war der Junge sich keiner Schuld bewusst.
     „Draußen?“ Xavier schärfte seine Stimme. „Wo draußen?“
     „Ich wollte mir den Garten ansehen ... Gemüse ernten, falls welches reif ist.“ Der andere wurde etwas kleinlauter. Zumindest schien er zu ahnen, dass er etwas falsch gemacht hatte.
     „Hier wird kein Gemüse angebaut.“ Der Ältere drehte sich ein wenig zu diesem und atmete tief durch, um ihn nicht doch noch anzuschreien. „Die Haustür hat eine Alarmanlage. Du darfst sie nicht offen lassen.“
     „Ich darf das Haus nicht verlassen?“ Die Stimme des Jüngeren war kaum mehr als ein Flüstern.
     Xavier schloss für einen kurzen Moment der Verzweiflung die Augenlider. Er musste dringend die Website zur Beschäftigung importierter Frauen suchen. Stattdessen sagte er: „Ich werde dir einen Schlüssel machen lassen.“
     „Ich vermute, es handelte sich um einen Fehlalarm, Sir?“, fragte ihn der Polizist.
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