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TASCHENBUCH
 
Landsby
Verfasser: Christine Millman (13)
Verlag: Eigenverlag (10072)
VÖ: 18. April 2014
Genre: Fantasy (7566) und Jugendliteratur (4600)
Seiten: 330 (Taschenbuch-Version), 288 (Kindle-Version)
Themen: Kinder (389), Kolonien (83)
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Jule ist für das Reproduktionsprogramm der Regierung vorgesehen, was eigentlich als Glücksfall betrachtet wird. Doch sie will keine Kinder gebären, die ihr direkt nach der Geburt entrissen werden ...
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Lesermeinungen (4)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 12. Juni 2018 um 15:16 Uhr:
» Meinung / Inhalt
Die Geschichten von Christine Millman konnten mich bis jetzt immer begeistern und ich schätze sie als eine wirklich fantastische, kreative und vielseitige Autorin. Nun ist „Landsby“ eine Dystopie und neben Zombies, lese ich dieses Genre mit am liebsten. Konnte Christine Millmans Dystopie mich überzeugen oder mutierten wir zu etwas Inkompatiblen?

Dystopien laufen ja gerne und bekanntlich nach einem bestimmtem Schema ab: Die Menschen werden von einem Regime unterdrückt und irgendeiner rebelliert dagegen. Es kommt zum großen Kampf und das Regime wird gestürzt. Das ist jetzt etwas stark vereinfacht, aber in der Regel läuft es so ab. Und da kommen wir gleich zum ersten großen Pluspunkt von „Landsby“. Zwar ist das Schema grob das gleiche, aber unsere Protagonistin, die uns durch die Geschichte führt, ist nicht die typische Rebellin.

Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Jule in der Ich-Form. Diese Art des Erzählens mag ich eigentlich gar nicht und komme auch nur schwer in die Geschichte rein. Ganz anders hier. Durch die etwas kühle und distanzierte Schreibweise fühlte ich mich seltsamer Weise sehr mit Jule verbunden und konnte ihre ganze Art und Vorgehensweise viel besser nachvollziehen. Christine Millman schaffte es, mich sofort in die Geschichte zu ziehen und darin festzuhalten. Keine Chance auf entkommen! Fluchtversuche scheiterten augenblicklich und ich musste mit ansehen, wie Jule sich von einer schweren Entscheidung zur nächsten hangelte, immer Unwissender als zuvor, immer verunsicherter. Bis schließlich am Ende unser beider Weltbild zusammenbrach und wir uns selbst neu sortieren mussten.
Jule wäre nicht unbedingt meine erste Wahl, wenn es um eine Person geht, die gegen das System rebellieren sollte. Jule stimmt nicht mit allen Regeln überein, die die „Herrscher“ der Kolonie vorschreiben, allerdings weiß sie auch nicht so wirklich, gegen was sie eigentlich ist. Sie ist unsicher und schwankt immer mal wieder in ihrer Meinung. Allerdings ordnet sie sich dann doch lieber den Regeln unter, als offen zu sagen, was sie denkt. Gerade zu Anfang dachte ich, Jule macht nur, was andere für sie für richtig halten, merkte aber schnell, dass das so nicht stimmt. Jule sagt nur nicht immer gleich, was sie von einer Sache hält. Sie schaut erstmal, was sich entwickelt, denn vielleicht ist die ganze Situation doch nicht so schlimm. Im Grunde ist das ja okay, aber dadurch, dass sie erstmal alles „austestet“ landet sie von einer Misere in der nächsten. Das ist jetzt keine Kritik, schließlich lebt die Geschichte davon, Jule war nur gerade zu Anfang ein bisschen arg passiv.
Diese Passivität ließ aber schnell nach, als sie die Mauern der Kolonie hinter sich ließ und von jetzt auf gleich auf sich gestellt war. Durch diesen Kontrast verdeutlichte Christine Millman auf sehr eindrucksvolle und vor allem auf eine bleibende Art, wie das Leben in der Kolonie war und wie die Menschen unterdrückt wurden.
Was mir an Jule besonders gefiel, war nicht nur ihre Anpassungsfähigkeit, sondern die erfrischende Neugierde, mit der sie auf alles Unbekannte reagierte. Klar hatte sie auch Angst, aber sie sperrte sich nicht gleich gegen alles. Und was sie letztendlich zu einer wirklich fantastischen, eigenständig denkenden Protagonisten und Person innerhalb der Geschichte machte, war ihre Art, Nein zu sagen. Sie ist gegen die Kolonie, gegen das was darin passiert und wie mit den Ergebnissen umgegangen wird, aber zeitgleich ist sie auch gegen Krieg. Sie will eine andere Lösung, und dafür tut sie alles.

Die Geschichte selbst ist auch anders als das Schema, denn obwohl es eine Dystopie ist, funktioniert sie auf einer anderen Ebene. Der Schwerpunkt liegt hier nicht gänzlich auf dem Rebellieren sondern eher darauf, wie Jule die Welt sieht und wie sie wirklich ist. Darauf, dass wir alle Menschen sind, die es verdienen zu leben und dass es auch andere Möglichkeiten gibt, als immer nur Krieg. Und dieser menschliche Aspekt war es, der mich letztendlich komplett in die Geschichte zog und mich bis zum Ende gefangen hielt. Jule und ich lernten Stück für Stück, wie es ist, füreinander einzustehen, selbst Entscheidungen zu treffen und wie es ist, wenn da jemand ist, der die eigene Meinung zu schätzen weiß. Wie es ist, wenn man weiß, dass man die Möglichkeit hat, Nein zu sagen.


Fazit

Am Ende bleibt mir nur sagen: Ich bin sowas von froh, dass ich den zweiten Band hier liegen habe und sofort weiterlesen kann! Ich denke, dass sagt alles.
„Landsby“ ist eine der besten Dystopien, die ich je gelesen habe und ich kann sie vorbehaltslos jedem empfehlen, der sich in diesem Genre zu Hause fühlt. Ich würde sogar so weit gehen und „Landsby“ als Pflichtlektüre im Dystopie-Genre bezeichnen. Wer dieses Buch nicht gelesen hat, weiß nicht, welche Möglichkeiten innerhalb einer Dystopie möglich sind!«
  19      0        – geschrieben von Tilly Jones
 
Kommentar vom 21. August 2016 um 19:38 Uhr (Schulnote 1):
» Die Welt, die wir kennen, gibt es so nicht mehr. Ein Großteil der Menschheit wurde durch eine Epidemie ausgelöscht. Die Überlebenden wohnen in einer Kolonie, die sie vor den Gefahren der Außenwelt schützen soll, denn dort soll es gefährliche Mutanten geben. Viele der Frauen sind unfruchtbar, deswegen wird besonderen Wert auf die gelegt, die die Existenz der Menschen sichern sollen. Jule ist eine von ihnen, und wird, auf Geheiß ihres Vaters, der in der Kolonie ein Kommandant ist, gezwungen, an dem Reproduktionsprogramm teilzunehmen. Sie fügt sich, hat sie doch keine Wahl, und deckt etwas auf, dass ihr Leben und Denken in ihren Grundfesten erschüttert.
Jules Spürsinn, den sie entwickelt, bleibt nicht unentdeckt, und so muss sie nach draußen, ins Nirgendwo flüchten. Auf ihrem Weg ins Ungewisse begegnet sie Mutanten, die so ganz anders sind, als es sie bisher gelehrt wurde. Und Galen, der charismatische Anführer, zeigt ihr, dass sie ihre Sichtweisen überdenken und sich der beklemmenden Wahrheit stellen muss.

"Landsby" ist eine Dystopie, die durch einen einnehmenden, sehr emotionalen und bildhaften Schreibstil besticht. Einmal mehr sieht man sich in grauer Zukunft, in der es all die Annehmlichkeiten, die man täglich gewohnt ist, nicht mehr gibt und in der zu Methoden gegriffen wird, zu denen nur Menschen fähig sind.
Wie weit geht man, um den Fortbestand der Menschen zu sichern?

Die Geschichte bietet geschickte Wendungen, die man nicht so erwartet und man wird ständig überrascht, weil es zu neuen Erkenntnissen kommt.
Besonders gefiel mir die Ich-Perspektive, die den Leser stark an Jules Gefühlswelt bindet. Sie entwickelt sich, zeigt auch Schwächen und entfaltet Stärken, von denen sie selbst noch nichts wusste. Das macht sie authentisch und menschlich.

Galen ist ein Mann, den ich mir eindrucksvoll vorstellen konnte. Dabei ist es zweitrangig, dass er ein Mutant ist, denn seine Beschreibung und Charakterzüge waren anziehend und mehr als interessant.
Auch die Nebenfiguren fand ich gut gezeichnet. Jules Vater konnte ich nie richtig greifen, was sicher auch so gewollt war. Ein undurchsichtiger Mann, der stets wankelmütig zu sein scheint und trotzdem seine Prinzipien hat, aber auch seine Tochter liebt.

Die Idee hinter dem "Zuchtprogramm", wie Jule es abschätzig nennt, wie es abläuft und welche Auswirkungen es hat, fand ich spannend und gar nicht so weit hergeholt. Das erzeugt eine Gänsehaut und hat gewisse Horrorelemente, wenn man sich durch den Kopf gehen lässt, was alles getan wird, um solche Ergebnisse zu erzielen, oder eben nicht. Irgendwer bleibt auf der Strecke und es wird nicht gefragt, wer dadurch jemanden verliert, wer psychisch oder körperlich krank wird oder wer sogar stirbt.

"Landsby" ist erschreckend, voller Überraschungen, Tiefgang, Emotionen und der Frage, wie weit Menschen gehen, um ihre Ziele durchzusetzen - selbst in einer Zeit, in der sie eigentlich zusammenhalten müssten. In dem Buch geht es aber auch um Selbstbestimmung, Liebe und Vertrauen.
Der Mix macht es zu einem Highlight.«
  9      0        – geschrieben von Legeia
Kommentar vom 24. November 2015 um 13:30 Uhr:
» Die Geschichte spielt in einer Kolonie, dort ist das leben nicht so perfekt wie man glaubt. Die Kolonie stirbt auf, immer weniger Frauen bringen gesunde Kinder auf die Welt oder sind fruchtbar.
Jule hat Pech sie gehört zu den fruchtbaren Frauen und ist damit was besonderes und muss in das Reproduktionsprogramm um der Kolonie Kinder zu gebären. Dort angekommen merkt die clevere junge Frau das dort was nicht stimmt und fängt an zu forschen.Sie findet heraus, das viele Kinder Missbildungen haben und es wird an ihnen erforscht. Sie will nur noch weg und muss aus der Kolonie fliehen, aber sie weiß das hinteren sicheren Mauern Mutanten leben, Wesen die aus der Kolonie entfernt worden da sie Missbildungen haben.«
  1      1        – geschrieben von Nadine M.
 
Kommentar vom 18. September 2014 um 21:21 Uhr (Schulnote 4):
» Das im Buch geschilderte Endzeitszenario, wenn man das so nennen möchte, ist recht gut, wobei es natürlich nichts Neues ist. Der große Knackpunkt an dem Buch ist allerdings die Sprache, denn immer wieder finden sich darin merkwürdige Formulierungen und sprachliche Ausrutscher, bei denen man sich fragt, was das nun sollte. So was stört (mich?) beim Lesen ungemein.«
  0      0        – geschrieben von -amalia705-
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