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Ein einziger Tag für die Liebe (Neubearbeitung von "The Sun is also a Star")
Verfasser: Nicola Yoon (3)
Verlag: Dressler (117) und Oetinger (774)
VÖ: 20. März 2017
Genre: Jugendliteratur (8364) und Romantische Literatur (27528)
Seiten: 400 (Gebundene Version), 384 (Taschenbuch-Version)
Themen: Abschiebung (5), Begegnungen (3445), New York City (1838), Schicksal (274)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Daniel und Natasha treffen in New York aufeinander und teilen einen Tag voller Gespräche über das Leben. Als sich jedoch die Frage stellt, ob es Liebe ist, das zwischen beiden entstanden ist, steht ein großes Problem im Weg: Natasha soll noch am gleichen Abend abgeschoben werden ...
Lesermeinungen (4)     Blogger (15)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 26. April 2017 um 14:51 Uhr (Schulnote 1):
» Das Buch ist mir sofort auf Grund des wunderschönen Covers ins Auge gefallen. Auch der Titel „ The Sun is also a Star „, lässt auf Großes hoffen.
Ich habe vor diesem Buch noch nichts über die Autorin gehört und war nun sehr gespannt. Der Schreibstil ist wirklich flüssig und angenehm zu lesen. Die einzelnen Charaktere sind so unterschiedlich, wie sie es nicht sein könnten.
Zu Beginn hatte ich erst einmal etwas Mühe, die einzelnen Personen zu sortieren, die sich dann aber bald eingeprägt hatten. So war ich schnell im Buch angekommen und wollte es dann auch nicht mehr aus der Hand legen.
Sehr kurzweilig sind die kleinen einzelnen Abschnitte, die immer von anderen Personen aus deren Sichtweise erzählt werden.
Zur Geschichte, Nathalie, eine illegale Einwanderin steht kurz vor ihrer Abschiebung. An ihrem letzten Tag lernt sie Daniel, der von seinen Eltern zu einer Zukunft gedrängt wird, die für ihn so nicht stimmig ist, kennen. Es kommt, wie es kommen muss, die beiden verlieben sich und eine schöne Liebesgeschichte beginnt.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und kann es nur wärmstens empfehlen.«
  10      0        – geschrieben von karin1966
Kommentar vom 20. April 2017 um 20:59 Uhr:
» Das Ende des Buches ist etwas anders wie erwartet, damit bin ich nicht ganz happy, definitiv hat es aber für einen Überraschungseffekt bei mir gesorgt- insgesamt hat mir das Buch aber recht gut gefallen.
Besonders gut hat mir gefallen, dass es immer wieder diese Schicksalshaften Begegnungen gibt - ich persönlich glaube ja an das Schicksal.
Ich kann das Buch definitiv weiterempfehlen an Leute die dieses Genre mögen.«
  5      0        – geschrieben von binchen3010
Kommentar vom 13. April 2017 um 16:23 Uhr:
» Anders als erwartet, aber wunderschön geschrieben
Natasha ist siebzehn Jahre alt und hat bereits einen Plan für ihre Zukunft, sie möchte Datenanalystin werden. Doch von heute auf morgen zerplatzt ihr Traum, denn ihre Familie und sie selbst leben illegal in Amerika. Als ihr Vater in einen Autounfall verwickelt wird, kommt man ihnen auf die Spur und sie sollen abgeschoben werden, zurück nach Jamaika. Natasha kann es kaum glauben, denn ihre Heimat ist doch Amerika. Sie versucht noch einen letzten Ausweg über einen Rechtsanwalt und macht bevor sie dorthin muss, noch einen Abstecher in ihren Lieblingsmusikladen. Hier lernt sie durch Zufall Daniel kennen, einen koreanischen Jungen einer Einwandererfamilie, der heute zu seinem Gespräch für Yale soll. Nach einem kurzen Gespräch trennen sie sich, doch das Schicksal möchte es scheinbar anders, denn ihre Wege kreuzen sich wieder. Sind sie füreinander bestimmt? Doch Natasha muss doch das Land verlassen.
Meine Meinung:
Dieses Buch macht gleich durch seine wirklich gelungene Optik auf sich aufmerksam, auch wenn es eigentlich doch recht einfach gehalten ist, ziehen diese Farben doch magisch an. Mit The Sun is also a Star hat Nicola Yoon ein etwas aussergewöhnliches Buch geschrieben, denn auch wenn es in erster Linie eine jugendliche Liebesgeschichte ist, hat es doch etwas sehr eigenes. Dazu verfügt die Autorin wirklich über einen wunderschönen Schreibstil, der einfach und flüssig zu lesen ist, dabei aber auch voller Poesie steckt. Aus diesem Buch könnte ich gleich seitenweise Zitate herausschreiben, denn es gibt so viele Zeilen voller tiefgründiger Gedanken, die die ganze Geschichte aussergewöhnlich werden läßt.
Die Liebesgeschichte zwischen der Jamaikanerin Natasha und dem Koreaner Daniel allein zu verfolgen, hat schon sehr viel Spaß gemacht. Doch die Autorin streut hier immer wieder kurze Kapitel ein, die entweder einfach nur Fakten widergeben oder kurz die Geschichten der Nebencharaktere. Mal erfährt man etwas vom Zugführer, mal von Natashas Vater, mal von Daniels Vater und noch viele mehr. Genau diese Einwürfe machen das Buch lebendig und tiefgründig und immer wieder zeigen diese Ausschnitte, was im Leben doch eigentlich wichtig ist und was zählt, was passiert, wenn man den falschen Weg einschlägt und welche Folgen dies alles haben kann.
Die Kapitel sind zum größten Teil sehr kurz gehalten und manches Mal geben sie nur kurze Denkansätze wieder. Doch dieses verlockt auch immer wieder dazu, weiterzulesen und alles in allem ist das Buch in kürzester Zeit verschlungen.
Somit gibt es in diesem Buch eine Menge Perspektiven, wobei allerdings in erster Linie aus Natashas und Daniels Perspektive erzählt wird. In der Ich-Form erzählen die Beiden, wie sie diesen einen Tag in ihrem Leben erlebt haben. Dabei merkt man durchaus, dass hier einige Veränderungen in den Gedanken der Protagonisten vonstatten gehen. Ob hier die Liebesgeschichte realistisch ist, sei einmal dahin gestellt, wobei ich es mir doch irgendwo vorstellen kann, denn beide Protagonisten sind jung und strotzen nur so vor jugendlicher Energie. Wie schnell hat man sich da einmal verliebt?
Mir haben die beiden Protagonisten auf jeden Fall sehr gut gefallen. Natasha ist in erster Linie eine sehr geradlinige, junge Frau, die eigentlich genau weiß, was sie will. Durch und durch eine Realistin, die ihre Ziele verfolgt und doch im Moment auch ein wenig hoffnungslos ist. Doch Daniel gibt ihr auch durchaus andere Perspektiven und man merkt so manches Mal, dass sie durchaus anfängt innezuhalten und zu grübeln. Er ist hier in dem Buch auf jeden Fall mein Lieblingscharakter, den ich sehr sympathisch fand. Er ist ein Träumer, der gerne Gedichte schreibt, der sich in seiner Haut aber auch absolut wohl fühlt. Auch wenn er gerade einen Weg einschlägt, die die Eltern sich für ihn wünschen, ist er doch eigentlich eine ganz andere Persönlichkeit und dieses kommt auch im Laufe der Geschichte sehr gut raus.
Nebencharaktere gibt es hier einige, aber sie bekommen auch tatsächlich kurze eigene Kapitel, die immer eine Botschaft für den Leser dabei haben.
Mein Fazit:
Ein Buch, das mich in erster Linie mit der wunderschönen Sprache fesseln konnte, dabei ist es aber leicht zu lesen und einfach mitreißend geschrieben. Ich denke, das es hier durchaus für alle Altergruppen geeignet ist, aber auch die jugendliche Zielgruppe von der Geschichte gefesselt wird. Eine bunte Geschichte, die ich gerne weiterempfehlen möchte.«
  12      0        – geschrieben von Silly2207
Kommentar vom 26. März 2017 um 8:58 Uhr (Schulnote 2):
» "Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt" war ein dermaßen gutes Buch, dass der nächste Roman von Nicola Yoon unter einer so extremen Erwartungshaltung stand, dass er eigentlich nie eine realistische Chance hatte, mitzuhalten. Tatsächlich fehlt dem Buch auch irgendwie das Tüpfelchen auf dem i, dass "Du neben mir..." so spektakulär gut gemacht hat, aber tortzdem war auch dieses Buch wieder ein starker Roman.«
  4      1        – geschrieben von Amy82
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