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So, und jetzt kommst du
Verfasser: Arno Frank (3)
Verlag: Klett-Cotta (205) und Rowohlt (1315)
VÖ: 11. März 2017
Genre: Gegenwartsliteratur (2398)
Seiten: 352 (Gebundene Version), 336 (Taschenbuch-Version)
Themen: Achtziger Jahre (74), Emigration (92), Familien (883), Flucht (1347), Frankreich (467), Hochstapler (16)
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Lesermeinungen (5)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 5. April 2017 um 15:58 Uhr (Schulnote 2):
» So, und was kommt danach?

Inhalt:

Arno Frank hat in seinem Leben schon einige Tapetenwechsel erlebt. Über verschiedene Stationen bis sogar nach Frankreich werden er und seine zwei Geschwister gezogen. Nach Geld wird nicht oft gefragt. Immer ist genug Geld da und außerdem regelt Papa sowieso schon alles. Die Schritte werden gedacht, doch nicht zu Ende. Und plötzlich fliegt alles auf. Der Vater? Ein Hochstapler! Für die Familie beginnt eine unsanfte Landung und ein harter Aufschlag.

Meine Meinung:

"So, und jetzt kommst du" von Arno Frank ist genau die Art von Geschichte, die ich sehr gerne lese. Wie schon im Leseeindruck, hat mich auch der gesamte Roman auszugsweise an "Schloss aus Glas" von Jeannette Walls erinnert. Der Autor beschreibt seine eigene Kindheit sehr intim und lässt so seinen Leser an der eigenen Familiengeschichte teilhaben. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Sehr unkonventionell. Aber leicht verständlich. Auch wenn einige Passagen etwas in die Länge gezogen wurden und in meinem Kopf kein klares Bild entstand. Die Spannung konnte sich bis zuletzt halten, da man immer im Hinterkopf hatte, dass der große Bluff irgendwann kommt.

Fazit:

Ein interessantes Buch, welches zeigt, dass auch eine große Seifenblase nach Jahren noch platzen kann.«
  6      0        – geschrieben von StoneySM
 
Kommentar vom 5. April 2017 um 14:31 Uhr (Schulnote 1):
» In diesem autobiografische Züge aufweisenden Unterhaltungsroman geht es um eine Familie mit drei Kindern, das älteste davon ist der Ich-erzählende Protagonist Arno Frank. Er ist zur Zeit der in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts angesiedelten Geschichte - abgesehen vom Prolog - so etwa 12-13 Jahre alt und erzählt sachlich, manchmal verzweifelt, manchmal leicht humorig von einem Leben wie eine Achterbahn. Dominant ist der Vater, dessen häufig an Arno gerichteter Aufforderung der Buchtitel entnommen ist. Auch das Coverbild passt gut zum erzählten Geschehen.
Ausschlaggebend für dieses Geschehen ist immer wieder die jeweilige finanzielle Situation. welche von Himmelhochjauchzend über Hoffnung, Reichtum, Armut, und Hunger bis zur Verzweiflung wechselt und schließlich sogar in die Kriminalität führt.
Ein überstürzter Aufbruch folgt einigen innerdeutschen "Umzügen" und führt zunächst an die Côte d' Azur und dann durch Spanien nach Lissabon und von dort über Paris zurück nach Deutschland, zuerst zu Verwandten und dann zu Bekannten und schlussendlich direkt ins Aus.
Der Stil ist trotz der traurigen Ereignisse, welche die Kinder erst spät und meist nicht in vollem Umfang mitbekommen, angenehm lesbar, gelegentlich blitzt sogar etwas Humor hervor. Respekt vor und alle guten Wünsche für den ehemaligen kleinen Jungen, welcher hier ein sehr nachhaltig wirkendes Buch vorstellt, das definitiv zu meinen Lesehighlights des ersten Quartals 2017 zählt!«
  8      0        – geschrieben von victory
Kommentar vom 18. März 2017 um 17:01 Uhr (Schulnote 2):
» Mit einer bildgewaltigen Kulisse beschreibt Arno Frank in seiner Autofiktion in sehr wortgewandter, pointierter und ironischen Sprache die Geschehnisse in der ergreifenden, sarkastischen Nüchternheit, die aus der Sicht eines Jungen entspringt. Einige Andeutungen bleiben im Raum stehen, da sie aus der Perspektive des Kindes nicht anders wahrgenommen wurden und aus seiner Erzählung heraus nicht erklärt werden können. Ein Junge, der fast bis zum Schluß den Vater auf kindlichen Charme idealisiert. Aus der Angst heraus die Eltern und die Familie zu verlieren, lassen die Kinder die Geschehnisse über sich ergehen und ziehen bedingungslos mit.
Und bis zum Schluß klingt es fast wie eine Hommage an seinen Vater, der niemals die Familie aufgeben wollte. Es gibt keinen Vorwurf, keine Infragestellung, keine Verurteilung.

Einige der Passagen wirken für mich trotz herausragender Erzählung etwas lang und zu viel. Es ist kein „Roadmovie" mit wilder Verfolgungsjagd, sondern bleibt von der Dramaturgie eher flach. Es ist vielmehr die subtile Erdrückung und Machtlosigkeit durch die bedingungslose Liebe der Kinder, die einem beim Lesen immer wieder das Herz zuschnüren lässt.

Der Epilog hat mich selber dann noch mal sehr ergriffen.«
  5      0        – geschrieben von TheUjulala
 
Kommentar vom 15. März 2017 um 8:54 Uhr:
» Das Buch beginnt grandios: Ein 4-jähriges Kind findet seine ohnmächtige Mutter, spielt in kindlicher Naivität an ihr herum, hopst auf ihr herum, bis die Mutter aus der Ohnmacht erwacht. Eine unglaublich intensiv geschilderte Szene, die symptomatisch ist für dieses Buch: Naives Spiel und Existentielles in unauflösbarer Verbindung.

Wir begleiten dieses Kind über ca. 9 Jahre hinweg auf einem geradezu unfassbaren Lebensweg. In den 80er Jahren lebt die Familie in bescheidenen Verhältnissen in der Provinz, die Eltern lieben sich, der Vater hat viele Ideen, um an Geld zu kommen, die Mutter steht stets verlässlich an seiner Seite. Und plötzlich hat der Vater Erfolg, die Familie baut sich sozusagen über Nacht ein neues Leben in Frankreich auf, die Kinder bekommen alles, was sie sich wünschen, bis klar wird, dass es sich um unterschlagenes Geld handelt und die Familie vor dem Zugriff der Behörden weiter durch Europa fliehen muss.

Diese Geschichte, so authentisch erzählt, als habe der Autor alles selbst erlebt, ist das Eine. Das Andere aber, das was das Buch ausmacht, ist das unglaubliche Sprachtalent, dem ich auf jeder Seite begegne. Die Hauptperson, der Junge, den wir ca. 9 Jahre begleiten, hat eine unfassbare Leidensfähigkeit. Er rettet sich in das seismographische Beobachten, um zu überleben. Der Junge, und damit der Autor, verfügt über eine ganz fein ziselierte Kunst des Wahrnehmens und findet ungekünstelte Sprache dafür. Die Wahrnehmungen hat man alle selbst schon gemacht, unbewusst, ohne je Worte dafür zu finden, und an die man sich beim Lesen erinnert. Ein Buch, das lange, lange nachwirkt...«
  8      0        – geschrieben von heinoko
Kommentar vom 11. März 2017 um 16:33 Uhr (Schulnote 2):
» Nimm dir, was du willst!

Dieser Roman beruht auf einer wahren Begebenheit. Der Autor Arno Frank erzählt von einer (seiner?) Kindheit in einem kleinen Ort bei Kaiserslautern in den 80er Jahren. Der Vater Jürgen ist ein Macher, der ständig irgendwelche ,,Projekte“ und kleine Geschäfte am Laufen hat. Von zu Hause aus verscherbelt er Krimskrams wie z.B. Hirschgeweihe aus Plastik, Heimtrainer, ja sogar alte Kübelwagen der Wehrmacht, bis das Geschäftsmodell scheitert, die Familie das Haus aufgeben und umziehen muss. Später arbeitet der Vater als Verkäufer von Gebrauchtwagen, wo er seine Talente als Blender voll einsetzen kann. Er erzählt den Leuten, was sie hören wollen und hat damit Erfolg. Sein Motto: ,,Du musst dir nehmen, was du willst. Niemand schenkt dir was.“ Und ganz plötzlich ist die Familie reich. Genauso plötzlich verlassen sie die Heimat für einen sehr langen Urlaub in Südfrankreich. Für die Kinder ist das Leben dort zunächst paradiesisch: in einer Villa mit Pool, mit Sportwagen.... Bis allmählich das Wasser für den Pool zu teuer ist, die Mutter kaum mehr das Haus verlässt und immer wieder merkwürdige Briefe kommen, die der Vater sofort zerreißt. Als eines Abends die Polizei vor der Tür steht, flieht die Familie Hals über Kopf nach Portugal.
Die kindliche Perspektive des Jungen, der manches spürt und ahnt, aber erst allmählich durchschaut, dass sein Vater kein Held ist, sondern er das Geld offenbar illegal beschafft hat, ist sehr eindringlich und packend. Auch die Mutter Jutta, die immer zum Vater steht und seine Entscheidungen nie in Frage stellt, ist von der Situation so überfordert, dass sie sich oft in eine eigene Welt zurückzieht. Sie vernachlässigt die Kinder, sodass sie am Ende regelrecht verwahrlosen. Erschütternd wird geschildert, wie die vermeintliche Realisierung der elterlichen Träume verhindert, dass die Kinder eine ,,normale“ Kindheit mit Schule, Freunden und Alltag erleben dürfen.
Während sich der Beginn des Romans noch etwas zäh gestaltet, bringt die Flucht deutliche Dynamik in die Geschichte – bis zu ihrem schlechten Ende. Erschütternd und sehr berührend.«
  10      0        – geschrieben von amena25
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