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Auswanderer-Krimi 3 - Mit Müh und Not
Verfasser: Kai Blum (7)
Verlag: Books on Demand (1021) und Eigenverlag (7962)
VÖ: 10. März 2017
Genre: Historischer Roman (2529) und Kriminalroman (4084)
Seiten: 209 (Kindle Edition), 176 (Taschenbuch-Version)
Themen: 19. Jahrhundert (790), Anschläge (293), Brüder (507), Chicago (119), Emigration (80), Ermittlungen (512), Verhaftungen (58)
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1886 wird die Millionenmetropole Chicago, deren Bevölkerung zu einem Drittel aus deutschen Einwanderern besteht, zum Schauplatz des ersten Bombenanschlags in der Geschichte der USA.
Die Brüder Jack und Bob Hunhoff, zwei ehemalige Polizisten aus Chicago, die jetzt im Dakota-Gebiet leben, kehren an ihre alte Wirkungsstätte zurück, um durch eigene Ermittlungen die Freilassung ihres Freundes Andreas Brenner zu erreichen, der nach dem Anschlag verhaftet wurde.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Kai Blum für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Kai Blum gibt es auf seiner Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.

»Uns wurde der Krieg erklärt«, rief Fielden. Seine kräftige Stimme hallte trotz des Windes von den Fassaden der unbeleuchteten Fabrik- und Geschäftsgebäude auf beiden Straßenseiten wider. »Und ich fordere euch auf: Nutzt, was ihr könnt, um dem Angriff des Feindes zu widerstehen!« Der Redner hielt inne und schien über die Menge hinweg etwas zu beobachten. Jemand rief: »Da kommen die Bluthunde!«
     Ungefähr zweihundert Polizisten marschierten im Eiltempo, in voller Straßenbreite und in mehreren Reihen hintereinander auf die Kundgebung zu. Viele der Uniformierten hatten Schlagstöcke in der Hand, manche sogar Revolver. Die Menge wich zurück.
     Als die Polizisten den Wagen mit dem Redner beinahe erreicht hatten, befahl ihnen ein Hauptmann anzuhalten. Andreas sah neben dem Hauptmann den berüchtigten Chefinspektor John Bonfield stehen. Bonfield war in Chicago für sein brutales Vorgehen gegen Demonstranten bekannt. Er hatte auch die gewaltsame Niederschlagung der Proteste am Vorabend bei McCormick angeführt.
     Bonfield nickte dem Hauptmann zu. Der verkündete mit lauter Stimme: »Ich befehle euch im Namen des Volkes von Illinois, sofort friedlich auseinanderzugehen.«
     Friedlich, dachte Andreas zornig. Die Polizisten standen mit Waffen in der Hand da! Dass Bonfield das Kommando führte, ließ ihn Böses ahnen. Andreas hatte letzten Sommer beim Streik der Straßenbahner mit eigenen Augen gesehen, wie Bonfield einen unbeteiligten alten Mann bewusstlos geknüppelt hatte.
     August Spies kletterte zurück auf den Wagen und flüsterte Fielden ein paar Worte ins Ohr. Dieser rief daraufhin in Richtung Polizei: »Wir sind friedlich!«
     Auf dem Platz herrschte absolute Stille. Der Hauptmann wiederholte seinen Befehl Wort für Wort.
     »Schon gut, wir gehen ja«, sagte Fielden nach kurzem Zögern und Spies und er machten sich daran, vom Wagen zu steigen. In diesem Augenblick nahm Andreas ein zischendes Geräusch wahr. Er folgte Fieldens Blick und sah einen kleinen Gegenstand, der an einem Ende glühte, von der Seite her in die Reihen der Polizisten fliegen. Er wunderte sich, dass jemand seine Zigarre in so hohem Bogen wegwarf, und wurde im nächsten Moment von einer gewaltigen Detonation gegen den Wagen geworfen. Danach war es stockdunkel, die Flamme der einzigen Gaslaterne in der Straße war von der Druckwelle gelöscht worden. Andreas klangen die Ohren. Nach zwei oder drei Sekunden unheilvoller Stille begannen Schüsse zu fallen. Erst vereinzelt, dann beinahe ununterbrochen.
     Es herrschte Chaos. Schreie, Schüsse, Hunderte Menschen, die fortzulaufen versuchten. Andreas wurde von der Menge gegen eines der großen Wagenräder gedrückt. Nur mit größter Mühe gelang es ihm, sich frei zu machen und unter das Fuhrwerk zu kriechen. Seine Gedanken rasten. War das Dynamit gewesen?
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