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Wir grüßen unseren neuesten User »Babette Sachs«!
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Selfies
Verfasser: Jussi Adler-Olsen (12)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (910)
VÖ: 10. März 2017
Genre: Thriller (5091)
Seiten: 576
Themen: Carl Mørck (7), Dänemark (69), Jagd (363), Kopenhagen (29), Mord (4275), Sonderdezernat Q (7)
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Im siebten Fall von Carl Mørck und dem Sonderdezernat Q geht es um den Mord an einer Frau in einem Park, einen durchgedrehten Autofahrer, der junge Frauen jagt, und um geplante weitere perfide Verbrechen.
Lesermeinungen (7)     Blogger (7)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 6. August 2017 um 14:19 Uhr (Schulnote 3):
» »Selfies«, der 7. Fall für Carl Mørck und sein Team vom Sonderdezernat Q (Assad, Rose und Gordon), hat mich, um ehrlich zu sein, nicht komplett von den Socken gehauen.
Der Autor hat in der Vergangenheit schon mehrfach gezeigt, dass er ein Händchen bei der Kreierung absonderlicher Charaktere und kranker Persönlichkeiten hat. Auch in vorliegendem Buch hat er diesbezüglich wieder ganze Arbeit geleistet. Denn nicht nur einmal habe ich mich gefragt: »Sind denn hier alle des Wahnsinns?«. Besonders die Buchfiguren, die ausschließlich in diesem Band auftauchen, haben alle (mehr oder weniger) einen an der Waffel. - In meinen Augen ein wenig zu viel der Wahnsinnigen.

Zum einen gibt es hier die Sozialarbeiterin Anneli, die normalerweise die Wohlanständigkeit in Person ist, sich andererseits aber auch einen irren Plan zur "Reinigung" der Gesellschaft ausgedacht hat, den sie nicht müde ist, in die Tat umzusetzen. Schließlich hat sie ja auch nicht mehr viel zu verlieren - mit ihrer Krebserkrankung ... - Erinnert hat mich ihr Vorhaben ganz stark an das Horror-Buch »Population Zero« von Wrath James White. Die Idee ist gut und schafft Aufmerksamkeit - keine Frage - ich fand lediglich die Umsetzung bzw. die Herangehensweise, die die Täterin gewählt hat, um ihre Opfer um die Ecke zu bringen, etwas fad. Da hat sich Adler-Olsen wohl ein bisschen zu sehr ein Beispiel am Tathergang von Band 6 (Verheissung) genommen ... Schade.

Ganz zu Beginn des Buches lernen wir eine Großmutter kennen, die ebenfalls alles andere als gutmütig ist. Omis kennt man in der Regel ja nur als herzengute Wesen, die ihren Enkeln jeden Wunsch von den Lippen ablesen. Das großmütterliche Wesen in »Selfies« ist hingegen eine Dame, die sich eher mit einer Giftspritze vergleichen lässt. - Einfach eine provokante, abwertende und erniedrigende Person, mit der man am liebsten nichts zu tun haben möchte. Dass die Alte wegen ihren Charakterzügen (durch Nachhilfe) schon bald das Zeitliche segnet, war (für mich) schon beinahe zu erwarten gewesen.
Von den anderen eigensinnigen Gestalten in diesem Fall möchte ich gar nicht erst beginnen, das würde den Rahmen dieser Rezension sprengen.

Warum ich hier so offen über ein paar der Charaktere schreibe? Weil ich eben finde, dass der Fokus im Buch sehr stark auf den einzelnen Protagonisten liegt und ich das gerne verdeutlichen möchte. Also, der 7. Band wird, wie auch seine Vorgänger, aus mehreren Sichtweisen erzählt. Ich hoffe, ich habe jetzt niemanden vergessen, aber ich denke, dass sind alle Buchfiguren, aus deren Sicht man abwechselnd lesen kann: Carl, Rose, die Sozialarbeiterin Anneli und Denise, eine ihrer Klientinnen.

Anders als in anderen Thrillern oder Krimis, ist hier von Anfang klar, wer aller eine gestörte Persönlichkeit aufweist bzw. wer es aufs Morden abgesehen hat. Wir begleiten den Täter ja sogar bei seinen Handlungen, haben Einblick in seine Gedankenwelt und können so außerdem ein wenig verstehen, warum er auf diese Art versucht, seine Angelegenheiten zu regeln. Wir schlüpfen also quasi direkt in seine kranke Rolle. - Manchen gefällt das, manchen nicht. Ist Geschmackssache. Ich finde, das und das hat seine Vor- und Nachteile. Auf diese Weise war es vielleicht nicht ganz so spannend, wie ich mir das für ein Buch, das als Thriller ausgewiesen wird, wünschen würde.

Unser guter Assad, der mit seinen häufigen Wortverdrehern oder Aussagen (über Kamele), vor allem in den vorherigen Bänden, für den starken Gebrauch der Lachmuskeln gesorgt hat, war mir im 7. Band leider etwas zu unwitzig bzw. war seine Witzigkeit nicht ganz so stark ausgeprägt wie sonst immer.

Und zum Schluss möchte ich gerne noch kurz etwas zu Rose sagen. Auf der Buchrückseite steht, dass Roses Geheimnis dunkler ist, als alles, was das Sonderdezernat Q bislang erlebt hat. - Klar, so eine Aussage macht natürlich wahnsinnig neugierig, aber man erwartet dadurch eben auch viel ... das meiner Ansicht nach nicht ganz erfüllt wird. Dass mit Rose "etwas nicht stimmt" weiß man ja schon aus den vorherigen Bänden. In »Selfies« werden wir über ihre Eigenartigkeit nun endlich (nach und nach) aufgeklärt und können diese auch verstehen. Soooo dunkel, wie man das erwarten würde, finde ich Roses "Geheimnis" allerdings nicht. Ein bisschen übertrieben finde ich den Satz auf der Buchrückseite also schon.

Alles in allem war ich zufrieden mit dem neuen Sonderdezernat Q - Band. Spannung war ausreichend vorhanden, hätte für meinen Geschmack jedoch ruhig noch mehr sein können. Die wahnsinnigen Buchfiguren waren mir einen Ticken zu viel, ansonsten bin ich mit der Charakterskizzierung mehr als glücklich gewesen. Adler-Olsen hat es echt drauf, was die Besonderheiten und den Wiedererkennungswert seiner Protagonisten betrifft. Die Idee/der Grundgedanke des Buches und die verschiedenen Baustellen, die nach und nach ein gemeinsames Bild ergeben, fand ich ebenfalls großartig. Nur die Umsetzung fand ich ein wenig einfallslos, da es diesbezüglich Ähnlichkeiten zum 6. Band gibt.«
  19      0        – geschrieben von Janine2610
 
Kommentar vom 19. Juli 2017 um 11:47 Uhr (Schulnote 3):
» Ich kann nachvollziehen, dass das Buch kritischer aufgefasst wird als frühere Teile. Schon am sechsten Band hatte ich einiges zu kritisieren, und auch dieses Mal gefiel mir einiges nicht - zu konstruiert, zu viel Beschäftigung mit persönlichen Probleme. Kein schlechter Krimi trotzdem, aber an die ersten fünf Bände kommt auch dieser wieder nicht heran.«
  3      1        – geschrieben von bloodwyn
Kommentar vom 5. Juli 2017 um 19:16 Uhr (Schulnote 4):
» Nun, ich finde auch, dass Carl Mørck und sein Sonderdezernat schon etwas bessere Zeiten gesehen haben. Das Buch kam mir manchmal vor wie ein Eintopf, in den alles hineingeworfen wurde, das noch im Haus war. Schwer, da einen Überblick zu behalten. Und die Glaubwürdigkeit ist auch flöten gegangen. Vielleicht wird es Zeit für Jussi Adler-Olsen, die Reihe zu begraben und mit anderen Geschichten wieder durchzustarten.«
  4      1        – geschrieben von Mega-Stevie
Kommentar vom 16. Juni 2017 um 15:45 Uhr (Schulnote 3):
» Also wenn ich ganz ehrlich bin: So lieb mir Carl Morck auch ist, die Bücher halten nicht mehr das, was sie aufgrund der gradiosen Vorgänger versprechen. Hier wird so viel parallel erzählt, dass es einfach nur anstrengend ist, das alles zu lesen und das nagt dann auch an der Spannung. Leider nicht das, was ich mier erhofft habe.«
  4      1        – geschrieben von Taikobo
Kommentar vom 1. Juni 2017 um 8:53 Uhr (Schulnote 2):
» Suicher, das Buch ist nicht das Beste aus der Reihe über das Sonderdezernat Q, aber dennoch hat mich die Atmosphäre und die Story wieder eingefangen und bis zum Ende gut unterhalten. Klar, dieses Mal wirkte alles vielleicht ein bißchen konstruiert und nicht ganz so pointiert geschrieben, aber viele andere würden sich trotzdem wünschen, so ein Buch schreiben zu können. Ich werde bei Carl Morck jedenfalls weiter am Ball bleiben.«
  3      0        – geschrieben von Pegel
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