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Alma
Verfasser: Dagmar Fohl (9)
Verlag: Gmeiner (340)
VÖ: 8. Februar 2017
Genre: Historischer Roman (3658)
Seiten: 219
Themen: 1939 (8), Emigration (96), Flüchtlinge (151), Hamburg (493), Nationalsozialismus (241), Suche (939), Töchter (480)
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Lesermeinungen (2)     Blogger (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 4. Juni 2017 um 20:40 Uhr:
» Tieftraurig, aufrüttelnd und doch voller Hoffnung
Aaron Stern wächst als Junge jüdischer Eltern in einem gutbürgerlichen Stadtteil Hamburgs auf. Die Eltern besitzen eine Musikalienhandlung.
In einer Rückblende erzählt Aaron von dieser unbeschwerten Zeit, in der die Eltern gerne Nachbarn und Freunde zu kleinen Hauskonzerten in ihr Haus einluden. Jüdisch oder nicht jüdisch spielte dabei überhaupt keine Rolle, die kleinen Hauskonzerte entwickelten sich fast immer zu kleinen fröhlichen Festen.
Aaron entdeckt in dieser Zeit seine große Liebe für das Cello und erhält Unterricht bei einem namhaften Cellisten. Eine unbeschwerte, friedliche Zeit.
Die Gefahr, die in Form der Nationalsozialisten heraufzieht, wird anfangs vor allem vom Vater völlig unterschätzt. Doch die Lage für die jüdische Bevölkerung wird immer schwieriger, eine Ausreise bald nahezu unmöglich.
20-jährig übernimmt Aaron die Musikalienhandlung, verliebt sich in Leah, die er bald darauf schon heiratet. Sie wird schwanger. In der Progromnacht wird Aaron verhaftet. Leah gelingt es Tickets für eine Schiffspassage nach Kuba zu bekommen. Den nur mit einer solchen kann Aaron aus dem Lager entlassen werden. Kurz vor der geplanten Abreise erleidet Leah eine Frühgeburt. Sie müssen ihre zu schwache Tochter Alma bei Freunden zurücklassen.
Die dann folgende Odyssee ist kaum in Worte zu fassen. Und doch hat die Autorin sich genau das zur Aufgabe gemacht.
Dieses Buch hat mich sprachlos gemacht, ob der ganzen Grausamkeiten, die geschehen sind und von denen man doch zu wissen glaubte.
Dagmar Fohl hat ein Plädoyer für Menschlichkeit, die Kraft der Musik und gegen das Vergessen geschrieben, dass mich tief berührt hat.
Dieses kleine große Buch lehrt uns, die Augen offen zu halten und nicht weg zu sehen, wenn Unmenschlichkeit zu siegen droht und Menschen ausgegrenzt werden. Ein trauriger, aufrüttelnder und letztlich doch Hoffnung machender Roman.«
  14      0        – geschrieben von MelaKafer
Kommentar vom 6. März 2017 um 15:09 Uhr (Schulnote 1):
» Der Hamburger Musikalienhändler und Cellist Aaron Stern muss 1939 Deutschland verlassen. Seine Tochter bleibt zurück. Als er nach dem Krieg schließlich nach Hamburg zurückkehrt, macht er sich auf die Suche nach seiner Tochter Alma.
Aaron berichtet sein Leben und Erleben aus der Ich-Perspektive, was diese Geschichte besonders eindringlich macht.
Obwohl Aarons Eltern Juden sind, gehören sie der evangelischen Kirche an. Musik ist in seinem Elternhaus allgegenwärtig. Als Aaron vierzehn Jahre alt ist kommt Hitler an die Macht. Später übernimmt Aaron das Geschäft seines Vater. Er lernt seine Frau Leah kennen. Die beiden verbindet die Liebe zur Musik. Dann wird er ins KZ gebracht und es dauert Monate bis Leah ihn herausholen kann. Sie wollen auswandern, kurz vorher wird Alma geboren. Sie ist ein Frühchen und würde die Reise nicht überleben. Schweren Herzens lassen sie sie das Baby bei einem „arischen“ Freund. In Kuba verweigert man ihnen die Einreise. Auch in Amerika dürfen sie nicht einreisen. Es geht zurück nach Europa. Vom Lager Westerbruck in den Niederlanden kommen sie schon bald nach Auschwitz. Aaron hält dank eisernem Überlebenswillen und der Musik durch.
Wir alle wissen, was geschehen ist, und man mag sich das Grauen gar nicht vorstellen. Aber gerade darum, darf nicht vergessen werden, was geschehen ist, damit sowas nieder wieder geschieht. Allerdings zweifele ich im Moment gerade sehr, ob uns das Geschehen von damals wirklich eine Lehre ist.
Ich bewundere Aaron für seinen Willen zu überleben. Viele seiner Leidensgenossen gehen lieber in den Tod. Aber er steht immer wieder auf in Gedanken an seine Tochter. Wieviel kann ein Mensch aushalten?
Die Erinnerungen an das Erlebte verlassen ihn auch nach dem Krieg nicht und Albträume sorgen dafür, dass er es immer wieder erlebt. Soll er davon wirklich seiner Tochter berichten? Er hat Zweifel und lässt doch nichts unversucht, um Alma zu finden.
Eine bewegende Geschichte.«
  12      0        – geschrieben von buecherwurm1310
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