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TASCHENBUCH
 
Alice - Follow the White ...
Verfasser: Stephanie Kempin (1)
Verlag: Papierverzierer (136)
VÖ: 2. März 2017
Genre: Fantasy (8102) und Horror (934)
Seiten: 368 (Kindle Edition), 328 (Taschenbuch-Version)
Themen: Kaninchen (16), Leichen (1334), Märchen (89), Mörder (335), Särge (18), Untote (42)
BLOGGERNOTE DES BUCHES
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Leider existiert für »Alice - Follow the White ...« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (2)     Blogger (5)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 16. April 2018 um 21:49 Uhr (Schulnote 1):
» Tja, und da standen wir nun. Ich traute ihm nicht richtig über den Weg, weil er mein Eis zerbrechen lassen konnte, Alice traute ihm anscheinend nicht, weil ihr Häschen – Entschuldigung, der Spion – im Auftrag ihrer Majestät ihm nicht traute … und Chloe war todesbedingt sprachlos.
Aus „Alice – Follow The White“ von Stephanie Kempin

FAKTEN
Das Buch „Alice – Follow The White“ von Stephanie Kempin ist erstmals im März 2017 im Papierverzierer Verlag erschienen. Derzeit handelt es sich um einen abgeschlossenen Einzelband. Das Buch ist als Print und eBook erhältlich.

KURZMEINUNG
Wundervoll skurriles Setting mit viel Humor und einem ernsten Thema, versteckt hinter einer gelungenen Adaption.

KLAPPENTEXT
Alles beginnt mit Bettys Beerdigung, wegen der der Unterricht an Miss Yorks Schule ausfallen muss: Auf einmal stört Zoey die Zeremonie, schießt mehrfach auf den Sarg und verschwindet, als wäre nichts gewesen. Doch wenig später steht Betty aus ihrem Sarg auf und macht sich auf die Suche nach ihrer postmortalen Mörderin. Sie findet Zoey und macht mit ihr kurzen Prozess. Ihre besten Freundinnen Alice und Chloe finden Betty, während sie sich noch über die Leiche beugt. Eigentlich müssten sie Betty verpfeifen, doch schnell beschließen die drei Freundinnen, gemeinsam Hals über Kopf zu flüchten.
Fragen über Fragen bleiben jedoch zurück, wie zum Beispiel, warum Zoey nicht mit echter Munition geschossen hat, die auch Untote zur Strecke bringen kann. Warum ist Betty noch relativ normal, zumindest für eine Untote? Was hat es mit Alice' Spiegelsicht auf sich? Und wohin will sie das verdammt mürrische, weiße Kaninchen mit der Armbrust und dem Welten-Chronografen führen?
Eine rasante Achterbahnfahrt hinein in den Kaninchenbau und durch die Welt zwischen den Märchen, der realen Fiktion, jeder Menge Popkultur und der raffinierten Idee, dass es auch so hätte erzählt werden können, wenn die Erzähler vor ein paar hundert Jahren ein bisschen mehr schwarzen Humor gehabt hätten.

SCHREIBSTIL & CHARAKTERE
Wie so oft bei Büchern aus dem Papierverzierer Verlag, habe ich mich von den ersten Zeilen an wohlgefühlt bei diesem Buch. Diese ist zwar sehr prägnant und ansprechend – aber das Buch als Ganzes kann noch viel mehr, als auf den ersten Blick zu vermuten ist.
Wer kennt nicht Alice im Wunderland – egal ob in der Verfilmung mit Johnny Depp, oder als wundervollen Zeichentrick-Disney-Klassiker. Vielleicht habt ihr sogar das Original von Lewis Carrol gelesen? Hier kommt jedenfalls etwas ganz anders – gekonnt angelehnt an den Literaturklassiker, stellt Stephanie Kempin hier ihr ganz eigenes Szenario vor.
Das weiße Kaninchen, welches sich ständig in Zeitnot befindet, das Motto „Ab mit dem Kopf“ und eben auch die verrückten, abstrusen und seltsamen Kreaturen – sie alle sind hier zu finden. Alt bekannt und doch wie neu. Diese Adaption ist wirklich gelungen, unterhaltsam und tiefgründig. Mit der Neuerung von Untoten eine sehr charmante, witzige und spannende Mischung!
Mir gefällt auch besonders gut, was zwischen den Zeilen steht. Denn dieses Buch ist durchaus gesellschaftskritisch und birgt die Behandlung von Themen, wie sie aktueller nicht sein könnten. Doch gekonnt unter dem Deckmantel der Fantasie versteckt. Wer sie sehen will, wird sie finden. Allen anderen ist ein absolut unterhaltsames und unkritisches Lesevergnügen vergönnt. Das zeugt, wie ich finde, von großem Talent und einem kritischen Blick auf die Außenwelt.
Ich liebe die Charaktere – jeden einzelnen. Die Autorin beweist hier ein Händchen für ein gelungenes Charaktergefüge: Es treffen sich eigentümliche Typen und wundervoll absonderliche Mädchen. Die Story lebt durch sie und macht einfach nur Spaß. Ich liebe Betty – aber Chloe hat es mir besonders angetan. Sie ist herrlich versnobt und doch ein Mädel der Tat. Und dann natürlich Ethan – ein Kaninchen wie es nerviger und liebenswürdiger nicht sein könnte. Es ist einfach herrlich.
Obwohl in sich abgeschlossen, verlangt es mich nach einem weiteren Band. Es gibt da für mich noch ein paar ungeklärte Fragen – vor allem, was unsere liebe Alice anbelangt …

MEIN FAZIT
Papierverzierer Unterhaltung, wie man sie kennt und sich wünscht. Wundervoll skurril, eigen und bezaubernd, lehnt diese Adaption an den Literaturklassiker an. Stephanie Kempin nimmt Bekanntes, würzt es und serviert anschließend diese neue und gelungene Story, die deutlich Lust auf mehr macht!

MEINE BEWERTUNG
Hier gibt es 5 von 5 Zahnrädchen
©Teja Ciolczyk, 16.04.2018«
  16      1        – geschrieben von Gwynnys Lesezauber
 
Kommentar vom 10. März 2017 um 11:10 Uhr:
» „Ich habe meine Schwester gegessen“.
Doch alles beginnt mit Bettys Beerdigung. Alice und Chloe können es nicht fassen, dass ihre Freundin Betty tatsächlich tot sein soll. Doch auf einmal überschlagen sich die Ereignisse. Zoey, eine Mitschülerin im Mutaren Internat von Miss York, zieht auf einmal eine Waffe und feuert auf Bettys Sarg. Und es wird noch unglaublicher. In der Nacht wacht Betty plötzlich in ihrem Sarg auf und spaziert „quietschlebendig“ davon. Auf ihrem Weg zurück ins Internat trifft Betty auf Zoey. Hier geschieht dann leider ein kleiner Unfall und Betty tötet ihre „Schwester“ Zoey und verspeist anschließend ihr Gehirn. Alice und Chloe entdecken Betty während ihres Festmahles und ihnen ist sofort klar, dass sie flüchten müssen. Also packen sie schnell ihre Sachen und machen sie auf den Weg. Wo genau sie hinwollen wissen sie noch nicht. Unerwartet bekommen sie Hilfe auf ihrer Flucht von einem sprechenden Kaninchen. Durch einen Kaninchenbau betreten sie das Dämmer-Spiegel-Land und dies ist der Auftakt zu einer turbulenten, bunten und skurrilen Reise durch das Dämmer-Spiegel- und das Märchenland.
Staphanie Kempin vermischt auf einzigartige Weise Elemente aus Alice im Wunderland, X-Men, James Bond, Grimms Märchen, Mission Impossible, The Walking Dead und noch vielem anderen. Was auf den ersten Blick überhaupt nicht zu funktionieren scheint verbindet sich auf wunderbare Weise zu einem äußerst abgefahrenen und skurrilen Gesamtbild. Obwohl die Autorin sich an anderen Geschichten bedient und sich Personen, Namen oder Orte ausborgt, drückt sie allem ihren persönlichen Stempel auf und kombiniert die Sachen wie man es nicht für möglich halten würde. So fühlt man sich meistens nur vage an die Originale erinnert und braucht manchmal auch etwas länger um herauszufinden woher man das eine oder andere denn kennt.
Sowohl die Personen als auch die diversen Orte werden mit einer großen Liebe zum Detail beschrieben ohne dabei aber zu langatmig oder ausufernd zu werden. Man bekommt einen sehr guten Eindruck und kann sich alles wunderbar vorstellen. Trotzdem bleibt noch Raum für die eigene Phantasie. Sowohl Alice, Betty und Chloe wie auch das Spionage-Häschen sind mir sofort ans Herz gewachsen und ich war am Ende des Buches doch ein wenig traurig, dass ich mich nun von ihnen verabschieden muss. Gerne hätte ich sie noch ein wenig länger auf ihren Abenteuern begleitet.
Die Handlung ist von Anfang an ziemlich verworren und nicht durchschaubar. Lange Zeit über wusste ich nicht so genau wo die Reise den eigentlich hingehen soll. Dies ist aber nicht so negativ gemeint, wie es jetzt vielleicht klingt. Zu Beginn gibt es einfach so viele Dinge die angesprochen aber nicht ausführlich erklärt werden. So ist z.B. bereits auf den ersten Seiten vom ARO die Rede, dass es sich dabei um das Amt zur Registrierung und Observierung von Mutaren handelt, erfährt der Leser aber erst einige Seiten später. Stück für Stück werden aber die einzelnen, losen Handlungsfäden zu einem großen Ganzen verwebt. Und diese kleinen Aha-Momente wenn ich wieder mal ein Zusammenhang verstanden habe, haben mich sehr gefreut.
„Alice – Follow the White“ zeichnet sich aber nicht nur durch das sehr gelungene Gesamtkonzept aus, sondern besticht vor allem auch durch seinen wunderbaren, an vielen Stellen auch schwarzen, Humor. Vor allem Bettys Tagebuch eintragen strotzen nur so vor komischer Elemente. Mehr als einmal musste ich während des Lesens laut loslachen.
Ich selbst bin eigentlich überhaupt kein Zombie-Fan, doch Stephanie Kempin hat mich davon überzeugt, dass auch Geschichten von und mit Untoten äußerst unterhaltend sein können. Wirklich ein grandioser Roman für alle die schwarzen Humor und Absurditäten lieben. Und allen anderen möchte ich das Buch auch ans Herz legen. Man muss sich einfach nur mutig hineinstürzen, ohne zu viel nachzudenken. So wie Alice sich mutig in den Kaninchenbau stürzt.«
  13      0        – geschrieben von ReiShimura
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