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Das Buch der Spiegel
Verfasser: E.O. Chirovici (1)
Verlag: Goldmann (1925)
VÖ: 27. Februar 2017
Genre: Gegenwartsliteratur (2899)
Seiten: 384
Themen: Lügen (967), Manuskripte (85), Mord (5539), Professor (311), Schriftsteller (1093), Studenten (940), Wahrheit (403)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Literaturagent Peter Katz ist von einem unvollendeten Manuskript über die Ermordung eines Professors fasziniert. Da der Autor inzwischen verstorben ist, versucht Katz auf eigene Faust, das Ende der Geschichte zu erfahren ...
Lesermeinungen (9)     Blogger (1)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 23. April 2017 um 22:00 Uhr:
» Was, wenn alles ganz anders ist?

Zusammenfassung. Es beginnt mit dem Manuskript eines gescheiterten Autors und entpuppt sich als verspätete Mordermittlung: Das Buch der Spiegel liefert einen Krimi und verpackt ihn in ungewöhnlich erzählten einzelnen Episoden. Dabei kann man nie so ganz genau wissen, wer nun lügt und wer die Wahrheit sagt - wie auf der Rückseite schon steht: „Die Wahrheit des einen ist die Lüge des anderen“.

Erster Satz. Ich bekam das Schreiben im Januar, als alle in der Agentur sich noch von ihrem Festtagskater zu erholen versuchten.

Inhalt. Es fällt mir schwer, diesen Roman in eine Kategorie einzuordnen, denn obwohl hier ein Mordfall aufgerollt wird, fehlt ihm die nervenaufreibende Spannung, um ein Krimi zu sein. Ich hatte zwischendurch eher den Eindruck, die Geschichte plätschere so dahin, und häufig lag das Buch eine ganze Weile unbenutzt neben mir, weil ich nicht so begierig darauf war, weiter zu lesen. Das ist irgendwie schade!
Denn auf der anderen Seite gefällt mir die Idee des Romans und auch seine Umsetzung wirklich ausgesprochen gut: Die Erzählweise war mir in dieser Form neu und konnte mich (trotz mangelhafter Spannung) überzeugen.

Personen. Sehr gut gefallen hat mir die wiederkehrende Unzuverlässigkeit der Protagonisten und die Unsicherheiten, wem man glauben kann und wer nur auf seinen eigenen Nutzen aus ist; wer alles preisgibt, was er zu wissen glaubt oder weiß, und wer (mit guten Absichten?) lügt. Etwas anstrengend fand ich jedoch die schiere Masse relevanter Charaktere, die Chirovici dem nichtsahnenden Leser um die Ohren haut. Da hatte ich zwischendurch tatsächlich Schwierigkeiten, dem Handlungsverlauf zu folgen und im Kopf zu behalten, wer nun gleich weswegen von Interesse für die Recherchen und Ermittlungen ist.

Fazit. Leider muss ich sagen, dass ich von diesem Roman mehr erwartet hatte, obwohl ich meine Erwartungen nicht in Worte fassen kann. Die Spannung, das Sitzen auf der Stuhlkante, das nicht-ansprechbar-Sein, all das fehlte mir zu einem wirklich packenden Werk.
Was ich jedoch bekam: Eine faszinierende Geschichte darüber, wie anders Dinge sein können, die wir nur von außen sehen; wie wenig wir zum Teil von außen sehen; und wie falsch das sein kann, was wir aufgrund unserer eigenen Erfahrungen, Gedanken und Ängste in das interpretieren, was wir von außen sehen.«
  12      0        – geschrieben von bücherbelle
 
Kommentar vom 19. April 2017 um 21:26 Uhr (Schulnote 1):
» Beeindruckend, nachhallend, ein fantastischer Lesegenuss
Um es schon vorweg zu sagen, ich bin absolut begeistert von diesem Buch! Ich habe mich darauf gefreut, es zu lesen und ich habe jede Seite geliebt und genossen und war keinen einzigen Augenblick lang gelangweilt oder versucht, Zeilen zu überspringen.

Schon die Leseprobe verhieß Spannung. Der Literaturagent Peter Katz bekommt ein Manuskript zugesandt, in dem es um die Geschichte eines ungeklärten Mordfalles geht. Der Autor hat ihn selbst miterlebt, doch es bleibt bei der Leseprobe, da der Autor verstirbt, bevor er das vollständige Manuskript zugesandt hat. Der Fall lässt Peter Katz nicht mehr los. Doch in dem Buch der Spiegel geht es nicht nur um ihn, sondern auch um den Reporter, den er daraufhin anheuert, den Fall zu untersuchen, und den Beamten, der damals in dem Mordfall ermittelt hat. Viele Figuren kommen zu Wort und jeder erzählt seine eigene Geschichte.
Der Leser muss selbst versuchen, die Wahrheit herauszufinden.

Besonders gut gefallen hat mir auch der Schreibstil des Autors, unaufgeregt und fantasievoll zugleich. Jeder Figur hat er schon mit den ersten Sätzen Leben eingehaucht und sie glaubwürdig gestaltet, so als würde man nicht über sie lesen, sondern die Geschichte miterleben.
In seinem Schlusswort schreibt der Autor: "Mein Buch, würde ich behaupten, fragt nicht: Wer hat es getan, sondern: Warum wurde es getan? Ich fand schon immer, nach 300 Seiten sollten Leser etwas mehr bekommen haben als nur die Antwort, wer denn nun Tom, Dick oder Harry umgebracht hat, ganz gleich wie raffiniert oder überraschend das Ganze gestrickt sein mag. Ich denke, ein Schriftsteller sollte immer danach streben, jenes rätselhafte, verborgene Zentrum einer Geschichte aufzudecken, jenes Warum, das ihren wahren literarischen Gehalt ausmacht."
Für mich ist das absolut gelungen!
Danke an Chirovici für dieses wundervolle Buch und Danke an den Goldmann Verlag und Vorablesen, die mir das Manuskript zur Verfügung gestellt haben.«
  13      0        – geschrieben von mareike
 
Kommentar vom 13. März 2017 um 17:10 Uhr (Schulnote 1):
» @Weedy: Im "Großformat" sieht das Cover tatsächlich SEHR gut aus, die kleine Variante, die man im Internet überall sieht, wird dem nicht gerecht. Absolut auffällig und einzigartig, macht sich im Regal sehr gut. Und auch das Buch selbst ist im wahrsten Sinne des Wortes einzigartig. Nicht alles, was man sich beim Lesen selbst fragt, wird aufgeklärt, aber trotzdem ist am Ende alles "rund", und der Weg dahin ist bemerkenswert gut gemacht.«
  4      0        – geschrieben von zackfertig
Kommentar vom 13. März 2017 um 7:09 Uhr:
» Blick hinter die Spiegel
Das "Buch der Spiegel" ist eine leise Geschichte, die uns Leser mitnimmt auf eine spannende Reise hinter die Spiegel.
Zur Story:
Der Literaturagent Peter Katz erhält einen Teil eines Manuskripts, in dem der Autor Richard Flynn verspricht, die Hintergründe des Todes von Joseph Wieder zu enthüllen, dessen Mord nie aufgeklärt werden konnte. Katz ist begeistert und möchte den Rest der Story erfahren, doch Flynn ist mittlerweile verstorben und das Manuskript unauffindbar. Da ihm die Geschichte nicht mehr aus dem Kopf geht beauftragt er den Journalisten John Keller mit Nachforschungen, damit dieser das Buch dann zu Ende schreiben kann. Und tatsächlich gelingt es John Keller die Hauptbeteiligten der Story ausfindig zu machen. Doch jeder erzählt ihm eine andere Wahrheit, oder doch eher deren Wunschdenken? Überzeugt davon, dass dieses Buch für keinen ein Segen ist, beschließt er die Sache ruhen zu lassen. Doch die Steine, die er mit seinen Nachforschungen ins Rollen gebracht hat, sind nicht mehr aufzuhalten.
Viele Geheimnisse tauchen auf und enden doch alle am gleichen Punkt, dem Tod von Joseph Wieder.
Durch die sehr gut dargestellten Protagonisten ist man sehr schnell gefangen von der Story und weiß manchmal selbst nicht mehr, was ist Wahrheit und was Fiktion. Geht es den Beteiligten nach all der Zeit darum die Wahrheit ans Licht zu bringen, oder die Anderen von ihrer Version zu überzeugen, die sie nach all den Jahren als ihre eigene verinnerlicht haben, teilweise geschickt gesteuert durch Manipulation.

Das Buch endet mit folgendem Zitat:
"Erinnerung an Vergangenes sei nicht unbedingt Erinnerung an wirklich Geschehenes."
Und spätestens nach diesem Satz stellt sich einem als Leser doch die Frage:
Was sehen wir selbst, wenn wir in den Spiegel schauen. Die Wahrheit? Oder doch eher Wunschdenken, welches wir zu unserer Wahrheit gemacht haben?«
  11      0        – geschrieben von Tamaru
Kommentar vom 12. März 2017 um 14:01 Uhr:
» Über das Buch selbst habe ich bisher nur Gutes gehört und es steht auf meiner Liste der nächsten Bücher auch ganz oben. Aber das Cover ist nicht gerade der Hit. Vielleicht sieht es besser aus, wenn man es erst mal in den Händen hält, also im "Großformat".«
  1      0        – geschrieben von Weedy
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