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Emma Sköld 1 - Der Mörder und das Mädchen
Verfasser: Sofie Sarenbrant (4)
Verlag: Aufbau (616) und Rütten & Loening (122)
VÖ: 13. Februar 2017
Genre: Thriller (5783)
Seiten: 368
Themen: Gewalt in der Ehe (36), Immobilien (7), Immobilienmakler (34), Mädchen (2133), Missbrauch (84), Mord (4914), Rache (1626), Schweden (339), Stalking (186), Stockholm (107), Töchter (480), Verdächtige (89), Vergangenheit (1183)
Reihe: Emma Sköld (3)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Sofie Sarenbrant, Schwedens neuste und aufregenste Krimiautorin.

Noch einen Tag dann verlässt Cornelia ihren gewaltätigen Mann zusammen mit ihrer sechsjährigen Tochter Astrid. Jahrelang hat er sie missbraucht, doch jetzt hat sie alle Kräfte gesammelt um ihn zu verlassen. Doch morgens findet sie Hans tot im Gästezimmer vor. Ermittlerin Emma Sköld übernimmt zusammen mit ihrem Team den Fall, doch ihre Schwangerschaft macht ihr dabei ein wenig zu schaffen. Astrid hat in der Nacht einen Unbekannten in ihrem Zimmer gesehen, war das nur ein Traum? Cornelia scheint natürlich ein Motiv zu haben, den vor kurzem wurden Lebensversicherungen abgeschlossen und sie würde dadurch eine reiche Frau werden. Aber ist sie wirklich die Täterin?
Lesermeinungen (4)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 12. März 2017 um 20:22 Uhr (Schulnote 2):
» Darum geht’s:

Cornelia hat es fast geschafft, ihrem gewalttätigen Ehemann zu entkommen. Die neue Wohnung ist gemietet und die Koffer sind gepackt, aber an dem Tag, an dem sie mit ihrer Tochter Astrid die Villa verlassen will, findet Astrid ihren Vater erstochen im Gästezimmer. Die Ermittlungen in diesem Mordfall übernimmt Emma, die Schwester von Cornelias bester Freundin, doch das bringt Cornelia auch keine Vorteile – sie ist die Hauptverdächtige.

So fand ich’s:

In jedem der vielen Kapitel erzählt eine andere beteiligte Person und auf diese Weise können wir allen Charakteren in die Köpfe schauen. Da berichtet die Witwe Cornelia, ihre Freundin Josefin, deren Schwester Emma, die als ermittelnde Polizeibeamtin zwischen privaten Sympathien und beruflichen Erkenntnisse hin und her gerissen ist, genauso wie auch der Makler, der die Villa verkaufen soll, seine Assistentin, Emmas hartnäckiger Exfreund, ihr aktueller Partner und so weiter. Eine Stimme erhält auch der Mörder, und wir Leser bemerken schon, dass er sich im Dunstkreis um Cornelia und Emma bewegt, beobachtet und immer wieder an den Schauplätzen auftaucht, wir kennen aber nicht seine Identität.

Weil die Beteiligten einem nach und nach vorgestellt werden, hatte ich keine Probleme damit, dass ungewöhnlich viele Erzählperspektiven vorhanden sind. Den Überblick darüber, wer wie mit wem verbandelt ist, hatte ich jederzeit. Alle sind stinknormale Menschen und wir bekommen ihre Sorgen und Nöte mit. Hinter jeder noch so glänzenden Fassade gibt es Risse und so hat die Erzählung insgesamt nichts Leichtes oder Fröhliches, sondern die Personen sind überwiegend ängstlich, überarbeitet oder genervt. Wer humorvolle Lektüre sucht, der sollte also besser die Finger von diesem Buch lassen.

Wir Leser bekommen genau so viel Informationen wie die Charaktere im Buch auch, es gibt keinen Wissensvorsprung und wir sind gezwungen, abzuwarten und die Personen zu beobachten, die sich zutiefst menschlich und nicht immer fehlerfrei verhalten. Auf sehr erzählerische Art und Weise wird die Handlung eher ruhig vor einem ausgebreitet, Action ist nur wenig vorhanden. Doch die Frage, wer was zu verbergen hat, in welche Abgründe man noch blicken kann und wer den bösartigen Ehemann Hans nun letztendlich ermordet hat, ließ mich doch mit großem Interesse dran bleiben. Außerdem fand ich die Charaktere spannend, wenn auch nicht immer sympathisch. Sie handelten nachvollziehbar und waren für mich interessant. Und auch der flüssige Schreibstil und die vielen kurzen Kapitel tragen dazu bei, dass man immer weiter liest und sich von der Story mitreissen lässt.

Leider hat der Klappentext bzw. die Kurzbeschreibung bei der eBook-Ausgabe knapp an den Fakten vorbei beschrieben, als die Ermittlerin Emma als hochschwanger bezeichnet wurde – sie ist gerade mal im dritten Monat und ihre Kollegen haben von ihrer Schwangerschaft noch nicht einmal was mitbekommen. Ärgerlich.

Ein weiterer kleiner Kritikpunkt ist der Titel der deutschen Ausgabe. Es geht hier nicht speziell um den Mörder und das Mädchen und ich fand ihn deshalb nicht besonders passend.

Ich meckere hier aber von der Position einer Leserin aus, die von dem Buch sehr angetan war. Insgesamt hat mich auch ohne nervenzerfetzendem Thrill die Geschichte gefesselt und auch die ungewöhnlich vielen Erzählperspektiven haben mir gefallen. Wer atmosphärische Erzählungen mit Schwerpunkt auf den Charakteren gerne liest, dem wird „Der Mörder und das Mädchen“ bestimmt genauso gut gefallen wie mir.«
  15      0        – geschrieben von Gabis Laberladen
 
Kommentar vom 6. März 2017 um 17:08 Uhr (Schulnote 1):
» Fesselnder schwedischer Thriller

Cornelia Göransson hat nur noch ein Ziel, sie will mit ihrem Kind Astrid ihren gewalttätigen Mann und Vater ihres Kindes Hans Göransson verlassen. Jede Nacht wird für Sie zur Überwindung und sie kann vor Angst kein Auge zu tun. Doch der Tag naht, an dem sie in eine neue Wohnung ziehen kann, um dies Kapitel ihres Lebens hinter sich zu lassen. Doch so einfach, wie sich das Ganze vorstellt, wird es nicht. An dem Morgen, wo sie ihn verlassen will, findet sie ihn ermordet in seinem Schlafzimmer vor. Nach dem ersten Schrecken stellt sich bei Cornelia auch Erleichterung ein, da ihr nun aufgrund des Vermögens ihres Mannes ein unbeschwertes Leben bevorsteht. Leider deutet dies und einige weitere Hinweise darauf hin, dass Cornelia mit dem Tod ihres Mannes zu tun hat. Wird ihr Leben nun eine erneute Wendung nehmen? Oder ist sie wirklich für den Mord verantwortlich?

In "Der Mörder und das Mädchen" baut die Autorin Sofie Sarenbrant ein sehr clever konzipierte Geschichte um eine Frau auf, die aus ihrem bisherigen Leben fliehen will. Mit ihrer temporeichen und lebendigen Sprache und den interessant charakterisierten Protagonisten ist es ihr gelungen, mich schnell an das Buch zu fesseln. Sie erzählt die Geschichte in vielen kurzen Kapiteln, die jeweils mit einem Perspektiv-wechsel verbunden sind. Dies macht die Protagonisten mit ihren Gefühlen und Gedanken erlebbarer und gibt dem Buch ein zusätzliches Tempo. Immer mehr vernetzen sich die einzelnen Personen zu einem spannenden Konstrukt. Die Spannung wird mit der Angst von Cornelia Göransson aufgebaut und über den Tod ihres Mannes und neuen Wendungen und Informationen auf hohem Niveau gehalten, um dann in einem für mich überraschenden Finale zu enden. Es gibt immer wieder Gelegenheit eigene Überlegungen bezüglich des Täters und dem Hintergrund der Taten anzustellen, wobei es Sofie Sarenbrant aber gelingt, den Leser ein ums andere mal in eine Sackgasse zu manövrieren.

Insgesamt konnte mich das Debut der schwedischen Autorin begeistern, so dass ich "Das Mädchen und der Mörder" gerne weiterempfehle und mit fünf von fünf Sternen bewerte.«
  11      0        – geschrieben von MaddinLiest
Kommentar vom 2. März 2017 um 8:07 Uhr (Schulnote 2):
» Cornelia will mit ihrer Tochter Astrid in eine eigene Wohnung ziehen. Sie hofft, dass ihr Mann Hans es nicht bemerkt, wenn sie das Haus verlassen, denn Hans ist gewalttätig. Schon viele Jahre hat er sie misshandelt. Doch am Morgen finden Astrid und Cornelia Hans tot in seinem Arbeitszimmer. Die Ermittlung wird von Emma Sköld geführt, die schwanger ist und sich mit Übelkeitsanfällen herumschlagen muss. Vieles deutet auf Cornelia als Täterin hin, aber es gibt auch andere Spuren.
Es hat eine Weile gedauert, bis ich alle Personen und ihre Verbindungen untereinander sortiert bekam. Wir erleben das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven, die abwechselnd erzählt werden. Zwischendurch kam auch der Täter zu Wort. Seine Motivation wurde mit der Zeit zwar immer klarer, aber erst am Ende wurde klar, wer er war.
Das Privatleben von allen Personen wird sehr ausführlich beschrieben und alle haben ihre ganz persönlichen Probleme. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, so dass ich sie mir vorstellen konnte, aber wirklich sympathisch war mir niemand. Hans lernen wir ja nur aus den Gedankengängen von Cornelia kennen, aber er ist ein sehr unangenehmer Mann. Cornelia hat ihren Mann lange ertragen, aber nun will sie weg. Ihre Angst, dass Hans merken könnte wie sie das Haus verlässt, ist spürbar. Aber warum haben sie Einigkeit bewiesen beim Verkauf des Hauses? Denn es gibt Maklertermine für die Hausbesichtigung. Auch Astrid verhält sich manchmal seltsam und ich konnte das bis zum Ende nicht richtig zuordnen. Ist es Realität oder Fantasie, dass sie will in der Mordnacht einen Mann in ihrem Zimmer gesehen haben will?
Emma wird von ihrem Ex Hugo gestalkt und mit ihrem jetzigen Partner Kristoffer läuft es auch nicht wirklich rund, denn er hat kaum Zeit für sie.
Josefin ist die Freundin von Cornelia und die Schwester von Emma. Obwohl sie sich in ihrer Familie überfordert fühlt, hilft sie Cornelia, wann immer diese Hilfe braucht.
Dieser Thriller bietet eine Menge Wendungen, die dazu führen, dass man sich nicht sicher sein kann, wer denn nun der Täter ist. Doch das sorgt nicht unbedingt für einen starken Spannungsbogen. Allerdings bleibt man so im Ungewissen über den Täter und seine Motivation, dass man bei der Stange gehalten wird. Aber seine Motivation ist für mich nicht so ganz überzeugend.
Ein ungewöhnlicher Thriller mit kleinen Schwächen.«
  12      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 26. Februar 2017 um 15:08 Uhr (Schulnote 1):
» Als das Martyrium zu Ende ging

Ein überzeugender, packender und rätselhafter Schwedenkrimi mit einer neuen Ermittlerin.
Cornelia Göransson glaubt sich schon aus den Fängen ihres gewalttätigen Mannes, der sie jahrelang physisch und psychisch missbraucht hat. Endlich will sie dem allen entfliehen und hat sich dafür eine eigene Wohnung gesucht und die Scheidung beantragt. Doch da findet sie ihren Mann Hans brutal ermordet im Gästezimmer vor. In ihrer Hysterie ruft sie ihre Freundin Josephin an, diese rät ihr die Polizei zu verständigen. Emma Sköld, Ermittlerin und Josephins Schwester befasst sich trotz Schwangerschaft mit dem Fall. Auffällig ist das der Tote zuvor eine hohe Lebensversicherung abgeschlossen hat und Cornelia so immer mehr in den Fokus der Ermittler kommt. Doch Astrid die Tochter behauptet in der Nacht den Täter gesehen zu haben, ist das wirklich so oder hat sie das nur geträumt? Außerdem hat es die schwangere Emma noch mit ihrem Exmann Hugo zu tun, dieser kann noch immer nicht überwinden das Emma sich getrennt hat. Er stalkt sie und Emma versucht ihn von sich und ihrem jetzigen Partner fernzuhalten. Doch dann gibt es zwei neue Opfer, werden diese Emma in dem Fall weiterbringen?

Meine Meinung:
Ein Thriller, der so ganz anders ist, wie man ihn vielleicht sonst gewohnt ist. Dieser Debütroman besticht durch seine sehr guten Ermittlungsarbeiten, die Schilderungen der Nebenpersonen und den Verdächtigen. Über das ganze Buch hinweg rätselt der Leser, wer der Täter sein könnte, um am Ende dann einen fulminanten Showdown zu erleben. Jedoch endet dieser ganz anders, als der Leser vielleicht erwartet den hier wird, schon der Weg für die Fortsetzung bereitet. Die Erzähl- und Schreibweise der Autorin ist sehr interessant und es macht Spaß Seite für Seite zu verschlingen. Durch die kurzen Kapitel ist es auch gar kein Problem an diesem Buch dran zu bleiben. Vielleicht hätte man für einen Thriller, den Spannungsbogen noch etwas höher halten können. Für mich ist dieses Buch auf jeden Fall Filmreif. Mich konnte die Autorin auf ganzer Linie überzeugen und so freue ich mich schon auf den nächsten Band von ihr. Chapeau Sofie Sarenbrant, von mir 5 von 5 Sterne für ihr Debüt.«
  13      0        – geschrieben von claudi-1963
 
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