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Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster

Verfasser: Susann Pásztor (5)
Verlag: Kiepenheuer & Witsch (804)
VÖ: 16. Februar 2017
Genre: Gegenwartsliteratur (4330)
Seiten: 288
Themen: Söhne (385), Sterben (259), Tod (1325), Väter (1115), Zweite Chance (933)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (6)     Blogger (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 10. Juli 2023 um 18:52 Uhr (Schulnote 1):
» Karla weiß, dass sie nur noch höchstens ein halbes Jahr zu leben hat und genaue Vorstellungen, wie der Mitarbeiter des Hospizdienstes sie in dieser Zeit unterstützen soll.
Sie ist eine sehr starke, sture und eigensinnige Frau und Fred, der seinen ersten Einsatz nach seiner Ausbildung bei ihr hat, kann es ihr irgendwie gar nicht recht machen, denn sie reagiert völlig anderes, als er es erwartet hat.
Der Versuch, Karla mit ihrer Vergangenheit auszusöhnen, misslingt deshalb auch völlig und Karla will Fred nicht mehr sehen. Nur sein Sohn Phil, der ihre Fotos archiviert, darf sie noch besuchen.
Doch dann verhilft ausgerechnet der Hausmeister Klaffki Fred zu einer zweiten Chance.

Als ich den Titel des Buches gelesen habe, wusste ich sofort, welches Thema in der Geschichte behandelt wird, denn ich habe selbst vor über 20 Jahren diese Ausbildung gemacht und war lange Zeit als Sterbebegleiterin im Hospizdienst aktiv.

Der alleinerziehende Fred will seinem Leben mehr Sinn geben und hat eine Ausbildung als Sterbebegleiter gemacht. Karla ist seine erste Begleitung und er möchte natürlich alles richtig machen.
Doch Fred ist sehr unsicher und unbeholfen. Ihm fehlt die Erfahrung und das nötige Feingefühl. Er glaubt, wenn er so handelt, wie er es gelernt hat, macht er alles richtig. Dabei erkennt er nicht, welche Bedürfnisse Karla hat und entscheidet einfach über ihren Kopf hinweg.

Karla hingegen weiß genau was sie will. Sie hat sich mit ihrem frühen Ableben abgefunden, will bis zuletzt in ihrer Wohnung bleiben, ihre Ruhe haben und eigentlich keine Nähe zulassen. Es macht den Eindruck, als ob sie ihrem Lebensende relativ gelassen entgegensieht, doch der erste Eindruck täuscht.
Erst Phil, der 13-jährige Sohn von Fred hat die nötige Empathie und das Einfühlungsvermögen, um instinktiv zu erkennen, was Karla gerade braucht und handelt dementsprechend.
Neben der Sterbebegleitung spielt parallel auch das Verhältnis von Vater und Sohn eine Rolle. Phil ist ein ruhiger, zurückhaltender Junge und Fred versucht ihm ein guter Vater zu sein. Die Treffen zwischen Karla und Phil tun beiden gut, denn mit der Zeit entwickelt sich zwischen ihnen so etwas wie eine Beziehung.

Susann Pásztor hat mit Fred, Klara, Phil und auch Klaffki wunderbare Charaktere erschaffen, die sich im Laufe der Geschichte kontinuierlich weiterentwickeln.

Enttäuscht hat mich lediglich etwas, dass dieser Augenblick, in dem das Fenster geöffnet wird, nur nebenbei erwähnt wurde. Aus meiner Arbeit in der Altenpflege und des Hospizdienstes kenne ich den Brauch, nachdem ein Mensch verstorben ist, das Fenster zu öffnen, damit die menschliche Seele einen Weg hat um in den Himmel aufzusteigen. Ich hätte mir Stelle gewünscht, dass etwas mehr darauf eingegangen wäre.

Fazit
„Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“ ist keine Geschichte, die auf die Tränendrüse drückt. Im Gegenteil. Sie ist nachdenklich, philosophisch und tiefsinnig. Es gibt viele humorvolle und skurrile Situationen, die mich zum Lachen gebracht haben. Aber natürlich gibt es auch viele Momente und Dialoge, die zum Nachdenken anregen.

Auch wenn ich eine etwas andere Vorstellung von der Geschichte hatte, hat sie mir gut gefallen.
Ich hoffe, diese Konfrontation mit dem Sterben und dem Tod baut Berührungsängste ab, denn kaum jemand beschäftigt sich mit dem Thema.
Ich kann sie jedenfalls jedem nur wärmstens ans Herz legen.«
  17      0        – geschrieben von Gila 63
 
Kommentar vom 7. Mai 2017 um 18:18 Uhr (Schulnote 1):
» WÜRDEVOLLES STERBEN
Susann Pásztor behandelt hier ein ganz schwieriges Thema mit dem die meisten überfordert sind. Es wird oft verdrängt. Die Autorin baut ihre Geschichte mit Fred Wiener und dessen 13jährigem Sohn Phil auf. Beide sind etwas eigenbrötlerisch, sehr zurückhaltend, fast introvertiert. Sie haben ihre Rituale miteinander, die sie davon abhalten, sich gegenseitig zu nerven. Fred ist um die vierzig, von seiner Frau Sabine geschieden und etwas dicklich. Phil dagegen für sein Alter zu klein, ist ein begabter Junge, ein kleiner Wortakrobat, schreibt Gedichte und sammelt Wörter, die er in sein System ordnet.
Fred Wiener also ließ sich als ehrenamtlicher Sterbebegleiter ausbilden. Karla Jenner García, 60 Jahre alt, erkrankt an Bauchspeicheldrüsenkrebs, ist die Erste, die er begleiten möchte. Sie ist eine überaus taffe Frau und macht es ihm nicht gerade leicht. Karla hat sehr genaue Vorstellungen, was sie will und was nicht. Fred jedoch weiß nicht wirklich, wie er sich der Todkranken nähern soll. Er ist total verunsichert. Wiederholt stellt er an sich selbst die Fragen, auf die die sterbenskranke Frau Antworten möchte. Warum wurde er Sterbebegleiter? Wieso möchte er sich so eng mit dem Tabuthema Tod befassen? Er versucht immer wieder das Gelernte zu rekapitulieren und anzuwenden. Doch Theorie und Praxis sind zwei verschiedene Dinge. In seinem Bestreben der sterbenden Karla noch etwas Gutes zu tun, schießt Fred weit über seine Kompetenzen hinaus. Es geht gründlich schief. Durch einen Zufall und über seinen Sohn Phil, der Karlas Fotoarchiv digitalisiert und dadurch der Nachwelt erhält, findet er wieder Zugang zu ihr.

Die Sterbebegleitung, das Befassen mit dem Tod, mit seinen Vorboten, mit der Endlichkeit unseres Seins. Das sind die Themen, die unangenehm sind. Ich selbst habe solche Literatur bisher gemieden.
Susann Pásztor erzählt eine Geschichte, die mir sehr ans Herz ging. Genau diese heimtückische Krankheit, an der Karla starb, nahm mir auch meinen Vater vor der Zeit.
Ich war sehr erstaunt mit welcher Leichtigkeit das schwere Thema bewältigt wurde. Das eine oder andere Mal musste ich schmunzeln. Zum Beispiel das Gespräch über die Bestattungsmodalitäten, das Karla sehr souverän und nachdrücklich mit dem geschäftstüchtigen Bestatter führt.
„Ich kann mich mit dem Tod so intensiv auseinandersetzen, wie ich es möchte und aushalte“. Er mit seinen Vorschlägen: Karla als „Diamant“ oder „Korallenriff“ oder ...
Das wirkt ungewollt komisch, makaber, befremdlich auf diejenigen für die das Sterben noch kein Thema ist.
Der Tod gehört zum Leben, zu unserem Alltag. Diese banale Weisheit führt die Autorin mit einer Selbstverständlichkeit zu einem normalen Abschluß. Ohne auf die Tränendrüsen zu drücken, ohne Wehleidigkeit, ohne Bitterkeit, unaufdringlich, niemals aufgesetzt. Die handelnden Personen passen hervorragend zusammen, wie bei einem Puzzle. Das Buch wurde behutsam und mit viel Fein- und Taktgefühl geschrieben bis zum Ende.
„Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“ so der Titel des Buches und so ist es dann auch. Mit einem optimistischen Ausklang schließt die Geschichte ab. Die Protagonisten sind gereift. Phil ist auch körperlich gewachsen, größer geworden und kann mit seiner Mutter Sabine und derem neuen Freund befreit umgehen. Fred wurde selbstsicherer.

Ein schönes, ein wichtiges Buch. Von mir eine unbedingte Leseempfehlung.«
  11      0        – geschrieben von hennie
Kommentar vom 15. April 2017 um 13:58 Uhr:
» So ein schweres, schönes Buch

„Vorlesen darfst du mir erst, wenn ich mich nicht mehr dagegen wehren kann. Ich mochte Vorlesen noch nie, aber wahrscheinlich wird es mir bei dir sogar gefallen.“ (S.168)

Zusammenfassung. Fred ist seit Neuestem ehrenamtlicher Sterbebegleiter und will alles tun, um seinen ersten Einsatz nicht zu vermasseln. Karla hat Bauchspeicheldrüsenkrebs und gerät in ihren letzten Monaten an Fred. Diese Konstellation, so schwierig sie zu Beginn auch zu werden scheint, lässt nicht nur Karla und Fred ein gutes Stück wachsen.

Erster Satz. Nur zehn Minuten vor Karlas Hauseingang reichten aus, um Freds Zuversicht in Beklommenheit und dann in mühsam kontrollierte Panik zu verwandeln.

Cover. Es gibt schönere Cover und solche, die mich mehr ansprechen. Was mir jedoch gut gefällt, das ist der Titel, obwohl ich ihn zunächst nicht verstanden habe. Aber als mir dann klar war, wann dieses „und dann“ eintritt, da fand ich den Titel wirklich gelungen.

Inhalt. So schwer die Geschichte auch ist, die in diesem Roman erzählt wird, so leicht ließ sie sich doch lesen, nicht im Sinne von „leichter Lektüre“, sondern weil sich alles, was geschildert wird, so natürlich und richtig anfühlt, nie gestelzt oder hölzern (außer an den Stellen, an denen die Situation es erfordert). Vieles wird nie ausgesprochen, vieles findet nur am Rande Erwähnung und hätte dem Buch noch ein paar Seiten mehr bescheren können, und viele Stellen finde ich im Nachhinein ein wenig unbefriedigend.
Aber dann wieder ist es ganz genau das, was mir an dem Roman so gut gefallen hat: Seine Unvollkommenheit, dass sich im Leben eben nicht immer alles aufklärt und in Wohlgefallen auflöst, dass nicht immer alles einfach ist.

Personen. Kaum ein Roman hat es bisher auf die Weise geschafft, mir Figuren an die Hand zu geben, mit denen ich mich identifizieren kann, wie dieser. Das beginnt bei Fred, dessen Gedanken mir zu Beginn teils unangenehm waren, weil ich mich so gut in ihnen wiederfinden konnte; da ist Freds Sohn Phil, der eine solche Begeisterung für Wörter aufbringt, dass ich mich (in dieser Hinsicht) so verstanden wie nie zuvor gefühlt habe; und da ist Karla, für deren Zitat oben ich sie hätte knutschen können, weil ich mich so sehr darin wiederfinde. Allein das fand ich an „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“ ziemlich grandios.
Und auch in den Figuren ist dieses Buch so wunderbar unperfekt. Sie erklären sich nicht, jedenfalls nicht wirklich in zufriedenstellendem Ausmaß, und unter anderem dadurch entsteht diese Unvollkommenheit, die mir an diesem Roman sehr gut gefallen hat.

Zitate. „Sie hatten immer noch schlechten Sex, aber sie heirateten trotzdem, weil es niemanden gab, mit dem sie besseren Sex hätten haben können.“ (S. 91)
„Das Konzept der Seele, verstand er plötzlich, war nicht durch religiösen Idealismus entstanden, sondern nur das Ergebnis eines einfachen Subtraktionsprozesses.“ (S. 172)
„Wie unangenehm dieser plötzliche Druck war, den er in seinem Brustkorb spürte, es könnte Kotzen oder Weinen oder ein Herzinfarkt werden.“ (S. 250)

Fazit. Ein Roman, der mich sehr bewegt hat, den ich mit Vergnügen und häufig mit mindestens einer Träne im Auge gelesen habe. Ein Roman über das Wachsen an Aufgaben und Situationen, über Liebe und Freundschaft und über Familie. Ein Roman, den ich wirklich empfehlen kann.«
  16      1        – geschrieben von bücherbelle
 
Kommentar vom 20. Februar 2017 um 19:16 Uhr (Schulnote 1):
» Vom Leben und Sterben

Mit „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“ hat Susann Pásztor ein Buch über das Sterben geschrieben. Auch wenn es vielleicht der erste Gedanke sein mag: Dieser Roman ist nicht traurig. Er berührt, zieht den Leser jedoch nicht runter. Das Cover ist farbenfroh und strahlt eine gewisse Leichtigkeit aus, die sich trotz des ernsten Themas auch in der Geschichte widerspiegelt. Die Autorin selbst hat eine Ausbildung zur Sterbebegleiterin abgeschlossen und weiß daher, worüber sie schreibt.

In dem Roman geht es um Fred Wiener, einen alleinerziehenden Vater eines 13-jährigen Sohnes namens Phil. Fred hat sich zum Sterbebegleiter ausbilden lassen und trifft in seinem ersten Einsatz auf die sechzigjährige krebskranke Karla, die noch knapp ein halbes Jahr zu leben hat. Gedanklich stellt er sich schon vorher ein Fragenkonzept zusammen, um nicht ganz unvorbereitet an das Thema heranzugehen. Wie geht man mit einem Menschen um, dem nicht mehr viel Zeit bleibt. Welche Themen schneidet man an? Welche Fragen stellt man? Der erste Besuch bei Karla läuft für beide Seiten nicht ganz angenehm ab. Auf Freds Frage: “Was würden Sie denn gern tun mit der Zeit, die Ihnen noch bleibt?“ entgegnet Karla ganz lapidar: „Ist das Ihr Unterhaltungsprogramm für Sterbende, Herr Wiener?“

Beide Seiten müssen im Laufe dieser Zeit feststellen, dass sie ein völlig falsches Bild vom jeweils Anderen haben. Karla verhält sich nicht, wie eine sterbende Frau sich Freds Meinung nach verhalten sollte. Selbstbestimmt und zielstrebig tritt Karla ihren letzten Weg an und lässt sich von niemandem reinreden. Und auch Karla muss feststellen, dass Fred nicht einfach nur Sterbebegleiter, sondern auch ein Freund ist, der mehr investiert als das, was man in einer Ausbildung zum Sterbebegleiter lernt. Beide lernen etwas voneinander und auch Phil, der Archivierungsarbeiten für Karla ausführt, nimmt viel Positives aus dieser Verbindung mit.

Die Autorin beschreibt auf sehr einfühlsame Weise, wie nahe Lebenslust und Abschiednehmen beieinanderliegen. Sie zeigt auf, wie beide Seiten mit dem Loslassen umgehen, dass es ein selbstbestimmtes „würdevolles“ Sterben geben kann und dass man einen Sterbenden nicht bemitleiden muss. Auch zeigt uns diese Geschichte, dass Menschen manchmal von dieser Welt gehen, ohne bestehende emotionale Probleme lösen zu wollen und damit vielleicht einen anderen Menschen sehr verletzt zurücklassen. Prioritäten verschieben sich und ganz andere Dinge rücken in den Vordergrund. Susann Pásztor hat ein durch und durch wundervolles Buch geschrieben, welches ich nur jedem empfehlen kann, der sich mit diesem Thema auseinandersetzen möchte.«
  12      0        – geschrieben von piggy
Kommentar vom 19. Februar 2017 um 9:55 Uhr:
» Bewegende Geschichte vom Leben und Sterben

Zum Inhalt
Das Buch erzählt davon, wie der etwas unbeholfene Fred Wiener seine erste Sterbebegleitung durchführt. Er ist ehrenamtlicher Hospizmitarbeiter und ist etwas überfordert mit seiner ersten Betreuungsperson: Karla zeigt sich stark und eigensinnig und sieht eigentlich keinen Bedarf eines Sterbebegleiters. Seine Vorstellung davon, wie er Sterbenden die letzten Wochen verschönern kann, indem er unerfüllte Wünsche oder unausgesprochene Träume erfüllt, erweist sich als naiv.
Während Fred sich immer wieder die Zähne ausbeißt, ist es sein Sohn, der durch einen kleinen Nebenjob Karla besser kennen lernt. Er ist es schließlich, dem sich Karla nach und nach etwas öffnet. So wächst der sensible Junge, der Vorher nur seine Liebe zu Wörtern im Kopf hatte, ein Stückchen über sich selbst hinaus und wird ein wichtiger Bestandteil von Karlas letzten Wochen.

Zur Leseerfahrung
Das Buch behandelt ein schwieriges Thema: Sterben und Sterbebegleitung. Ein Thema, das wohl die meisten Menschen überfordert, weil es kein Patentrezept gibt, damit umzugehen. Das Buch zeigt, wie viele Facetten dieser Prozess haben kann und zeigt dem Leser auf diese Weise, dass es kein ‚richtig‘ und ‚falsch‘ gibt, sondern vielmehr, dass das ein sehr individueller Prozess ist.
Die große Stärke dieses Buches ist die ruhige Erzählweise, die Emotionen hervorruft, ohne die Geschichte zu dramatisieren.

Zum Fazit
Ein wunderbares Buch, das dabei hilft, sich mit dem Thema Sterben zu befassen. Mit ihrem unaufgeregten Erzählstil lädt die Autorin den Leser ein, an Karlas Geschichte teilzunehmen und gibt damit die Möglichkeit zu verstehen, was in einem sterbenden Menschen vorgehen kann.

Zu den Eckdaten
Titel: Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster
Autor: Susann Pásztor
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
ISBN: 978-3462048704
Preis: 20,00€«
  9      0        – geschrieben von Schlaflos
Seite:  1 2
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