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Emma(, der Faun) und das vergessene Buch
Verfasser: Mechthild Gläser (7)
Verlag: Loewe (623)
VÖ: 13. Februar 2017
Genre: Fantasy (15821), Jugendliteratur (8512) und Romantische Literatur (28435)
Seiten: 416
Themen: Bücher (694), Faune (4), Internat (420), Schlösser (469), Schriftsteller (1482), Verschwinden (2522)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Emma(, der Faun) und das vergessene Buch« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (4)     Blogger (6)     Tags (1)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 11. Februar 2022 um 13:46 Uhr (Schulnote 1):
» Wunderschönes mystisch-romantisches Young Adult-Buch

Zufällig findet die 16jährige Emma in der Bibliothek ihres Internats ein altes Buch, von dem eine besondere Faszination ausgeht. Bald findet sie dessen Besonderheit heraus: Alles, was man in dieses Buch hineinschreibt, wird tatsächlich wahr. Und so beginnt auch sie, Veränderungen zu ihrem Schulalltag hineinzuschreiben. Doch leider geschieht nicht alles so, wie sie sich das wünscht. Nebenbei erfährt sie von einer englischen Schriftstellerin, einer ehemaligen Schülerin des Internats, die Ende des 18. Jahrhunderts ein Märchen über einen Faun verfasst hatte. Sie liest auch die Notizen von Gina, die vor vier Jahren spurlos aus dem Internat verschwand. Deren Zwillingsbruder Darcy kommt aufs Internat, um nach ihr zu suchen. Doch Emma und Darcy scheinen überhaupt nicht miteinander auszukommen.

Es ist ein wunderschöne mystische Geschichte, die die Autorin Mechthild Gläser um das Internat und die verschwundene Gina spinnt und dabei einen Zusammenhang schafft zu dem Märchen um den Faun, der so gerne lebendig sein möchte. Sehr schnell fiebert der Leser bzw. der Hörer mit Emma mit. Überraschende Wendungen, viele Fragen und noch mehr Verwicklungen führen zu einer verblüffenden, aber in sich stimmigen Lösung. Die Sprecherin Lydia Herms erzählt die Geschichte sehr eindrucksvoll, sie kann jeder der Personen ihre Individualität einhauchen.

Mich konnte das Hörbuch bestens unterhalten, so dass ich sehr gerne alle 5 möglichen Sterne vergebe und sowohl das Buch wie auch das Hörbuch als Young Adult Lektüre (ab 12 Jahren) unbedingt weiter empfehle.«
  11      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 24. Juni 2021 um 12:23 Uhr (Schulnote 1):
» Zum Inhalt:
Emma findet beim Aufräumen der Bibliothek in ihrem Internat eine Notizbuch. Sie nimmt es an sich und denkt sich nichts dabei, weil sie glaubt, dass es sich um die Chronik der Schule handelt. Schnell stellt sich aber heraus, dass viel mehr hinter dem Notizbuch steckt. Es scheint magische Kräfte zu haben. Denn alles was man hinein schreibt, passiert dann kurz danach.
Meine Meinung:
Das Cover hatte mich schon sehr angezogen, der Klappentext nochmal mehr und ich wurde nicht enttäuscht. Es ist ein richtig tolles Fantasybuch mit tollen Ideen, einer extrem interessanten Geschichte. Ich mochte auch die Protagonisten total gerne und habe sie echt gerne begleitet. Anfangs habe ich mit der Sprecherin etwas gefremdelt, mich dann aber immer mehr gewöhnt und am Ende fand ich die Stimme total passend zum Hörbuch. Ich fand das Hörbuch super!
Fazit:
Toll!«
  5      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 20. Februar 2017 um 15:29 Uhr:
» Die 16jährige Emma kehrt nach den Sommerferien endlich wieder in ihr geliebtes Internat Stolzenburg zurück und freut sich sehr auf das beginnende Schuljahr. Voller Eifer stürzt sie sich zusammen mit ihrer besten Freundin Charlotte und ihrer neuen Zimmergenossin in die Renovierung der westlichen Bibliothek, welche die drei Mädels aus Hauptquartier für ihren Literaturclub nutzen wollen. Getrübt wird Emmas Freude nur durch das plötzliche Erscheinen von Darcy de Winter und seinem Freund Toby. Vor allem weil Darcy die Mädchen gleich mal aus der Bibliothek wirft.
Bei den Aufräumarbeiten fällt Emma ein altes Buch in die Hände und sie beginnt ein wenig darin zu lesen. Offenbar handelt es sich hierbei um eine Chronik der Schule, die von mehreren verschiedenen Autoren im Laufe der Jahre erstellt wurde. Auch Emma beginnt damit den Alltag der Schule in dem vergessenen Buch zu dokumentieren. Und auf einmal passieren seltsame Dinge auf Stolzenburg. Hat die Chronik etwa damit zu tun? Und welche Rolle spielt der hochnäsige Darcy de Winter?

„Emma, der Faun und das vergessene Buch“ erinnert ein wenig an andere klassische Internatsgeschichten wie z.B. „Hanni und Nanni“ oder „Der Trotzkopf“. Doch schon bald zeigt sich, dass hier mehr dahintersteckt. Mechthild Gläser schafft es sehr gut, die Internatsgeschichte mit Fantasy-Elementen zu verknüpfen. Die Grenze zwischen Realität und Phantasie verschwimmt und zwischendurch kann man sich durchaus vorstellen, dass die Geschichte wirklich so auf einem Internat in Deutschland passiert sein könnte.

Sowohl die handelnden Personen, als auch die Orte sind detailreich und liebevoll beschrieben und man kann sich die ganze Szenerie sehr gut vorstellen. Die Autorin schafft sehr gut den Spagat zwischen ausführlichen Beschreibungen ohne dabei langatmig und langweilig zu werden. Ein wenig mehr Hintergrundinformationen wären an der einen oder anderen Stelle interessant gewesen, hätten aber wahrscheinlich den Rahmen des Buches gesprengt. Wobei ich persönlich auch nichts dagegen einzuwenden gehabt hätte, wenn es sich hier um einen Zweiteiler gehandelt hätte. Die Geschichte hätte es auf jeden Fall hergegeben.
Der Spannungsbogen zieht sich schön durch das komplette Buch. Bei dem einen oder anderen Handlungsstrang war bereits zu Beginn ersichtlich wie er enden wird, trotzdem weißt das Buch einige Überraschungsmomente auf. Leider hat mich der Schluss des Buches doch sehr enttäuscht. Für meinen Geschmack hat es sich Frau Gläser hier ein wenig zu leicht gemacht. Man bekommt fast das Gefühl, dass einfach nur froh war das Buch zu beenden. Dabei wäre hier noch so viel Potential gewesen.

Unter Anbetracht der Tatsache, dass es sich hierbei um ein Kinder- bzw. Jugendbuch handelt, kann ich einige Sachen verstehen und auch entschuldigen. Für mich als erwachsenen Leser bleibt leider ein kleiner schaler Beigeschmack zurück. Die Verbindung zu Jane Austen Roman war mir eine Spur zu dezent. Hier hätte man, vor allem für ältere Leser mehr einbauen können.
Im Großen und Ganzen kann ich das Buch auf jeden Fall für Kinder (ab ca. 10 Jahren) weiterempfehlen. Für Erwachsene gibt es aber definitiv anspruchsvollere Fantasylektüre.«
  15      1        – geschrieben von ReiShimura
Kommentar vom 13. Februar 2017 um 6:34 Uhr (Schulnote 2):
» Emma liebt Stolzenburg. Eine Schule, wie man sie sich gern selbst gewünscht hätte. Eingekleidet im Gewand eines Schlosses hat sie alles zu bieten, was das Herz begehrt. Emma hat Glück, dass sie dort sein darf, denn eigentlich ist dieser Ort für die Gutbetuchten der Gesellschaft reserviert, ihr Vater jedoch leitet die Schule - und somit kommt Emma in den Genuss, auf Stolzenburg verweilen zu dürfen.
Bei einer Umräum- und Säuberungsaktion der Bibliothek im Westflügel fällt ihr ein Buch in die Hände, das eine Art Chronik von Stolzenburg zu sein scheint. Das glaubt sie zumindest zuerst, bis sie merkt, dass das, was man sich unterschwellig oder auch gewollt wünscht, auch in der Realität geschieht. Mehr oder weniger, abgewandelter oder haargenau so.
Schon bald erliegt Emma dem Reiz des Verbotenem, denn nicht nur kleine Schummeleien beeinflussen nun den Schulalltag, sondern auch eingreifendere Ereignisse, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können.

Was hat es mit dem mysteriösen Faun auf sich? Ist er Sagengestalt, einfach nur Fantasie oder gibt es ihn gar wirklich?
Außerdem ist da noch der eingebildete Darcy, aus dem Emma nicht schlau wird, und der seine vor vier Jahren verschwundene Schwester sucht. Und in der geheimnisvollen Aura rund um und in Stolzenburg schweben rätselhafte Libellen und silberne Blätter.

Dieses Buch hat mir unwahrscheinlich gut gefallen, und das lag an vielen Faktoren.
Emma war mir überaus sympathisch, weil sie ein ganz normales Mädchen ist, das man einfach gernhaben muss. Sie traut sich etwas, ist mutig und sorgt sich ständig um ihren Vater, der der Meister der eingebildeten Krankheiten ist.
Darcy ist natürlich der junge Fitzwilliam aus "Stolz und Vorurteil" schlechthin. Hinter seiner äußerst kühlen Fassade vermutet man keinen so eingebildeten Schnösel, wie er vorgibt, zu sein. Man wünscht es sich, weil Emma jemanden verdient, der sie gut behandelt.
Auch die Nebenfiguren, die Freundinnen und Freunde durchschaut man nicht so leicht und man weiß lange nicht, wem man hier überhaupt trauen kann. Irgendwie scheinen alle verdächtig.
Das macht auch den Reiz der Geschichte aus: Man ist ständig nur am rätseln, nachdenken und grübeln, was es denn nun mit dem Faun und dem Buch auf sich hat.

Auch die Beschreibungen von Stolzenburg, der Umgebung fand ich sehr gelungen. Alles wirkt so verwittert, verwunschen, nicht greifbar - eben wie im Märchen.
Man spürt sehr oft die Bezüge zu Jane Austen, die sich nicht nur in den Namen, sondern auch Handlungen und bestimmten Szenen herauslesen lassen.

Die Auflösung hätte ich so nicht erwartet. Schon lange hat mich kein Buch mehr so beeindruckt, bei dem ich nicht wusste, wie sich alles aufklären wird. Das verleitete immer wieder zu Spekulationen und dem dringlichen Weiterlesen. Ich hätte mir am Schluss noch ein wenig mehr Aufklärung gewünscht; das war ein wenig zu schnell abgehandelt. Hier hätten ein paar Seiten mehr noch etwas mehr Verständnis in die Handlung gebracht.

Das Cover hat der Verlag wunderschön gestaltet, es passt absolut gut zur Geschichte.
Der Schreibstil ist leicht, trotzdem fesselnd und detailliert, aber nicht zu sehr, sodass man nicht darin vollends versinkt, sondern sich alles gut vorstellen kann. Weniger ist mehr.

Wer Fantasy mit vielen Geheimnissen mag, liegt bei diesem Buch genau richtig.«
  14      0        – geschrieben von Legeia
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