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Bucket List - Zurück ins Leben
Verfasser: Mia B. Meyers (14)
Verlag: Belle Epoque (145) und Eigenverlag (18396)
VÖ: 27. Januar 2017
Genre: Romantische Literatur (22133)
Seiten: 240 (Kindle Edition), 300 (Taschenbuch-Version), 284 (Taschenbuch-Version Nr. 2)
Themen: Briefe (580), Entscheidungen (1886), Tod (1121), Trauer (398), Verlust (761)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Als Amys große Liebe Noah an einer seltenen Krankheit stirbt, bricht für sie eine Welt zusammen. Der Einzige, den es noch schwerer zu treffen scheint, ist Noahs bester Freund Kyle.
Beide glauben sie, an dem Verlust zu zerbrechen, bis Noahs Mutter ihnen einen Brief überreicht. In diesem bittet Noah sie darum, seine Bucket List – mit all den Dingen, die er gerne noch erlebt hätte – abzuarbeiten.
Verbunden durch ihre Trauer und diese Aufgaben entwickelt sich zwischen Amy und Kyle eine tiefe Verbundenheit und sie finden gemeinsam den Weg ins Leben zurück. 
Bis Kyle einen folgenschweren Entschluss trifft, der nicht nur sein, sondern auch Amys Leben für immer verändern könnte.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Mia B. Meyers für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Mia B. Meyers gibt es bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Kyle


»Ich weiß wirklich nicht, wie man auf eine dermaßen bekloppte Idee kommen kann.« Während ich das sage, spähe ich durch den Türspalt meiner Wohnungstür durch den Hausflur, zum gegenüberliegenden Gebäudeteil. Dort wohnt Mrs. Hunting, du weißt schon, die nette Dame in den Neunzigern, die mir nur bis zum Bauchnabel geht, die immer meine Pakete annimmt, wenn ich nicht da bin, und jedes Jahr um diese Zeit ihre leckeren Bratäpfel macht. Und ja, soweit ich mich erinnere, hast du die letztes Jahr auch wie ein Tier in dich reingeschaufelt.
     Der neueste – selten dämliche – Punkt auf deiner Liste lautet: Mit einer Haarnadel einbrechen. Heilige Scheiße! Aber nun gut, ich versuche, mein Bestes zu geben. Als Objekt meiner neu gewonnenen kriminellen Energie habe ich eben ihre Wohnung auserkoren. Das Schloss ist noch eins von diesen alten, durch die man hindurchsehen kann. Bei einem anderen wüsste ich nicht mal, wie ich die bescheuerte Haarnadel ansetzen sollte. Außerdem ist der Fluchtweg dann nicht so weit.
     »Können wir?«, flüstert Amy mir ins Ohr, weshalb ich mich zu ihr umdrehe.
     »Was wird das denn, wenns fertig ist?« Irritiert betrachte ich die schwarzen Lederhandschuhe und die dazu passende Lederjacke, die mir irgendwie bekannt vorkommt. »Ist das meine?«
     »Tarnung ist alles. Wenn du überall deine Fingerabdrücke hinterlassen willst, kannst du das gerne tun.«
     »Wir machen die Tür auf, ziehen sie wieder zu und kommen hierher zurück.« Ich zeige energisch auf den Fußboden unter uns. »Wo genau willst du keine Fingerabdrücke hinterlassen?«
     Schnippisch zuckt sie mit den Schultern und fummelt an ihrem Fotoapparat rum.
     »Und was willst du damit? Keine Fingerabdrücke hinterlassen, aber stattdessen Fotos machen? Du bist ja wirklich verdammt clever.« Gespielt anerkennend klopfe ich ihr auf die Schulter und gehe geduckt in den Flur hinaus, wo ich mich vergewissere, dass uns niemand entdeckt. Als ich Amy gerade das Zeichen geben will, mir zu folgen, erleuchtet ein helles Licht das Treppenhaus und sie marschiert knipsend an mir vorbei. Sie ist so was von professionell, nein, geradezu unsichtbar. Augenrollend richte ich mich auf, gehe zu Mrs. Huntings Tür und klingele.
     »Warum machst du das? Welche Einbrecher melden sich denn bitte vorher an?«
     »Amy, wir sind keine Einbrecher. Wir sind nur zwei Idioten, die versuchen, mit einem Stück Draht die Wohnungstür einer alten Lady zu öffnen. Klar? Die bekommt doch einen Herzschlag oder so was. Also vergewissere ich mich, dass sie auch wirklich nicht da ist.«
     Amy spitzt nachdenklich ihre Lippen, bis sie nickt und auf die Tür zeigt. »Weitermachen.«
     Genervt knie ich mich vor die Tür und glotze wie ein Volltrottel in das Schloss. »Was soll ich jetzt machen?«
     »Woher soll ich das wissen?« Knips, knips, knips.
     »Amy, könntest du vielleicht aufhören?«
     »Und könntest du vielleicht mal aufhören, meinen Namen zu sagen? Wenn das hier einer hört – Kyle.« Dabei betont sie meinen Namen extra laut, damit die später befragten Zeugen auch sicher meinen Namen ausplaudern können.
     Kopfschüttelnd bohre ich mit der Haarnadel in dem Schloss und es passiert, wie zu erwarten war, natürlich nichts.
     »Vielleicht musst du es mit einer Karte versuchen.« Damit hält sie die Kamera direkt neben meinen Kopf auf das Schloss gerichtet. Knips.
     »Wer bist du, MacGyver?«
     Bevor sie mir antworten kann, zucke ich unter einem schrillen Schrei zusammen und noch bevor ich orten kann, woher der Schrei kommt, wird mir etwas über die Rübe gebraten. Verdammt tut das weh.
     »Das gibt es doch wohl nicht. Undankbarer Bengel.«
     Ich halte meinen Unterarm schützend vor mein Gesicht, was Mrs. Hunting aber nicht im Geringsten daran hindert, wie eine Furie mit ihrem Gehstock auf mich einzudreschen. Ein Blitzlicht, das aus dem Türspalt zu meiner Wohnung kommt, lenkt mich kurz ab, sodass die kleine, aber sehr wohl noch resolute alte Dame mir zusätzlich noch gegen das Schienbein tritt.
     »Scheiße.« Mit schmerzverzerrtem Gesicht krümme ich mich zusammen und umfasse mein lädiertes Bein, dabei geht sie an mir vorbei, zieht die Haarnadel, die noch immer im Schloss hängt, heraus und sieht diese verächtlich an. Bevor sie ihre Wohnung betritt und die Tür hinter sich schließt, dreht sie sich noch einmal um und wirft mir die Nadel vor die Füße. »Nichtsnutze.«
     Mit einer Hand auf meinem schmerzenden Schädel und der anderen weiterhin am Bein gucke ich noch immer perplex von der Nadel zu Mrs. Huntings Wohnungstür. Das war’s dann wohl mit Bratapfel und …
     Wildes Gegacker vermischt mit diesem mir inzwischen vertrauten Grunzen dringt von meiner Wohnung zu mir und als ich mich umdrehe, steht Amy im Türrahmen. Ihr Kopf liegt im Nacken und sie hält sich den Bauch vor Lachen. Bevor ich überlegen kann, ob ich sauer über ihren verräterischen Rückzug bin oder mich darüber aufregen sollte, dass sie stattdessen sogar noch die Dreistigkeit besitzt, Fotos davon machen, wie ich von einer Oma verprügelt werde, die dreimal so alt ist wie ich, pruste auch ich unwillentlich los.
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