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Der Todessammler (Neubearbeitung von "Seelenschatten")
Verfasser: Nadja Roth (2)
Verlag: epubli (408) und SadWolf (4)
VÖ: 15. November 2016
Genre: Thriller (4369)
Seiten: 364 (Kindle Edition), 510 (Taschenbuch-Version)
Themen: Entscheidungen (1077), Kommissare (802), Prostitution (180), Speyer (3), Verschwinden (944)
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Lesermeinungen (2)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 18. Juni 2017 um 19:00 Uhr (Schulnote 1):
» Elli Werners 2.Fall, wieder brisant und spannend!

Wenn Vergangenheit Wunden hinterlassen, dann bleiben Narben zurück!!
Für Elli Werner die nach ihrem letzten Fall immer noch seelisch angeschlagen ist, ist es das wichtigste wieder arbeiten zu können. Bei ihrem Partner Tom, immer noch im Koma liegend macht sie sich die größten Vorwürfe. Nie wieder soll ihr so ein Fehler passieren, das sie im Alleingang vorprescht. Immer noch plagen sie Flashbacks und Panikattacken, die sie jedoch gekonnt vor den Kollegen und der Psychologin zu verbergen weiß, schließlich will sie wieder arbeiten. Da erzählt ihr ihre Vermieterin Andrea das sie was beobachtet hat und kurze Zeit später wird sie ermordet und Exmann Kurt wird verdächtigt. Auch von zwei jungen Frauen jede Spur und die Kripo Ludwigshafen bekommt immer mehr zu tun. Ihren Kollegen Adam nimmt der Tod seiner Tante Andrea sichtlich mit und Elli versucht alles, um dieses Verbrechen aufzuklären. Als man Tage später Kurts Leiche findet, kommt Ellis Spürnase wieder zum Einsatz. Doch auch dieser Fall soll für Elli wieder brandgefährlich werden.

Meine Meinung:
Ein außergewöhnliches Cover für einen Thriller der Spitzenklasse!
Nadja Roth steht für Nervenkitzel und extreme Spannung, also nichts für zarte Gemüter. Wer ihre Bücher liest, der braucht wahrlich starke Nerven. Zwar kenne ich bisher nur den zweiten Band, aber mich hat die Autorin schon überzeugt und gepackt. Der Schreibstil ist bildhaft, flüssig und ich konnte mich sehr gut durch die kurzen Kapitel hangeln. Kommissarin Elli und das Ludwigshafener Team ist mir sofort sympathisch und so gibt es auch den einen oder anderen Lachmoment in diesem Buch. Da ist z. B. Kollege Adam der immer wieder mit anderen Flecken an seinen Kleidern zur Arbeit kommt oder der Toms Höllenhund Charlie den Elli so gar nicht hüten will und sich aber nach und nach doch anfreunden. Doch das beste ist die Spannung die einem eine permanente Gänsehaut beschert. Von Anfang bis Ende wird der Spannungsbogen recht hoch gehalten und so gibt es zum Schluss auch noch die eine oder andere Überraschung für den Leser. Man kann nur hoffen das auch ein Verlag dieses Potenzial entdecken wird. Ein Psychothriller der Extraklasse, den ich wärmstens allen Lesern mit starken Nerven empfehlen kann, darum von mir 5 von 5 Sterne.«
  13      0        – geschrieben von claudi-1963
 
Kommentar vom 23. Januar 2017 um 20:13 Uhr (Schulnote 3):
» Selten habe ich es erlebt das eine Autorin das Gefühl entstehen lässt in zwei Genres zu lesen.
Nadja Roth schafft es zum einen, die Ermittlerin Elli Werner als eine Protagonistin zu skizzieren, mit welcher sich wohl viele, gerade weibliche Leser, identifizieren können. Auch in Band 2 steht Elli (wieder) vor einem Neuanfang. Sie wird von der Vergangenheit eingeholt, beruflich & privat.
Zum anderen entführt sie die Leser in die Welt eines Psychopathen.

„Er war ein Künstler. Er erschuf Geschöpfe, die fernab der Öffentlichkeit seine Augen erfreuten.“ (S. 24)

Eine Kunst die den Tod beinhaltet. Ein Todesmuseum der Sehnsucht und ein Mörder, welcher inmitten des gesellschaftlichen Lebens hoch angesehen ist.
Eine Kunst fürwahr, denn auch Nadja Roth ist eine Künstlerin auf ihrem Gebiet. Die Ermittlungen hier mal kurz ausgeklammert, hat sie mit Elli eine Protagonisten erschaffen die nicht nur Psychopathen jagt, sondern auch eine verletzliche Frau mit Selbstzweifeln ist. Nicht nur die Ermittlungen und der Täter stehen im Mittelpunkt des Buches, auch die Beziehung zu den Kollegen und dem Ex-Freund spielen eine (große) Rolle.

Hier liegt für mich auch der Kritikpunkt des Buches & die Geschmäcker sind diesbezüglich sehr verschieden. Ich beziehe mich jetzt ausschließlich auf das Genre „Krimi & Thriller“ bei den folgenden Worten: Natürlich lese ich gerne über Protagonisten die sich entwickeln, dem Leser durch die privaten Geschehnisse näher gebracht werden. In einem Thriller jedoch, darf sich das Augenmerk in erster Linie auf den Fall beziehen. Nicht das ich nun falsch verstanden werde, diesen Fokus setzt Nadja natürlich auch, aber ebenso auch intensiv auf ihre Ermittlerin. Genau dies war mir bereits in Band 1 ein wenig zu intensiv und nimmt auch im zweiten Band wieder viel Raum ein.
Nachdem Ellis erster Fall nach der Versetzung große Wellen schlug und innere Narben hinterließ, steht sie bereits zum zweiten Mal vor einem Neuanfang. Der Umzug vom kleinen Örtchen Schifferstadt nach Speyer und die Wiedereingliederung in den Beruf. Aber auch die kleinen Probleme im eigenen Körper sind nicht wirklich überwunden und der Ex-Freund ist nicht gänzlich aus ihrem Leben wegzudenken. Zum einen macht dies die Ermittlerin sehr sympathisch, da es sich um Alltagsprobleme handelt die für alle nachvollziehbar sind & eben keine Superheldin oder völlig ‚verschrobene‘ Protagonistin ist. Zum anderen jedoch ist es für mich persönlich an einigen Stellen, wie schon bei „Märchenblut“ etwas zu sehr Richtung Frauenroman.

Auf den verschiedenen Buch- & Rezensionsportalen, sowie bei anderen Bloggern sind die Leseeindrücke durchweg bei 4-5 Sternen, was nochmals zeigt: Viele LeserInnen lieben genau das auch innerhalb eines Thrillers oder sind diesbezüglich nicht ganz so kritisch wie ich.
Doch ich muss ehrlich sagen, welche Thriller-Autoren schaffen es, diese zwei doch sehr unterschiedlichen Elemente gekonnt zu verbinden?!

Denn Psychopathen skizzieren, sich hineindenken & den Lesern dadurch erschreckende Einblicke zu gewähren kann Nadja Roth!
In diesem Band erhalten wir gleich zwei Täterperspektiven. Neben dem männlichen Part, welcher den Tod sammelt, streift ein weiblicher Racheengel durch die Straßen Speyers:

„Die wulstige Kehle dieses Mannes zu durchtrennen, ließ kleine Schauer der Erregung durch ihren Körper rieseln“ (S. 367)

Wie bei jedem Krimi oder Thriller versuchen sich die Leser natürlich gerne darin, Täter & Motiv selbst herauszufinden. In diesem Buch jedoch tappt man lange Zeit im dunkeln oder hat höchstens eine vage Vermutung, ohne die einzelnen Ereignisse im Ganzen zusammen fügen zu können. Hier und da gewährt uns die Autorin weitere Einblicke, wobei diese den Leser eher verunsichern, als mit Antworten die Neugierde zu stillen.

Zu Beginn werden nicht die Beweggründe der Taten erläutert, aber die Empfindungen während und nach der Tat geschildert. Fast schon poetisch werden die Gefühle von Täter zu Opfer beschrieben und erzeugen somit einen Schauer beim Lesen und zeitgleich ermöglicht es dem Leser sich in diesen Moment hineinfühlen zu können.

„Als sie vor ihm lag, betrachtete er sein Werk eingehend. […] Da lag sie, stumm und schön. Sie konnte nichts mehr sagen, und das musste sie auch nicht. Spräche sie, verlöre sie jede Anmut […]“ (S. 25)

In diesem Kontext natürlich beklemmend, doch das Gefühl der Sehnsucht, der eigene Stolz, all dies kennen wir selbst und bringt uns somit den Täter in dieser bizarren Situation näher. Und eben dies ist für mich, wie auch in Band 1,die große Stärke von Nadja Roth. Nicht ganz so gewalttätig wie „Märchenwald“ aber nicht weniger perfide! Ich bin fasziniert davon, in die menschlichen Abgründe einzutauchen, Einblicke in Gedanken und Gefühle der Täter zu erhalten und dies ermöglicht die Autorin mir in beiden Büchern. Auch hier kann ich sagen, Nadja Roth überzeugt mich mit diesen Kapiteln.«
  16      1        – geschrieben von Janna [KeJas-BlogBuch]
 
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