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Amato 3 - Verlorene Kinder
Verfasser: Inca Vogt (8)
Verlag: Eigenverlag (12647)
VÖ: 14. Dezember 2016
Genre: Thriller (5490)
Seiten: 446 (Taschenbuch-Version), 445 (Taschenbuch-Version Nr. 2)
Themen: Babys (269), BKA (77), Frankfurt (212), Journalisten (788), Mafia (415), Menschenhandel (108), Pfleger (30), Suche (885), Verschwinden (1319), Vertrauen (755)
Reihe: Amato (5)
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Als junge Ausreißerinnen in Frankfurt spurlos verschwinden, interessiert es kaum jemanden. Ivy ist eine von ihnen und bittet Toni Amato bei der Suche nach ihrer vermissten Freundin Julia zu helfen. Kurz darauf wird Julias Leiche gefunden. Wenige Stunden später verschwindet auch Ivy und Toni erhält eine tödliche Warnung.

Für die Journalistin und ihre Freundin Kante vom BKA beginnt ein scheinbar aussichtsloser Kampf gegen Schatten, in denen auch die junge Mutter Anna verzweifelt um ihr Leben kämpft. In der Klinik heißt es, ihr Baby sei tot geboren worden. Nur ein Pfleger kümmert sich um sie und verspricht zu helfen. Aber kann sie ihm vertrauen?

Während Kante versucht, die Drahtzieher einer skrupellosen Baby-Mafia zu überführen, stürzt sich Toni in eine Undercovermission, bei der sie buchstäblich in Teufels Küche gerät.

Werden ihre Feinde die in Blut geschriebene Drohung wahrmachen?
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Lesermeinungen (3)     Blogger (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 19. Februar 2017 um 10:46 Uhr:
» Das Buch ist bereits Band 3 der Amato-Reihe und die Autorin hat sich wirklich von Buch zu Buch gesteigert! Nachdem ich bei Band 1 noch sehr kritisch war kann ich nun sagen, dass ich ein wirklicher Fan bin! Ich habe das Buch in kürzester Zeit ausgelesen.

Inca Vogt schreibt rasante und spannende Thriller, doch ihr Wiedererkennungswert liegt in der Thematik der jeweiligen Geschichte. Es geht nicht ‚einfach‚ um einen mordenden Psychopathen. Die Bücher handeln von brisanten Themen, so auch in ihrem aktuellen Buch!

Nachdem sich die ersten zwei Bände mit Misshandlung, Tierquälerei und dem verzehrtem Schönheitsideal befassten, geht es diesmal um Babyhandel. Alles Themen die immer aktuell und nicht mal eben (und leicht) zu lesen sind.

“ >>Sie sagten, es sei tot. Aber ich habe es schreien gehört. Es lebt. Sie haben gelogen, mein Baby lebt.<<
Die Frau mit den dunklen Haaren sah sie traurig an. >>Das sagen sie immer.<<„ (S. 70)

Junge schwangere Mädchen verschwinden spurlos von den Straßen. Doch die Verbundenheit der Mädchen dort ist groß und so wendet sich eine von ihnen an die Journalistin Toni Amato. Doch kaum hat Toni angefangen sich für die Story zu interessieren, ist auch dieses Mädchen nicht mehr aufzufinden.

Toni wäre nicht Toni, wenn sie nicht ein Stück weit wieder einen Alleingang vollzieht ~ diesmal jedoch mit mehr Köpfchen als Bauchentscheidungen. Während die Ermittlerin Kante sich um die vermissten Mädchen und mit fragwürdigen Todesfällen auseinandersetzt, schleicht sich unsere Journalisten Undercover in das Haus der Moos-Dynastie. Ein Mann mit viel Geld, Macht und Einfluss. Mit einem Namen, welcher in einem ganz bestimmten Dokument auftaucht und somit Tonis Aufmerksamkeit einfordert. Und wie dicht Moos und die Ermittlungen von Kante liegen, muss Toni sehr bald nach ihrem Antritt in der Villa feststellen. Doch auch privat wird Toni im Verlauf der Geschichte einiges abverlangt und am Ende wird es in gewohnter Manier der Amato-Bücher Familienzuwachs geben.
So viel sei verraten: auch wenn Toni mehr als gerne Findlinge wie ‚Schneewittchen‘ aus Band 2 aufnimmt, bei diesem Familienzuwachs handelt es sich nicht um eines der entführten, gar entraubten, Babys!

In diesem Band gefielen mir besonders die Perspektiven von Kante. Die polizeilichen Ermittlungen stehen diesmal mehr im Fokus und Kante stößt auf Vertuschungen und dubiosen Abschlüssen von Todesfällen. Die Erklärungen bezüglich der verschiedenen Todesart, wie bspw. der Verbrennung, werden nachvollziehbar erklärt. Auch diesmal versucht sie den Kreis an Vertrauten klein zu halten und doch ziehen die Mächtigen große Kreise, sodass er brenzlig für das Team wird.

Das die Autorin sich mit politischen Themen auseinander setzt und keine Kurzgeschichten schreibt ist wohl bekannt. Auch wenn in diesem Band wieder einigen Namen auftauchen und einige Protagonisten eingebaut werden so ist es weder unübersichtlich noch verwirrend. Handlungsstränge der Vorgänger wurden eingebaut und der Spannungsbogen dadurch nochmals angehoben. Daher empfehle ich die Reihe mit Band 1 zu starten, sollten die ersten Bände noch nicht gelesen worden sein.
Die Kapitel sind diesmal sehr kurz gehalten, sodass ich das Buch gar nicht weglegen mochte. Ich musste schließlich wissen wie es weitergeht!

Ein Thriller über Machenschaften und Korruption in den hohen Ebenen der Gesellschaft, in dem auch Opfer und Täter eine Stimme erhalten. Ohne Fingerzeig aber mit viel Aufmerksamkeit greift die Autorin wie gewohnt ein Tabuthema auf, welches nicht mit einem Klischee-Ende daher kommt. Ob es dennoch ein gutes Ende nimmt? Selbst lesen! Und das sollte man, denn die Autorin hat nicht nur eine taffe Ermittlerin und ‚kesse‘ Journalisten erschaffen, sie gibt den Stimmenlosen eine Stimme. Inca Vogt greift Lebensgeschichten auf, wichtige Themen, und verpackt diese gekonnt in einem Thriller.
[ Oder zwei oder drei ;) ]«
  16      0        – geschrieben von Janna [KeJas-BlogBuch]
 
Kommentar vom 9. Januar 2017 um 23:15 Uhr (Schulnote 1):
» Inhalt/Klappentext:
»Che il diavolo ti porta via!«, fluchte Toni. »Der Teufel soll mich holen?« Er lachte bitter und schlitzte ihr mit dem Messer die Bluse auf. »Der hat mich längst mit Haut und Haaren auf dem Schuldschein. Aber noch lebe ich.« Tonis persönlichster Fall ist ein Kampf gegen übermächtige Schatten aus der Vergangenheit Als junge Ausreißerinnen in Frankfurt spurlos verschwinden, interessiert es kaum jemanden. Ivy ist eine von ihnen und bittet Toni Amato bei der Suche nach ihrer vermissten Freundin Julia zu helfen. Kurz darauf wird Julias Leiche gefunden. Wenige Stunden später verschwindet auch Ivy und Toni erhält eine tödliche Warnung. Für die Journalistin und ihre Freundin Kante vom BKA beginnt ein scheinbar aussichtsloser Kampf gegen Schatten, in denen auch die junge Mutter Anna verzweifelt um ihr Leben kämpft. In der Klinik heißt es, ihr Baby sei tot geboren worden. Nur ein Pfleger kümmert sich um sie und verspricht zu helfen. Aber kann sie ihm vertrauen? Während Kante versucht, die Drahtzieher einer skrupellosen Baby-Mafia zu überführen, stürzt sich Toni in eine Undercovermission, bei der sie buchstäblich in Teufels Küche gerät. Werden ihre Feinde die in Blut geschriebene Drohung wahrmachen?

Meine Meinung:
Ein Thriller ganz nach meinem Geschmack. Er ist sehr spannend und entführt den Leser gekonnt in die Abgründe der menschlichen Psyche.
Der Schreibstil ist sehr fesselnd und düster, gewürzt mit ein wenig schwarzem Humor. Er konnte mich sofort in die Geschichte hineinziehen. Die Protagonisten sind sehr gut geschrieben und wirken auf mich sehr sympathisch. Ganz besonders Toni hat es mir angetan. Sie ist eine sehr starke Persönlichkeit, die sich von niemanden unterbuttern lässt. Zum schmunzeln sind die Passagen in denen das italienische Temprament von Toni durchschlägt.
Chris ist auch sehr sympathisch geschrieben. Sie ist durch und durch Polizistin mit einem sehr ausgeprägten Gespür für Verbrechen. Sie ist besonnen und wirkt teilweise ein wenig hart. Mit Chris hat Inca Vogt einen super Gegenpol zum südländischen Temprament von Toni geschaffen. Die Geschichte ist von den ersten Seiten weg sehr spannend, actionreich und nichts für zartbesaitete Leser. Der rote Faden wurde sehr gut gelegt und führt den Leser gekonnt durch die Story. Der Abschluss hat es wirklich in sich. Er ist rasant und actionreich. Ganz besonders da Toni persönlich betroffen ist.

Mein Fazit:
Verlorene Kinder ist nicht für zartbesaitete Leser geeignet. Das Buch ist ein richtiger Schlafräuber. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Inca Vogt hat die schwierige Thematik gekonnt in Szene gesetzt.«
  13      0        – geschrieben von thora01
 
Kommentar vom 2. Januar 2017 um 17:37 Uhr (Schulnote 1):
» Der erste Thriller, den ich von einer verlagslosen Autorin probiert habe - ein Glückstreffer, würde ich mal sagen. Sehr gut geschrieben auf mehreren Handlungsebenen, gute Figuren, von A bis Z klug durchkonstruiert und durchweg spannend. Ich schätze, ich werde die beiden vorherigen Amato-Thriller ganz nach vorn auf meine 2017er Leseliste packen!«
  3      0        – geschrieben von Wuchtbrumme
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