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Die Spionin
Verfasser: Paulo Coelho (23)
Verlag: Diogenes (582) und Sant Jordi Asociados (13)
VÖ: 23. November 2016
Genre: Biografie (2066)
Seiten: 192
Themen: Briefe (758), Erster Weltkrieg (251), Feminismus (39), Gefängnis (791), Mata Hari (4), Spione (188), Tänzer (183)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Paulo Coelho erzählt die Lebensgeschichte von Mata Hari in Form eines fiktiven von ihr verfassten allerletzten Briefs.
Lesermeinungen (5)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 17. Februar 2017 um 11:03 Uhr:
» Der Mythos bleibt ein Mythos

Mata Hari – Tänzerin, Verführerin, Spionin, Feministin? Fast jedem ist der Name ein Begriff, doch wer war die Frau, die sich hinter diesem berühmten Namen verbirgt?
Geboren als Margaretha Zelle in der niederländischen Provinz, langweilt sich die junge Frau so, dass sie ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt, auf eine Kontaktanzeige antwortet und kurz darauf dem 21 Jahre älteren Offizier Rudolph MacLeod nach Niederländisch-Ostindien folgt. Allerdings findet sie dort nicht das erhoffte exotische Paradies. Ihr Ehemann entpuppt sich als eifersüchtig, oft alkoholisiert und gewalttätig. Bei einem Aufenthalt in Holland lässt sie Mann und Kind zurück und flieht nach Paris, wo sie sich als orientalische Tänzerin ausgibt. Unterstützung erhält sie immer wieder von Männern, denen sie den Kopf verdreht, die sie verführt oder die sich mit ihrer Bekanntschaft schmücken wollen. So führt sie zwar ein luxuriöses und unkonventionelles Leben, allerdings verkauft sie dafür sich und ihren Körper.
Dies alles erfährt der Leser in Form eines fiktiven Briefs, den Paulo Coelho die im Gefängnis Saint-Lazare inhaftierte Mata Hari kurz vor ihrer Hinrichtung wegen Hochverrats 1917 schreiben lässt.
Obwohl der Autor Coelho die ,,Spionin“ ihre Lebensgeschichte selbst erzählen lässt, kommt man dem Mensch Mata Hari nicht wirklich näher. Während man ihre Beweggründe, die langweilige holländische Provinzstadt zu verlassen, noch nachvollziehen kann, fällt dies bei späteren Lebensabschnitten deutlich schwerer. Ein Leben ohne Konventionen, in Freiheit? Um den Preis, sich in die Abhängigkeit von Männern zu begeben, die für ihre Lustbefriedigung bezahlen? Kann man das wirklich als selbstbestimmtes und freies Leben bezeichnen? Mutig, verführerisch und unkonventionell war Mata Hari bestimmt, aber als Feministin würde ich sie nicht bezeichnen. Trotz der teils intimen Lebensbeichte und den authentischen Dokumenten und Fotos im Anhang bleibt die Titelheldin ungreifbar und distanziert. Der eigentliche Mensch hinter dem Mythos hat sich mir leider nicht erschlossen.«
  11      0        – geschrieben von amena25
Kommentar vom 22. Dezember 2016 um 17:39 Uhr (Schulnote 1):
» Vermutich hätte ich nie ein Buch gelesen, das sich mit Mata Hari beschäftigt hätte, wenn es nicht der große Paulo Coelho gewesen wäre, der es geschrieben hat. Denn seine Bücher sind schon seit dem "Alchemisten" für mich absolute Pflicht. Und was er da geschaffen hat, ist auf jeden Fall in höchsten Maße interessant und lesenswert. Auch wenn Mata Hari natürlich auch von Coelho nicht vollständig durchleuchtet wird bzw. durchleuchtet werden kann.«
  4      1        – geschrieben von DarkMave
Kommentar vom 4. Dezember 2016 um 10:48 Uhr (Schulnote 2):
» Nachdem ich bei Coelhos letzten Buch zu häufig den Eindruck hatte, er würde sich langsam einer gewissen Selbstgefälligkeit ergeben und nur noch salbadern, war das schon ein deutlich stärkeres Buch. Faszinierend, sich quasi in Mata Hari hineinzuversetzen. Vielleicht hätte dem Buch noch ein bißchen mehr Detailtiefe gut zu Gesicht gestanden, aber ich finde, es war eine "gute Dosis" Mata Hari. Empfehlenswert!«
  3      0        – geschrieben von ella1
Kommentar vom 23. November 2016 um 13:30 Uhr:
» Ich habe natürlich schon von Mata Hari gehört und war interessiert, mehr über die Spionin zu erfahren, die für zwei Seiten aktiv war. Dies ist mein erstes Buch des Autors Paulo Coelho, über den ich so viel Positives gehört habe. Das Buch ist gut zu lesen, aber ich kann dennoch nicht in Begeisterungsstürme ausbrechen. Die eingestreuten Lebensweisheiten sind gut, aber sie müssen nicht ständig wiederholt werden, das nervte mich ein wenig.
Coelho beginnt mit dem Ende und das ist gut und richtig so, denn die meisten Menschen wissen, wie die Geschichte ausgegangen ist. Mich interessiert vor allem, wer diese Frau wirklich war. Aber ich habe nicht so sehr viel Neues erfahren.
Kurz vor ihrer Hinrichtung schreibt Mata Hari einen letzten Brief an ihren Anwalt, in dem sie von ihrem Leben erzählt. Sie hofft zu diesem Zeitpunkt immer noch, dass sie begnadigt wird. Vergeblich, wie wir wissen.
Sie wächst als Margarethe Zelle in der holländischen Provinz auf und geht später mit ihrem Mann nach Niederländisch-Ostindien. Doch es geht ihr nicht gut in dieser Ehe. Sie flieht nach Paris und beginnt ihr Leben als Tänzerin unter dem Namen Mata Hari. Die Männer feiern sie, und sie genießt die Aufmerksamkeiten. Dabei gerät sie nicht immer an die, welche es mit ihr gut meinen. Doch mit dem ersten Weltkrieg läuft ihre Karriere nicht mehr so recht. Ihr Selbstwertgefühl schwindet und dann gerät sie zwischen die politischen Fronten und wird zum Opfer.
Mata Hari war eine ungewöhnlich Frau, die aus der Provinz heraus und ihr Leben selbstbestimmt leben wollte. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere war sie gefeiert und umschwärmt, doch dann, als sie Unterstützung gebraucht hätte, will man sie nicht mehr kennen. Kann ich mit ihr fühlen? Ja und nein. Natürlich ist es schlimm, wie sie für die Interessen geopfert wurde. Aber ihr Verhalten und ihre Lebensweise haben mir nicht gefallen. Sie wollte ein selbstbestimmtes Leben und wurde doch immer nur benutzt. Daher kann ich sie nicht als Feministin und Kämpferin betrachten.
Mir hat das Buch gefallen, auch wenn es nicht wirklich Neues lieferte.«
  12      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 23. November 2016 um 12:40 Uhr (Schulnote 2):
» Mata Hari - geheimnisumwittert, faszinierend; ist im Gefängnis, wird abgeholt zu ihrer Erschießung.
Aufgewachsen in einem langweiligen holländischem Städtchen, missbraucht in einer Internatsschule, sucht sie ein besseres Leben durch eine Heirat mit einem älteren, sadistischen Offizier, der Dienst in Ostindien ableistet. Gedemütigt und misshandelt verlässt sie ihn und flüchtet nach Paris. Voller Ehrgeiz schreckt sie buchstäblich vor gar nichts zurück, um berühmt und reich zu werden. Mit erfundenen exotischen Tänzen erreicht sie ihr Ziel. Eine steile Karriere beginnt, auch in der Politik wird man auf sie aufmerksam.
Aber wieso wird sie verurteilt und hingerichtet? Als sie altert und keine absolute Sensation mehr ist, wird sie nach am Vorabend des Ersten Weltkrieges nach Deutschland engagiert und soll als Spionin tätig werden. Das offenbart sie den Franzosen. Sie liefert nichts, allenfall ein wenig Klatsch. Aber ein erfolgloser Minister braucht Erfolge und klagt sie als gefährliche Spionin an. Viel zu spät erfasst Mata Hari den Ernst der Lage, hat sie doch durch Geltungsucht und Arroganz ihren Ruf ruiniert. Vermag ein Anwalt zu helfen?

Spannend zu lesen, wusste ich doch bisher wenig über das Leben der berühmtesten Spionin ever. Geschickt, den Brief ihres Anwaltes zu nutzen, um die "Beweise", die gar nichts beweisen, offen zu legen. Berührend, wie diese Mata Hari, nicht unbedingt sympathisch, aber gefühlvoll und authentisch dargestellt wird.
Coelho hat seinen eigenen Stil, schreibt präzise und schafft es, hinter die Fassade seiner Figuren zu schauen. Ich meine, "Die Spionin" ist sein bisher gelungenstes Buch.«
  8      0        – geschrieben von SanneL
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