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Weißes Gold - Im Sog der Gier
Verfasser: Ute Bareiss (3)
Verlag: Kieselsteiner (2)
VÖ: 8. November 2016
Genre: Thriller (4204)
Seiten: 580 (Taschenbuch-Version), 523 (Kindle-Version)
Themen: Elfenbein (6), Entdeckung (184), Gier (90), Organisiertes Verbrechen (44), Schmuggel (51), Thailand (37)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Ute Bareiss für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Ute Bareiss gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.

     Immer wieder tastete er in seine Hosentasche oder versuchte, sich unauffällig abzusetzen, um Jaidee eine Nachricht zu senden, doch es kam ihm vor, als ob ihn die anderen mit Argusaugen überwachten und er keine Sekunde unbeobachtet war. Er war der Neue und musste sich erst bewähren.
     Schnell folgte er ihnen zur Fahrerkabine. Zu seinen Füßen blitzte etwas auf. Chakri bückte sich. Er wischte mit dem Daumen den Schmutz von dem silbernen Delfin-Anhänger. Vielleicht könnte er die Kratzer herauspolieren und den Anhänger seiner Kleinen, der sechsjährigen Linley, mitbringen. Vor seinem inneren Auge flimmerte ihr fröhliches Lachen auf, das ihr ganzes Gesicht strahlen ließ. Auf einmal wünschte er sich, er könne nach Hause fahren und sein Mädchen in die Arme schließen. Ein ungutes Gefühl kroch seinen Nacken hinauf, als er in den Fond des Pickups kletterte, der mit einer Trennwand von den Vordersitzen separiert war – nur die Schiebefenster waren einen Spalt breit geöffnet. Der schmale harte Sitz drückte sich in seinen Rücken. Seine Füße fanden kaum Platz zwischen den beiden Bastkörben am Boden, auch der Sitz neben ihm war mit Kisten belegt. Aus ihnen stieg ein fruchtiger Duft. Zu gerne hätte er gewusst, was sich darin befand. Gab es noch weitere Schmuggelgüter?

Das Gebläse am Armaturenbrett ratterte laut, doch es kam nur schwül-heiße Luft. Chakri versuchte, das Fenster zu öffnen, doch es gab keine Kurbel. Auf einmal wurde ihm das Atmen schwer, er versuchte, sich nichts anmerken zu lassen. Möglichst unauffällig tastete er nach seinem Smartphone in der Hosentasche. Der Ton war abgestellt. Vielleicht könnte er unbemerkt eine Nachricht absetzen?
     In dem Moment drehte sich der Beifahrer zu ihm um und schob die Trennscheibe auf. Die anderen nannten ihn „Fēng“. Er könnte zwar optisch als sein Landsmann durchgehen und sprach auch Thai, aber vermutlich kam er aus China, genauso wie der Fahrer. „Kannst du mir mal kurz dein Telefon leihen, damit ich Bescheid geben kann, dass wir bald da sind? Mein Akku ist leer.“
     Chakri zögerte. Auch wenn er keine Nummern gespeichert hatte, gab er das Telefon nur ungern aus der Hand. Doch andererseits – nie könnte er einfacher an die Nummer des Lagerortes gelangen. Mit einem hoffentlich lässig klingenden „Klar!“ reichte er sein Handy nach vorn.
     Als die Trennscheibe mit einem lauten Klicken einrastete, fühlte er sich auf einmal nackt und schutzlos. Wieso hatte er nicht wenigstens vorher eine Nachricht abgesetzt?
     Mit dem Handrücken wischte er sich die Schweißtropfen von der Oberlippe.
     Der Kerl vorn machte keine Anstalten zu telefonieren.
     Chakri klopfte gegen die Scheibe. „Wenn du fertig bist, kannst du mir das Handy zurückgeben? Ich wollte mich mit einem Kumpel treffen, ich sollte kurz sagen, dass es etwas später wird!“
     Das grausame Lächeln traf ihn mitten ins Mark, als der andere sich umdrehte, langsam die Seitenscheibe herunterkurbelte und das Handy fallenließ. Das Knirschen, als die Räder des schweren Pickups darüber rumpelten, gab Chakri den Rest.
     Er hatte einen verdammten Fehler gemacht! Ohne Waffe und ohne jemandem Bescheid zu geben hatte er sich auf dieses gefährliche Unternehmen eingelassen. Dieses Mal erschien ihm das Gesicht seiner kleinen Tochter vorwurfsvoll vor Augen. Und ihm wurde eiskalt.
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