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Weißes Gold - Im Sog der Gier
Verfasser: Ute Bareiss (3)
Verlag: Kieselsteiner (2)
VÖ: 8. November 2016
Genre: Thriller (4325)
Seiten: 580 (Taschenbuch-Version), 523 (Kindle-Version)
Themen: Elfenbein (6), Entdeckung (185), Gier (94), Organisiertes Verbrechen (45), Schmuggel (53), Thailand (38)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Ute Bareiss für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Ute Bareiss gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.

     Alex lehnte sich genüsslich in dem bequemen Korbsessel auf der Terrasse zurück. Die Familie von Jaidees Onkel hatte ihm einst ein Heim gegeben – auch hier fühlte er sich sofort wie zu Hause. Er ließ seine Schulter kreisen. „Deine Nachbarin hat magische Hände.“
     „Allerdings! Wir sind Stammkunden bei ihr.“
     „Das kann mir auch passieren!“, erwiderte Alex grinsend.
     „Darüber wird sie sich bestimmt freuen!“ Malee lächelte.
     Sie war mit ihrer feingliedrigen Figur, den langen schwarzen Haaren und den ebenmäßigen Gesichtszügen nicht nur attraktiv, sie war auch eine liebevolle Mutter und hervorragende Köchin. Nach einer Tom-Yum-Suppe tischte sie einen feurig-scharfen grünen Papaya-Salat mit Cashewnüssen, gefolgt von einem Green Curry auf. Wie üblich gab es Reis dazu. Die Schärfe brannte auf seiner Zunge, verstärkte die Süße der Mangos aus dem Garten, die es zum Abschluss gab.
     Malee nahm seinen Dank fürs Essen verschämt an, doch seine Hilfe beim Abtragen lehnte sie ab.
     Er schaute ihr hinterher und wartete, bis sie in der Küche mit dem Geschirr klapperte, dann nahm er noch einen Schluck aus seinem Chang Bier und wandte sich lächelnd an Jaidee. „Du bist ein wahrer Glückspilz.“ Er war von Thai, das sie beim Essen gesprochen hatten, wieder auf Englisch umgeschwenkt.
     Jaidees Gesichtsausdruck war nicht richtig zu deuten, er wirkte irgendwie melancholisch, als er stumm nickte. Nachdenklich rieb sich Alex das Kinn. Auch wenn sich das Paar die übliche thailändische Fröhlichkeit bewahrt und beim Essen angeregt mit ihm unterhalten hatte, war eine unterschwellige Anspannung zwischen den beiden deutlich spürbar gewesen.
     Doch bevor Alex nachhaken konnte, kam Jaidee ihm zuvor. „Ist bei euch auf der Forschungsstation wieder alles in Ordnung?“
     Alex hob die Achseln. „Wahrscheinlich waren die Kratzer in unserem Bus nur ein Dummer-Jungen-Streich.“
     „Keine weiteren Vorkommnisse?“, hakte Jaidee nach.
     „Nein, es war sicherlich Zufall.“
     „Nimm es nicht auf die leichte Schulter, Alex!“
     „Was sollen wir denn dagegen tun? Ihr selbst habt doch keine Spuren gefunden ...“
     „Eure Arbeit ist vielen Fischern hier ein Dorn im Auge.“
     „Das weiß ich! Die Schutzgebiete müssen jedoch dringend erweitert werden, wenn sie auch langfristig ihre Arbeit behalten wollen.“ Er deutete aufs offene Meer hinaus. Am Horizont leuchteten die weißen und grünen Lampen der Fischerboote, als wären sie auf einer Perlenkette aufgereiht. „Solange die Überfischung anhält und die Fischer auch die noch nicht geschlechtsreifen Jungfische herausholen, wird es schwierig werden, wieder einen gesunden Fischbestand aufzubauen. Natürlich ist die Fischerei das einzige Einkommen vieler deiner Landsleute, aber wenn es keine Fische mehr gi ...“
     Ein gellender Schrei aus dem Hausflur unterbrach ihn.

*


Die blaue Plastiktonne, wie sie zum Transport von Fischen verwendet wurde, war groß und schwer. Chakris Herzschlag beschleunigte sich. Zu schwer für Fisch. Und sie roch auch nicht danach. Keuchend verlagerte er die Tonne auf sein Knie, als das Gewicht drohte, seinen vor Aufregung schweißfeuchten Händen zu entgleiten. Hatte er das Elfenbein tatsächlich aufgespürt?
     Er setzte die Tonne ab, danach wischte er sich den Schweiß von der Stirn und bemühte sich um einen gleichmütigen Gesichtsausdruck, als er sich an den vermeintlichen Fischer neben sich wandte. „Wo sollen wir die Fische hinbringen?“
     Der Fischer verzog sein wettergegerbtes Gesicht zu einem schiefen Grinsen. „Wer zu viel redet, verschwendet seine Arbeitszeit.“ Seine Sprache klang, als würde er aus dem Nordosten, Richtung Laos, kommen.
     Chakri presste die Lippen zusammen, nickte und schleppte die Tonne keuchend zum wartenden Pickup, von dem die weiße Farbe bereits abblätterte und Roststellen freigab. Nachdem er die Tonne auf die Ladefläche gewuchtet hatte, bückte er sich und versuchte, das Kennzeichen zu entziffern, doch hinter der heruntergeklappten Ladefläche konnte er nichts erkennen.
     Keinesfalls durfte er sich verraten. Noch nie waren sie ihrem Ziel so nahe gewesen, herauszufinden, wo die Schmuggelware in Phuket zwischengelagert wurde. Zu gerne hätte er Jaidee Bescheid gegeben, doch er konnte nicht unbemerkt telefonieren. Hätte er seinen Partner doch bloß vorab informieren können! Aber die Chance war zu groß gewesen, als dass er die Gelegenheit als Hilfskraft hätte ablehnen können, die sich ihm spontan angeboten hatte. Seit Tagen war er hier herumgelungert und hatte versucht, etwas herauszufinden. Sollte er tatsächlich an das richtige Schiff geraten sein? Fehler zu machen konnte fatal sein. Und Jaidee und er hatten Fehler gemacht. Sie hatten zu sehr vertraut. Wer von ihren Kollegen wohl ein Verräter war? Oder waren es mehrere? Irgendwer musste Jaidee verraten haben. Das Gehalt eines thailändischen Polizisten war niedrig. Viel zu niedrig. Die Aufbesserung war üblich. Doch wer verriet seine Kollegen? Den Ehrenkodex gab es nach wie vor.
     Wieder ging er zurück zu dem großen Holzkahn, um die nächste Tonne entgegenzunehmen. Der penetrante Hafengeruch nach Fisch und Benzin, das irgendwo ausgelaufen war, legte sich beißend auf seine Atemwege. Er versuchte, flach zu atmen und sich auf seine Aufgabe zu konzentrieren. Der Name des Schiffes war nicht zu erkennen, es lag, wahrscheinlich von dem Gewicht der Tonnen, zu tief im Wasser, nur der Aufbau ragte über die hohe Pier. Er versuchte sich die Einzelheiten einzuprägen, die es von den anderen Holzschiffen unterschied. Stellenweise schaute Holz unter dem schäbigen türkisfarbenen Deckanstrich hervor.
     Viermal noch musste Chakri schleppen, seine Arme und sein Nacken schmerzten schon höllisch, bis der Pickup randvoll beladen war und die Federn unter der Last ächzten. Ein Stück weiter legte eine Fähre an und eine Gruppe Einheimischer und Touristen, von denen die meisten mit großen Rucksäcken bepackt waren, quoll aus dem Bauch des Schiffes. Tuk-Tuk-Fahrer stritten sich mit Taxi-Fahrern um die Kunden. Stimmengewirr hallte durch den Hafen. Kurz glaubte er, seinen Gemüsehändlers zu entdecken und zog seinen Schlapphut tiefer ins Gesicht.
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