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Weißes Gold - Im Sog der Gier
Verfasser: Ute Bareiss (3)
Verlag: Kieselsteiner (2)
VÖ: 8. November 2016
Genre: Thriller (4323)
Seiten: 580 (Taschenbuch-Version), 523 (Kindle-Version)
Themen: Elfenbein (6), Entdeckung (185), Gier (94), Organisiertes Verbrechen (45), Schmuggel (53), Thailand (38)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Ute Bareiss für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Ute Bareiss gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.

     „So siehst du aus! Ein Siebzigjähriger hält sich besser. Die Mitte dreißig nimmt dir bei der Haltung keiner ab“, stichelte Jaidee mit gutmütigem Lächeln. „Unsere Nachbarin versteht sich hervorragend auf Thai-Massage – sie bekommt deinen Rücken bestimmt wieder hin. Warum gehst du nicht zu ihr, während Malee uns was zu essen zubereitet? Sie würde sich freuen, dich mal wiederzusehen!“
     Alex klopfte sich den Staub von der Trainingshose. „Manchmal hast du richtig gute Ideen.“ Eine Massage und die exzellente Küche von Jaidees Frau waren verlockende Aussichten.
     „Gut, dann melde ich dich an.“
     Sie verneigten sich mit gegeneinander gelegten Handflächen voreinander.
     Die warme Luft auf Phukets Straßen ließ ihn wie gegen eine Wand laufen, als sie aus der Trainingshalle hinaus ins Freie traten. Obwohl Alex kalt geduscht hatte, und die Sonne bereits untergegangen war, trieb es ihm sofort den Schweiß auf die Stirn. Auf den Helm verzichtete er, mit einem Polizisten als Begleiter würde ihm keiner einen Strafzettel aufbrummen. Er band nur die nackenlangen blonden Haare zusammen und ließ sich den abgasgeschwängerten Fahrtwind kühlend um den Kopf wehen, als er Jaidees Roller durch den dichten Verkehr von Chalong in Richtung Südwesten folgte. Obwohl es Abend war, hatte der Verkehr noch nicht nachgelassen, eine dichte Smogwolke hing über der Stadt. In Schlangenlinien kämpften sie sich mit den anderen Zweirädern zwischen den zahllosen Autos hindurch.
     Glücklicherweise wurde der Verkehr außerhalb der Stadt lichter und Alex konnte endlich Gas geben. Er überholte eine vierköpfige Familie, die sich auf einen kleinen Roller drängte, und zog auch an Jaidee vorbei. Das tiefe Brummen seiner Triumph Thunderbird übertrug sich entspannend auf seinen Körper. Er gab mehr Gas, genoss die Geschwindigkeit. Erst als das Licht von Jaidees 125er Roller fast nicht mehr im Rückspiegel zu sehen war, wurde er langsamer und ließ diesen überholen.
     Alex folgte ihm nach Rawai, wo Jaidee mit seiner Frau Malee und den beiden Kindern etwas abgelegen vom Touristentrubel der umliegenden Hotels wohnte. Er parkte direkt vor dem Nachbarhaus.
     Das hölzerne Schild „Thai Massage“, das direkt an der Tür hing, war ihm bislang nie aufgefallen, so unauffällig fügte es sich in die Holzfassade ein. Werbung schien die drahtige Frau mit den kurzen Haaren, die sich als Niki vorstellte, nicht nötig zu haben.
     Alex musste gut fünf Minuten warten, bis er drankam. Der Geruch nach Duftölen und die leisen Klänge der Chang Dao-Musik entspannten ihn, beinahe wäre er in dem bequemen Sessel eingeschlafen. Dass ein einheimischer Kunde hinter dem Vorhang hervorkam, war ein gutes Zeichen, es war keine auf Touristen ausgerichtete Massage. Dementsprechend kräftig war sie auch.
     Geschmeidig wie eine Katze kletterte Niki, trotz ihrer sicher schon sechzig Jahre, auf ihm herum, bearbeitete ihn zuerst mit Ellbogen und Knien, bevor sie sich auf ihn stellte und seine Muskelstränge mit den Fußsohlen bearbeitete – immer hart an der Schmerzgrenze. Seinen gezerrten Muskel bearbeitete sie gezielt mit Tigerbalsam und knetete die Verhärtung mit den Händen heraus.
     „Was hast du hier gemacht?“ Sie drückte auf die harte Stelle an seinem Schulterblatt.
     „Das war eine Schussverletzung, hier hat eine Kugel gesteckt. Darunter ist Narbengewebe, keine Muskelverhärtung.“ Der Tätowierer, der das Drachentattoo, das sich über seinen gesamten Rücken bis auf die Oberarme zog, an den vernarbten Stellen nachgestochen hatte, hatte wirklich gute Arbeit geleistet. Es war nicht mehr viel davon zu sehen.
     „Eine Schussverletzung?“, echote sie. Auch wenn er ihr Gesicht nicht sehen konnte, da er auf dem Bauch lag, konnte er ihre Neugierde deutlich heraushören.
     „Ja, ich war zur falschen Zeit am falschen Ort“, erwiderte er lapidar.
     Sie schien zu spüren, dass er nicht darüber reden wollte, und ging dazu über, ihn ausgiebig zu dehnen.
     Nach und nach entspannte er. Teilweise musste er die Zähne zusammenbeißen und sich zwingen, locker zu bleiben. Doch beim Aufstehen hinterher merkte er eine deutliche Verbesserung – er fühlte sich wie neugeboren.
     „Es war wundervoll, khop khun khrap“, bedankte er sich. Er gab ihr noch ein reichliches Trinkgeld und versprach, baldmöglichst wiederzukommen.
     Jaidee wohnte in einem schönen hölzernen Stelzenhaus, das er erst kürzlich mit seiner Familie bezogen hatte. Die vierjährige Narisara trappelte ihm entgegen, kaum dass er zur Tür hereinkam. „Hello Mister!“
     Malee trat hinter sie, wischte sich die Hände an den Seiten ihres Kleides ab und umarmte Alex. „Sawat dii kah, Alex. Das hat Sari gestern irgendwo auf der Straße aufgeschnappt und beglückt seitdem jeden damit, der ihr in den Weg kommt.“ Die erröteten Wangen standen ihr gut.
     Alex lachte auf. „Schon gut. Dann komm mal her, du kleine Miss!“ Er nahm Narisara hoch und wirbelte sie herum. Sie kreischte begeistert auf.
     Als er sie absetzen wollte, schlang sie ihre Arme um seinen Hals. „Mehr!“
     „Wenn du mich so treuherzig mit deinen großen braunen Augen anschaust, kann ich ja nicht Nein sagen.“
     Begleitet von einem lauten Juchzen warf er sie in die Luft.
     Erst als Malee milde lächelnd ermahnte, dass das Essen fertig sei, durfte er aufhören. Mit Schwung setzte er die Kleine in ihren Kindersitz und beugte sich über die Babyschale, in der der sieben Monate alte Praphat zufrieden an dem Fläschchen nuckelte, das sein Vater ihm hinhielt.
     Alex strich ihm über die Wange. „Na, du Rabauke. Lässt du deine Eltern inzwischen manchmal schlafen?“
     Jaidee hob die Augenbrauen. „Manchmal ist genau das richtige Wort.“
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