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Verführung muss gelernt sein
Verfasser: J.R. König (21)
Verlag: Eigenverlag (21959)
VÖ: 25. Oktober 2016
Genre: Romantische Literatur (26045)
Seiten: 342 (Taschenbuch-Version), 233 (Kindle-Version)
Themen: Anziehungskraft (751), Schwestern (1355), Unfälle (1307), Verführung (384)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Aiden ist der Verlobte ihrer Zwillingsschwester, mit der Natalie seit 5 Jahren keinen Kontakt hatte.

Eine sehr lange Zeit, um zu bereuen, was damals geschehen ist.

Als Zoey bei ihrer Schwester auftaucht, mit einem heißen, attraktiven Mann, gerät Natalie wieder viel zu schnell an ihre Grenzen. Denn er ist verboten und genau deswegen so anziehend.

Natalie kämpft dagegen an, während Aiden alles dafür tut, um sie in seine Finger zu bekommen. Es scheint, als könnte nichts und niemand die beiden stoppen. Bis ein Unfall alles verändert und sie vor den Trümmern ihrer beiden Leben stehen.

Können sie verzeihen und gemeinsam heilen, oder hat das Leben etwas dagegen, dass Natalie endlich glücklich wird?
Lesermeinungen (2)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei J.R. König für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu J.R. König gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

"Du kannst diesen Tanz, oder?", will er wissen, seine Augen bohren sich schon in meine, als ich ergeben nicke.
     "Lass das Lied noch einmal von vorne beginnen. Ich will es mit dir tanzen", fordert er mich auf, sein Blick so lodernd, dass ich Angst habe, er wird mich mit Haut und Haaren nehmen, wenn ich dem Wunsch Folge leiste. Doch Zoey ist in meinem Kopf, und ich weiß genau, wie falsch es sein wird, wenn wir diesen Tanz vollführen. Er ist mein Meisterstück, damit habe ich einen Wettbewerb gewonnen und bin kurzzeitig wie im Himmel gewesen.
     Die Schrittfolge ist so verrucht, so erotisch. Das sollte ich nicht mit Aiden machen. Er soll es mit seiner Verlobten tanzen wollen, aber nicht mit mir. Verwirrung breitet sich in meinem Kopf aus, das Lied läuft unentwegt weiter.
     "Natalie", raunt Aiden mit einem Mal heißer und presst mich mit dem Arm in meinem Rücken gegen seinen Körper.
     "Tanz mit mir", wiederholt er ebenso dunkel und ich schlucke hart, denn der Ausdruck in seinen Augen lässt keinen Widerspruch zu. Damit beginnt meine sorgfältig errichtete Mauer, zu bröckeln. Dieser Mann ist so heiß, so anziehend und er kann tanzen. Gibt es eine schlimmere Kombination für eine Frau, die versucht ihre Triebe in Zaum zu halten und die Finger von dem Verlobten ihrer Zwillingsschwester zu lassen? Ich glaube kaum. Denn selbst durch den dünnen Stoff meines Shirts, spüre ich seine Hitze und das Prickeln auf der Haut, welches sich rasant ausbreitet, macht es mir unmöglich mich ihm zu entziehen. Nur für diesen einen Tanz werde ich Zoey aus meinem Kopf verbannen. Wir tun nichts Verbotenes und sie will doch, dass wir üben.
     "Also gut", gebe ich nach, zittere am ganzen Leib bei meinen eigenen Worten, als er mich noch enger an sich zieht und seine Lippen meinen viel zu nahe sind. Abrupt löse ich mich von ihm und stelle mich direkt hinter Aiden. Wenn er diesen Tanz will, dann soll er das volle Programm bekommen.
     Mit einem Klick ist das Lied neu gestartet und die Fernbedienung fliegt in die Ecke des Raumes. Bei meinem Einsatz schiebe ich die Hand von hinten unter seinem Arm hindurch auf seine Brust, seine Hand legt sich darüber und ein wenig wiegen wir uns gemeinsam nach rechts. Die Atmosphäre hier im Raum hat sich so plötzlich gewandelt, dass ich völlig davon eingenommen bin.
     Ich entziehe ihm den Arm wieder, schreite geschmeidig um ihn herum, bis ich, nach einer eleganten kleinen Drehung auf dem Ballen meines rechten Fußes, direkt vor ihm stehe. Die Arme breite ich aus, während wir uns erneut nach rechts lehnen, seine Handflächen auf meinem Körper, und mit Leichtigkeit hält er mich. Seine Hände immer noch auf meinem Bauch, beginne ich mich zu drehen, wieder hält er mich, bis wir uns eng gegenüberstehen, meine Hand in seinem Nacken, seine auf meinem Rücken und unendlich langsam, perfekt auf die Musik abgestimmt, streichen meine Finger über seine Arme. Mit einem kleinen Abstand zwischen uns drehen wir uns zwei Mal um uns selbst. Aiden bewegt sich so elegant, so geschmeidig, so beweglich und federnd, dass ich wirklich vergesse, dass wir diese Form des Tangos nicht tanzen sollten.
     Ich drehe mich in seinen Armen, als die Musik weiter spielt und er führt mich, als sei er genau dafür bestimmt, finde ich endlich meinen Platz wieder. Jahrelang habe ich nicht getanzt, mich nicht mehr so sexy gefühlt, so geborgen in seinen talentierten Händen. Erst jetzt bemerke ich, wie sehr ich es vermisst habe. Es ist mein Ausgleich gewesen, doch irgendwann fehlte mir einfach die Zeit dafür.
     Wieder und wieder drehen wir uns, ein Schritt folgt dem nächsten und die wachsende Anspannung zwischen uns, erhitzt den Raum und auch mein Gemüt ins Unermessliche.
     Als das Lied sich dem Ende neigt, hebt er mich in die letzte Figur, mein Rücken ihm zugewandt, die Beine um seine Oberschenkel geschlungen, mein Körper gegen seinen gelehnt, bis er mich wieder absetzt und ich mich über seinen linken Arm nach hinten beuge. Das Lied stoppt, beinahe so als würde die Technik nicht wollen, dass wir aus unserer Trance erwachen. Leichte Schweißperlen rollen über meine Stirn, ich bin völlig außer mir. Als Aiden mich in unserer Ausgangsposition abstellt, pralle ich mit Schwung gegen ihn. Bin gefangen und bemerke dabei nicht, dass er mir schon wieder viel zu nah ist.
     Sind wir vorhin ein wenig außer Puste gewesen, so pumpen wir jetzt beide unablässig Luft in unsere Lungen. Dabei sind meine Hände in seinen feuchten Nackenhaaren vergraben, seine Arme liegen um meine Taille und keiner von uns will aus diesem Moment auftauchen. Denn das würde bedeuten, dass wir uns eingestehen müssen, dass wir so nicht hätten tanzen dürfen.
     Tanz bedeutet immer großes Vertrauen. Ich kenne Aiden viel zu schlecht, als dass ich es ihm schenken sollte. Doch die Musik hat ihren Teil übernommen, uns zusammengeführt. Wollte ich Aiden nicht zeigen, dass es unmöglich ist, dass wir gemeinsam tanzen? Viel zu gefährlich für uns beide? Wenn es so ist, dann habe ich es vergessen.
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