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Kommissar Huldar und Psychologin Freyja 1 - DNA
Verfasser: Yrsa Sigurdardóttir (15)
Verlag: btb (599)
VÖ: 26. September 2016
Genre: Thriller (7999)
Seiten: 480
Themen: Botschaften (363), DNA (81), Island (145), Kommissare (3014), Psychologen (293), Reykjavík (35), Zeugen (429)
Reihe: Kommissar Huldar und Psychologin Freyja (4)
Charts: Einstieg am 24. Dezember 2016
Zuletzt dabei am 30. Dezember 2016
Erfolge: 1 × Spiegel Taschenbuch Top 20 (Max: 14)
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Errechnet auf Basis von 7 Stimmen
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Erklärung der Bewertungssysteme
Zunächst wird eine junge Familienmutter getötet, und ihre siebenjährige Tochter ist die einzige Zeugin. Dann verliert wieder eine Frau unter brutalen Vorzeichen das Leben. Und Kommissar Hudlar muss die Ermittlungen ausgerechnet gemeinsam mit der Psychologin führen, mit der er kürzlich unter falschen Angaben eine Nacht verbracht hat ...
Lesermeinungen (10)     Blogger (8)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 25. April 2018 um 18:13 Uhr (Schulnote 1):
» Erbarmungslos und hinterlistig

Ein Mörder, der erbarmungslos mit seinen Opfern umgeht, läuft frei herum. Er überrascht sie in ihren eigenen vier Wänden und geht bestialisch vor.

Kommissar Huldar bekommt diesen Fall als verantwortlicher Leiter zugewiesen, sein erster Fall. Bisher hat er unter anderen Verantwortlichen gearbeitet. Aber dass er jetzt an diesem Fall arbeitet, ist nicht unbedingt sein Verdienst, eher eine Notlösung.

Im ersten Mordfall gibt es eine Zeugin. Ein kleines Mädchen. Doch dieses möchte nicht sprechen. Da sie sich gut versteckt hat, gehen die Beamten und die zuständige Psychologin davon aus, dass der Täter nichts von ihrer Existenz weiß.

Hinzu kommt, dass es Probleme privater Natur zwischen Huldar und der Psychologin Freyja gibt. Sie haben sich unter anderen Umständen kennengelernt, jedoch hat der Kommissar seinen Beruf verheimlicht. Aber sie sind beide erfahren genug, diese Probleme außen vor zu lassen.

Warum will das Kind nicht zu Hause bei seinem Vater sein und geht lieber ins Kinderhaus, das mit dem Jugendamt zusammen arbeitet. Wer ist der schwarze Mann? Fragen über Fragen.

Mit der Weiterentwicklung des Falls und den Abgründen, die sich auftun, hat jedenfalls niemand gerechnet. Man kommt dem Täter, wenn überhaupt, erst sehr spät auf die Spur.

Dies ist der erste Fall der beiden, ich freue mich auf weitere.

Die Autorin hat den Spannungsbogen nicht einmal gelockert, deswegen konnte ich das Buch auch nicht aus der Hand legen. Der Roman ist stimmig und ein toller spannender Krimi.

Das Cover macht neugierig, wenn man das Buch liest, weiß man auch, was es darstellt und warum es so gut aussieht. Auf jeden Fall regt es (mich) zum Kauf an.

Yrsa Sigurdadsdóttir schreibt sehr abwechslungsreich, ihre Protagonisten sind sehr gut dargestellt, man kann sich auch prima in sie hineinversetzen. Das Buch weist keine überflüssigen Längen auf.

Sie ist eine preisgekrönte isländische Spannungsautorin und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Reykjavik.«
  9      0        – geschrieben von ulliken
 
Kommentar vom 26. Februar 2017 um 15:40 Uhr (Schulnote 2):
» Ein brutaler Mörder verbreitet in Island Angst

Elisa ist mit ihren drei Kindern alleine zu Hause als sie Nachts von einem Mann überwältigt wird. Der Täter fesselt sie mit Isolierband und tötet sie auf brutalster Weise. Die beiden Söhne hat er eingeschlossen, jedoch können sie später aus dem Fenster klettern und der Nachbar entdeckt diese. Bei der Besichtigung des Tatorts, entdecken sie dann die kleine Tochter Margrét, die sich unter dem Bett versteckt hatte und traumatisiert ist. Leider haben die Ermittler unter Kommissar Huldar wenig Anhaltspunkte, da Margrét nur sehr spärlich von der Nacht berichtet. Zu tief sitzt das Erlebte, was sie hören und teilweise auch sehen musste. Darum entschließt man sich mit Psychologin Freyja zusammenzuarbeiten, die sich dem Kind annimmt. Freyja und Huldar kennen sich, er hat sich damals als Tischler ausgegeben und mit ihr eine Nacht verbrachte, somit ist die Zusammenarbeit nicht gerade die Beste. Dann geschieht der nächste Mord, auf dieselbe Weise und ebenfalls so brutal wie beim ersten Opfer. Der einzige Anhaltspunkt sind die kryptischen Botschaften die der Täter hinterlässt. Karl ein Amateurfunker wird ebenfalls auf einen Sender mit diesen Botschaften aufmerksam und beginnt zu recherchieren.

Meine Meinung:
Die Leseprobe hat mich damals auf dieses Buch aufmerksam gemacht und ich wurde dadurch neugierig. Am Anfang hat mir das Buch auch sehr gut gefallen, die Autorin hat einen guten, fesselnden Schreibstil. Doch leider wurde das Buch dann durch nicht relevante Erzählungen, vor allem ab dem 1/3 des Buches ermüdend und langweilig. Ich war dabei schon am überlegen aufzugeben, kämpfte mich dann aber weiter durch das Buch. Auch mit den Ermittlern wurde ich nie richtig warm, zu selbstverliebt und kompliziert sind ihre Lebensformen, so dass ich mich nicht mit ihnen identifizieren konnte. Vielleicht lag es auch an den isländischen Namen, das ich mich so schwer tat. Das Cover ist nicht spektakulär, passt aber durch das Isolierband ganz gut zum Roman. Leider fehlte mir der anhaltende Spannungsbogen der in diesem Buch immer wieder Hochs und Tiefs hatte. Und wieder ein nordisch kühler Thriller der meinen Ansprüchen nicht gerecht wurde, von daher von mir nur 3 von 5 Sterne.«
  9      0        – geschrieben von claudi-1963
 
Kommentar vom 5. Januar 2017 um 19:20 Uhr (Schulnote 1):
» Die Leseprobe hatte mich bereits begeistert und ich wollte dieses Buch unbedingt lesen! Für mich war es das erste Buch der Autorin & es wird definitiv nicht das Letzte sein! Mein Lesehighlight 2016 aus diesem Genre, ganz eindeutig!

1987
Drei Geschwister die vom Jugendamt getrennt werden und sie nie wieder sehen.
2015
Ein bestialischer Mord. Der Ermittler Huldar findet am Tatort ein kleines Mädchen, verkrochen unter dem Bett. Sie ist die einzige Zeugin & es bedarf viel Fingerspitzengefühl von Freya, der leitenden Psychologin des Kinderhauses, um zu erfahren was in dieser Nacht geschah.
Die einzige Spur sind die Zeugenaussage des Mädchens und ein Zahlencode.
Und dann ist da noch Karl, ein junger Erwachsener. Täter oder Opfer? Dies ist fast bis zum Ende hin nicht klar!

In den ersten vier Kapiteln wird der Mord beschrieben und die drei Protagonisten der Geschichte vorgestellt, ohne den Leser mit einer Vielzahl zu überladen. Dafür jedoch ist man irritiert, verwirrt und das ganz positiv gemeint! Ich versuchte den Prolog mit den gegenwärtigen Ereignissen zu verbinden und konnte mir den Täter nicht selbst herausarbeiten. Lange habe gerätselt, verworfen und wusste erst wie sich alles miteinander vereint, als die Autorin auf die Auflösung hinarbeitete. Auf dieser Linie also ein gelungener Thriller!

Aber auch die Taten sind ebenfalls absolut ‚Genre-würdig‘! Es wird nicht sehr blutig, dafür aber nicht minder brutal! Die beiden weiblichen Opfer werden geradezu gefoltert & das mit Methoden, die nicht in jedem Buch zu finden sind. Die Tatwaffen sind in jedem Haushalt zu finden und würden keinem von uns als solches benannt werden, schmerzhaft und unmenschlich!

„Der Druck auf ihrer Brust lässt nach, und durch das Klebeband hört sie endlich von ferne, welches Gerät der Mann hinter sich hergezogen hat. Davor hatte sie sich nicht gefürchtet. Als der Mann wieder zupackt, wird ihr schlagartig klar, dass das ein schwerer Irrtum war.“
[S. 30]

Neben den Ermittlungen steht auch die Befragung der einzigen Zeugin, die siebenjährige Tochter des ersten Opfers, im Mittelpunkt. Hier kommen zwar ein paar Wiederholungen zusammen, die psychologische Befragung ist jedoch gut beschrieben worden! Und hierin liegt auch der größte Spannungsbogen, denn das Mädchen macht verschiedene Bemerkungen die große Rätsel aufgeben.

Es handelt sich bei diesem Buch um einen Reihenauftakt und somit ist auch die Charakterisierung intensiv. Die private Situation von Huldar und Freya wird geschildert und steht bereits zu Beginn unter keinem guten Stern. Die beiden kennen sich, jedoch nicht auf beruflicher Ebene, und müssen nun versuchen miteinander zu arbeiten. Ich lese in einem Thriller eher ungern zu detailliert skizzierte Charaktere und muss gestehen, das es mir auch in diesem Buch an der ein oder anderen Stelle etwas zu ausholend war.
Die beiden Charaktere fand ich sehr sympathisch & auch ihre Vorgeschichte hat mich an der ein oder anderen Stelle zum schmunzeln gebracht. Interessant ist auch, das Huldars Abteilung zur Zeit keinen guten Ruf hat und er nur aufgrund dessen an diesem Fall arbeitet. Auch Freya hat erst vor kurzem begonnen, als Leiterin im Kinderhaus zu arbeiten. Nicht nur das die beiden untereinander Probleme haben, sie müssen sich auch ihren Vorgesetzten während dieses Falles beweisen.
Im Gesamte jedoch nehmen die detaillierten Privatszenen keinen großen Einfluss auf meine endgültige Bewertung, denn das Buch überzeugt absolut auf den anderen Ebenen!

Was ich als besonders positiv empfand, war die fehlenden (überzogenen) Actionszenen! Am Ende wird der Spannungsbogen natürlich eingebaut, jedoch versucht die Autorin sich nicht selbst zu übertreffen und zieht diese auch nicht unnötig in die Länge.
Ich verstehe das eine gewisse Action in einigen Krimis & Thriller eingebaut werden, aber oft werden diese unnötig in die Länge gezogen, um einen möglichst hohen Spannungsbogen zu erzeugen. Dies jedoch erreicht mich meist nicht, umso schöner war es zu lesen, das es auch ohne dieses Mittel geht!

Ein Thriller, welcher mit seinem Inhalt überzeugt!
Der Leser selbst tappt lange im Dunkeln und bekommt ein, wie ich finde, sehr passendes Ende geliefert!
Die Autorin hat sich mit diesem Buch einen neuen Fan gecatcht!«
  16      0        – geschrieben von Janna [KeJas-BlogBuch]
 
Kommentar vom 22. November 2016 um 14:28 Uhr (Schulnote 1):
» Spannend

Mit ihrem Buch DNA hat die Autorin Yrsa Sigurdardóttir einen spannenden Thriller geschrieben der mich bereits nach wenigen Seiten in den Bann gezogen hat. Zwei Frauen werden brutal ermordet und der junge Kommissar Huldar bekommt überraschend diese Fälle um den Mörder zu finden.

Die Charaktere werden sorgfältig und mit Tiefe dargestellt und die Gedankengänge von Huldar tragen zur weiteren Information des Lesers bei. Bis zum Schluss war mir der wahre Täter unbekannt und die Tatmotive sind überraschend. Die Spannungsbögen sind durchgehend gut gesetzt und halten den Leser bei der Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Ein Thriller bei dem ich unbedingt wissen wollte wie sie mit der Eingangssequenz zusammen hängt.«
  7      0        – geschrieben von manu63
Kommentar vom 7. November 2016 um 18:27 Uhr (Schulnote 1):
» Von anyways
»Aber was passiert später, wenn sie älter geworden sind und dahinterkommen, dass die Trennung möglicherweise auch hätte verhindert werden können? Die meisten von uns wissen zur Genüge, was passiert, wenn Menschen einen Hass aufs System kriegen. Dann dreht sich das Leben nur noch darum«

Etwas Schreckliches ist auf einem abgelegenen Hof in Island geschehen, ein Verbrechen an deren Ende drei sehr junge Leben stehen, für die sich auf einen Schlag alles ändert. Das zu Hause ist verloren und auch ihre Zusammengehörigkeit hat ein Ende. Denn alle drei Kinder können nicht zusammen in einer Adoptivfamilien untergebracht werden, sie werden getrennt.
Achtzehn Jahre später erschüttert ein abscheuliches Verbrechen die Hauptstadt Rykjavik. Eine junge Mutter ist auf bestialische Weise, nicht durch die eigene Hand ums Leben gekommen. Kommissar Huldar, bekommt unverhofft die Leitung dieses Falls übertragen. Eine Auszeichnung die ihn eher grübeln lässt. Ist der Fall so brisant, das sich eher er die Finger verbrennen soll, als jemand von den älteren und erfahreneren Kommissaren? Als er zum Verhör der einzigen Zeugin erscheint, wartet die nächste unangenehme Überraschung auf ihn, sieht er sich in der Psychologin Freyja, einem One-Night-Stand von vor ein paar Wochen gegenüber. Eine peinliche Situation, zumal er Freyja seinen wahren Beruf verschwiegen hat.

Yrsa Sigurdardottir’s Bücher lese ich immer wieder gerne. Sie schreibt sehr gut durchdachte und ausgefeilte Krimis und bringt dem Leser fast nebenbei das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben sowie die Naturschönheit Islands nahe. Mit diesem Thriller setzt sie erneut ein Ausrufezeichen. Die Perversität des Täters erinnert zwar an unzählige amerikanische Thriller und man muss schon einige davon gelesen haben um diese Greulichkeiten zu "verdauen", alles andere jedoch nicht. Gefallen hat mir die für mich überaus authentische Darstellung der täglichen Kleinarbeit eines Ermittlers. Die unzähligen Überstunden und das daraus resultierende körperliche Erschöpfen, das die Autorin überaus realistisch darstellt. Man ahnt als Leser zwar ziemlich schnell, dass der Täter irgendeinen Bezug zu der im Prolog angeschnittenen Tragödie haben muss. Aber wer es ist und welche Motivationen hinter den Taten stecken, darauf kommt man bis zum Schluss nicht.
Fazit: Ein überaus interessanter Thriller, mit gekonnten Spannungsbögen, sympathischen Ermittlern und einem nervenzerreißendem Finale.«
  11      0        – geschrieben von anyways
Seite:  1 2
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