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Im dunklen, dunklen Wald
Verfasser: Ruth Ware (6)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1559)
VÖ: 23. September 2016
Genre: Thriller (8112)
Seiten: 384
Themen: Einladung (261), England (1758), Partys (516), Wälder (1052)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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Erklärung der Bewertungssysteme
Zehn Jahre hat Nora ihre einst beste Freundin Clare nicht mehr gesehen - seit einem Vorfall, den sie nie ganz überwunden hat. Nun bekommt sie von ihr eine Einladung zum Junggesellenabschied - tief in den winterlichen nordenglischen Wäldern ...
Lesermeinungen (7)     Blogger (8)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 12. Dezember 2016 um 14:32 Uhr:
» super spannend

Spannung bis zum Ende.

Eines Tages bekommt Nora (eine Schriftstellerin aus London) eine E-Mail mit einer Einladung zu Cora´s Junggesellinnen Abschied. Sie hat Cora seit 10 Jahren nicht mehr gesehen. Sie fragt sich warum sie jetzt eingeladen wird und ruft eine alte Freundin aus Schulzeiten an (die ebenfalls eingeladen ist). Beide haben zwar nicht wirklich lust, aber sie fahren trotzdem. Das Haus in dem der Abschied gefeiert werden soll liegt tief im Wald. Schon bald sind alle Gäste vollzählig vorhanden und können unterschiedlicher nicht sein.
Zwischendurch liest man immer wieder vom Ende des Abschiedes. Nora läuft durch den Wald, total mit Blut übersäht, schafft es auf die Straße, sieht ein Auto und als nächstes wacht Sie im Krankenhaus auf. Sie kann sich nicht mehr erinnern was alles im Haus passiert ist.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, immer wieder hat sich etwas neues ergeben so dass es nie langweilig wird auch wenn man gedacht hatte so das war es jetzt.

Der Schreibstil der Autorin ist super gut und einfach zu lesen, man muss nicht viel nachdenken sondern man kommt gut und flüssig durch und kann nicht aufhören zu lesen. Man muss unbedingt wissen wie es weitergehen wird.«
  9      0        – geschrieben von dru07
Kommentar vom 22. November 2016 um 15:50 Uhr (Schulnote 1):
» Wer im Glashaus sitzt

Im dunklen dunklen Wald ist ein Thriller aus der Feder der Autorin Ruth Ware. Nora erhält überraschend eine Einladung zu einem Junggesellinnenabschied einer Freundin die sie seit Jahren nicht mehr gesehen oder gesprochen hat. Nur zögernd nimmt sie die Einladung an und findet sich in einem Haus mitten im Wald wieder. Das Wochenende beginnt mit Spielen die zum Teil auch Dinge aus der Vergangenheit hervorbringen und Nora wird es immer unbehaglicher, aber sie schafft es dennoch nicht rechtzeitig abzureisen und so nimmt das Schicksal seinen Lauf.

Durch das erste Kapitel in dem sich Nora im Krankenhaus wiederfindet weiß man als Leser das etwas passieren wird, Nora erinnert sich nur bruchstückhaft an die Ereignisse und im Laufe der Geschichte kommen immer mehr Details hinzu und die Erinnerungen von Nora kommen nach und nach zurück. Ich lauerte die ganze Zeit darauf was geschehen würde und suchte in jeder Person einen Verdächtigen aber letztendlich war der Schluss für mich dennoch überraschend in seinen Zusammenhängen. Kleine Hinweise findet man in der gesamten Geschichte, ich konnte sie aber erst nach der Auflösung in den Gesamtzusammenhang setzen.

Der Schreibstil der Autorin ist dicht und schnörkellos. Die Geschichte hatte mich schnell in den Bann gezogen und ich fand die Spannungsbögen gut gesetzt und fühlte mich während der ganzen Geschichte gut unterhalten. Diese wird aus Noras Perspektive erzählt und so kann man ihre gesamte Gefühlswelt erfahren und bekommt Informationen durch ihre Gedanken an die Vergangenheit. Für mich ein gut aufgebauter und spannender Thriller in dem nicht viel Blut fließt der aber mit Psychospielchen aufwarten kann und in dem es nicht nur ein Opfer gibt.«
  9      1        – geschrieben von manu63
Kommentar vom 6. November 2016 um 21:08 Uhr (Schulnote 3):
» Eine Party mit nur 6 Leuten, in einem ‚Glass House‘ mitten im dunklen, dunklen Wald …
Nora, eine der Gäste erwacht nach der Party im Krankenhaus. Was ist passiert? Sie muss sich erinnern, denn einer von ihnen hat diese Nacht nicht überlebt …

„In einem dunklen, dunklen Wald
steht ein dunkles, dunkles Haus
Und in dem dunklen, dunklen Haus
ist eine dunkle, dunkle Tür
Und die dunkle, dunkle Tür
führt in den dunklen, dunklen Keller
Und in dem dunklen, dunklen Keller
da liegt … eine Leiche“
[S. 7]

Für mich war dieser Einstieg schon grandios, die Erwartungen hoch ~ klingt nach einem vielversprechenden Thriller!
Doch so ganz hat mich dieses Debüt leider nicht abholen können. Und den einführenden Text finde ich etwas irreführend, gut ja, aber eben nicht in der Form wiederzufinden. Schade, denn die Autorin kann!

Die Charaktere sind gelungen skizziert & sehr unterschiedlich! Mit dem einen identifiziert man sich, den nächsten wiederum möchte man am liebsten rütteln & schütteln!
Eine Gruppe, welche sich untereinander kaum kennt, abgeschirmt von der Zivilisation. Beginnend mit der ersten Nacht kommen Drogen & Alkohol ins Spiel, ebenso werden die kleinen Geheimnisse zu tage getragen. Dies führt zu einer sich aufstachelnden Gruppendynamik. Hinzu kommt dieses unbehagliche Gefühl beobachtet zu werden. Der Wald wird dunkel & die Gäste präsentieren sich diesem wie auf der Bühne, denn fast alle Wände bestehen aus Glas. Hervorragende Voraussetzungen für einen spannungsgeladenen Thriller.
„Ich würde ihm nicht die Wahrheit sagen. Oder zumindest nicht die Wahrheit, die ich im Sinn hatte.„ [S. 170]
Unterschwellig baut sich eine unbehagliche Stimmung auf und es entstanden immer mehr Fragen als Antworten.
„[…] Unwillkürlich habe ich die Finger gekrümmt, als wollte ich etwas Kleines und Hartes festhalten. Die Wahrheit vielleicht.„ [S. 239]

Der Beginn machte mich sehr neugierig, dann jedoch verfiel das Buch in einige Längen und ich begann mich zu Fragen, worin sich der Thriller wiederfinden soll. Psychologische Ansätze im Buch gefallen mir immer sehr gut, doch es zog sich Stellenweise zu lang. Melanie die ihre erste Nacht ohne Baby verbringt, Ausflug zum Schießstand, u.ä. ohne das sich ein Spannungsbogen entwickelte oder die Dynamik der Gruppe tiefer ausgebaut wurde.

Nachdem sich der erste Mittelteil dem Ende geneigt hatte, nahm die Spannung zu. Um zu erfahren was sich zum einen in Noras Vergangenheit abspielte & zum anderen in dieser letzten Nacht geschah, ließ mich durch die Seiten huschen. Ruth Ware hatte mich abgeholt! Doch leider hielt sich dieser Spannungsbogen nicht bis zuletzt.
Was genau geschah & warum überrumpelte mich kurz, war nicht abzusehen. Und doch konnte die Autorin mich hier nicht ganz überzeugen. Zu schwach waren die Hintergründe. Sie hatte mich, immer mehr habe ich mich gefragt was genau vor etlichen Jahren zwischen Nora & Clare geschah, was sich in der Beziehung von Nora zu James verbirgt. Solch schon fast traumatische Reaktionen seitens Nora hatte ich weitaus mehr erwartet, als sich dahinter verbarg.

Auch wenn mich das Buch nicht vollends begeistern konnte, so sprach mich dieser leichte & psychologische Schreibstil sehr an. Die Autorin kann mit den Worten spielen, ebenso einen Spannungsbogen einbauen, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Dieses Niveau konnte nicht gänzlich gehalten werden, aber zu einem weiteren Buch von Ruth Ware würde ich greifen!«
  18      0        – geschrieben von Janna [KeJas-BlogBuch]
 
Kommentar vom 1. November 2016 um 17:42 Uhr (Schulnote 1):
» Inhalt:
Nora bekommt eine Einladung, die sie erst mal verwirrt: Zu einem Junggesellinnenabschied. Und nicht genug, ist dies eine Einladung zu dem Junggesellinnenabschied einer ehemaligen Freundin, Clare, zu der sie seit 10 Jahren nun keinen Kontakt hat. Diese Einladung kommt auch nicht von Clare selbst, sondern von ihrer derzeitigen besten Freundin Flo, die alles so perfekt wie irgend möglich machen möchte. Nachdem Nora sich mit einer anderen Freundin aus der Zeit, mit der sie aber heutzutage auch noch in Kontakt hat, kurzschließt, fahren die beiden zu diesem Event in die Wälder, in ein stylishes Haus und bereuen schnell, sich darauf eingelassen zu haben. Vieles kommt an die Oberfläche, was keiner so recht eigentlich wahrhaben will und erst recht wollte keiner, dass alles in dieser Katastrophe endet, die sich dann abzeichnet.

Meine Meinung:

Die Wahrheit kommt immer ans Licht, auch im dunklen Wald!

Hier wirkt wieder mal das Gesamtpaket. Zumindest bei mir!

Ich habe dieses Cover gesehen und meine Neugierde war geweckt! Die erhabenen, grellroten Buchstaben, sehr prominent vor dem dunklen, verschwommenen Wald, da muss man doch ergründen, was sich dahinter verbirgt! Und der Klappentext verrät Gott sei Dank auch nicht zu viel, reizt aber zum Lesen. Und so kann ich gleich mal vorweg sagen, dass ich dieses Waldabenteuer keine Sekunde bereut habe! Hinzu kam das Erleben, das gemeinsame Lesen in unserer #Mädelswaldtour, da kommt das Gefühl des Junggesellinnenabschieds gleich viel besser auf! Hat was von Schullandheim ;-)

Zum Inhalt werde ich jetzt garantiert nichts verraten, da müsst Ihr schon Euch selbst drauf einlassen und selbst diesen Sog spüren, den die Geschichte ausübt, die einen mitnimmt. Ich hätts am liebsten wirklich in einem Wutsch ausgelesen, aber auch so hab ichs schnell verschlungen.

Die Szenerie ist sehr deutlich, man hört und sieht dieses merkwürdige Haus. Und die Protagonisten entwickeln sich im Kopfkino auch. Gut, bis auf den potenziellen Ehemann, der ist in meiner Vorstellung eher blass geblieben, aber ansonsten hatte ich alle sehr deutlich vor Augen und auch das, was sich dort abgespielt hat. Knarzende Treppen, sich beobachtet fühlen, durch große Glasscheiben... Hatte schon was! Und dann: Kein Telefon, kein Handynetz... Da wartet man förmlich darauf, dass etwas passiert.

Es gibt auch Stellen, wo man mit angehaltenem Atem mal kurz glaubt, jetzt passiert gleich was und dann... flachts wieder ab. Ganz böse ;-)

Aber glaubt mir, es ist irgendwie dann nicht das, was man erwartet. Also nicht dieses, was man aus Filmen wie Scream oder so kennt. Lasst Euch überraschen!

Mir hat wie gesagt, das Lesen sehr viel Spaß gemacht und das einzige, was ich bemängeln kann, ist das Ende ;-) Da hätte ich mir durchaus etwas anderes vorstellen oder wünschen können. Aber die Story als solches ist super und ich hoffe, noch öfter von der Autorin zu lesen!

Fazit:
Gut aufgebauter Thriller, den man so schnell nicht aus der Hand legen mag!

Bewertung:

5 von 5 Nilpferden

Danke an dtv für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

© Sabine Kettschau/Niliversum«
  16      0        – geschrieben von NiliBine70
 
Kommentar vom 15. Oktober 2016 um 18:41 Uhr (Schulnote 3):
» Als Nora nach zehn Jahren Funkstille zum Junggesellinnenabschied ihrer ehemaligen besten Freundin Clare eingeladen wird, wundert sie sich zwar etwas, folgt jedoch der Einladung. In einem einsam gelegenen Haus im Wald soll gefeiert werden, doch bald entwickelt sich das Wochenende noch schlimmer, als Nora befürchtet hatte…

Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen in der Ich-Perspektive von Nora erzählt, einerseits in der Gegenwart, in der Nora nach dem Wochenende mit Clare im Krankenhaus erwacht, und andererseits rückblickend auf die Geschehnisse des Wochenendes. Nora wirkt trotz der gewählten Perspektive sehr geheimnisvoll, viele ihrer Gedanken werden nur angeschnitten, sodass der Leser über lange Zeit zwar erkennt, dass es in der Vergangenheit zwar Probleme gegeben haben muss, diese aber im Dunklen bleiben und erst im Laufe des Buchs aufgeklärt werden. Über die anderen Figuren erfährt man perspektivenbedingt nur, was Nora von ihnen wahrnimmt und über sie denkt. Wirklich sympathisch wurde mit keine der kleinen Truppe, ich hätte mich an diesem Wochenende wohl auch ohne die Geschehnisse sehr unwohl gefühlt mit diesen Menschen in einem Ferienhaus eingesperrt…

Die Handlung selbst ist recht mager, erst nach mehr als der Hälfte des Buches kommt etwas Schwung in die Geschichte, sodass der Thriller zu Beginn recht langweilig wirkt. Allerdings kompensiert die Autorin Ruth Ware dies teilweise, indem sie im Verlauf der Geschichte eine überzeugend düster-bedrückende Stimmung schafft, die immer mehr ins Unheimliche abdriftet. Die Auflösung ist nicht wirklich überraschend, aber logisch genug konstruiert, um zu überzeugen.

Der Schreibstil der Autorin Ruth Ware lässt sich flüssig lesen und ist mir weder im positiven noch im negativen Sinne besonders aufgefallen. Allerdings hatte ich streckenweise das Gefühl, eher ein Drehbuch als einen Roman zu lesen, der Thriller wirkte auf mich etwas wie im Hinblick auf eine spätere Verfilmung geschrieben. „Im dunklen, dunklen Wald“ ist das Debut der Autorin und ich kann mir gut vorstellen, auch noch weitere Bücher von ihr zu lesen.

Mein Fazit
Wenig Handlung, was aber durch die unheimliche Stimmung kompensiert wird.«
  8      0        – geschrieben von Aglaya
 
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